| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2012 bis 2026~ | |
| UVP | 20.299 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Sportlich
- Unglaublich wendig
- Preis
- Alltagsnutzen
- Kraftvoller Motor
- Stabiles Fahrwerk
- Bedienung
- Elektronische Helfer
- Bremsen
- Soziustauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 162 | kg |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Sitzhöhe: | 899 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V2 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 320 | km |
| Leistung | 180 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 140 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 287 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | WP-USD Apex Ø 48 mm (Federweg 224)mm | |
| Federung hinten | WP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP-USD Ø 48 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | WP-Monoshock per Umlenkung (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 200/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Scheibe, Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | 2 x Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheiben, schwimmend ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit: Man will sie mögen, aber einfach ist es nicht
Bekommt sie von uns den Daumen hoch? Schwierige Entscheidung. Denn trotzdem sie im Vergleich zur Konkurrenz die agilste und konsequenteste Supermoto ist, hat sie einfach zu viele Mängel für die meisten Interessenten. Dabei geht es nicht um solche Dinge wie die fehlende Soziustauglichkeit oder den nicht existierenden Windschutz. Über solche Dinge können engagierte KTM SMC R 690-Treiber nur Grinsen, und sie haben recht damit. Fans gibt es übrigens viele: Die Maschine liegt in der aktuellen Zulassungsstatistik auf Platz 15.
Nein, einen großen Nachteil gibt es: Sie liefert in ihrer Paradedisziplin nicht ab, denn wirklich schnell ist sie nur dann, wenn man das Treppenhaus des Hamburger Michel hochfahren möchte. Ansonsten ist da mehr Show als Shine. Wenn der stärkste Einzylinder der Welt nur 75 PS liefert, ist das eben das entscheidende Leistungsmanko im Vergleich zur nicht viel weniger wendigen Ducati Hypermotard mit ihren 114 PS. Das sind über 50% mehr.
Dass Vergleiche mit Ducatis überhaupt auftauchen, liegt an der sportlichen Preispolitik der Österreicher, von der selbst BMW noch etwas lernen könnte. Für die roh ausgestattete SMC R 690 verlangt KTM tatsächlich 10.799 Euro. Zum Vergleich: Der gleiche Motor wird in der 690 Enduro R für ebenfalls 10.799 Euro verbaut, im Naked Bike Duke 690 gibt es ihn für 8.899 Euro.
Motorräder der Marke Ducati gelten eigentlich nicht als Softies. Mag die Hypermotard das im Vergleich zur SMC sein, aber für einen Sitzplatz mehr, die umfangreiche Ausstattung und 114 PS verlangt Ducati 12.490 Euro und damit nur 1.691 Euro mehr.
Aber wahrscheinlich ist das alles nichts für die KTMler. Ja, sie ist die konsequenteste Supermoto auf dem Markt. Und damit ein Statement, wunderbar.
Danke an M.A.S. für das Testbike.
Fazit - doch kein Biest
Ist die Super Duke das Biest, wie KTM sie selber nennt? Nein. Trotz all der formidablen Leistung, die immer zur Verfügung steht: Kaum je wurde diese so verantwortungsbewusst dargeboten. Biestig ist hier nichts, was für ein Glück. Die Super Duke wird öfter Freudentränen statt Angstschweiß produzieren.
Die KTM ist ein umgängliches Motorrad, das sich selbst in der Stadt nicht unwohl fühlt. Für ein Naked Bike ist die Soziustauglichkeit verträglich, der Windschutz hingegen … nunja. Wer jemals die Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h ausprobieren will, sollte sich gut festhalten oder mit 30 Metern doppelseitigem Klebeband am Bike fixieren.
Ansonsten: Daumen hoch!
Das Test-Bike wurde uns von Motorrad-Ruser zur Verfügung gestellt.
MotorradTest.de auf YouTube
KTM 690 SMC R vs KTM 1290 Super Duke R: Vergleich für Fahrspaß auf ganz unterschiedlichen Wegen
Wer zwischen der KTM 690 SMC R und der KTM 1290 Super Duke R schwankt, steht vor einer spannenden Entscheidung: Hier geht es weniger um „das stärkere“ Motorrad, sondern um zwei sehr unterschiedliche Konzepte. Die 690 SMC R ist ein leichtes, agiles Supermoto, das mit direkter Gasannahme und wendigem Handling vor allem dort glänzt, wo es eng wird und man gerne zügig durch Kurven arbeitet. Die 1290 Super Duke R dagegen ist ein großes, kraftvolles Streetfighter-Bike, das mit souveräner Leistung, viel Drehmoment und einer deutlich entspannteren Gangart auf längeren Strecken überzeugt.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Unterschiede herausgearbeitet: Wie unterscheiden sich Motorcharakter, Fahrwerkseindruck, Bremsgefühl und die Art, wie beide Motorräder mit dem Alltag umgehen? Dabei geht es um die Stärken und Schwächen beider Modelle – damit die Entscheidung am Ende nicht nur nach Daten klingt, sondern nach dem, was im Fahralltag wirklich zählt.
