| UVP | 11.290 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2026~ | |
| UVP | 16.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor nicht mehr so rappelig wie früher
- ordentliche Leistung für jede Menge Fahrspaß
- Schräglagen-Sensorik mit Kurven-ABS
- modernes TFT-Farbdisplay
- viel Platz für Fahrer und Beifahrer
- Quickshifter nur gegen Aufpreis
- Fahrwerk nicht einstellbar
- Bäriger Motor mit echtem Harley-Feeling
- krasser Sound
- lässiger Auftritt
- technisch gut ausgestattet
- Bremsen sind nur okay
- ABS regelt nicht mehr zeitgemäß
- Sozius sitzt wie auf einer Abschußßrampe
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.509 | mm |
| Länge | 2.260 | mm |
| Radstand | 1.509 | mm |
| Sitzhöhe: | 840-860 | mm |
| Höhe | 1.375 | mm |
| Gewicht | 293 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.320 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor | |
| Hubraum | 799 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Classic | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 95 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 87 NM bei 6.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 205 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 476 | km |
| Leistung | 91 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 156 NM bei 2.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 240 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen | |
| Federung vorne | WP APEX Upside-Down Ø 43 mm (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 21 Zoll 90mm breit | |
| Reifen hinten | 18 Zoll 150mm breit | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49-mm-Telegabel mit zwei Federraten, Dual Bending Valve, Leichtmetall-Gabelbrücken und Faltenbälgen (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90B19,57H,BW | |
| Reifen hinten | 150/80B16,77H,BW | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Zweikolben-Bremssattel, schwimmend gelagert ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 292 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue KTM 790 Adventure hat gegenüber dem Vorgänger ein paar spürbare Updates verpasst bekommen. Der Motor ist nicht mehr ganz so ruppig und fühlt sich homogener an und die technsiche Ausstattung inkl. der Schräglagen-Sensorik ist mehr als Up-to-Date. Dass die Maschine nun in China gefertig wird, merkt man ihr nicht an. Das neue Cockpit ist ebenfalls gelungen und lässt die Maschine sehr modern wirken. Insgesamt eine tolle Reise-Enduro der Mittelklasse, die aber noch die typischen KTM-Gene besitzt.Die Testmachine wurde uns von Motorrad Ruser in Haseldorf zur Verfügung gestellt. Dort steht diese gebrauchte Maschine aus 2023 für nur 8.490 Euro zum Verkauf. Wir würden sagen: Ein gutes Angebot, zumal man die Koffer für einen geringen Aufpreis gleich dazu kaufen kann.
Fazit
Die Harley-Davidson Street Bob 2025 ist ein gelungener Cruiser für Individualisten, die Wert auf Authentizität und Fahrspaß legen. Das Design ist klassisch und dennoch modern, die Technik ausgereift und die Ausstattung sinnvoll gewählt. Im Fahrverhalten überzeugt das Bike durch Agilität und Komfort, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angesichts der Qualität und des Kultfaktors angemessen. Persönlich überzeugt die Street Bob durch ihre Vielseitigkeit und das besondere Fahrerlebnis, das nur eine echte Harley bieten kann. Für alle, die einen charakterstarken Cruiser suchen, ist die Street Bob 2025 eine klare Empfehlung.
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley-Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die Street Bob und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl auf den Zahn fühlen.
DEAL: Wer sich beeilt, bekommt bei HD Kiel die Street Bob 2025 (gleiches Motorrad, andere Farben) für 17.000 Euro inkl. der Speichenfelgen!
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KTM 790 Adventure vs Harley-Davidson Street Bob: Vergleich für unterschiedliche Fahrwelten
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die KTM 790 Adventure und die Harley-Davidson Street Bob, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um den Charakter: Die KTM steht für Neugier, Reichweite und das Gefühl, dass man auch mal abseits der üblichen Wege unterwegs sein möchte. Die Harley dagegen ist ein Statement – reduziert, kernig und mit dem Fokus auf Fahrspaß im Cruiser-Stil. Genau diese Unterschiede machen den Vergleich spannend: Welche Stärken passen zu welchem Alltag, zu welchen Touren und zu welchem Fahrgefühl?
Grundidee der beiden Motorräder: Vielseitigkeit vs. Cruiser-Identität
KTM 790 Adventure: Abenteuer-Gen in der DNA
Die KTM 790 Adventure ist darauf ausgelegt, flexibel zu bleiben. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur für die nächste Ausfahrt nutzt, sondern für längere Pläne: Landstraße, kurvige Strecken, Tagestrips und auch Situationen, in denen der Weg nicht ganz so glatt ist. Das spürt man besonders im Fahrkonzept: Die KTM vermittelt das Gefühl, dass man aktiv unterwegs ist – mit klarer Rückmeldung und einer Haltung, die eher nach „mitnehmen und losfahren“ klingt als nach „nur genießen und rollen“.
