UVP 12.499 €
Baujahr von 2012 bis 2026~
UVP 5.620 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
Völlig überflüssig
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Schicker Slow-Down Bobber mit Charakter für wenig Geld
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Pro und Kontra

Pro:
  • Sportlich
  • Unglaublich wendig
Kontra:
  • Preis
  • Alltagsnutzen

Abmessungen & Gewicht

Gewicht162kg
Radstand1.476mm
Radstand1.476mm
Sitzhöhe: 899 mm
Gewicht195kg
Radstand1.390mm
Länge2.145mm
Radstand1.390mm
Sitzhöhe: 805 mm
Höhe1.090mm

Motor

Motor-Bauart1-Zylinder 4-Takt Motor
Hubraum693ccm
Hub80mm
Bohrung105mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring Kette
Gänge6
Motor-BauartEinzylinder 4-Takt
Hubraum349ccm
Hub86mm
Bohrung72mm
Kühlungluftgekühlt
AntriebKette
Gänge5

Fahrleistungen

Leistung79 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment73 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite320km
Leistung20 PS bei 6.100 U/Min
Drehmoment27 NM bei 4.000 U/Min
Höchstgeschw.114km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite480km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneWP-USD Apex Ø 48 mm (Federweg 224)mm
Federung hintenWP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten160/60 ZR 17
RahmenbauartStahlrohrrahmen mit doppeltem Unterrohr
Federung vorneTeleskopgabel, 41mm (Federweg 130)mm
Federung hintenStereo Federbein , sechsfach einstellbare Federvorspannung (Federweg 90)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-19
Reifen hinten120/80-18

Bremsen

Bremsen vorneScheibe, Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 270 mm)

Fazit: Man will sie mögen, aber einfach ist es nicht

Bekommt sie von uns den Daumen hoch? Schwierige Entscheidung. Denn trotzdem sie im Vergleich zur Konkurrenz die agilste und konsequenteste Supermoto ist, hat sie einfach zu viele Mängel für die meisten Interessenten. Dabei geht es nicht um solche Dinge wie die fehlende Soziustauglichkeit oder den nicht existierenden Windschutz. Über solche Dinge können engagierte KTM SMC R 690-Treiber nur Grinsen, und sie haben recht damit. Fans gibt es übrigens viele: Die Maschine liegt in der aktuellen Zulassungsstatistik auf Platz 15.

Nein, einen großen Nachteil gibt es: Sie liefert in ihrer Paradedisziplin nicht ab, denn wirklich schnell ist sie nur dann, wenn man das Treppenhaus des Hamburger Michel hochfahren möchte. Ansonsten ist da mehr Show als Shine. Wenn der stärkste Einzylinder der Welt nur 75 PS liefert, ist das eben das entscheidende Leistungsmanko im Vergleich zur nicht viel weniger wendigen Ducati Hypermotard mit ihren 114 PS. Das sind über 50% mehr.

Dass Vergleiche mit Ducatis überhaupt auftauchen, liegt an der sportlichen Preispolitik der Österreicher, von der selbst BMW noch etwas lernen könnte. Für die roh ausgestattete SMC R 690 verlangt KTM tatsächlich 10.799 Euro. Zum Vergleich: Der gleiche Motor wird in der 690 Enduro R für ebenfalls 10.799 Euro verbaut, im Naked Bike Duke 690 gibt es ihn für 8.899 Euro.

Motorräder der Marke Ducati gelten eigentlich nicht als Softies. Mag die Hypermotard das im Vergleich zur SMC sein, aber für einen Sitzplatz mehr, die umfangreiche Ausstattung und 114 PS verlangt Ducati 12.490 Euro und damit nur 1.691 Euro mehr.

Aber wahrscheinlich ist das alles nichts für die KTMler. Ja, sie ist die konsequenteste Supermoto auf dem Markt. Und damit ein Statement, wunderbar.

Danke an M.A.S. für das Testbike. 

