UVP 12.499 €
Baujahr von 2012 bis 2026~
UVP 5.720 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
Völlig überflüssig
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Test des Scrambler-Roadsters mit 40 PS und 40 Nm für deutlich unter 6.000 Euro
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Pro und Kontra

Pro:
  • Sportlich
  • Unglaublich wendig
Kontra:
  • Preis
  • Alltagsnutzen
Pro:
  • exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • vitaler Motor
  • sehr leichtes und gutmütiges Handling
  • ideal für Einsteiger und Stadtverkehr
  • Tripper-Dash-TFT-Display mit integrierter Kartennavigation
  • Bequeme, aufrechte und zugängliche Ergonomie
Kontra:
  • eingeschränkte Langstreckentauglichkeit
  • Brems- und Kupplungshebel sind nicht einstellbar
  • geringer Windschutz

Abmessungen & Gewicht

Gewicht162kg
Radstand1.476mm
Radstand1.476mm
Sitzhöhe: 899 mm
Gewicht184kg
Radstand1.440mm
Länge2.145mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 780 mm
Höhe1.125mm

Motor

Motor-Bauart1-Zylinder 4-Takt Motor
Hubraum693ccm
Hub80mm
Bohrung105mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring Kette
Gänge6
Motor-BauartEinzylinder, flüssigkeitsgekühlt, 4 Ventile
Hubraum452ccm
Hub82mm
Bohrung84mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung79 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment73 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite320km
Leistung40 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment40 NM bei 5.000 U/Min
Höchstgeschw.150km/h
Tankinhalt11Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite324km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneWP-USD Apex Ø 48 mm (Federweg 224)mm
Federung hintenWP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten160/60 ZR 17
RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorneØ43-mm Telegabel (Federweg 150)mm
Federung hintenMono-Federbein (Federweg 145)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten160/60-17

Bremsen

Bremsen vorneScheibe, Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe mit Zweikolben-Bremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe mit Einkolben-Bremssattel ( Ø 270 mm)

Fazit: Man will sie mögen, aber einfach ist es nicht

Bekommt sie von uns den Daumen hoch? Schwierige Entscheidung. Denn trotzdem sie im Vergleich zur Konkurrenz die agilste und konsequenteste Supermoto ist, hat sie einfach zu viele Mängel für die meisten Interessenten. Dabei geht es nicht um solche Dinge wie die fehlende Soziustauglichkeit oder den nicht existierenden Windschutz. Über solche Dinge können engagierte KTM SMC R 690-Treiber nur Grinsen, und sie haben recht damit. Fans gibt es übrigens viele: Die Maschine liegt in der aktuellen Zulassungsstatistik auf Platz 15.

Nein, einen großen Nachteil gibt es: Sie liefert in ihrer Paradedisziplin nicht ab, denn wirklich schnell ist sie nur dann, wenn man das Treppenhaus des Hamburger Michel hochfahren möchte. Ansonsten ist da mehr Show als Shine. Wenn der stärkste Einzylinder der Welt nur 75 PS liefert, ist das eben das entscheidende Leistungsmanko im Vergleich zur nicht viel weniger wendigen Ducati Hypermotard mit ihren 114 PS. Das sind über 50% mehr.

Dass Vergleiche mit Ducatis überhaupt auftauchen, liegt an der sportlichen Preispolitik der Österreicher, von der selbst BMW noch etwas lernen könnte. Für die roh ausgestattete SMC R 690 verlangt KTM tatsächlich 10.799 Euro. Zum Vergleich: Der gleiche Motor wird in der 690 Enduro R für ebenfalls 10.799 Euro verbaut, im Naked Bike Duke 690 gibt es ihn für 8.899 Euro.

Motorräder der Marke Ducati gelten eigentlich nicht als Softies. Mag die Hypermotard das im Vergleich zur SMC sein, aber für einen Sitzplatz mehr, die umfangreiche Ausstattung und 114 PS verlangt Ducati 12.490 Euro und damit nur 1.691 Euro mehr.