Harley-Davidson Street Bob: Klassiker mit Fokus auf Stil und Sound
Die Harley-Davidson Street Bob steht für einen anderen Ansatz. Sie ist ein Cruiser, der bewusst auf Reduktion setzt und dabei trotzdem viel Persönlichkeit ausstrahlt. Der Fahrstil ist meist entspannter, die Sitzposition eher auf Komfort und Präsenz ausgelegt. Wer auf das typische Cruiser-Gefühl setzt – mit markantem Motorcharakter, ruhigerem Rhythmus und dem Wunsch nach „einfach fahren“ – findet in der Street Bob genau diese Richtung.
Vergleich der Fahreigenschaften: Wie sich die Motorräder im Alltag anfühlen
Agilität und Handling
Im direkten Vergleich wirkt die KTM 790 Adventure deutlich „handlicher“ im Sinne von: Sie lädt dazu ein, die Linie zu wechseln, Kurven dynamisch anzufahren und das Motorrad aktiv zu bewegen. Das passt besonders zu Fahrten, bei denen man öfter beschleunigt, bremst und die Strecke liest. Die Harley-Davidson Street Bob ist dagegen weniger auf hektische Richtungswechsel ausgelegt. Sie fühlt sich eher wie ein Motorrad an, das man bewusst führt – mit Ruhe und einem gleichmäßigen Tempo. Das ist kein Nachteil, sondern eine andere Philosophie: Wer gern zügig und variabel fährt, wird die KTM als passender empfinden; wer das Cruiser-Tempo bevorzugt, wird die Harley stimmiger finden.
Fahrkomfort und Sitzgefühl
Beim Komfort zeigt sich der Unterschied zwischen Adventure und Cruiser besonders deutlich. Die KTM bietet ein Setup, das auf längere Strecken und unterschiedliche Untergründe ausgelegt ist. Dadurch wirkt sie oft „alltagstauglich“, weil sie nicht nur für eine Art von Straße optimiert ist. Die Street Bob punktet mit dem klassischen Cruiser-Gefühl: Die Sitzposition unterstützt entspanntes Fahren, und das Motorrad vermittelt ein souveränes, ruhiges Auftreten. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder kurze Strecken mit viel Stop-and-go fährt, wird die Harley oft als angenehm empfinden. Für lange, abwechslungsreiche Touren kann die KTM durch ihre Vielseitigkeit im Gesamtpaket überzeugen.
Motorcharakter und Fahrbarkeit: Wie sich Leistung und Drehmoment anfühlen
Leistungsentfaltung
Die KTM 790 Adventure steht für eine eher „sportliche“ Art der Leistungsentfaltung: Sie reagiert direkt und unterstützt ein aktives Fahrverhalten. Das macht sie attraktiv, wenn man gern beschleunigt, zügig aus Kurven kommt und das Motorrad als Werkzeug für die Strecke nutzt. Die Harley-Davidson Street Bob setzt dagegen auf den typischen Cruiser-Charakter: Der Motor wirkt oft kraftvoll im unteren bis mittleren Bereich und sorgt für ein gleichmäßiges, markantes Vorankommen. Wer den Fokus auf Drehmomentgefühl und Sound legt, wird die Harley als emotionaler wahrnehmen.
Alltagstauglichkeit im Stadtverkehr
Im Stadtverkehr zählt vor allem, wie gut sich ein Motorrad im Alltag „lesen“ lässt: Anfahren, Beschleunigen aus niedrigen Geschwindigkeiten und das Gefühl, jederzeit Kontrolle zu haben. Die KTM spielt hier ihre Stärke aus, weil sie dynamisch wirkt und das Tempo leicht anpasst. Die Harley ist ebenfalls alltagstauglich, aber anders: Sie fühlt sich eher nach „entspannt losrollen“ an. Wer häufig im dichten Verkehr unterwegs ist, wird je nach Vorlieben entweder die direkte KTM-Reaktion oder das ruhige Harley-Gefühl bevorzugen.
Bremsen, Fahrwerk und Stabilität: Sicherheit und Kontrolle
Bremsgefühl und Verzögerung
Beim Vergleich der Bremsen zeigt sich: Die KTM 790 Adventure wirkt tendenziell auf sportliche Kontrolle ausgelegt. Das bedeutet nicht nur „stark bremsen“, sondern vor allem: Dosierbarkeit und Rückmeldung passen gut zu dynamischerem Fahren. Die Harley-Davidson Street Bob bietet ebenfalls ein sicheres Bremsverhalten, aber der Charakter ist eher auf souveränes, gleichmäßiges Verzögern ausgelegt. Wer häufig zügig unterwegs ist oder viel Kurvenfahrt hat, wird die KTM als präziser erleben. Für entspanntes Cruisen ist die Harley in der Regel absolut stimmig.
