UVP 11.290 €
Baujahr von 2019 bis 2026~
UVP 15.390 €
Baujahr von 2018 bis 2025
Mittelklasse Reise-Enduro mit starker Ausstattung
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Maximal reduziert
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor nicht mehr so rappelig wie früher
  • ordentliche Leistung für jede Menge Fahrspaß
  • Schräglagen-Sensorik mit Kurven-ABS
  • modernes TFT-Farbdisplay
  • viel Platz für Fahrer und Beifahrer
Kontra:
  • Quickshifter nur gegen Aufpreis
  • Fahrwerk nicht einstellbar
Pro:
  • 1. der Motor!
  • 2. der Motor!
  • 3. der Motor!
  • 4. der Motor!
  • 5 ...
Kontra:
  • Stößige Hinterradfederung

Abmessungen & Gewicht

Gewicht216kg
Radstand1.509mm
Länge2.260mm
Radstand1.509mm
Sitzhöhe: 840-860 mm
Höhe1.375mm
Gewicht261kg
Sitzhöhe: 649 mm

Motor

Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor
Hubraum799ccm
Hub66mm
Bohrung88mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Hubraum1.133ccm

Fahrleistungen

Leistung95 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment87 NM bei 6.600 U/Min
Höchstgeschw.205km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite476km
Leistung95 PS

Fahrwerk

RahmenbauartChrom-Molybdän-Stahlrahmen
Federung vorneWP APEX Upside-Down Ø 43 mm (Federweg 200)mm
Federung hintenWP APEX Monoshock (Federweg 200)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne21 Zoll 90mm breit
Reifen hinten18 Zoll 150mm breit

Bremsen

Bremsen vorne2x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenZweikolben-Bremssattel, schwimmend gelagert ( Ø 260 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die neue KTM 790 Adventure hat gegenüber dem Vorgänger ein paar spürbare Updates verpasst bekommen. Der Motor ist nicht mehr ganz so ruppig und fühlt sich homogener an und die technsiche Ausstattung inkl. der Schräglagen-Sensorik ist mehr als Up-to-Date. Dass die Maschine nun in China gefertig wird, merkt man ihr nicht an. Das neue Cockpit ist ebenfalls gelungen und lässt die Maschine sehr modern wirken. Insgesamt eine tolle Reise-Enduro der Mittelklasse, die aber noch die typischen KTM-Gene besitzt.
 
Die Testmachine wurde uns von Motorrad Ruser in Haseldorf zur Verfügung gestellt. Dort steht diese gebrauchte Maschine aus 2023 für nur 8.490 Euro zum Verkauf. Wir würden sagen: Ein gutes Angebot, zumal man die Koffer für einen geringen Aufpreis gleich dazu kaufen kann.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 11.990€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 7.500€
  • Verfügbarkeit: seit 2023
  • Farben: weiß, schwarz

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KTM 790 Adventure vs. Indian Scout Bobber: Vergleich für Straße, Stil und Fahrgefühl

Manchmal ist ein Motorradvergleich mehr als nur Technik: Es geht darum, welche Art von Fahrspaß gesucht wird. Die KTM 790 Adventure und die Indian Scout Bobber könnten vom Image her kaum unterschiedlicher sein. Die KTM wirkt wie ein Werkzeugkasten für wechselnde Strecken – von der Landstraße bis zum unbefestigten Weg. Die Indian Scout Bobber dagegen steht für Cruiser-Ästhetik, entspanntes Tempo und einen Motorcharakter, der sich eher nach Drehmoment als nach Drehzahl anfühlt.

Im Folgenden werden die typischen Eigenschaften beider Modelle gegenübergestellt: Motor und Leistungsentfaltung, Fahrwerk und Handling, Ergonomie, Bremsen, Alltagstauglichkeit sowie die Frage, wo die jeweiligen Stärken am meisten zählen und wo man Kompromisse eingehen muss.

Grundcharakter: Adventure-Vielseitigkeit vs. Bobber-Cruiser-Feeling

Die KTM 790 Adventure ist als Adventure-Bike gebaut, das sich auf unterschiedlichen Untergründen wohlfühlt. Das merkt man schon am Gesamtkonzept: aufrechte Sitzposition, aufgeräumte Ergonomie und ein Fahrwerk, das für wechselnde Bedingungen ausgelegt ist. Dazu passt die Idee, nicht nur eine Art Strecke zu fahren, sondern flexibel zu bleiben.