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 10.799€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 8.200€
  • Baujahre: 2012-2016, wieder seit 2017
  • Verfügbarkeit: sehr gut
  • Farben: weiß, orange

Fazit: Stay wild, aber bitte gemütlich

Die Royal Enfield Goan Classic 350 ist kein Motorrad, das man rein rational kauft. Wenn man nur nach Leistung, Vielseitigkeit und maximaler Vernunft geht, gibt es praktischere Optionen. Aber Motorräder sind zum Glück selten reine Tabellenentscheidungen. Die Goan überzeugt mit Charakter, lässigem Look, zugänglichem Handling und einem Motor, der zwar keine Bäume ausreißt, aber dafür genau die richtige Portion Ruhe und Charme liefert.

Sie ist am besten, wenn man sie nicht hetzt. Dann wird aus den rund 20 PS kein Mangel, sondern eine Einladung. Eine Einladung, früher loszufahren, später anzukommen und unterwegs mehr mitzubekommen. Das klingt kitschig, passt aber zu diesem Bike. Die Goan Classic 350 macht aus Langsamkeit keinen Kompromiss, sondern ein Konzept.
Testurteil: Sehr charmant, sehr lässig, angenehm einfach. Keine Maschine für Tempojäger, aber eine richtig starke Wahl für alle, die einen coolen, bezahlbaren Bobber mit echtem Royal-Enfield-Gefühl suchen. Die Goan Classic 350 fährt nicht vorneweg. Sie fährt daneben, grinst und sagt: „Komm, lass uns noch einen Umweg nehmen.“

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.620 €
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: rot-schwarz

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KTM 690 SMC R vs. Royal Enfield Goan Classic 350 – Motorradvergleich mit Fokus auf Fahrgefühl und Alltag

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher wirken, wird der Vergleich besonders spannend: Die KTM 690 SMC R steht für sportliche Agilität, bissiges Ansprechverhalten und ein Setup, das auf Dynamik ausgelegt ist. Die Royal Enfield Goan Classic 350 dagegen bringt einen klaren Retro-Charakter mit, der eher nach entspanntem Cruisen, einfacher Handhabung und einem besonderen Fahrgefühl für den Alltag klingt. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht nur um Daten, sondern darum, wie sich die Unterschiede im Alltag bemerkbar machen.

Grundcharakter: Sportlich-urban vs. klassisch entspannt

Die KTM 690 SMC R ist vom Grundgedanken her ein Motorrad, das Lust auf zügiges Fahren macht. Die Kombination aus leichtem Handling, direkter Gasannahme und einer sportlich ausgerichteten Sitz- und Fahrposition sorgt dafür, dass sich die Maschine in der Stadt ebenso wohlfühlt wie auf kurvigen Landstraßen. Wer gern dynamisch unterwegs ist, findet hier ein Motorrad, das schnell „in den Rhythmus“ kommt.

Die Royal Enfield Goan Classic 350 verfolgt einen anderen Ansatz. Sie wirkt bewusst ruhiger und „mechanischer“ im Gefühl: Gas geben heißt hier oft, den Motor und das Fahrwerk in Ruhe zu begleiten, statt sofort maximale Dynamik abzurufen. Das ist nicht als Nachteil zu verstehen, sondern als Stilmittel. Gerade auf Strecken, auf denen man nicht ständig das Tempo maximieren möchte, kann das sehr angenehm sein.

Motor und Antrieb: Wie sich die Unterschiede im Alltag anfühlen

Leistungsbild und Drehmoment-Charakter

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die KTM 690 SMC R ist klar auf mehr Reserven ausgelegt. Das Leistungs- und Drehmomentprofil wirkt so, dass Beschleunigung und Durchzug besonders dann überzeugen, wenn zügiges Überholen oder dynamisches Herausbeschleunigen aus Kurven gefragt sind. Die Maschine nimmt Gasbefehle spürbar willig an und bleibt dabei kontrollierbar.

Die Royal Enfield Goan Classic 350 spielt dagegen in einer anderen Liga. Die geringere Motorleistung und der insgesamt „gemütlichere“ Charakter sorgen dafür, dass das Motorrad eher für gleichmäßiges Fahren und vorausschauendes Tempo passt. Wer Touren plant, bei denen man nicht ständig am Limit arbeitet, bekommt ein stimmiges Gesamtpaket. Für sehr sportliche Fahrstile kann die Maschine jedoch schneller an ihre Grenzen stoßen, vor allem wenn viel Verkehr, Steigungen oder häufiges Beschleunigen hinzukommen.