Grundidee der beiden Motorräder: Agilität vs. Souveränität
Die KTM 690 SMC R wirkt wie ein Werkzeug für schnelle Entscheidungen. Sie ist darauf ausgelegt, zügig zu reagieren: Gas auf, Bike bewegt sich, Linie wird gehalten, Kurve wird angegangen. Gerade im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen fühlt sich das Konzept „klein, leicht, direkt“ sehr stimmig an. Die KTM 1290 Super Duke R verfolgt dagegen einen anderen Ansatz: Sie ist ein Motorrad, das Kraft nicht nur bereitstellt, sondern sie auch kontrolliert in Vortrieb umsetzt. Das macht sie besonders stark, wenn Strecken länger werden oder wenn man einfach mit viel Reserve unterwegs sein möchte.
Wie sich das in der Praxis anfühlt
Während die 690 SMC R häufig durch ihr leichtes Handling „zieht“ – also durch das Gefühl, jederzeit schnell reagieren zu können – setzt die 1290 Super Duke R eher auf das Gefühl von Stabilität und Durchzug. Das eine Motorrad lädt zum häufigen Wechsel zwischen Tempo und Linie ein, das andere eher dazu, Schwung aufzubauen und dann mit Kraft zu arbeiten.
Motor und Antrieb: Charakter statt nur Leistung
Beim Motor geht es bei beiden KTM-Modellen um eine klare Identität. Die KTM 690 SMC R steht für ein lebendiges, sportliches Ansprechverhalten. Sie wirkt oft dann besonders überzeugend, wenn man den Motor aktiv nutzt: Drehzahl im richtigen Bereich halten, Gas dosieren, das Motorrad „mitnehmen“. Das Ergebnis ist ein Fahrgefühl, das schnell nach mehr Kurvenlust aussieht.
Die KTM 1290 Super Duke R spielt dagegen ihre Stärken aus, wenn man weniger „arbeiten“ möchte und mehr „ziehen“ will. Der Motor liefert spürbar mehr Reserven, und das macht Überholmanöver, Autobahnabschnitte oder zügiges Landstraßentempo deutlich entspannter. Die Schwäche liegt nicht im Antrieb selbst, sondern eher darin, dass das Motorrad durch seine Größe und Kraft manchmal mehr Aufmerksamkeit beim Dosieren verlangt – vor allem, wenn man sehr niedriges Tempo oder enge Situationen im Alltag fährt.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- KTM 690 SMC R: Stärken liegen im direkten Ansprechverhalten und im agilen Gefühl. Schwächen zeigen sich eher dort, wo man viel lange Autobahnstrecke oder dauerhaft hohes Tempo bevorzugt – dann wirkt die „kleinere“ Auslegung weniger souverän als das große Gegenstück.
- KTM 1290 Super Duke R: Stärken liegen in Durchzug, Reserve und der Fähigkeit, auch bei höherem Tempo ruhig zu bleiben. Schwächen liegen eher im Handling im engen Alltag: Das Motorrad ist deutlich präsenter, was Parken, Rangieren und sehr langsames Fahren anspruchsvoller machen kann.
Fahrwerk und Handling: Wie beide Motorräder Kurven „lesen“
Das Fahrwerk entscheidet stark darüber, wie ein Motorrad im Alltag wirkt. Die KTM 690 SMC R fühlt sich in der Regel besonders leicht und handlich an. Dadurch macht sie Kurvenwechsel oft einfacher: Man kann Linien schneller anpassen, das Bike wirkt „nervös“ im positiven Sinne – also bereit, auf Impulse zu reagieren. Auf kurvigen Strecken und bei dynamischer Fahrweise ist das ein echter Vorteil.
Die KTM 1290 Super Duke R vermittelt dagegen mehr Laufruhe und Stabilität. Sie nimmt Unebenheiten und Tempowechsel oft souveräner, und gerade bei flotter Fahrt auf längeren Strecken ist das spürbar. Wer häufig sehr enge Kehren fährt oder im Stadtverkehr ständig zwischen Stop-and-go und schnellen Richtungswechseln pendelt, kann das Handling der 1290er als weniger „spielerisch“ empfinden als das der 690 SMC R.
