UVP 12.499 €
Baujahr von 2012 bis 2026~
UVP 9.578 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
Völlig überflüssig
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Suzuki DR-Z4SM im Test: Kleine Supermoto, großer Spaßfaktor
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Pro und Kontra

Pro:
  • Sportlich
  • Unglaublich wendig
Kontra:
  • Preis
  • Alltagsnutzen
Pro:
  • einstellbares, gutes Fahrwerk
  • sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
  • LED rundum in Serie
  • solide Bauweise
Kontra:
  • harte Sitzbank
  • Motor obenrum ohne Puste
  • nur 5 Gänge

Abmessungen & Gewicht

Gewicht162kg
Radstand1.476mm
Radstand1.476mm
Sitzhöhe: 899 mm
Gewicht154kg
Radstand1.465mm
Länge2.195mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 890 mm
Höhe1.190mm

Motor

Motor-Bauart1-Zylinder 4-Takt Motor
Hubraum693ccm
Hub80mm
Bohrung105mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring Kette
Gänge6
Motor-BauartEinzylinder, 4-Takt
Hubraum398ccm
Hub63mm
Bohrung90mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge5

Fahrleistungen

Leistung79 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment73 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite320km
Leistung38 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment37 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.139km/h
Tankinhalt9Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite249km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneWP-USD Apex Ø 48 mm (Federweg 224)mm
Federung hintenWP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten160/60 ZR 17
RahmenbauartDoppelschleifenrahmen
Federung vorneUpside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm
Federung hintenKYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge (Aluminium)
Reifen vorne120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch)
Reifen hinten140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch)

Bremsen

Bremsen vorneScheibe, Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneScheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenScheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm)

Fazit: Man will sie mögen, aber einfach ist es nicht

Bekommt sie von uns den Daumen hoch? Schwierige Entscheidung. Denn trotzdem sie im Vergleich zur Konkurrenz die agilste und konsequenteste Supermoto ist, hat sie einfach zu viele Mängel für die meisten Interessenten. Dabei geht es nicht um solche Dinge wie die fehlende Soziustauglichkeit oder den nicht existierenden Windschutz. Über solche Dinge können engagierte KTM SMC R 690-Treiber nur Grinsen, und sie haben recht damit. Fans gibt es übrigens viele: Die Maschine liegt in der aktuellen Zulassungsstatistik auf Platz 15.

Nein, einen großen Nachteil gibt es: Sie liefert in ihrer Paradedisziplin nicht ab, denn wirklich schnell ist sie nur dann, wenn man das Treppenhaus des Hamburger Michel hochfahren möchte. Ansonsten ist da mehr Show als Shine. Wenn der stärkste Einzylinder der Welt nur 75 PS liefert, ist das eben das entscheidende Leistungsmanko im Vergleich zur nicht viel weniger wendigen Ducati Hypermotard mit ihren 114 PS. Das sind über 50% mehr.

Dass Vergleiche mit Ducatis überhaupt auftauchen, liegt an der sportlichen Preispolitik der Österreicher, von der selbst BMW noch etwas lernen könnte. Für die roh ausgestattete SMC R 690 verlangt KTM tatsächlich 10.799 Euro. Zum Vergleich: Der gleiche Motor wird in der 690 Enduro R für ebenfalls 10.799 Euro verbaut, im Naked Bike Duke 690 gibt es ihn für 8.899 Euro.

Motorräder der Marke Ducati gelten eigentlich nicht als Softies. Mag die Hypermotard das im Vergleich zur SMC sein, aber für einen Sitzplatz mehr, die umfangreiche Ausstattung und 114 PS verlangt Ducati 12.490 Euro und damit nur 1.691 Euro mehr.

Aber wahrscheinlich ist das alles nichts für die KTMler. Ja, sie ist die konsequenteste Supermoto auf dem Markt. Und damit ein Statement, wunderbar.

Danke an M.A.S. für das Testbike. 

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 10.799€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 8.200€
  • Baujahre: 2012-2016, wieder seit 2017
  • Verfügbarkeit: sehr gut
  • Farben: weiß, orange

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KTM 690 SMC R vs. Suzuki DR-Z 4SM: Supermoto-Vergleich mit Charakter

Wenn es um Supermoto geht, treffen zwei Welten aufeinander: die moderne, sportlich zugespitzte Linie der KTM 690 SMC R und der eher bodenständige, bewährte Ansatz der Suzuki DR-Z 4SM. Beide Motorräder machen dort Spaß, wo es kurvig wird, wo man gern zügig unterwegs ist und wo ein agiles Fahrgefühl wichtiger ist als reine Höchstgeschwindigkeit. Trotzdem unterscheiden sie sich spürbar in der Art, wie sie Leistung auf die Straße bringen, wie sie sich im Alltag verhalten und wie sie sich anfühlen, wenn der Fahrstil dynamischer wird.

Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt – damit leichter wird, das Motorrad zu finden, das wirklich zum eigenen Einsatz passt.

Grundcharakter: Wie sich die beiden Supermotos anfühlen

KTM 690 SMC R: sportlich, direkt und „ready to race“

Die KTM 690 SMC R wirkt wie ein Supermoto, das man nicht lange erklären muss. Der Einzylinder liefert seine Kraft spürbar präsent und sorgt für ein sehr direktes Ansprechverhalten. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, zügig um die Kurve zu gehen und dabei ein Gefühl von Kontrolle zu vermitteln. Wer gern früh bremst, dann beherzt einlenkt und das Motorrad aktiv führt, bekommt hier eine sehr passende Basis.

Suzuki DR-Z 4SM: souverän, unkompliziert und mit „Alltags-Gen“

Die Suzuki DR-Z 4SM steht dagegen für einen eher ruhigen, gutmütigen Charakter. Sie ist ebenfalls sportlich, aber weniger „spitz“ im Gefühl. Das macht sie besonders interessant, wenn das Motorrad nicht nur am Wochenende ausgefahren wird, sondern auch im Alltag eine Rolle spielt. Die DR-Z 4SM wirkt wie ein Gerät, das man einfach nutzt – ohne dass man ständig das Gefühl hat, man müsse es „richtig“ fahren, um Spaß zu haben.

Motor und Kraftentfaltung: Unterschiede in der Art, wie Leistung ankommt

Beide Modelle basieren auf einem Einzylinder-Konzept, aber die Auslegung ist unterschiedlich. Die KTM 690 SMC R setzt stärker auf ein sportliches Ansprechverhalten und eine Charakteristik, die bei zügiger Fahrt besonders belohnt. Dadurch kann sie sich in flotten Passagen dynamischer anfühlen, weil sie das Tempo schneller „mitzieht“.

Die Suzuki DR-Z 4SM liefert ihre Leistung eher gleichmäßiger und wirkt dadurch in vielen Situationen entspannter. Das ist ein Vorteil, wenn man nicht permanent am Limit fährt oder wenn die Strecke wechselhaft ist – etwa mit Stadtverkehr, Ampeln und kurzen Ausfahrten. Die DR-Z 4SM kann dadurch leichter wirken, ohne dass man ständig in einen bestimmten Drehzahlbereich „hineinrutschen“ muss.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Komfortgefühl

KTM 690 SMC R: präzise Führung, sportliche Abstimmung

Im Handling spielt die KTM ihre Stärken aus: Das Motorrad lässt sich spürbar zielgerichtet bewegen, unterstützt beim Einlenken und vermittelt bei sportlicher Gangart ein klares Gefühl für die Linie. Gerade auf kurvigen Landstraßen oder bei zügigen Wechseln zwischen Beschleunigen und Verzögern wirkt die Abstimmung sehr stimmig.

Die Kehrseite: Wer viel auf schlechten Straßen unterwegs ist oder häufig im Alltag über Unebenheiten rollt, kann den sportlichen Charakter als etwas „härter“ wahrnehmen. Das ist nicht automatisch ein Nachteil – aber es sollte zum eigenen Fahrprofil passen.

Suzuki DR-Z 4SM: stabil und alltagstauglich, weniger „nervös“

Die Suzuki DR-Z 4SM punktet beim Fahrkomfort und bei der souveränen Art, mit unterschiedlichen Untergründen umzugehen. Das Motorrad bleibt dabei ruhig und lässt sich gut kontrollieren, ohne dass man ständig gegen das Fahrgefühl arbeiten muss.

Wenn es jedoch sehr sportlich und aggressiv wird – also mit maximaler Schräglage und häufigen schnellen Richtungswechseln – kann die KTM im direkten Vergleich noch einen Tick „spitzer“ wirken. Die Suzuki ist dann eher die Wahl für kontrolliertes, flüssiges Fahren statt für das letzte Quäntchen sportliche Zuspitzung.

Bremse und Fahrstabilität: Vertrauen in kritischen Momenten

Beim Bremsen zeigt sich oft der Unterschied zwischen „sportlicher Abstimmung“ und „alltagstauglicher Reserve“. Die KTM 690 SMC R wirkt in der Regel dann besonders stark, wenn man zügig in Kurven hineinbremst und das Motorrad dabei stabil halten möchte. Das Gefühl von direkter Rückmeldung hilft, den Grip sauber zu dosieren.