Aber wahrscheinlich ist das alles nichts für die KTMler. Ja, sie ist die konsequenteste Supermoto auf dem Markt. Und damit ein Statement, wunderbar.

Danke an M.A.S. für das Testbike. 

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 10.799€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 8.200€
  • Baujahre: 2012-2016, wieder seit 2017
  • Verfügbarkeit: sehr gut
  • Farben: weiß, orange

Fazit: Kein Poser, sondern ein Kumpel auf zwei Rädern

Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist kein Motorrad für Stammtisch-Superlative. Sie gewinnt keine Leistungsduelle, sie protzt nicht mit Elektronik, und sie tut nicht so, als wäre sie ein verkleideter Rennstrecken-Drache. Genau deshalb ist sie so sympathisch. Sie konzentriert sich auf das, was auf echten Straßen zählt: einfache Bedienung, gutes Gefühl, genug Leistung, ehrliches Handling und einen Preis, bei dem man nicht sofort die Lebensplanung neu aufstellen muss.

Besonders stark ist sie für A2-Fahrerinnen und -Fahrer, Pendler, Wiedereinsteiger und alle, die ein unkompliziertes Naked Bike mit Charakter suchen. Die Guerrilla 450 kann seriös, aber sie bleibt dabei frech. Sie ist bequem genug für den Alltag, agil genug für die Hausstrecke und charmant genug, um auch nach Wochen noch gern den langen Weg nach Hause zu nehmen. Wer viel Autobahn fährt oder maximale Sportlichkeit sucht, sollte sich woanders umsehen. Wer aber ein Motorrad möchte, das nach fünf Minuten vertraut wirkt und nach zehn Minuten Laune macht, liegt hier ziemlich richtig.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.720 €
  • Verfügbarkeit: seit 08/2024
  • Farben: viele (siehe oben)

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KTM 690 SMC R vs. Royal Enfield Guerrilla 450 – Motorradvergleich

Wer zwischen KTM 690 SMC R und Royal Enfield Guerrilla 450 schwankt, steht vor einer spannenden Entscheidung: Auf der einen Seite steht die KTM als kompromissloses, sportlich geprägtes Supermoto-Konzept mit viel Punch und klarer Ausrichtung. Auf der anderen Seite bietet die Royal Enfield mit der Guerrilla 450 einen modernen Ansatz, der sich eher nach „einfach losfahren“ anfühlt – mit eigenständigem Charakter und einem Setup, das im Alltag besonders unkompliziert wirkt. Beide Motorräder machen Spaß, aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Szenarien aus.

Grundidee im Vergleich: Supermoto-Fokus vs. vielseitiger Alltagscharakter

Die KTM 690 SMC R ist im Kern ein Motorrad, das auf Agilität und sportliche Dynamik ausgelegt ist. Das merkt man bereits beim ersten Eindruck: Die Maschine wirkt konzentriert, die Sitzposition ist auf aktives Fahren ausgelegt und das Fahrwerk unterstützt eine zügige Gangart. Die Royal Enfield Guerrilla 450 verfolgt dagegen einen anderen Ansatz. Sie wirkt weniger wie ein reines „Sportgerät“ und mehr wie ein Motorrad, das Alltag, Landstraße und spontane Touren elegant verbindet. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das oft weniger „angespannt“ wirkt und mehr auf souveräne Alltagstauglichkeit setzt.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment anfühlen

Beim Vergleich der Motorcharaktere wird schnell klar, warum beide Modelle so unterschiedlich wahrgenommen werden. Die KTM 690 SMC R spielt ihre Stärke vor allem dann aus, wenn es zügig werden soll. Der Antrieb wirkt kräftig und direkt, das spricht besonders Fahrer an, die gern beschleunigen, überholen und Kurven dynamisch anfahren. Das Motorrad lädt dazu ein, das Gas bewusst zu nutzen und die Maschine in Schwung zu halten.

