| UVP | 14.990 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 10.499 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- superagiles Bike
- kräftiger Motor
- V2-like Sound
- Schräglagen-Sensorik
- Tourentauglich
- bequeme Sitzposition für Fahrer & Beifahrer
- QuickShifter, Tempomat, Track-Modus & MSR nur gegen Aufpreis
- nur eine Farbe verfügbar
- nicht gerade ein Schnapper
- komplette Ausstattung
- souveräner Auftritt
- gute Komponenten
- wertige Verarbeitung
- hoher Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
- Probleme beim Motor-Mapping
- QuickShifter mit Verbesserungspotenzial
- Einstellungsänderung am Federbein aufwendig
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 206 | kg |
| Radstand | 1.502 | mm |
| Radstand | 1.502 | mm |
| Sitzhöhe: | 860 | mm |
| Gewicht | 231 | kg |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Länge | 2.234 | mm |
| Radstand | 1.531 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.475 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 889 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 91 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 799 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 105 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 100 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 205 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 350 | km |
| Leistung | 91 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX USD 43mm (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Brückenrahmen, Motor teiltragend | |
| Federung vorne | voll einstellbare 43er-USD-Gabel von KYB (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | voll einstellbares KYB-Federbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Zweikolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Die KTM 890 SMT ist ein Motorrad, welches man bzgl. seines Charakters ein wenig erklären muss. Wir hoffen, dass uns dies gelungen ist. Sie geht unserer Meinung nach eher Richtung Touring denn Richtung SuperMoto. Im Gegensatz zum Schwestermodell 890 ADV ist sie aber spürbar agiler, ohne bei den Reise-Eigenschaften eingeschränkt zu wirken. Wer also gerne den Asphalt brennen lässt und auch mal längere Touren fährt, ist hier goldrichtig.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser aus Haseldorf zur Verfügung gestellt. Dort steht die SMT als Vorführer und freut sich auf viele, neugierige Probefahrer. Einen richtig guten Cappuccino gibt es dort auch - also auf nach Haseldorf westlich von Hamburg!
Fazit - was bleibt hängen
Die CF Moto 800 MT bereichert das Adventure-Bike Segment um ein vor allem preislich interessantes Motorrad. Die Ausstattung ist super und CF Moto greift auf bewährte Komponenten von J. Juan, KTM, Acront und Kayaba zurück. Kein übles Rezept, allerdings patzen die Chinesen bei der Abstimmung von Motor und QuickShifter. Wir gehen allerdings davon aus, dass dieses Manko per Software-Update behoben werden kann - und dann ist die MT800 ein wirklich attraktives Angebot!Vielen Dank an den CF-MOTO Händler "Powersport Nord" aus Pinneberg, der uns freundlicherweise die Maschine für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Ihr könnt die 800 MT dort ebenfalls gerne Probefahren, aber bitte vorher Termin machen - einfach anrufen: Tel. 04101-590 575. Schönen Gruß an Jörg und Vivian!
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KTM 890 SMT vs. CF Moto 800 MT Explore: Vergleich für Touren, Alltag und sportliche Einsätze
Wer ein Motorrad sucht, das sowohl im Alltag als auch auf längeren Touren überzeugt, landet schnell in der Kategorie „Allround-Reiseenduro“. Genau hier treffen mit der KTM 890 SMT und der CF Moto 800 MT Explore zwei sehr unterschiedliche Ansätze aufeinander: Die KTM setzt stärker auf sportliche Straßenperformance und eine klare, fahrerorientierte Ausrichtung. Die CF Moto hingegen wirkt wie ein pragmatisches Touring-Paket, das auf Komfort, Alltagstauglichkeit und eine moderne Ausstattung zielt. Im folgenden Vergleich werden die wesentlichen Unterschiede herausgearbeitet – inklusive Stärken und Schwächen – damit die Entscheidung leichter fällt.
Grundidee und Charakter: sportlich-zentriert vs. touring-orientiert
Wie sich die KTM 890 SMT anfühlt
Die KTM 890 SMT ist von der Grundidee her ein Motorrad für Fahrerinnen und Fahrer, die gern zügig unterwegs sind: schnelle Richtungswechsel, dynamisches Kurvenfahren und ein Fahrgefühl, das sich eher nach „Straße“ als nach „Abenteuer im Gelände“ anfühlt. Die Sitzposition ist sportlich, aber nicht kompromisslos unbequem. Dadurch eignet sich die SMT besonders für Strecken, auf denen man Kurven liebt – und trotzdem nicht nur „kurz und schnell“ fährt.
Wie sich die CF Moto 800 MT Explore anfühlt
Die CF Moto 800 MT Explore ist stärker auf Touren ausgelegt. Das merkt man am Gesamtkonzept: Komfort und Alltagstauglichkeit stehen im Vordergrund, während die sportliche Note eher zweitrangig ist. Das Motorrad wirkt wie ein „bereit für die nächste Reise“-Paket. Wer häufig längere Strecken fährt, Wert auf eine stimmige Ausstattung legt und sich weniger Gedanken über den nächsten Umbau machen möchte, findet hier einen sehr passenden Ansatz.
