| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2012 bis 2026~ | |
| UVP | 15.895 € | |
| Baujahr | von 2007 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Sportlich
- Unglaublich wendig
- Preis
- Alltagsnutzen
- lässiger Auftritt
- lässige Sitzposition
- lässige Leistung
- lässiges Dahingleiten
- hochwertige Verarbeitung und liebevolle Details
- Lenker schlägt beim starken Einschlagen gegen die Knie
- Bremsleistung hinten 1b
- Soziuskomfort 1b
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 162 | kg |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Sitzhöhe: | 899 | mm |
| Gewicht | 263 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.220 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 705 | mm |
| Höhe | 1.055 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 8V-Zweizylinder-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 1.200 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 320 | km |
| Leistung | 78 PS bei 6.100 U/Min | |
| Drehmoment | 106 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 267 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | WP-USD Apex Ø 48 mm (Federweg 224)mm | |
| Federung hinten | WP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Schleifenrahmen | |
| Federung vorne | Showa Cartridge-Gabel 47 mm (Federweg 90)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit Umlenkung und einstellbarer Vorspannung (Federweg 73)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Stahl | |
| Reifen vorne | 130/90 B 16 | |
| Reifen hinten | 150/80 R 16 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Scheibe, Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppel-Bremsscheibe, Brembo Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Einzelkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
Fazit: Man will sie mögen, aber einfach ist es nicht
Bekommt sie von uns den Daumen hoch? Schwierige Entscheidung. Denn trotzdem sie im Vergleich zur Konkurrenz die agilste und konsequenteste Supermoto ist, hat sie einfach zu viele Mängel für die meisten Interessenten. Dabei geht es nicht um solche Dinge wie die fehlende Soziustauglichkeit oder den nicht existierenden Windschutz. Über solche Dinge können engagierte KTM SMC R 690-Treiber nur Grinsen, und sie haben recht damit. Fans gibt es übrigens viele: Die Maschine liegt in der aktuellen Zulassungsstatistik auf Platz 15.
Nein, einen großen Nachteil gibt es: Sie liefert in ihrer Paradedisziplin nicht ab, denn wirklich schnell ist sie nur dann, wenn man das Treppenhaus des Hamburger Michel hochfahren möchte. Ansonsten ist da mehr Show als Shine. Wenn der stärkste Einzylinder der Welt nur 75 PS liefert, ist das eben das entscheidende Leistungsmanko im Vergleich zur nicht viel weniger wendigen Ducati Hypermotard mit ihren 114 PS. Das sind über 50% mehr.
Dass Vergleiche mit Ducatis überhaupt auftauchen, liegt an der sportlichen Preispolitik der Österreicher, von der selbst BMW noch etwas lernen könnte. Für die roh ausgestattete SMC R 690 verlangt KTM tatsächlich 10.799 Euro. Zum Vergleich: Der gleiche Motor wird in der 690 Enduro R für ebenfalls 10.799 Euro verbaut, im Naked Bike Duke 690 gibt es ihn für 8.899 Euro.
Motorräder der Marke Ducati gelten eigentlich nicht als Softies. Mag die Hypermotard das im Vergleich zur SMC sein, aber für einen Sitzplatz mehr, die umfangreiche Ausstattung und 114 PS verlangt Ducati 12.490 Euro und damit nur 1.691 Euro mehr.
Aber wahrscheinlich ist das alles nichts für die KTMler. Ja, sie ist die konsequenteste Supermoto auf dem Markt. Und damit ein Statement, wunderbar.
Danke an M.A.S. für das Testbike.
Fazit - was bleibt hängen
Die Triumph Speedmaster ist optisch eine Augenweide und erfreut ihren Besitzer mit vielen liebevollen Details. Sie ist super verarbeitet, man möchte sie am liebsten ins Wohnzimmer stellen. Dort gehört sie aber nicht hin, denn sie fährt sich auch super. Für einen Cruiser geradezu federleicht, eignet sie sich auch für Personen unter 100 kg. Sound, Motor und Fahrverhalten machen aus jeder Ausfahrt ein kleines Erlebnis - so soll das sein!Unsere Testmaschine haben wir von Q-Bike Triumph Hamburg zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie als Vorführer mit ca. 4.000 km für 13.280 Euro zum Verkauf. Dabei sind Motorschutzbügel, Tasche, Heizgriffe und eine Restgarantie bis 1/2026. Deal!
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KTM 690 SMC R vs. Triumph Bonneville Speedmaster – Motorradvergleich
Wer zwischen KTM 690 SMC R und Triumph Bonneville Speedmaster schwankt, entscheidet eigentlich nicht nur über zwei Modelle, sondern über zwei sehr unterschiedliche Motorradwelten. Die KTM steht für präzises, agiles Fahren mit dem typischen Einzylinder-Charakter und einem klaren Fokus auf Dynamik. Die Triumph dagegen bringt den klassischen Bonneville-Vibe mit: entspanntes Cruisen, ein stimmiges Gesamtpaket und ein Fahrgefühl, das eher nach „genießen“ als nach „maximal attackieren“ klingt.