Die Royal Enfield Guerrilla 450 wirkt im Gegenzug oft harmonischer im „normalen“ Fahrbereich. Der Motor liefert spürbare Schubkraft, ohne dass man ständig das Gefühl hat, die Maschine müsse erst „auf Temperatur“ oder „auf Drehzahl“ gebracht werden. Gerade im Stadtverkehr und auf Landstraßen mit wechselnden Geschwindigkeiten fühlt sich das sehr angenehm an. Wer gern entspannt fährt, findet hier eine stimmige Balance.

Stärken und Schwächen beim Antrieb

  • KTM 690 SMC R: Stärken liegen in der sportlichen Direktheit und der Bereitschaft, zügig zu reagieren. Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf sportlicher Fahrweise liegt und weniger auf „einfach nur cruisen“.
  • Royal Enfield Guerrilla 450: Stärken liegen in der alltagstauglichen Abstimmung und dem unkomplizierten Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass die maximale Dynamik nicht ganz so „auf Krawall“ ausgelegt ist wie bei der KTM.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. souveräne Alltagstauglichkeit

Im Handling zeigen beide Motorräder ihre Identität. Die KTM 690 SMC R ist spürbar auf schnelle Richtungswechsel und sportliche Kurvenfahrten ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt ein aktives Fahrverhalten, und die Maschine vermittelt ein klares Feedback. Gerade auf kurvigen Strecken wirkt sie wie ein Werkzeug, das man gern „arbeitet“: rein in die Kurve, Linie halten, raus beschleunigen.

Die Royal Enfield Guerrilla 450 setzt dagegen stärker auf ein ausgewogenes Gesamtpaket. Das Motorrad bleibt auch bei wechselnden Straßenverhältnissen angenehm kontrollierbar. Dadurch eignet es sich besonders für Fahrer, die nicht ständig am Limit fahren möchten, aber dennoch ein Motorrad suchen, das zuverlässig und angenehm bleibt – egal ob Stadt, Landstraße oder längere Ausfahrten.

Kurvengefühl und Stabilität

In der Praxis bedeutet das: Die KTM fühlt sich in sportlicher Gangart oft „nerviger“ im besten Sinne an – sie will bewegt werden. Die Royal Enfield wirkt dagegen oft „gelassener“ und lässt mehr Raum für eine entspannte Fahrweise. Wer häufig sehr dynamisch fährt, wird die KTM als klaren Vorteil empfinden. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das sich auch bei weniger sportlicher Fahrweise gut anfühlt, findet in der Guerrilla 450 häufig die passendere Basis.

Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen beim Anhalten und in der Kurve

Beim Thema Bremsen geht es nicht nur um reine Verzögerung, sondern auch um Dosierbarkeit und Gefühl. Die KTM 690 SMC R bietet ein sportliches Bremsverhalten, das zu zügigem Fahren passt. Das System wirkt darauf ausgelegt, auch bei härteren Manövern schnell wieder Kontrolle herzustellen. Dadurch entsteht ein gutes Sicherheitsgefühl, wenn es in Kurven oder beim zügigen Anbremsen dynamisch wird.

Die Royal Enfield Guerrilla 450 punktet vor allem mit einem gut kontrollierbaren Ansprechverhalten im Alltag. Gerade im Stadtverkehr und bei moderaten Geschwindigkeiten ist das angenehm, weil es das Fahren weniger „technisch“ macht. Wer häufig im Verkehr unterwegs ist, profitiert von dieser unkomplizierten Handhabung.

Wo liegen die Unterschiede?

  • KTM 690 SMC R: Tendenziell mehr Fokus auf sportliche Bremsperformance und zügige Fahrmanöver.
  • Royal Enfield Guerrilla 450: Tendenziell mehr Fokus auf alltagstaugliche Dosierbarkeit und ruhiges Fahrgefühl.