Die Indian Scout Bobber ist dagegen ein Cruiser mit Bobber-Optik. Das Motorrad wirkt bewusst reduziert: klare Linien, massiver Look und ein Fahrgefühl, das auf ruhiges Gleiten und souveränes Beschleunigen ausgelegt ist. Wer vor allem Stadt, Landstraße und entspannte Touren im Blick hat, findet hier einen sehr stimmigen Charakter.

Motor & Antrieb: Wie sich die Leistung anfühlt

Leistungsentfaltung und Drehmoment-Charakter

Bei der KTM 790 Adventure steht die sportlichere, drehfreudigere Auslegung im Vordergrund. Der Motor liefert spürbar Schub, wenn man ihn arbeitet – besonders beim zügigen Fahren auf Landstraßen oder beim Überholen. Das macht die KTM interessant, wenn dynamisches Fahren Teil des Alltags ist.

Die Indian Scout Bobber setzt stärker auf den Cruiser-typischen Ansatz: Der Antrieb wirkt oft schon aus niedrigeren Drehzahlen kräftig und vermittelt das Gefühl, dass man weniger „hochdrehen“ muss, um voranzukommen. Das ist angenehm im Stadtverkehr und auf Touren, weil das Motorrad auch bei entspanntem Tempo souverän bleibt.

Getriebegefühl und Fahrbarkeit

Beide Motorräder lassen sich im Alltag gut bewegen, aber auf unterschiedliche Weise. Die KTM fühlt sich eher wie ein Bike an, das man aktiv fährt: Gangwahl und Drehzahl spielen eine größere Rolle, um das volle Potenzial auszuschöpfen. Die Indian wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man „laufen lässt“: Der Motor trägt das Tempo, und das Fahrgefühl bleibt auch bei weniger sportlicher Fahrweise stimmig.

Fahrwerk & Handling: Agilität vs. Gelassenheit

Stabilität und Kurvengefühl

Die KTM 790 Adventure ist auf Kontrolle ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt ein sicheres Einlenken und vermittelt Vertrauen, wenn die Straße wechselt oder wenn man auch mal abseits des perfekten Asphalts unterwegs ist. In schnellen Kurven wirkt die KTM oft präzise, weil sie das Tempo sauber in Richtung Stabilität übersetzt.

Die Indian Scout Bobber ist weniger auf „Ecken jagen“ getrimmt, sondern auf ruhiges, souveränes Fahren. Das Motorrad liegt angenehm und vermittelt Gelassenheit. Wer sportlich fahren möchte, kann das natürlich auch – aber der Fokus liegt eher auf dem Cruiser-typischen Fahrgefühl: gleichmäßig, kraftvoll und nicht hektisch.

Komfort auf unterschiedlichen Strecken

Auf längeren Strecken zeigt sich der Unterschied im Konzept. Die KTM bietet durch ihre Adventure-Ausrichtung oft mehr Reserven, wenn die Strecke nicht perfekt ist. Die Indian ist dagegen besonders stark, wenn die Route entspannt bleibt und man das Motorrad als „Reisebegleiter“ im Cruiser-Stil nutzt.

Ergonomie & Sitzposition: Wie man sich auf dem Motorrad wohlfühlt

Die KTM 790 Adventure setzt auf eine aufrechtere Sitzposition, die Kontrolle und Übersicht unterstützt. Das ist praktisch, wenn man häufig umgreift, die Position wechselt oder auch mal längere Strecken fährt. Gleichzeitig bleibt die KTM so ausgelegt, dass man nicht komplett „in den Knien“ verschwindet, sondern eine aktive Fahrhaltung einnehmen kann.

Die Indian Scout Bobber bringt eine deutlich cruiser-typische Haltung mit. Das kann sehr angenehm sein, weil der Körper nicht gegen eine sportliche Geometrie arbeitet. Wer aber häufig sehr dynamisch fährt oder lange Zeit in einer eher sportlichen Haltung bleiben möchte, könnte bei der Indian schneller das Gefühl bekommen, dass die Ergonomie stärker auf entspanntes Cruisen optimiert ist.