Fahrgefühl beim Gasgeben

Die KTM wirkt beim Gasgeben direkter und sportlicher. Das ist besonders in der Stadt spürbar: Ampelstarts, kurze Sprints und das schnelle Anpassen an den Verkehr funktionieren unkompliziert. Die Royal Enfield fühlt sich dagegen eher wie ein Motorrad an, das man „mit Gefühl“ fährt. Das kann entspannend sein und macht den Reiz aus, wenn man nicht ständig maximale Beschleunigung sucht.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Komfortorientierung

Die KTM 690 SMC R ist auf Agilität ausgelegt. Das Handling wirkt leichtfüßig, und das Motorrad lässt sich in Kurven zügig positionieren. Gerade bei wechselnden Fahrbahnqualitäten zeigt sich, dass die Abstimmung auf sportliche Kontrolle zielt: Man kann das Motorrad aktiv fahren, ohne dass es sich dabei „zickig“ anfühlt. Gleichzeitig bleibt es alltagstauglich genug, um auch längere Fahrten nicht komplett zur Belastung werden zu lassen.

Die Royal Enfield Goan Classic 350 setzt stärker auf einen klassischen Komfortansatz. Das Fahrwerk vermittelt ein ruhigeres, weniger aggressives Gefühl. Schlaglöcher und Unebenheiten werden nicht als „sportliche Herausforderung“ inszeniert, sondern eher als Teil der Fahrt akzeptiert. Wer eine entspannte Sitzhaltung bevorzugt und nicht ständig die letzte Zehntelsekunde aus dem Kurvensetup holen möchte, wird das als Vorteil empfinden.

Sitzposition und Ergonomie: Sportlich aktiv vs. entspannt klassisch

Die Sitzposition der KTM 690 SMC R ist klar sportlich. Das unterstützt ein aktives Fahren: Körper und Motorrad arbeiten zusammen, um das Tempo kontrolliert aufzubauen. Das ist ideal, wenn man gern dynamisch fährt und die Arme nicht „nur zum Festhalten“ nutzt, sondern aktiv mitlenkt.

Die Royal Enfield Goan Classic 350 bietet eine eher klassische, entspannte Ergonomie. Das macht sie besonders interessant für Fahrten, bei denen man nicht permanent in einer sportlichen Haltung „arbeitet“. Für längere Strecken kann das angenehmer sein, während die KTM eher für Fahrerinnen und Fahrer passt, die auch unterwegs gern sportlich bleiben.

Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen in unterschiedlichen Situationen

Im Vergleich fällt auf: Die KTM 690 SMC R vermittelt mehr „Sport-Bremsgefühl“. Das heißt nicht nur, dass sie für zügige Fahrten ausgelegt ist, sondern dass das Zusammenspiel aus Verzögerung und Stabilität besonders dann überzeugt, wenn Tempo und Kurvenwechsel häufiger vorkommen. Wer gern spät bremst oder in engen Situationen schnell reagieren muss, profitiert davon.

Die Royal Enfield Goan Classic 350 ist auf ein ruhigeres Fahrtempo abgestimmt. Das Bremssystem wirkt darauf ausgelegt, zuverlässig zu funktionieren, ohne den Fokus auf maximale Sportlichkeit zu legen. Für den Alltag und entspannte Landstraßenfahrten ist das in der Regel genau die richtige Richtung.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Nutzung im echten Leben

Stadtverkehr

In der Stadt spielt die KTM ihre Stärken aus: Das Handling ist wendig, die Maschine reagiert schnell und lässt sich gut in den Verkehrsfluss integrieren. Gerade wenn häufige Richtungswechsel, Ampelstopps und kurze Beschleunigungsphasen den Alltag bestimmen, wirkt die KTM deutlich „präsenter“.

Die Royal Enfield Goan Classic 350 ist ebenfalls alltagstauglich, aber auf andere Weise. Sie macht Spaß, wenn man nicht ständig „durchziehen“ muss. Das Motorrad lädt eher dazu ein, entspannt zu fahren, die Umgebung wahrzunehmen und das Tempo bewusst zu wählen.