Die Suzuki DR-Z 4SM kann ebenfalls überzeugen, vor allem durch ihre gutmütige Art, Verzögerung und Stabilität zusammenzubringen. In Situationen mit wechselnder Fahrbahn oder bei weniger aggressivem Fahrstil ist das ein Plus, weil es das Motorrad leicht berechenbar macht.

Ergonomie und Alltag: Wer profitiert im täglichen Einsatz?

Supermoto ist nicht nur ein Kurven-Thema, sondern auch ein Alltagsthema: Sitzposition, Übersicht, Bedienbarkeit und das Gefühl, wie „handlich“ das Motorrad im Stadtverkehr ist. Hier spielt die KTM 690 SMC R ihre sportliche Ausrichtung aus: Die Sitzhaltung und die Art, wie das Motorrad auf Lenkimpulse reagiert, passen gut zu Fahrern, die gern aktiv fahren und das Motorrad als Werkzeug für dynamische Fahrten sehen.

Die Suzuki DR-Z 4SM ist dagegen oft die bessere Wahl, wenn das Motorrad regelmäßig genutzt wird, wenn Strecken kurz sind und wenn man nicht jedes Mal das Gefühl haben möchte, man müsse sich auf ein sehr sportliches Setup einstellen. Das Motorrad wirkt insgesamt unkomplizierter, was im Alltag schnell zum entscheidenden Argument wird.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der KTM 690 SMC R

  • Sportliches Ansprechverhalten und ein sehr direktes Fahrgefühl
  • Präzises Handling für ambitionierte Kurvenfahrten
  • Starke Performance in flotten Passagen, wenn man das Tempo bewusst aufbaut

Schwächen der KTM 690 SMC R

  • Sportliche Abstimmung kann auf schlechten Straßen weniger komfortabel wirken
  • Wer eher entspannt fährt, könnte den „Sportfokus“ als weniger passend empfinden

Stärken der Suzuki DR-Z 4SM

  • Unkomplizierter Charakter, der sich auch im Alltag leicht fahren lässt
  • Souveränes Fahrverhalten bei wechselnden Bedingungen
  • Gute Basis für regelmäßige Nutzung und entspannte Touren

Schwächen der Suzuki DR-Z 4SM

  • In sehr sportlicher Fahrweise wirkt die KTM oft noch einen Tick agiler
  • Wer maximale Zuspitzung sucht, findet sie eher bei der KTM

Für welche Fahrprofile passt welches Motorrad?

Die Entscheidung zwischen KTM 690 SMC R und Suzuki DR-Z 4SM hängt weniger von „besser oder schlechter“ ab, sondern davon, wie man fährt und was man vom Motorrad erwartet.

KTM 690 SMC R: ideal für Kurven, Tempo und aktives Fahren

Die KTM 690 SMC R ist besonders passend, wenn häufig kurvige Strecken anstehen, wenn gern früh eingelegt und zügig beschleunigt wird und wenn das Motorrad ein spürbar sportliches Feedback geben soll. Wer Supermoto als Fahrmaschine für dynamische Ausfahrten versteht, bekommt hier eine sehr stimmige Kombination aus Motorcharakter, Handling und sportlicher Abstimmung.

Suzuki DR-Z 4SM: ideal für Alltag, entspannte Touren und unkomplizierten Spaß

Die Suzuki DR-Z 4SM passt gut, wenn das Motorrad nicht nur für die „große Runde“ gedacht ist, sondern auch für den Alltag. Wer ein Motorrad sucht, das sich leicht beherrschen lässt, das bei wechselnden Bedingungen stabil bleibt und das man ohne großen Aufwand fahren kann, findet in der DR-Z 4SM eine sehr sympathische Wahl.

Fazit:

Die KTM 690 SMC R ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf sportlicher Fahrweise liegt: Sie fühlt sich in flotten Passagen besonders direkt an, unterstützt aktives Fahren und macht Kurvenfahrten zu einem klaren Erlebnis. Wer gern präzise einlenkt, zügig beschleunigt und das Motorrad als „Werkzeug“ für Dynamik nutzt, wird mit der KTM sehr glücklich.

Die Suzuki DR-Z 4SM gewinnt dagegen dort, wo Alltag und unkomplizierter Fahrspaß wichtiger sind. Sie wirkt souverän, gutmütig und lässt sich auch bei weniger perfekten Bedingungen entspannt bewegen. Wer ein Supermoto sucht, das regelmäßig genutzt wird, ohne dass man ständig auf ein sehr sportliches Setup achten muss, trifft mit der DR-Z 4SM die passendere Entscheidung.

Kurz gesagt: KTM für sportliche Zuspitzung, Suzuki für alltagstaugliche Souveränität.

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