Bremsen & Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Bei beiden Motorrädern ist das Bremsgefühl ein wichtiger Punkt, aber es passt zum jeweiligen Charakter. Die KTM 790 Adventure wirkt tendenziell darauf ausgelegt, auch bei zügiger Fahrweise und wechselnden Bedingungen zuverlässig zu verzögern. Das ist besonders relevant, wenn man auf Landstraßen dynamisch unterwegs ist oder wenn die Strecke nicht immer gleich griffig ist.

Die Indian Scout Bobber liefert ein Bremsverhalten, das zum Cruiser passt: kontrolliert, gut dosierbar und passend zum eher gleichmäßigen Fahrstil. Wer sehr sportlich bremst oder häufig hart aus hohen Geschwindigkeiten verzögert, wird die KTM vermutlich als „aggressiver“ im Gefühl wahrnehmen – die Indian bleibt aber dennoch alltagstauglich und souverän.

Ausstattung & Alltag: Was im echten Leben zählt

Alltagstauglichkeit in der Stadt

In der Stadt spielt die Übersicht und das Handling eine große Rolle. Die KTM punktet hier oft mit ihrer aufrechten Haltung und dem Konzept, das sich leicht in den Verkehr einfügt. Die Indian wirkt im Stadtbetrieb sehr präsent – optisch und vom Fahrgefühl her – kann aber je nach Fahrstil und Tempo eher „gemütlich“ bleiben.

Reise- und Tourentauglichkeit

Wenn die Tour länger wird, zeigt sich der Unterschied zwischen Adventure-Vielseitigkeit und Cruiser-Komfort. Die KTM ist häufig die bessere Wahl, wenn die Route variieren kann: mal schneller Asphalt, mal schlechterer Untergrund, mal eine spontane Abzweigung. Die Indian ist stark, wenn die Tour bewusst entspannt geplant ist und man das Motorrad als stilvollen Begleiter nutzt.

Stärken & Schwächen im direkten Vergleich

KTM 790 Adventure – Stärken

  • Vielseitiger Charakter: passt zu unterschiedlichen Strecken und Fahrstilen.
  • Aktives Fahrgefühl: macht dynamisches Fahren auf der Landstraße besonders attraktiv.
  • Adventure-Konzept: vermittelt Vertrauen, wenn die Strecke nicht perfekt ist.

KTM 790 Adventure – mögliche Schwächen

  • Anspruch an Fahrweise: wer nur „entspannt cruisen“ möchte, muss sich eventuell weniger im Drehzahlbereich bewegen.
  • Charakter: wer ein reines Cruiser-Feeling sucht, könnte die KTM als zu „fahraktiv“ empfinden.

Indian Scout Bobber – Stärken

  • Starker Cruiser-Charakter: Drehmoment und Fahrgefühl passen zu entspanntem Tempo.
  • Stil & Präsenz: das Motorrad wirkt bewusst und macht optisch Eindruck.
  • Genussorientiertes Fahren: ideal für Touren, bei denen das Erlebnis im Vordergrund steht.

Indian Scout Bobber – mögliche Schwächen

  • Weniger Adventure-Fokus: für wechselnde Untergründe ist die KTM meist die passendere Wahl.
  • Sportliche Ansprüche: wer sehr sportlich fahren will, wird die KTM als „zielgerichteter“ wahrnehmen.

Welche Entscheidung passt? (Fazit)

Die KTM 790 Adventure ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das flexibel bleibt: für dynamische Landstraßenfahrten, für spontane Abstecher und für Situationen, in denen die Strecke nicht immer planbar ist. Das Bike wirkt wie gemacht dafür, aktiv gefahren zu werden und dabei Kontrolle zu geben.

Die Indian Scout Bobber passt am besten, wenn der Fokus auf Cruiser-Feeling, Stil und entspanntem Drehmoment liegt. Wer vor allem Stadt und ruhige Touren fährt und dabei ein Motorrad möchte, das sich weniger wie ein „Projekt“ anfühlt und mehr wie ein Genussmittel, trifft mit der Indian oft die richtige Wahl.

Kurz gesagt: KTM 790 Adventure für Vielseitigkeit und Fahrspaß mit mehr Aktivität – Indian Scout Bobber für Charakter, Gelassenheit und Cruiser-Ästhetik.

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