| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2012 bis 2026~ | |
| UVP | 7.270 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Sportlich
- Unglaublich wendig
- Preis
- Alltagsnutzen
- wunderschöne, kompromisslose Klassik-Optik
- mittelmässige Bremsleistung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 162 | kg |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Sitzhöhe: | 899 | mm |
| Gewicht | 243 | kg |
| Radstand | 1.475 | mm |
| Länge | 2.318 | mm |
| Radstand | 1.475 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.137 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2 -Zylinder 4 Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 648 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | Luft-Öl | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 320 | km |
| Leistung | 47 PS bei 7.250 U/Min | |
| Drehmoment | 52 NM bei 5.650 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 343 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | WP-USD Apex Ø 48 mm (Federweg 224)mm | |
| Federung hinten | WP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel 43mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 140/70-18 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Scheibe, Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 300 mm) | |
Fazit: Man will sie mögen, aber einfach ist es nicht
Bekommt sie von uns den Daumen hoch? Schwierige Entscheidung. Denn trotzdem sie im Vergleich zur Konkurrenz die agilste und konsequenteste Supermoto ist, hat sie einfach zu viele Mängel für die meisten Interessenten. Dabei geht es nicht um solche Dinge wie die fehlende Soziustauglichkeit oder den nicht existierenden Windschutz. Über solche Dinge können engagierte KTM SMC R 690-Treiber nur Grinsen, und sie haben recht damit. Fans gibt es übrigens viele: Die Maschine liegt in der aktuellen Zulassungsstatistik auf Platz 15.
Nein, einen großen Nachteil gibt es: Sie liefert in ihrer Paradedisziplin nicht ab, denn wirklich schnell ist sie nur dann, wenn man das Treppenhaus des Hamburger Michel hochfahren möchte. Ansonsten ist da mehr Show als Shine. Wenn der stärkste Einzylinder der Welt nur 75 PS liefert, ist das eben das entscheidende Leistungsmanko im Vergleich zur nicht viel weniger wendigen Ducati Hypermotard mit ihren 114 PS. Das sind über 50% mehr.
Dass Vergleiche mit Ducatis überhaupt auftauchen, liegt an der sportlichen Preispolitik der Österreicher, von der selbst BMW noch etwas lernen könnte. Für die roh ausgestattete SMC R 690 verlangt KTM tatsächlich 10.799 Euro. Zum Vergleich: Der gleiche Motor wird in der 690 Enduro R für ebenfalls 10.799 Euro verbaut, im Naked Bike Duke 690 gibt es ihn für 8.899 Euro.
Motorräder der Marke Ducati gelten eigentlich nicht als Softies. Mag die Hypermotard das im Vergleich zur SMC sein, aber für einen Sitzplatz mehr, die umfangreiche Ausstattung und 114 PS verlangt Ducati 12.490 Euro und damit nur 1.691 Euro mehr.
Aber wahrscheinlich ist das alles nichts für die KTMler. Ja, sie ist die konsequenteste Supermoto auf dem Markt. Und damit ein Statement, wunderbar.
Danke an M.A.S. für das Testbike.
Fazit
Die neue Royal Enfield 650 hält, was sie verspricht: Das Fahrgefühl eines klassischen Retro-Bikes mit dem Charme einer Vorkriegsmaschine. Sie ist aber nicht nur hübsch anzusehen, sondern bietet mit ihrem 47 PS Reihentwin auch ordentlich Leistung, die zum Fahrspaß beitragen. Kritikpunkte sind die schwache Bremse vorne sowie das Gewicht, dass gerne etwas geringer hätte ausfallen dürfen. Andererseits: Früher waren Maschinen dieser Art auch nicht leichter und irgendwie darf man das auch als Zeugnis solider Schwermetall-Technik ansehen.Alles in allem ein gelungenes Update zur Classic 350, die sicherlich auch Ihre Schokoladenseiten hat, bei der Leistung aber gegen die 650er Schwester eindeutig den Kürzeren zieht.
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KTM 690 SMC R vs. Royal Enfield Classic 650 – welcher Motorradtyp passt besser?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die KTM 690 SMC R und die Royal Enfield Classic 650, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um das Fahrgefühl, die Art, wie sich der Motor anfühlt, wie die Maschine im Alltag mitmacht und welche Erwartungen man an eine Maschine für die Straße hat. Genau darum soll es hier gehen: ein nachvollziehbarer Vergleich der beiden Modelle – ohne einzelne Werte aufzuzählen, sondern mit Blick auf Stärken, Schwächen und das passende Einsatzprofil.
Erster Eindruck: Supermoto-Ausrichtung vs. klassischer Cruiser-Charakter
Die KTM 690 SMC R ist klar auf Agilität und sportliche Dynamik ausgelegt. Das merkt man schon am Gesamtkonzept: kompakte Proportionen, eine auf Aktivität ausgelegte Sitzposition und ein Fahrstil, der förmlich nach Kurven ruft. Die Maschine wirkt wie gemacht für zügige Landstraßen, kurvige Strecken und das Gefühl, jederzeit „bereit“ zu sein.
