UVP 12.499 €
Baujahr von 2012 bis 2026~
UVP 9.695 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
Völlig überflüssig
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Vorstellung und Probefahrt
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Pro und Kontra

Pro:
  • Sportlich
  • Unglaublich wendig
Kontra:
  • Preis
  • Alltagsnutzen
Pro:
  • Optik
  • Sound
  • Fahrverhalten
  • Bremsen
Kontra:
  • Untenrum wenig los
  • Sozius - lass man

Abmessungen & Gewicht

Gewicht162kg
Radstand1.476mm
Radstand1.476mm
Sitzhöhe: 899 mm
Gewicht189kg
Radstand1.380mm
Länge1.990mm
Radstand1.380mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.110mm

Motor

Motor-Bauart1-Zylinder 4-Takt Motor
Hubraum693ccm
Hub80mm
Bohrung105mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring Kette
Gänge6
Motor-BauartViertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum399ccm
Hub39mm
Bohrung57mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung79 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment73 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite320km
Leistung77 PS bei 14.500 U/Min
Drehmoment39 NM bei 13.000 U/Min
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite333km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneWP-USD Apex Ø 48 mm (Federweg 224)mm
Federung hintenWP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten160/60 ZR 17
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorne37-mm-Upside-Down-Kabel (Showa SFF-BP) mit einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 120)mm
Federung hintenHorizontaler-Back-Link-Gasdruckstoßdämpfer (Showa-BFRC-Lite) mit einstellbarer Zug-und Druckstufe sowie einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 124)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten160/60ZR17M/C (69W)

Bremsen

Bremsen vorneScheibe, Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneHalbschwimmend gelagerte 290-mm-Doppel-Bremsscheiben, radial montierte Vierkolben-Bremssättel ( Ø 290 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibenbremse mit Doppekolben-Bremssattel ( Ø 220 mm)

Fazit: Man will sie mögen, aber einfach ist es nicht

Bekommt sie von uns den Daumen hoch? Schwierige Entscheidung. Denn trotzdem sie im Vergleich zur Konkurrenz die agilste und konsequenteste Supermoto ist, hat sie einfach zu viele Mängel für die meisten Interessenten. Dabei geht es nicht um solche Dinge wie die fehlende Soziustauglichkeit oder den nicht existierenden Windschutz. Über solche Dinge können engagierte KTM SMC R 690-Treiber nur Grinsen, und sie haben recht damit. Fans gibt es übrigens viele: Die Maschine liegt in der aktuellen Zulassungsstatistik auf Platz 15.

Nein, einen großen Nachteil gibt es: Sie liefert in ihrer Paradedisziplin nicht ab, denn wirklich schnell ist sie nur dann, wenn man das Treppenhaus des Hamburger Michel hochfahren möchte. Ansonsten ist da mehr Show als Shine. Wenn der stärkste Einzylinder der Welt nur 75 PS liefert, ist das eben das entscheidende Leistungsmanko im Vergleich zur nicht viel weniger wendigen Ducati Hypermotard mit ihren 114 PS. Das sind über 50% mehr.

Dass Vergleiche mit Ducatis überhaupt auftauchen, liegt an der sportlichen Preispolitik der Österreicher, von der selbst BMW noch etwas lernen könnte. Für die roh ausgestattete SMC R 690 verlangt KTM tatsächlich 10.799 Euro. Zum Vergleich: Der gleiche Motor wird in der 690 Enduro R für ebenfalls 10.799 Euro verbaut, im Naked Bike Duke 690 gibt es ihn für 8.899 Euro.

Motorräder der Marke Ducati gelten eigentlich nicht als Softies. Mag die Hypermotard das im Vergleich zur SMC sein, aber für einen Sitzplatz mehr, die umfangreiche Ausstattung und 114 PS verlangt Ducati 12.490 Euro und damit nur 1.691 Euro mehr.

Aber wahrscheinlich ist das alles nichts für die KTMler. Ja, sie ist die konsequenteste Supermoto auf dem Markt. Und damit ein Statement, wunderbar.

Danke an M.A.S. für das Testbike. 

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 10.799€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 8.200€
  • Baujahre: 2012-2016, wieder seit 2017
  • Verfügbarkeit: sehr gut
  • Farben: weiß, orange

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KTM 690 SMC R vs. Kawasaki Ninja ZX-4RR: Vergleich der Charaktere

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die KTM 690 SMC R steht für kompromisslose Agilität, ein sehr direktes Fahrgefühl und den typischen Supermoto-Ansatz: leicht, wendig und mit viel Temperament. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR dagegen bringt den Sportbike-Vibe in die Diskussion – mit Fokus auf Dynamik, Drehfreude und einer Ausrichtung, die sich vor allem auf zügiges Fahren und sportliche Linienführung konzentriert.

