UVP 14.990 €
Baujahr von 2023 bis 2026~
UVP 20.400 €
Baujahr von 2022 bis 2024
Der neue 890er SuperMoto-Tourer von KTM muss sich beweisen.
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Was kann der neue Mischling aus Café-Racer und Super-Sportler?
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Pro und Kontra

Pro:
  • superagiles Bike
  • kräftiger Motor
  • V2-like Sound
  • Schräglagen-Sensorik
  • Tourentauglich
  • bequeme Sitzposition für Fahrer & Beifahrer
Kontra:
  • QuickShifter, Tempomat, Track-Modus & MSR nur gegen Aufpreis
  • nur eine Farbe verfügbar
  • nicht gerade ein Schnapper
Pro:
  • Wahsinns-Motor mit Raketen-Schubkraft
  • fauchender Triple-Sound
  • zupackende Brembo Stylema Bremsanlage
  • volle Hütte inkl. semi-aktiven Fahrwerk von Öhlins
  • nahezu einzigartiges Design
Kontra:
  • sportlich fordernde Sitzposition
  • Soziusbetrieb 1b
  • Standgeräusch 98 db (konnte auch bei Pro stehen)

Abmessungen & Gewicht

Gewicht206kg
Radstand1.502mm
Radstand1.502mm
Sitzhöhe: 860 mm
Gewicht199kg
Radstand1.439mm
Länge2.090mm
Radstand1.439mm
Sitzhöhe: 830 mm
Höhe1.120mm

Motor

Motor-BauartReihe, Viertakt
Hubraum889ccm
Hub69mm
Bohrung91mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartDreizylinder-12V-DOHC-Reihenmotor
Hubraum1.160ccm
Hub61mm
Bohrung90mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring-Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung105 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment100 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.205km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite350km
Leistung180 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment125 NM bei 9.000 U/Min
Höchstgeschw.245km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite246km

Fahrwerk

RahmenbauartChrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet
Federung vorneWP APEX USD 43mm (Federweg 180)mm
Federung hintenWP APEX Monoshock (Federweg 180)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten180/55 ZR 17
RahmenbauartDoppelrohrrahmen mit verschraubtem Heckrahmen
Federung vorneVoll einstellbare 43 mm Öhlins Up-Side-Down-Gabel, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm
Federung hintenÖhlins Monoshock Hinterradaufhängung mit Umlenkung, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenAlu-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten190/55 ZR17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenBrembo Zweikolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 260 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Radialsättel, Kurven-ABS, radialer Handbremszylinder ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo-Doppelkolbenschwimmsattel ( Ø 220 mm)

Fazit

Die KTM 890 SMT ist ein Motorrad, welches man bzgl. seines Charakters ein wenig erklären muss. Wir hoffen, dass uns dies gelungen ist. Sie geht unserer Meinung nach eher Richtung Touring denn Richtung SuperMoto. Im Gegensatz zum Schwestermodell 890 ADV ist sie aber spürbar agiler, ohne bei den Reise-Eigenschaften eingeschränkt zu wirken. Wer also gerne den Asphalt brennen lässt und auch mal längere Touren fährt, ist hier goldrichtig.
 
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser aus Haseldorf zur Verfügung gestellt. Dort steht die SMT als Vorführer und freut sich auf viele, neugierige Probefahrer. Einen richtig guten Cappuccino gibt es dort auch - also auf nach Haseldorf westlich von Hamburg!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.450€
  • Verfügbarkeit: ab 05/2023
  • Farben: schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Was für ein Traumbike, die Speed Triple 1200RR! Vor allem der Motor und das Fahrwerk werden uns im Gedächtnis bleiben. Die Sitzposition allerdings auch: Wie gesagt, das ist nichts für Bandscheiben-Geschädigte oder die, die es werden wollen. Ansonsten ist das Konzept der RR relativ einzigartig. Lediglich die MV Agusta Superveloce verfolgt einen ähnlichen Ansatz: Optik Café-Racer, alles andere Racer-Racer. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der Triumph Speed Triple 1200 RR.
 