Die Royal Enfield Classic 650 dagegen steht für einen anderen Ansatz: klassisches Design, entspannteres Auftreten und ein Motorcharakter, der eher nach ruhigerem Vorankommen klingt und sich auch so anfühlt. Wer eine Maschine sucht, die sich im Alltag nicht wie ein Sportgerät anfühlt, sondern wie ein stimmiges Gesamtpaket aus Stil und Fahrkomfort, findet hier eine andere Art von Motorrad-Erlebnis.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der beiden Motorwelten fällt vor allem der Charakter auf. Die KTM 690 SMC R setzt auf einen agilen Einzylinder, der sich direkt und lebendig anfühlt. Das bedeutet in der Praxis: Gasbefehle werden schnell umgesetzt, das Motorrad lässt sich fein dosieren und wirkt besonders in Situationen stark, in denen man häufig beschleunigt, verzögert und wieder ansetzt – also genau dort, wo Landstraßen Spaß machen.
Die Royal Enfield Classic 650 liefert dagegen ein eher gleichmäßiges, „klassisches“ Ansprechverhalten. Das Motorrad wirkt weniger wie ein Gerät, das man ständig ausreizt, sondern eher wie eine Maschine, die man flüssig bewegt. In der Stadt und auf längeren Strecken spielt das seine Stärken aus: Man kann entspannt fahren, ohne ständig das Gefühl zu haben, den Motor „treiben“ zu müssen.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- KTM 690 SMC R: Stärken liegen in der spritzigen Umsetzung von Gasbefehlen und dem sportlichen Temperament. Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf Dynamik liegt als auf maximaler Ruhe – wer ein besonders „gelassenes“ Fahrgefühl sucht, muss das mögen.
- Royal Enfield Classic 650: Stärken liegen im gleichmäßigen, stimmigen Fahrfluss und im Charakter, der zu entspanntem Fahren passt. Schwäche kann sein, dass die Maschine nicht denselben „Sportimpuls“ liefert wie die KTM, wenn es um sehr schnelle Richtungswechsel oder aggressives Beschleunigen geht.
Sitzposition und Ergonomie: Aktiv vs. entspannt
Ein großer Unterschied zeigt sich in der Ergonomie. Die KTM 690 SMC R bringt eine Sitzposition mit, die mehr Aktivität fordert: man sitzt eher „bereit“, die Arme und der Oberkörper unterstützen das sportliche Fahren. Das ist ein Vorteil, wenn man Kurven dynamisch angehen möchte oder wenn man das Motorrad als Werkzeug für Fahrspaß nutzt.
Die Royal Enfield Classic 650 wirkt dagegen auf Komfort ausgelegt. Die Sitzhaltung ist weniger auf „Sport“ getrimmt und eher auf „Genießen“. Das macht sie besonders interessant für Fahrten, bei denen man nicht ständig die Körperhaltung an die nächste Kurve anpassen will, sondern einfach entspannt unterwegs sein möchte.
Welche Ergonomie passt zu welchem Fahrstil?
Wer häufig sportlich fährt, viel kurvt und das Motorrad gerne „arbeitet“, wird mit der KTM 690 SMC R schneller warm. Wer dagegen Wert auf eine entspannte Haltung legt, findet in der Royal Enfield Classic 650 oft die passendere Basis.
Fahrwerk und Handling: Wie sich die Maschinen durch Kurven bewegen
Beim Handling zeigt sich die unterschiedliche Ausrichtung besonders deutlich. Die KTM 690 SMC R ist auf präzises Einlenken und ein agiles Fahrverhalten getrimmt. In Kurven fühlt sich das Motorrad wie ein „Werkzeug“ an: Man kann die Linie zügig anpassen, das Motorrad folgt dem Fahrer und vermittelt ein direktes Feedback.
Die Royal Enfield Classic 650 fährt sich eher souverän und ruhig. Das bedeutet nicht, dass sie unhandlich wäre – aber sie vermittelt mehr das Gefühl von Stabilität und Gelassenheit. Wer eine gleichmäßige Linie bevorzugt und nicht ständig maximalen Kurvengriff sucht, wird das als Vorteil empfinden.
Bremsen und Fahrstabilität
Auch bei Bremsen und Stabilität unterscheiden sich die Schwerpunkte. Die KTM 690 SMC R wirkt darauf ausgelegt, sportliche Manöver zu unterstützen: zügiges Verzögern, kontrolliertes Einlenken nach dem Bremsen und ein insgesamt sportlicheres Sicherheitsgefühl. Die Royal Enfield Classic 650 punktet eher mit einem gutmütigen, berechenbaren Eindruck – besonders, wenn man nicht im „Race-Modus“ fährt.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und der Weg zur Tour
Im Alltag zählt, wie unkompliziert sich ein Motorrad im Alltag bewegt. Die KTM 690 SMC R ist durch ihre sportliche Auslegung oft dann besonders angenehm, wenn man im Verkehr aktiv unterwegs ist: schnelle Richtungswechsel, zügiges Anfahren und ein Fahrgefühl, das das Motorrad „wach“ macht. Gleichzeitig kann die sportliche Ausrichtung bedeuten, dass man bei sehr langen, entspannten Fahrten mehr Komfort erwartet oder bewusst Pausen einplant.