Bremsen und Fahrgefühl
Beide Motorräder sind sportlich ausgelegt, aber sie vermitteln unterschiedliche Brems- und Kontrollgefühle. Die 690 SMC R wirkt oft wie ein Motorrad, das man „kurz und knackig“ bremst und dann sofort wieder in die Kurve bringt. Die 1290 Super Duke R bietet dagegen mehr Reserven und kann auch aus höheren Geschwindigkeitsbereichen sehr kontrolliert verzögern. Das ist ein Plus, wenn man häufig zügig unterwegs ist. Gleichzeitig kann die größere Leistungsklasse dazu führen, dass man beim Anbremsen und beim Dosieren noch genauer auf das eigene Gefühl achten sollte, um das volle Potenzial sauber zu nutzen.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und längere Touren
Im Alltag zeigt sich der Unterschied zwischen „leicht und wendig“ und „kraftvoll und souverän“. Die KTM 690 SMC R ist häufig die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem für Stadtfahrten, kurze Ausfahrten und kurvige Feierabendrunden genutzt wird. Das Bike wirkt unkompliziert, man kommt schnell in den Rhythmus, und das Handling macht Spaß – auch wenn man nicht ständig am Limit fährt.
Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen stärker, wenn der Alltag auch mal aus längeren Strecken besteht. Wer regelmäßig weiter fährt, häufiger Autobahnabschnitte hat oder einfach gern mit Reserve unterwegs ist, wird die 1290er als deutlich entspannter erleben. Allerdings ist sie im engen Umfeld weniger „leichtfüßig“ – das kann bei häufigem Rangieren oder in sehr dichten Verkehrsbereichen ein Thema sein.
Ergonomie und Fahrposition
Beide Motorräder sind sportlich positioniert, aber die Wirkung ist unterschiedlich. Die 690 SMC R fühlt sich oft direkter an, als würde man das Motorrad stärker „führen“. Die 1290 Super Duke R wirkt eher wie ein kompromissloses Streetfighter-Bike, das bei flotter Fahrt viel Stabilität vermittelt. Für längere Touren kann das ein Vorteil sein, während die 690er eher für kürzere, intensive Fahrten punktet.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen KTM 690 SMC R und KTM 1290 Super Duke R hängt vor allem vom Fahrprofil ab. Beide sind KTM-typisch: sportlich, charakterstark und mit klarer Handschrift. Aber sie bedienen unterschiedliche Bedürfnisse.
Typische Käuferprofile
- KTM 690 SMC R: Ideal für Fahrer, die ein leichtes, wendiges Motorrad suchen, das auf kurvigen Strecken und im Stadtverkehr besonders viel Freude macht. Wer gerne aktiv fährt, Linien schnell anpasst und das Motorrad als „Spielgerät“ empfindet, wird sich hier zuhause fühlen.
- KTM 1290 Super Duke R: Ideal für Fahrer, die viel Leistung und Durchzug wollen und dabei auch längere Strecken souverän abspulen möchten. Wer gerne zügig fährt, Reserven schätzt und ein Motorrad bevorzugt, das bei Tempowechseln ruhig bleibt, trifft mit der 1290er oft die richtige Wahl.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich – kompakt
Damit die Entscheidung greifbar wird, hier die wichtigsten Unterschiede in der Gesamtschau:
- Agilität: Die KTM 690 SMC R ist klar im Vorteil, wenn es um schnelle Richtungswechsel und ein leichtes Handling geht. Die KTM 1290 Super Duke R ist dafür eher auf Stabilität und souveräne Kontrolle ausgelegt.
- Motorcharakter: Die 690 SMC R belohnt aktives Fahren und Drehzahlmanagement. Die 1290 Super Duke R überzeugt durch Reserve, Durchzug und entspannteres Vorankommen.
- Alltag: Die 690 SMC R passt oft besser zu Stadt und kurzen Ausfahrten. Die 1290 Super Duke R spielt ihre Stärken auf längeren Strecken und bei höherem Tempo aus.
- Kontrolle bei Tempo: Beide sind sportlich, aber die 1290 Super Duke R wirkt bei höheren Geschwindigkeiten oft souveräner. Die 690 SMC R ist dafür besonders „direkt“ und macht dynamische Kurvenarbeit leicht.
Fazit:
Die KTM 690 SMC R ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad vor allem wendig, leicht zu bewegen und besonders spaßorientiert sein soll. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, kurze Strecken liebt und auf kurvigen Landstraßen gern aktiv fährt, bekommt mit der 690er ein Bike, das schnell in den Rhythmus kommt und jede Richtungsänderung unkompliziert macht. Ihre Stärke liegt im direkten Fahrgefühl – und genau dort zeigt sich auch die Grenze: Für lange Autobahnabschnitte oder dauerhaft hohes Tempo wirkt die 1290er insgesamt souveräner.
Die KTM 1290 Super Duke R passt besser, wenn Reserven, Durchzug und Stabilität im Vordergrund stehen. Wer gerne zügig unterwegs ist, längere Touren plant und ein Motorrad sucht, das auch bei höherem Tempo ruhig bleibt, findet in der 1290er die passendere Basis. Im engen Alltag kann sie zwar etwas weniger „spielerisch“ wirken, dafür entschädigt sie mit Kraft und Gelassenheit auf der Strecke.