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Triumph-Hamburg. Wer Bock hat auf eine Probefahrt: Dort steht sie als Vorführer und freut sich schon auf jede Menge Probefahrten, dazu ist sie schließlich da.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 20.400€
  • Verfügbarkeit: ab 04/2022
  • Farben: rot, weiß

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KTM 890 SMT vs. Triumph Speed Triple 1200 RR: Vergleich für Alltag, Tour und sportliche Ansprüche

Wenn zwei Motorräder aus der Kategorie „Street-Naked“ gegensätzlich wirken, steckt meist genau darin die spannende Entscheidung: Die KTM 890 SMT steht für ein agiles, alltagstaugliches Gesamtpaket mit Fokus auf Fahrspaß und Alltagstauglichkeit. Die Triumph Speed Triple 1200 RR dagegen ist deutlich kompromissloser ausgelegt – mit dem Anspruch, sportliche Performance und souveräne Kontrolle in den Vordergrund zu stellen. Im folgenden Vergleich werden die wichtigsten Punkte gegenübergestellt: Motorcharakter, Fahrwerk, Bremsen, Elektronik, Ergonomie sowie das, was sich am Ende im Fahrgefühl bemerkbar macht.

Grundidee der beiden Motorräder: SMT als vielseitiger Allrounder, RR als Performance-Naked

Die KTM 890 SMT ist als „Supermoto“-nahe Interpretation eines Naked Bikes gedacht: aufrechte bis sportlich aufgerichtete Sitzposition, ein Motorrad, das sich im Stadtverkehr leichtfühlig bewegt und auf Landstraßen schnell in den Rhythmus kommt. Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist hingegen stärker auf Dynamik und sportliche Linie getrimmt. Das Motorrad wirkt wie ein Statement: mehr Anspruch, mehr Reserven und ein Setup, das auch bei zügiger Gangart konsequent nach vorne arbeitet.

Stärken und Schwächen im Überblick

Die KTM punktet vor allem mit ihrer Vielseitigkeit: Sie fühlt sich in vielen Situationen „einfach richtig“ an – vom kurzen Feierabend-Trip bis zur längeren Tour. Gleichzeitig liegt die Stärke eher im harmonischen Gesamtpaket als in der maximalen Performance. Die Triumph ist dagegen dort besonders stark, wo es um Durchzug, Stabilität und präzise Kontrolle bei sportlicher Fahrweise geht. Die Schwäche liegt eher im Anspruch: Wer sie bewegt, merkt schneller, dass sie für ambitionierte Fahrten gebaut ist und weniger als „entspanntes Alltagswerkzeug“ gedacht ist.

Motorcharakter: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag anfühlen

Beide Motorräder liefern spürbaren Vortrieb, aber der Charakter unterscheidet sich deutlich. Die KTM 890 SMT wirkt lebendig und „drehfreudig“ – sie lässt sich gut dosieren und unterstützt ein dynamisches Fahren in der Stadt wie auch auf kurvigen Strecken. Gerade beim Herausbeschleunigen aus engen Kehren fühlt sich das Motorrad leicht an, als würde es die Linie aktiv unterstützen.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR spielt in einer anderen Liga: Der Motor ist auf kräftigen Schub und souveräne Beschleunigung ausgelegt. Das zeigt sich besonders bei höheren Geschwindigkeiten und beim sportlichen Überholen. Während die KTM eher über Agilität und saubere Dosierung überzeugt, setzt die Triumph stärker auf „Kraftentfaltung“ und ein souveränes, ruhiges Durchziehen.