In diesem Vergleich schauen wir nicht nur auf einzelne Daten, sondern darauf, wie sich die Eigenschaften der KTM 690 SMC R und der Kawasaki Ninja ZX-4RR im Alltag und auf der Landstraße bemerkbar machen. Dabei werden Stärken und Schwächen gegeneinander abgewogen – damit leichter klar wird, welches Bike besser zum eigenen Fahrstil passt.

Motorcharakter: Direktheit vs. sportliche Drehfreude

Wie sich der Einzylinder der KTM 690 SMC R anfühlt

Die KTM 690 SMC R setzt auf einen Einzylinder, der für ein sehr unmittelbares Ansprechverhalten bekannt ist. Genau diese Eigenschaft macht das Motorrad so attraktiv, wenn kurze Gasimpulse, schnelle Richtungswechsel und ein lebendiges Gefühl im Vordergrund stehen. Der Motor wirkt weniger wie ein „Drehzahlwerk“, sondern eher wie ein Antrieb, der die Fahrbahn förmlich „mitübersetzt“ – besonders in der Stadt und auf kurvigen Strecken.

Wie die Ninja ZX-4RR ihre Leistung entfaltet

Die Kawasaki Ninja ZX-4RR spielt dagegen stärker die Karte der sportlichen Drehfreude aus. Der Charakter ist insgesamt „sportlicher“ im Sinne von: mehr Gefühl für Vortrieb bei höheren Drehzahlen, ein klarer Fokus auf zügiges Beschleunigen und ein Motor, der sich gut anfühlt, wenn das Tempo steigt. Wer gerne dynamisch fährt und die Maschine im richtigen Drehzahlfenster bewegt, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket.

Fahrwerk und Handling: Supermoto-Agi­lität vs. Sportbike-Stabilität

Agilität der KTM 690 SMC R in engen Passagen

Die KTM 690 SMC R ist vom Konzept her auf Wendigkeit ausgelegt. Die Geometrie und die Abstimmung zielen darauf, dass Richtungswechsel schnell gehen und das Motorrad in Kurven sehr willig reagiert. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn die Strecke viele Wechsel hat: Stadtverkehr mit Ampeln, Kreisverkehre, enge Landstraßen oder auch kurvige Abschnitte, in denen man nicht „durchrollen“, sondern aktiv fahren möchte.

Stärken zeigt die KTM vor allem dort, wo man die Maschine „arbeiten“ lässt: Sie fühlt sich lebendig an und lädt dazu ein, Linien früh zu setzen und das Tempo aus dem Kurvenausgang heraus zu gestalten.

Die ZX-4RR: sportlich, aber mit klarer Linie

Die Kawasaki Ninja ZX-4RR wirkt im Vergleich etwas „sportbike-typischer“: Sie liegt spürbar stabiler in der Linie und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, wenn es zügig wird. Das Handling ist nicht weniger direkt, aber die Ausrichtung ist stärker auf dynamisches Fahren mit klarer Kurvenstrategie ausgelegt.

Wer gerne flüssig fährt und die Kurve mit Schwung nimmt, profitiert von dieser Stabilität. Gleichzeitig kann das Motorrad weniger „spielerisch“ wirken als eine Supermoto – nicht im Sinne von schlecht, sondern eher im Sinne von: Es will sportlich bewegt werden, statt nur durch Agilität zu überzeugen.

Bremsen und Fahrgefühl: Vertrauen in der Verzögerung

Bei beiden Motorrädern ist das Ziel klar: kontrolliertes Verzögern und ein sicheres Gefühl beim Einlenken nach dem Bremsen. Die KTM 690 SMC R punktet dabei häufig mit einem sehr direkten Feedback, das gerade in wechselnden Situationen hilft – etwa wenn man in der Stadt oder auf kurvigen Strecken öfter „kurz und kräftig“ bremsen muss.

Die Kawasaki Ninja ZX-4RR spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn es sportlich und zügig wird. Das Bremsgefühl wirkt insgesamt darauf abgestimmt, dass man auch bei höherem Tempo stabil bleibt und die Maschine sauber in die Kurve bekommt. So entsteht ein sehr „sportliches“ Sicherheitsgefühl.

Schwäche auf beiden Seiten: Wer sehr häufig im Alltag bei niedrigen Geschwindigkeiten unterwegs ist, merkt Unterschiede eher im Komfort und in der Dosierbarkeit als in der reinen Bremsleistung. Wer dagegen regelmäßig zügig fährt, profitiert stärker von der jeweiligen Abstimmung.

Ergonomie und Alltag: Stadtkomfort vs. sportliche Sitzposition

KTM 690 SMC R: aufrecht und beweglich

Die KTM 690 SMC R wirkt im Alltag oft entspannter, weil die Sitzposition und das Gesamtgefühl eher auf Beweglichkeit ausgelegt sind. Das hilft besonders, wenn man viel in der Stadt unterwegs ist oder häufiger anhalten und anfahren muss. Auch bei kurzen Touren ist das Motorrad dadurch schnell „griffbereit“.

In längeren Abschnitten kann die sportliche Ausrichtung einzelner Komponenten dennoch spürbar werden – vor allem dann, wenn man viel Strecke am Stück fährt und die Position nicht ständig verändert.