Motor und Antrieb: Leistungsgefühl im Alltag vs. Durchzug auf Tour
Beide Motorräder bewegen sich im 800- bis 900-ccm-Bereich und nutzen moderne Konzepte, um sowohl im Stadtverkehr als auch auf Landstraßen souverän zu wirken. Der entscheidende Unterschied liegt weniger in der reinen Zahl als im Charakter: Die KTM 890 SMT wirkt tendenziell „direkter“ und sportlicher abgestimmt. Das macht sich besonders beim Beschleunigen aus Kurven heraus bemerkbar, wenn man das Motorrad zügig auf Drehzahl bringt und die Gasannahme als präzise und lebendig empfindet.
Die CF Moto 800 MT Explore spielt dagegen stärker ihre Stärke im gleichmäßigen Vorwärtsdrang aus. Auf längeren Etappen fühlt sich das oft entspannter an: Man kann häufiger mit einem ruhigen Rhythmus fahren, ohne ständig die Drehzahl „zu managen“. Das ist nicht nur Komfort, sondern auch Effizienz im Fahrstil – gerade wenn man nicht ständig „sportlich“ unterwegs sein möchte.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Stärken der KTM 890 SMT im Fahrgefühl
Die KTM 890 SMT punktet vor allem beim Handling. Das Motorrad vermittelt ein klares Rückmeldesignal, unterstützt dynamische Linienwechsel und fühlt sich in Kurven sehr kontrolliert an. Wer gern zügig fährt oder häufig kurvige Strecken nutzt, wird die Agilität besonders schätzen. Gleichzeitig ist das Fahrwerk so abgestimmt, dass es nicht nur auf „perfektem Asphalt“ Spaß macht, sondern auch auf typischen Straßenunebenheiten noch eine gute Balance findet.
Stärken der CF Moto 800 MT Explore auf langen Strecken
Die CF Moto 800 MT Explore ist im Vergleich eher auf Stabilität und entspannte Kontrolle ausgelegt. Auf Autobahnabschnitten und bei konstantem Tempo wirkt das Motorrad ruhig und berechenbar. Das ist ein Vorteil, wenn man viel reist oder wenn die Strecke nicht nur aus engen Kurven besteht. In schnell gefahrenen Passagen bleibt das Motorrad handlich, aber die Priorität liegt spürbar weniger auf maximaler Sportlichkeit, sondern auf einem „sicher und komfortabel“ Gefühl.
Bremsen und Sicherheit: Dosierbarkeit und Vertrauen
Bei beiden Modellen spielt die Bremsanlage eine wichtige Rolle, weil sie das Fahrvertrauen prägt. Die KTM 890 SMT wirkt dabei tendenziell sportlich in der Dosierbarkeit: Man kann Bremsimpulse fein setzen und das Motorrad sauber in die Kurve führen. Das ist besonders hilfreich, wenn man häufig aus höheren Geschwindigkeiten verzögert und die Linie aktiv steuert.
Die CF Moto 800 MT Explore liefert ebenfalls eine solide Bremsleistung, wirkt aber im Gesamteindruck eher auf „konstant und berechenbar“ getrimmt. Gerade auf Touren, wenn man unterschiedliche Beläge, wechselnde Temperaturen und längere Bremsphasen hat, ist dieser Charakter angenehm. Die Unterschiede zeigen sich vor allem im Gefühl: KTM eher „sportlich präzise“, CF Moto eher „touring-souverän“.
Ergonomie und Sitzposition: sportlich aktiv vs. komfortabel entspannt
Die Sitzposition ist einer der größten Unterschiede im Alltag. Die KTM 890 SMT bietet eine sportlichere Haltung, die das Motorrad „mitfahren“ lässt. Das kann auf kurzen bis mittleren Strecken ein echter Vorteil sein, weil die Körperhaltung automatisch mehr Dynamik unterstützt. Für längere Tage hängt es stark von der individuellen Statur und dem persönlichen Komfortempfinden ab: Wer gern aktiv fährt, wird die KTM oft als sehr passend empfinden.
Die CF Moto 800 MT Explore ist dagegen stärker auf Komfort ausgelegt. Die Ergonomie wirkt so, dass man auch nach mehreren Stunden noch entspannt bleibt. Das ist besonders relevant, wenn man viel pendelt, häufig unterwegs ist oder Touren plant, bei denen man nicht nur „ein paar Kurven“ fährt, sondern ganze Tagesetappen.
Elektronik und Assistenz: moderne Helfer, unterschiedliche Philosophie
Beide Motorräder setzen auf moderne Elektronik, die das Fahren leichter und sicherer macht. In der Praxis zeigt sich aber eine unterschiedliche Ausrichtung: Die KTM 890 SMT wirkt so, als sei die Elektronik stärker darauf ausgelegt, sportliches Fahren zu unterstützen – also Eingriffe, die man als Fahrer gut kontrollieren kann, ohne dass das Motorrad „zu viel“ übernimmt. Das passt zur sportlichen Grundidee.