Vergleich der Fahrbarkeit

Im Alltag ist die KTM oft die entspanntere Wahl, weil sie sich leichter in den passenden Drehzahlbereich bringen lässt und das Fahrgefühl weniger „angespannt“ wirkt. Die Triumph kann zwar ebenfalls alltagstauglich sein, aber sie fordert eher dazu auf, den Gasgriff bewusst zu nutzen. Wer sportlich fährt, wird die Triumph schnell als sehr konsequent erleben; wer eher gemütlich unterwegs ist, kann die KTM als angenehmer empfinden.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. sportliche Stabilität

Beim Fahrwerk zeigt sich die Philosophie beider Modelle. Die KTM 890 SMT ist darauf ausgelegt, schnell zu reagieren: beim Einlenken, beim Wechsel zwischen Kurven und beim „Mitnehmen“ der Linie. Das Motorrad wirkt wendig und unterstützt ein zügiges, aber kontrolliertes Fahren. Gerade auf Landstraßen mit wechselndem Belag fühlt sich die KTM oft wie ein Motorrad an, das sich anpasst, statt zu dominieren.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist dagegen stärker auf Stabilität und sportliche Präzision ausgelegt. In schnellen Passagen und bei zügigem Tempo vermittelt sie ein Gefühl von Ruhe und Kontrolle. Das Einlenken wirkt weniger „spielerisch“, dafür sehr zielgerichtet. Wer gerne zügig fährt und das Motorrad bei Tempo in der Spur halten will, bekommt hier ein sehr stimmiges Setup.

Stärken und Schwächen im Kurvenalltag

Die KTM ist im Kurvenalltag oft im Vorteil, wenn es um häufiges Richtungswechseln geht oder wenn die Strecke unruhig ist. Die Triumph ist im Vorteil, wenn es um gleichmäßige, sportliche Linienführung geht – besonders dann, wenn die Fahrweise dynamischer wird und das Motorrad Reserven zeigen soll.

Bremsen: Gefühl, Dosierbarkeit und Standfestigkeit

Beide Motorräder sind auf sicheres Bremsen ausgelegt, aber die Charakteristik ist unterschiedlich. Die KTM 890 SMT bietet ein direktes, gut dosierbares Bremsgefühl, das zu einem dynamischen Fahrstil passt. Sie lässt sich im Alltag angenehm dosieren und unterstützt ein „frühes“ Bremsen, ohne dass das Motorrad hektisch wirkt.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR wirkt beim Bremsen stärker auf sportliche Belastung ausgelegt. Das spürt man vor allem dann, wenn es kräftig verzögert werden soll oder wenn die Bremsleistung über mehrere starke Verzögerungen hinweg gefragt ist. Die Dosierung bleibt dabei wichtig – aber die Triumph vermittelt eher das Gefühl, dass sie auch bei ambitionierter Fahrweise dauerhaft souverän bleibt.

Welche Bremse passt zu welchem Stil?

Für viele Fahrer ist die KTM die „einfachere“ Wahl, wenn häufig aus dem Stadtverkehr heraus gebremst wird und man fein dosieren möchte. Die Triumph ist die passendere Option, wenn sportliche Bremsmanöver und zügige Fahrten häufiger vorkommen.

Elektronik und Assistenzsysteme: Unterstützung vs. sportliche Kontrolle

Elektronik ist bei beiden Modellen ein Thema, aber die Wirkung im Fahralltag unterscheidet sich. Die KTM 890 SMT setzt auf ein System, das das Motorrad gut beherrschbar macht und den Fahrer unterstützt, ohne das Fahrgefühl zu „verkleben“. Das hilft besonders, wenn die Strecke wechselhaft ist oder wenn man nicht immer im gleichen Rhythmus fährt.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR bietet ebenfalls eine moderne Elektronikbasis, die stärker auf sportliche Kontrolle ausgelegt ist. Das zeigt sich darin, wie das Motorrad bei wechselnder Last und beim Beschleunigen unterstützt. Gerade bei zügiger Fahrweise kann das ein Vorteil sein, weil das Motorrad stabil bleibt und die Traktion besser „geführt“ wird.