Im folgenden Vergleich werden die wichtigsten Punkte gegenübergestellt – von Motorcharakter und Fahrwerk über Bremsen und Ergonomie bis hin zur Frage, wie alltagstauglich sich beide Maschinen im echten Leben anfühlen. Dabei geht es weniger um reine Zahlen, sondern um das, was am Ende beim Fahren wirklich zählt.
Grundcharakter: Einzylinder-Agilität vs. klassischer Cruiser-Flair
KTM 690 SMC R: direkt, leichtfüßig, spürbar
Die KTM 690 SMC R wirkt wie ein Motorrad, das sofort reagiert. Der Einzylinder liefert einen kernigen Antrieb, der sich in der Stadt ebenso lebendig anfühlt wie auf kurvigen Landstraßen. Das Motorrad ist spürbar auf „Handling“ ausgelegt: schnell in die Kurve, schnell wieder raus, mit einem Fahrgefühl, das Mut macht, Linien zu variieren und Tempo zu dosieren.
Triumph Bonneville Speedmaster: entspannt, souverän, kultiviert
Die Triumph Bonneville Speedmaster steht für ruhigeres, gleichmäßiges Fahren. Der Parallel-Twin wirkt in der Praxis oft harmonischer über längere Strecken, und das Gesamtsetup ist auf Komfort und Gelassenheit abgestimmt. Statt hektischer Agilität steht hier die Souveränität im Vordergrund: Gas geben, Rhythmus finden, Kilometer sammeln.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag anfühlen
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich ein klarer Unterschied im Charakter. Die KTM 690 SMC R spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn häufig beschleunigt, gebremst und wieder beschleunigt wird. Der Einzylinder kann dabei sehr „mechanisch“ wirken: Man spürt die Arbeit des Motors, und das Motorrad belohnt zügiges Fahren mit einem dynamischen Vortrieb.
Die Triumph Bonneville Speedmaster ist dagegen stärker auf gleichmäßige Fahrt ausgelegt. Der Motor trägt das Motorrad mit einem eher linearen Gefühl und sorgt dafür, dass sich auch längere Abschnitte ohne ständiges Nachregeln angenehm fahren lassen. Wer häufig im Stadtverkehr steht oder auf Landstraßen eher im entspannten Modus unterwegs ist, profitiert von dieser Art der Kraftentfaltung.
Fahrwerk und Handling: Kurvenarbeit vs. Komfort
KTM 690 SMC R: präzise Rückmeldung
Die KTM 690 SMC R vermittelt ein sportliches, direktes Feedback. Das Fahrwerk unterstützt ein zügiges Umsetzen von Richtungswechseln. Gerade auf kurvigen Strecken zeigt sich, dass die Maschine nicht nur „irgendwie“ sportlich ist, sondern wirklich auf Agilität getrimmt wurde. Gleichzeitig ist die KTM dadurch weniger „weich“ im Charakter: Wer Komfort über alles stellt, merkt schneller, dass die Abstimmung eher auf sportliche Nutzung ausgelegt ist.
Triumph Bonneville Speedmaster: stabil und alltagstauglich
Die Speedmaster wirkt im Vergleich gelassener. Das Fahrwerk zielt auf Stabilität und ein ruhiges Fahrverhalten ab. Unebenheiten werden meist souveräner „weggetragen“, und das Motorrad bleibt auch bei wechselnden Straßenbedingungen gut kontrollierbar. Das macht sie besonders interessant, wenn die Fahrt nicht nur aus Kurven besteht, sondern auch aus Stadtpassagen, längeren Autobahnabschnitten oder entspannten Landstraßenetappen.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen beim Verzögern
Beide Motorräder können in ihrem jeweiligen Einsatzbereich überzeugen, aber auf unterschiedliche Weise. Die KTM 690 SMC R wirkt beim Bremsen sportlich: Das Gefühl ist klar, das Motorrad lässt sich kontrolliert verzögern und wieder aufrichten. Dadurch entsteht ein direkter Draht zur Fahrbahn, der das sportliche Fahren unterstützt.
Die Triumph Bonneville Speedmaster setzt eher auf souveräne, gut dosierbare Verzögerung. Das Bremsgefühl passt zum Cruiser-Ansatz: nicht hektisch, sondern berechenbar. Wer häufig im Alltag unterwegs ist und Wert auf ein entspanntes, gut kontrollierbares Setup legt, wird hier schnell das passende Sicherheitsgefühl finden.
Sitzposition und Ergonomie: sportlich aktiv vs. cruiser-typisch entspannt
Ein großer Unterschied liegt in der Sitzposition. Die KTM 690 SMC R ist tendenziell auf aktives Fahren ausgelegt: Der Körper kann sich mehr in die Bewegung einbringen, was das Handling unterstützt. Das ist ideal, wenn das Motorrad nicht nur „geradeaus“ bewegt werden soll, sondern wenn Kurvenarbeit und dynamisches Fahren im Fokus stehen.