Die CF Moto 800 MT Explore wirkt dagegen wie ein Paket, das vor allem den Alltag und die Reise erleichtern soll. Elektronische Helfer sind hier eher „komfortorientiert“ gedacht: stabil, berechenbar und darauf ausgelegt, dass man sich auf die Strecke konzentriert. Wer häufig wechselnde Bedingungen hat oder einfach weniger „Tuning am Fahrgefühl“ möchte, profitiert von diesem Ansatz.
Ausstattung und Touring-Feeling: KTM als Fahrer-Maschine, CF Moto als Reise-Paket
Beim Thema Ausstattung zeigt sich die unterschiedliche Zielgruppe. Die KTM 890 SMT ist eher die Maschine, die man gern selbst „bespielt“: Zubehör, Sitzanpassungen oder kleine Umbauten passen oft gut zur sportlichen Ausrichtung. Das Motorrad wirkt wie ein solides Fundament, das man nach eigenem Geschmack weiterentwickelt.
Die CF Moto 800 MT Explore wirkt dagegen stärker wie ein fertiges Touring-Konzept. Das zeigt sich im Gesamteindruck: Das Motorrad ist darauf ausgelegt, dass man schnell losfahren kann, ohne dass man zwingend sofort viel nachrüsten muss. Gerade für Menschen, die „einsteigen und los“ wollen, ist das ein klarer Vorteil.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
KTM 890 SMT – typische Stärken
- Sportliches Fahrgefühl mit agilerem Handling und direkter Rückmeldung.
- Kurvenorientierte Dynamik, die aktives Fahren belohnt.
- Brems- und Ansprechverhalten, das sich gut für zügige Passagen eignet.
KTM 890 SMT – typische Schwächen
- Sportlichere Ergonomie kann auf sehr langen Etappen je nach Körpergefühl stärker fordern.
- Touring-Fokus ist eher „fahrerseitig“: Wer Komfortpakete will, plant ggf. mehr Zubehör ein.
CF Moto 800 MT Explore – typische Stärken
- Reise- und Komfortorientierung für lange Strecken und entspannteres Tempo.
- Stabiler Gesamteindruck bei konstantem Fahren.
- Touring-Charakter mit moderner Ausstattung, die den Einstieg erleichtert.
CF Moto 800 MT Explore – typische Schwächen
- Weniger „sportlich direkt“ als die KTM, wenn maximal dynamisches Kurvenfahren im Vordergrund steht.
- Aktives Fahrgefühl fühlt sich eher wie „kontrolliert“ statt „aggressiv“ an.
Welche Wahl passt besser? Kaufberatung nach Fahrprofil
Die Entscheidung zwischen KTM 890 SMT und CF Moto 800 MT Explore hängt vor allem davon ab, wie die meisten Kilometer entstehen.
Für wen die KTM 890 SMT besonders gut passt
Die KTM 890 SMT ist ideal, wenn häufig kurvige Strecken, zügiges Fahren und ein sportlich aktives Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Wer gern präzise einlenkt, das Motorrad „mitarbeitet“ und sich an einer dynamischen Abstimmung erfreut, bekommt hier eine sehr stimmige Maschine. Auch für Pendler, die am Wochenende gern sportlich unterwegs sind, ist die SMT eine starke Wahl, weil sie den Charakter nicht verliert, sobald es schneller wird.
Für wen die CF Moto 800 MT Explore besonders gut passt
Die CF Moto 800 MT Explore empfiehlt sich vor allem für Tourenfahrer, die Komfort, Stabilität und ein rundes Gesamtpaket suchen. Wenn längere Etappen, Autobahnanteile und ein entspanntes Fahrgefühl wichtiger sind als maximale Sportlichkeit, spielt die MT Explore ihre Stärken aus. Auch wenn häufig unterschiedliche Bedingungen anstehen oder das Motorrad möglichst „ohne viel Nachdenken“ einsatzbereit sein soll, ist das Konzept sehr passend.
Fazit:
Die KTM 890 SMT ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf sportlicher Agilität, direktem Fahrgefühl und kurvenorientierter Dynamik liegt. Sie wirkt wie eine Fahrer-Maschine: Wer gern aktiv fährt und die Kontrolle in schnellen Passagen sucht, wird die KTM besonders genießen. Gleichzeitig kann die sportlichere Ergonomie auf sehr langen Etappen je nach Person etwas mehr Aufmerksamkeit erfordern, und wer maximalen Touring-Komfort möchte, plant eventuell mehr Zubehör ein.
Die CF Moto 800 MT Explore passt dagegen besser zu einem Reise- und Komfortfokus. Sie überzeugt mit einem stabilen, berechenbaren Gesamteindruck und einem Konzept, das auf lange Strecken und unkompliziertes Losfahren ausgelegt ist. Wer weniger „sportlich maximal“ und mehr „touring-souverän“ sucht, bekommt hier ein Motorrad, das den Alltag erleichtert und Touren angenehm macht.
Kurz gesagt: Kurven, Dynamik und aktives Fahren sprechen für die KTM – Tourenkomfort, Stabilität und entspanntes Reisen sprechen für die CF Moto.