Stärken und Schwächen der Elektronik

Die KTM wirkt oft wie ein Motorrad, das man schnell „versteht“ und das sich intuitiv fahren lässt. Die Triumph kann in der Praxis sehr präzise sein, verlangt aber auch, dass man die Fahrmodi und die Charakteristik bewusst nutzt. Wer gerne mit Elektronik arbeitet, bekommt hier ein sehr stimmiges Paket; wer lieber „pur“ fährt, wird die KTM als entspannter erleben.

Ergonomie und Sitzposition: Alltagskomfort vs. sportlicher Anspruch

Die Sitzposition ist bei Naked Bikes entscheidend, weil sie den Alltag und die Tourenlänge stark beeinflusst. Die KTM 890 SMT bietet eine Position, die häufig als angenehm ausgewogen empfunden wird: nicht zu „gestreckt“, aber auch nicht komplett entspannt. Dadurch eignet sie sich gut für Pendeln, kurze Strecken und längere Fahrten, ohne dass man ständig gegen die Haltung arbeiten muss.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist sportlicher ausgelegt. Das kann bei dynamischer Fahrweise ein Vorteil sein, weil die Gewichtsverlagerung leichter fällt und das Motorrad „direkter“ wirkt. Auf langen Strecken kann diese Ausrichtung aber stärker spürbar werden – je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit.

Für wen fühlt sich was besser an?

Wer ein Motorrad sucht, das möglichst viele Tagesformen abdeckt, findet in der KTM 890 SMT häufig den besseren Kompromiss. Wer dagegen gezielt sportlich fährt und die sportliche Sitzhaltung als Teil des Fahrgefühls mag, wird die Triumph Speed Triple 1200 RR als passender empfinden.

Alltag, Tour und sportliche Fahrten: Wo die Unterschiede wirklich zählen

Im Alltag spielt die KTM 890 SMT ihre Stärken aus: leichtes Handling, gutes Ansprechverhalten und ein Gesamtpaket, das nicht überfordert. Sie eignet sich gut für Stadtverkehr, Landstraße und auch für längere Touren, bei denen man nicht nur „Gas geben“, sondern auch bequem ankommen möchte.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist dagegen besonders stark, wenn die Fahrt einen sportlichen Charakter bekommt. Auf schnellen Landstraßen, bei zügigem Tempo und in Situationen, in denen Reserven gefragt sind, zeigt sie ihre Qualitäten. Sie wirkt wie ein Motorrad, das nicht nur mithält, sondern aktiv dazu einlädt, die Fahrweise zu steigern.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

  • KTM 890 SMT: Stärken liegen in Agilität, Alltagstauglichkeit und einem harmonischen Fahrgefühl. Schwäche eher dort, wo maximale Performance und „sportliche Härte“ erwartet werden.
  • Triumph Speed Triple 1200 RR: Stärken liegen in Durchzug, sportlicher Stabilität und präziser Kontrolle bei ambitionierter Fahrweise. Schwäche eher im Anspruch an Fahrstil und in der sportlicheren Ergonomie bei langen, entspannten Fahrten.

Fazit: Welches Bike ist für wen die bessere Wahl?

Die KTM 890 SMT ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag leicht zu bewegen ist, auf Landstraßen schnell Spaß macht und auch auf längeren Touren als vielseitiger Begleiter funktioniert. Wer ein ausgewogenes Verhältnis aus Agilität, Dosierbarkeit und Komfort bevorzugt, wird mit der KTM häufig glücklicher – besonders dann, wenn nicht jede Fahrt maximal sportlich ausfallen soll.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR passt am besten zu Fahrern, die sportliche Performance priorisieren: kräftiger Vortrieb, stabile Dynamik und eine Elektronik, die bei zügiger Fahrweise unterstützt. Wer gerne dynamisch fährt, Reserven nutzt und ein präzises, sportlich ausgelegtes Fahrgefühl sucht, findet in der Triumph die passendere Basis.

Kurz gesagt: SMT für den vielseitigen Allround-Ansatz, Speed Triple 1200 RR für den Performance-Fokus.

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