Landstraße und Touren

Auf der Landstraße zeigt sich der größte Unterschied im Fahrstil: Die KTM 690 SMC R bietet mehr Reserven. Überholmanöver, zügiges Herausbeschleunigen und das schnelle Anpassen an Kurvenfolgen gelingen leichter, weil das Leistungsbild mehr Spielraum lässt.

Die Royal Enfield Goan Classic 350 ist dagegen besonders dann stark, wenn die Tour als Genussfahrt gedacht ist. Sie eignet sich für Strecken, auf denen man gleichmäßig fährt und die Fahrt im Vordergrund steht. Wer jedoch regelmäßig sehr sportliche Etappen plant oder viel mit hoher Last unterwegs ist, wird die KTM eher als passende Wahl empfinden.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

KTM 690 SMC R – Stärken

  • Sportliches Fahrgefühl mit direkter Gasannahme und dynamischem Durchzug
  • Agiles Handling, das sich besonders in Kurven und im Stadtverkehr auszahlt
  • Mehr Reserven für zügiges Fahren, Überholen und dynamische Strecken

KTM 690 SMC R – Schwächen

  • Der sportliche Charakter kann auf längeren, entspannten Fahrten weniger „harmonisch“ wirken
  • Wer ein sehr ruhiges, klassisches Fahrgefühl sucht, könnte die KTM als zu kompromisslos empfinden

Royal Enfield Goan Classic 350 – Stärken

  • Starker Retro-Charakter und ein Fahrgefühl, das auf Genuss ausgelegt ist
  • Entspannte Ergonomie, die im Alltag angenehm sein kann
  • Passend für gleichmäßiges Tempo und vorausschauendes Fahren

Royal Enfield Goan Classic 350 – Schwächen

  • Bei sportlicher Fahrweise fehlen schneller die Reserven im Vergleich zur KTM
  • Für häufiges zügiges Überholen oder sehr dynamische Kurvenfahrten ist die KTM im Vorteil

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Die KTM 690 SMC R ist besonders dann die bessere Wahl, wenn dynamisches Fahren zum Alltag gehört: kurze Wege mit viel Verkehr, kurvige Strecken, häufiges Beschleunigen und der Wunsch nach einem Motorrad, das schnell „mitzieht“. Wer gern aktiv fährt, eine sportliche Sitzposition akzeptiert und mehr Leistung als Sicherheitsnetz betrachtet, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.

Die Royal Enfield Goan Classic 350 passt dagegen besser zu Fahrenden, die den Fokus auf Stil, Entspannung und ein klassisches Fahrgefühl legen. Wenn gleichmäßiges Tempo, entspanntes Cruisen und eine angenehmere Grundhaltung wichtiger sind als maximale Reserven, wirkt die Goan Classic besonders attraktiv. Sie ist ideal für Menschen, die Motorradfahren als Erlebnis sehen und nicht als ständige Performance-Aufgabe.

Fazit:

Die KTM 690 SMC R ist der klare Gewinner, wenn es um sportliche Dynamik, Reserven und ein besonders agiles Fahrgefühl geht. Sie spielt ihre Stärken vor allem in Situationen aus, in denen schnell reagiert, zügig beschleunigt und dynamisch gefahren werden soll – ob in der Stadt oder auf kurvigen Landstraßen. Wer ein Motorrad sucht, das aktiv gefahren werden will und dabei viel Kontrolle vermittelt, trifft mit der KTM die richtige Wahl.

Die Royal Enfield Goan Classic 350 überzeugt dagegen mit ihrem klassischen Charakter, der entspannten Ergonomie und einem Fahrgefühl, das auf Genuss statt auf maximale Performance setzt. Sie ist die bessere Wahl für alle, die gleichmäßig unterwegs sein möchten, das Motorradfahren bewusst entschleunigen wollen und ein stimmiges Gesamtbild aus Stil und Alltagstauglichkeit suchen. Kurz gesagt: KTM für Dynamik und Reserven, Royal Enfield für entspanntes Cruisen und klassisches Motorradgefühl.

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