Kawasaki Ninja ZX-4RR: sportlich, aber zielgerichtet

Die Kawasaki Ninja ZX-4RR bringt eine deutlich sportlichere Haltung mit. Das ist ein Vorteil, wenn die Fahrt ohnehin auf Dynamik ausgelegt ist: Einlenken, Beschleunigen, zügiges Fahren – das Motorrad unterstützt genau diese Art von Nutzung. Wer gerne „sportlich unterwegs“ ist, wird die Ergonomie schnell als passend empfinden.

Für den reinen Stadtbetrieb oder sehr lange Pendelstrecken kann die Haltung dagegen anstrengender wirken als bei der KTM. Das ist weniger ein Qualitätsproblem, sondern eine Frage der Prioritäten: Komfort oder Sportfokus.

Ausstattung und Fahrassistenz: Was im Alltag wirklich zählt

Bei der Ausstattung geht es weniger um „mehr ist besser“, sondern darum, wie sinnvoll die Features im jeweiligen Einsatzprofil sind. Die KTM 690 SMC R wirkt insgesamt wie ein Motorrad, das auf das Wesentliche setzt und dabei ein sehr direktes Fahrerlebnis priorisiert. Das kann gerade dann überzeugen, wenn man nicht ständig mit Menüs oder komplexen Systemen beschäftigt sein möchte.

Die Kawasaki Ninja ZX-4RR zielt stärker auf ein sportliches Gesamtpaket. Je nach Ausstattungslage können moderne Anzeigen und ein sportorientiertes Setup das Gefühl verstärken, dass das Motorrad für zügige Fahrten gemacht ist. Im Alltag ist das besonders dann hilfreich, wenn man schnell den Überblick behalten möchte und das Motorrad „intuitiv“ wirken soll.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der KTM 690 SMC R

  • Sehr agiles Handling für enge Strecken und häufige Richtungswechsel
  • Direktes Motorgefühl, das kurze Impulse belohnt
  • Alltagstaugliche Beweglichkeit durch eine eher unkomplizierte Sitzposition

Schwächen der KTM 690 SMC R

  • Bei längeren, gleichmäßigen Strecken kann die „aktive“ Fahrweise stärker gefordert sein
  • Wer ein klassisches Sportbike-Gefühl sucht, findet bei der Supermoto-Philosophie einen anderen Schwerpunkt

Stärken der Kawasaki Ninja ZX-4RR

  • Sportliche Drehfreude und ein klarer Fokus auf dynamisches Fahren
  • Stabileres Sportbike-Gefühl bei zügiger Fahrweise
  • Sportorientierte Ergonomie, die das Fahrgefühl unterstützt

Schwächen der Kawasaki Ninja ZX-4RR

  • Im reinen Stadtbetrieb kann die sportlichere Haltung schneller als weniger komfortabel empfunden werden
  • Wer maximale „Spielerei“ und Supermoto-Wendigkeit erwartet, wird Unterschiede im Konzept spüren

Welche Maschine passt zu welchem Fahrstil?

Die KTM 690 SMC R ist besonders dann die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem für abwechslungsreiche Strecken genutzt wird: Stadt, Landstraße mit vielen Kurven, spontane Touren und ein Fahrstil, der von Impulsen lebt. Das Motorrad fühlt sich dann wie geschaffen an, wenn man gerne schnell reagiert, Linien aktiv setzt und das Handling als Hauptargument sieht.

Die Kawasaki Ninja ZX-4RR passt besser, wenn sportliches Fahren im Vordergrund steht: zügige Ausfahrten, dynamische Beschleunigung, ein Motor, der bei Drehzahl Spaß macht, und ein Fahrgefühl, das Stabilität und Kontrolle bei Tempo betont. Wer gerne „sportlich unterwegs“ ist und die Maschine konsequent im passenden Bereich bewegt, wird die ZX-4RR als sehr stimmig empfinden.

Fazit:

Die KTM 690 SMC R ist für alle interessant, die ein Motorrad mit maximaler Agilität suchen: kurze Wege, enge Kurven, viel Wechsel und ein sehr direktes Fahrgefühl. Sie wirkt wie gemacht für Fahrer, die das Handling und den lebendigen Charakter in den Vordergrund stellen. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist dagegen die bessere Wahl, wenn sportliche Dynamik und Drehfreude stärker zählen: zügige Fahrten, klare Linien, ein stabileres Sportbike-Gefühl und eine Ergonomie, die das schnelle Fahren unterstützt. Wer häufig im Alltag unterwegs ist und ein bewegliches Motorrad bevorzugt, landet eher bei der KTM. Wer dagegen regelmäßig sportlich fährt und das Motorrad im richtigen Drehzahlfenster bewegen möchte, wird mit der ZX-4RR glücklicher. Am Ende entscheidet das eigene Fahrprofil: Supermoto-Feeling und Wendigkeit oder Sportbike-Dynamik und Stabilität.

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