Ergonomie und Komfort: Sitzposition, Alltag und längere Strecken

Die KTM 690 SMC R ist eher auf aktives Fahren ausgelegt. Das bedeutet: Die Sitzposition unterstützt sportliche Kontrolle, kann aber bei sehr langen Fahrten oder bei häufigem Stop-and-Go spürbar „präsenter“ sein. Wer gern dynamisch unterwegs ist, wird das als Vorteil sehen – wer vor allem entspannt unterwegs sein möchte, sollte darauf achten, wie die eigene Körperhaltung zur Maschine passt.

Die Royal Enfield Guerrilla 450 wirkt in der Ergonomie oft zugänglicher. Sie passt gut zu Fahrern, die ein Motorrad suchen, das sich nicht nur für die sportliche Runde eignet, sondern auch für den Alltag. Gerade wenn die Fahrten gemischt sind, kann das ein entscheidendes Argument sein.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und „einfach fahren“

Im Alltag zählt vor allem, wie unkompliziert sich ein Motorrad bewegt: Anfahren, Rangieren, Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten und das Gefühl, jederzeit „bereit“ zu sein. Die KTM 690 SMC R ist zwar nicht „unhandlich“, aber sie fühlt sich am stärksten an, wenn man sie aktiv nutzt. Das kann im Stadtverkehr Spaß machen – verlangt aber auch mehr Aufmerksamkeit, wenn es ständig stoppt und startet.

Die Royal Enfield Guerrilla 450 wirkt in vielen Alltagssituationen entspannter. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das schnell einsatzbereit ist und sich nicht nach „Sportmodus“ anfühlt. Für Pendler und Wochenendfahrer, die gern spontan losziehen, ist das ein Pluspunkt.

Für wen passt welches Motorrad?

KTM 690 SMC R – ideal für sportlich orientierte Fahrer

Die KTM 690 SMC R ist besonders spannend für alle, die ein Motorrad suchen, das Kurven dynamisch unterstützt und beim Beschleunigen eine klare sportliche Linie fährt. Wer gern zügig unterwegs ist, das Handling aktiv nutzt und ein Motorrad möchte, das auf Fahrspaß ausgelegt ist, findet hier eine starke Basis. Auch wenn der Fokus weniger auf „entspanntem Cruisen“ liegt, ist die KTM genau dann richtig, wenn die Fahrt selbst im Mittelpunkt steht.

Royal Enfield Guerrilla 450 – ideal für vielseitige Alltagsfahrer

Die Royal Enfield Guerrilla 450 passt besonders gut zu Fahrern, die ein Motorrad für unterschiedliche Situationen suchen: Stadt, Landstraße und Touren, ohne dass jedes Mal eine sportliche Fahrweise nötig ist. Wer Wert auf ein harmonisches Fahrgefühl, unkomplizierte Bedienung und einen modernen, eigenständigen Charakter legt, wird sich mit der Guerrilla 450 schnell wohlfühlen.

Fazit:

Die KTM 690 SMC R ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf sportlicher Dynamik liegt: Sie fühlt sich besonders dann richtig an, wenn zügiges Fahren, aktives Handling und ein direktes Ansprechverhalten gefragt sind. Wer Kurven gern dynamisch angeht und das Motorrad als „Werkzeug“ für Fahrspaß nutzt, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.

Die Royal Enfield Guerrilla 450 gewinnt dagegen dort, wo Alltag und Vielseitigkeit zählen. Sie wirkt zugänglicher, harmonischer im normalen Fahrbereich und eignet sich hervorragend für gemischte Strecken – von der Stadt bis zur entspannten Landstraßenrunde. Wer ein Motorrad sucht, das unkompliziert bleibt und nicht ständig nach sportlicher Fahrweise verlangt, findet in der Guerrilla 450 die passendere Option.

Kurz gesagt: KTM für sportliche Ambitionen, Royal Enfield für vielseitigen Alltag.

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