Die Triumph Bonneville Speedmaster bietet dagegen eine cruiser-typische Haltung. Das sorgt für ein angenehmes Fahrgefühl, besonders auf längeren Strecken oder wenn der Fokus auf entspanntem Cruisen liegt. Gleichzeitig kann eine eher aufrechte, komfortorientierte Position bei sehr sportlicher Fahrweise weniger „aktiv“ wirken als bei der KTM.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Stopp-and-go und Parken
Im Stadtverkehr zeigt sich die KTM 690 SMC R als wendig und lebendig. Das Motorrad lässt sich im Alltag gut manövrieren, und der Charakter des Motors macht das Anfahren und Beschleunigen aus niedrigen Geschwindigkeiten angenehm. Wer häufig zwischen Ampeln, engen Straßen und wechselnden Situationen unterwegs ist, profitiert von der agilen Auslegung.
Die Triumph Bonneville Speedmaster spielt ihre Stärken ebenfalls im Alltag aus, aber anders: weniger „springen“ im Fahrgefühl, mehr „gleiten“. Das Motorrad wirkt dabei oft wie ein entspannter Begleiter, der auch bei längeren Fahrten nicht nervt. In engen Situationen kann die cruiser-typische Silhouette jedoch etwas mehr Aufmerksamkeit beim Rangieren erfordern als die kompakter wirkende KTM.
Reisetauglichkeit: Wie gut passen beide für längere Strecken?
Für Reisen ist die Frage entscheidend, welche Art von Komfort gesucht wird. Die KTM 690 SMC R kann durchaus für längere Touren genutzt werden, aber sie fühlt sich eher dann richtig an, wenn die Strecke auch fahrerisch etwas bietet: kurvige Abschnitte, wechselnde Straßen und ein Fahrstil, der die Maschine fordert. Wer lange Strecken eher im „gleichmäßigen Fluss“ fährt, wird die Triumph häufig als entspannter empfinden.
Die Speedmaster ist für genau diese Art von Touren prädestiniert. Der Motorcharakter, die Sitzposition und das insgesamt ruhige Setup passen gut zu entspannten Tagesetappen. Wer gerne mit wenig Stress unterwegs ist und das Motorrad als komfortablen Reisebegleiter sieht, findet in der Triumph meist die stimmigere Wahl.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der KTM 690 SMC R
- Sehr agiles, sportliches Handling mit direktem Fahrgefühl
- Lebendiger Einzylinder-Charakter, der dynamisches Fahren unterstützt
- Kurven- und Richtungswechsel wirken unkompliziert und präzise
Schwächen der KTM 690 SMC R
- Komfort ist eher zweitrangig gegenüber sportlicher Abstimmung
- Für rein entspanntes Cruisen wirkt der Charakter weniger „smooth“
Stärken der Triumph Bonneville Speedmaster
- Entspanntes, souveränes Fahrgefühl für Alltag und längere Strecken
- Stimmiger Cruiser-Ansatz mit komfortorientierter Ergonomie
- Berechenbarkeit beim Fahren: weniger „sportlich fordernd“
Schwächen der Triumph Bonneville Speedmaster
- Weniger Fokus auf maximale Agilität und sportliche Kurvenarbeit
- Für sehr dynamische Fahrstile kann die aktive Einbindung geringer wirken
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrstil?
Die KTM 690 SMC R ist besonders dann die richtige Wahl, wenn das Motorrad vor allem Spaß machen soll: kurze Wege, kurvige Strecken, häufiges Beschleunigen und ein Fahrgefühl, das sofort antwortet. Sie eignet sich für Fahrerinnen und Fahrer, die das Motorrad als Werkzeug für Dynamik sehen und die sportliche Abstimmung bewusst nutzen möchten.
Die Triumph Bonneville Speedmaster ist dagegen ideal, wenn der Fokus auf entspanntem Fahren liegt: gleichmäßige Touren, komfortorientierte Ergonomie und ein Motorcharakter, der nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt. Wer gerne cruised, Wert auf klassischen Stil legt und auch längere Strecken ohne Stress genießen möchte, findet in der Speedmaster meist die passendere Basis.
Fazit:
Die KTM 690 SMC R ist die bessere Wahl für alle, die ein agiles, sportlich reagierendes Motorrad suchen. Ihr Einzylinder-Charakter und das präzise Handling machen sie besonders interessant für Stadtfahrten mit Dynamik und für kurvige Landstraßen, auf denen das Motorrad aktiv bewegt werden soll. Wer Komfort eher zweitrangig sieht und das Fahrgefühl im Vordergrund steht, wird mit der KTM sehr glücklich.
Die Triumph Bonneville Speedmaster punktet vor allem mit ihrem entspannten Cruiser-Ansatz. Die Sitzposition, das ruhige Fahrverhalten und der harmonische Motorcharakter machen sie zur stimmigen Option für Alltag, längere Touren und alle, die gleichmäßiges Cruisen bevorzugen. Wer weniger „sportlich attackieren“, sondern mehr „genießen und ankommen“ möchte, trifft mit der Speedmaster die bessere Entscheidung.