Fahrwerk und Untergrund
Die KTM ist als Adventure-Bike klar im Vorteil, wenn es um wechselnde Untergründe geht. Sie vermittelt mehr „Reserve“ für Unebenheiten und wirkt so, als wäre sie für unterschiedliche Strecken gemacht. Die Street Bob ist stärker auf Asphalt und den klassischen Cruiser-Fahrstil fokussiert. Das ist nicht „schlechter“, sondern konsequent: Wer die Harley als Stadt- und Landstraßen-Cruiser nutzt, bekommt ein stimmiges Gesamtgefühl. Wer dagegen öfter abseits der typischen Strecken unterwegs ist, wird die KTM als deutlich passender empfinden.
Ausstattung und Alltag: Was man wirklich spürt
Ergonomie und Nutzung im Alltag
Im Alltag zählt, wie schnell man sich an ein Motorrad gewöhnt und wie gut es zu den eigenen Routinen passt. Die KTM wirkt wie ein Motorrad, das man gern „mitnimmt“: für Touren, für längere Fahrten und für Situationen, in denen man nicht genau weiß, wie der Tag endet. Die Harley ist dagegen oft das Motorrad, das man bewusst auswählt, weil es zum Stil und zur Stimmung passt. Das zeigt sich auch in der Art, wie man sich auf dem Bike bewegt: Die KTM unterstützt Aktivität, die Harley unterstützt Gelassenheit.
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die KTM 790 Adventure punktet vor allem mit Vielseitigkeit, dynamischem Fahrgefühl und dem Eindruck, dass sie für mehr als nur eine Art von Strecke gemacht ist. Schwächepotenzial liegt eher dort, wo man bewusst „weniger“ möchte: Wer ausschließlich Cruiser-Feeling sucht oder ein Motorrad bevorzugt, das sich wie ein ruhiger Begleiter anfühlt, könnte die KTM als zu aktiv oder zu „zweckmäßig“ wahrnehmen.
Die Harley-Davidson Street Bob glänzt mit Cruiser-Charakter, markanter Präsenz und einem Fahrgefühl, das auf Genuss und Stil ausgelegt ist. Schwächen zeigen sich vor allem dann, wenn man maximale Vielseitigkeit erwartet: Für ambitionierte Streckenvielfalt oder häufige Fahrten mit wechselndem Untergrund ist die KTM im Gesamtpaket meist die passendere Wahl.
Für wen welches Motorrad? Die Entscheidung nach Fahrstil
KTM 790 Adventure – ideal für
Die KTM 790 Adventure ist besonders passend für alle, die ein Motorrad suchen, das sich nicht auf eine Rolle festlegen lässt. Wer gern plant, aber auch spontan fährt, wer Kurven mag und wer Touren mit unterschiedlichen Straßenbedingungen verbindet, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket. Auch wenn der Anspruch an Fahrdynamik und Kontrolle hoch ist, wirkt die KTM wie die konsequentere Wahl.
Harley-Davidson Street Bob – ideal für
Die Street Bob ist ideal für Fahrerinnen und Fahrer, die das Cruiser-Leben spüren wollen: entspannter Rhythmus, markanter Auftritt und ein Motorcharakter, der Emotionen liefert. Wer vor allem auf Asphalt unterwegs ist, gern in der Stadt oder auf kurzen bis mittleren Strecken fährt und dabei Wert auf Stil und Fahrgefühl legt, findet in der Harley eine sehr passende Antwort.
Fazit:
Die KTM 790 Adventure und die Harley-Davidson Street Bob sind keine „bessere“ oder „schlechtere“ Wahl – sie sind zwei unterschiedliche Antworten auf die Frage, wie Motorradfahren sich anfühlen soll. Die KTM überzeugt vor allem durch ihre Vielseitigkeit: dynamisches Handling, aktives Fahrgefühl und ein Gesamtpaket, das für abwechslungsreiche Touren und wechselnde Streckenbedingungen besonders gut passt. Die Harley hingegen spielt ihre Stärken im Cruiser-Charakter aus: ruhigeres, emotionales Fahrgefühl, markante Präsenz und ein Stil, der vor allem auf Genuss und Gelassenheit setzt.
Wer ein Motorrad sucht, das flexibel bleibt und sich auch bei anspruchsvollerem Fahren souverän anfühlt, liegt mit der KTM meist richtig. Wer dagegen vor allem das Cruiser-Erlebnis, den Sound und das entspannte Vorankommen in den Vordergrund stellt, wird die Street Bob als stimmiger empfinden. Die beste Entscheidung ist daher die, die zum eigenen Fahrstil und zur gewünschten Stimmung auf der Straße passt.