Die Royal Enfield Classic 650 spielt ihre Stärken im entspannten Alltag aus. Sie wirkt weniger wie ein „Werkzeug für Tempo“, sondern mehr wie ein Motorrad, das man gerne nutzt: für kurze Fahrten, für längere Strecken und für den Weg, bei dem man auch mal einfach nur genießen möchte. Wer Wert auf Stil und ein ruhigeres Fahrgefühl legt, wird das im Alltag schnell merken.
Stärken und Schwächen im Alltag
- KTM 690 SMC R: Stärken: agiles Handling, sportliche Reaktionsfreude, macht Spaß bei dynamischer Fahrt. Schwächen: weniger „entspannt“ im Grundgefühl, wer Komfort über Aktivität stellt, muss das abwägen.
- Royal Enfield Classic 650: Stärken: entspannter Fahrfluss, klassischer Charakter, angenehm für Alltag und Touren ohne Stress. Schwächen: weniger sportlicher Impuls, wenn man maximale Dynamik sucht.
Reisetauglichkeit: Langstrecke ohne Stress vs. sportliche Landstraße
Reisetauglichkeit bedeutet nicht nur „wie weit kommt man“, sondern auch „wie gut fühlt es sich an“. Die KTM 690 SMC R ist besonders stark auf der Landstraße, wenn man zügig unterwegs ist und das Motorrad als dynamischen Begleiter nutzt. Für lange Strecken kann die sportliche Sitzposition jedoch eine Rolle spielen: Wer häufig sehr lange am Stück fährt, sollte darauf achten, ob die eigene Ergonomie dazu passt.
Die Royal Enfield Classic 650 ist eher die Maschine für entspannte Touren. Der Motorcharakter und die insgesamt ruhigere Art zu fahren machen sie interessant für Fahrten, bei denen man nicht ständig „arbeitet“, sondern einfach Kilometer sammelt. Wer eine Reise im klassischen Stil plant, wird hier oft zufriedener sein.
Design und Identität: Warum das Motorrad auch „zu einem passen“ muss
Design ist mehr als Optik. Die KTM 690 SMC R steht für Performance und den Wunsch nach sportlicher Nutzung. Die Royal Enfield Classic 650 steht für Tradition, Stil und ein Motorradgefühl, das man gerne im Alltag zeigt und nutzt.
Das ist wichtig, weil man sich beim Kauf oft nicht nur fragt, „wie schnell“ oder „wie stark“, sondern „wie fühlt es sich an“ – und ob man mit dem Motorrad auch nach Monaten noch gerne fährt.
Kaufberatung: Worauf beim Vergleich wirklich achten?
Beim Vergleich der KTM 690 SMC R und der Royal Enfield Classic 650 lohnt es sich, die eigenen Prioritäten klar zu sortieren:
- Fahrstil: Dynamisch, kurvenorientiert und aktiv fahren – dann ist die KTM meist näher dran. Entspannt, gleichmäßig und klassisch unterwegs sein – dann passt die Royal Enfield oft besser.
- Ergonomie: Sportliche Sitzhaltung kann Spaß machen, aber muss zur eigenen Körperhaltung passen. Komfortorientierte Haltung ist ideal, wenn man lange Fahrten ohne „Sportmodus“ möchte.
- Erwartung an den Motor: Direkte Gasannahme und sportlicher Impuls vs. gleichmäßiger Fahrfluss und klassischer Charakter.
- Alltag und Nutzung: Stadt und schnelle Manöver sprechen oft für die KTM, während entspanntes Pendeln und Touren häufig zur Royal Enfield passen.
Fazit:
Die KTM 690 SMC R ist die bessere Wahl, wenn im Mittelpunkt steht, wie schnell sich ein Motorrad in Kurven und beim aktiven Fahren „anfühlt“: direktes Ansprechen, sportliches Handling und ein Konzept, das auf Dynamik ausgelegt ist. Wer gerne zügig unterwegs ist, viel Landstraße fährt und das Motorrad als lebendiges Werkzeug für Fahrspaß nutzt, wird mit der KTM deutlich mehr „Sport-Impulse“ erleben.
Die Royal Enfield Classic 650 ist die passendere Option, wenn der Fokus auf einem stimmigen Gesamtgefühl liegt: entspannter Fahrfluss, klassischer Charakter und eine Sitzposition, die eher auf Komfort als auf Aktivität setzt. Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag und auf Touren angenehm zu fahren ist, ohne ständig das Tempo „erzwingen“ zu müssen, findet in der Royal Enfield oft die bessere Übereinstimmung mit den eigenen Erwartungen.
Kurz gesagt: Sportliche Dynamik führt eher zur KTM, entspannter Genuss im klassischen Stil eher zur Royal Enfield.