UVP 12.490 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
UVP 7.220 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
Braucht man da überhaupt noch die 1390 Super Duke R?
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Die neue, "kleine" GS mit 48 PS für A2-Führerscheininhaber im Test
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor mit Kraft ohne Ende
  • schön brabbeliger Sound
  • präzises Fahrwerk
  • logisch aufgebautes Bedienkonzept
  • technisch sehr gut ausgestattet
Kontra:
  • QuickShifter nur gegen Aufpreis
  • ambitionierter Preis
  • Bremse benötigt etwas Kraft
Pro:
  • sehr leichtes Adventure-Bike
  • gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
  • gutmütiges Fahrverhalten
  • elastischer Motor
  • gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
Kontra:
  • kein Tempomat

Abmessungen & Gewicht

Gewicht190kg
Radstand1.476mm
Länge2.090mm
Radstand1.476mm
Sitzhöhe: 825 mm
Höhe1.128mm
Gewicht178kg
Radstand1.465mm
Länge2.161mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.210mm

Motor

Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor
Hubraum947ccm
Hub70mm
Bohrung92mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihentwin
Hubraum420ccm
Hub52mm
Bohrung72mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung123 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment103 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite315km
Leistung48 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.165km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite368km

Fahrwerk

RahmenbauartChrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet
Federung vorneWP APEX 43, voll einstellbar (Federweg 140)mm
Federung hintenWP Apex Monoshock-Federbein, Federvorspannung und Zugstufe einstellbar (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120 / 70 ZR 17
Reifen hinten180 / 55 ZR 17
RahmenbauartStahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm
Federung hintenFederbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne100/90 R19
Reifen hinten130/80 R17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, 2 x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneEinscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)

Fazit zur neuen Duke 990

Die neue KTM 990 Duke lässt es mächtig krachen. Der rabautzige Twin ist noch stärker geworden, vor allem im mittleren Drehzahl-Bereich. Ausstattung, Qualität und Finish sind hervorragend. Vor allem die Bedienung hat durch die neuen Schalter und das neue Cockpit gewonnen. Alles in allem eine echte Spaß-Rakete zu einem ambitionierten Preis.
 
Das Test-Motorrad wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser aus Haseldorf zur Verfügung gestellt. Da steht der neue Herzog als Vorführer - und nicht nur der. Die neue Riesenhalle von Motorrad Ruser (bei Hamburg) steht voll mit den allerschönsten KTM's und Yamaha's, ein Besuch lohnt sich immer. Alleine schon wegen der ebenfalls hervorragenden Kaffeemaschine. Tipp: Cappuccino. Auf geht's nach Haseldorf !

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.490 €
  • Verfügbarkeit: ab 03/2024
  • Farben: Orange, Schwarz

Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor

Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.

Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.

Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.

Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.220€
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: rot, schwarz, tricolor

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KTM 990 Duke vs. BMW F 450 GS: Vergleich für Alltag, Tour und den richtigen Einsatzbereich

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die KTM 990 Duke und die BMW F 450 GS, steckt meist genau darin die entscheidende Frage: Soll das Motorrad vor allem Spaß im Alltag und in engen Kurven liefern – oder eher als vielseitiges Werkzeug für Touren und gelegentliche Ausflüge abseits der Straße dienen? Genau hier setzt dieser Vergleich an. Dabei werden die typischen Eigenschaften beider Modelle gegenübergestellt, damit die Wahl nicht nur nach Optik, sondern nach Fahrprofil und Prioritäten fällt.

Grundcharakter: Naked-Agilität vs. GS-Vielseitigkeit

Die KTM 990 Duke steht für ein direktes, spürbares Fahrgefühl. Als Naked Bike ist sie auf Dynamik ausgelegt: kurze Wege vom Gas zur Beschleunigung, ein agiles Handling und ein Setup, das Kurven und zügiges Fahren besonders belohnt. Die BMW F 450 GS dagegen ist stärker auf den „Allround“-Gedanken getrimmt. Die GS-typische Auslegung zielt auf eine komfortablere Sitzposition, eine souveräne Fahrbarkeit auf wechselndem Untergrund und ein Konzept, das auch längere Touren und unbefestigte Strecken mitdenkt.

In der Praxis heißt das: Wer vor allem Stadt, Landstraße und sportliche Passagen sucht, findet in der Duke oft den schnelleren Zugang zum Fahrspaß. Wer dagegen regelmäßig unterschiedliche Strecken fährt oder sich nicht auf reinen Asphalt festlegen möchte, bekommt bei der GS-Philosophie mehr „Reserve“ für wechselnde Bedingungen.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt

Beim Vergleich der Motorcharaktere zeigt sich ein klarer Unterschied im Einsatzfokus. Die KTM 990 Duke wirkt in der Regel wie ein Motorrad, das Leistung und Drehmoment so ausspielt, dass Beschleunigung und Durchzug besonders spontan wirken. Das macht sie stark für Überholmanöver, zügiges Herausbeschleunigen aus Kurven und für Situationen, in denen man nicht lange planen muss, sondern einfach reagieren will.

Die BMW F 450 GS wird dagegen häufig als Motorrad wahrgenommen, das sich gleichmäßiger und „touriger“ anfühlt. Gerade wenn die Strecke nicht immer perfekt ist oder wenn Tempo nicht nur aus sportlicher Dynamik entsteht, sondern aus entspanntem Vorankommen, spielt die GS ihre Stärken aus. Der Antrieb passt damit oft besser zu Fahrten, bei denen man nicht ständig am Limit arbeitet, sondern konstant unterwegs ist.

Stärken und Schwächen beim Antrieb

  • KTM 990 Duke: Stärken liegen im direkten Ansprechverhalten und im sportlichen Charakter. Schwäche kann sein, dass der Fokus auf Dynamik nicht jedem Fahrstil entspricht, wenn eher Ruhe und gleichmäßiges Gleiten gefragt sind.
  • BMW F 450 GS: Stärken liegen in der vielseitigen, alltagstauglichen Abstimmung. Schwäche kann sein, dass der „Kick“ für manche Fahrer weniger im Vordergrund steht als bei einem stärker sportlich ausgelegten Naked-Bike.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität

Das Fahrwerk entscheidet oft darüber, ob ein Motorrad „leicht“ wirkt oder eher „souverän“. Die KTM 990 Duke ist typischerweise auf agiles Handling ausgelegt. Das bedeutet: schnelle Richtungswechsel, ein spürbarer Kontakt zur Straße und ein Fahrgefühl, das Kurvenfahrten sehr lebendig macht. Gerade auf kurvigen Strecken kann das ein großer Vorteil sein, weil man das Motorrad schnell in die gewünschte Linie bringt.

Die BMW F 450 GS zielt stärker auf Stabilität und Kontrolle bei wechselnden Bedingungen. Das Fahrwerk ist häufig so abgestimmt, dass es Unebenheiten besser „wegsteckt“ und das Motorrad auch dann ruhig bleibt, wenn die Straße nicht perfekt ist. Dadurch eignet sich die GS oft besser für längere Touren, für Schotter- oder Feldwege im Rahmen des Möglichen und für Fahrten, bei denen Komfort und Sicherheit wichtiger sind als maximaler Kurvenspaß.

Wie sich das im Alltag bemerkbar macht

Auf glattem Asphalt kann die Duke durch ihre Agilität besonders überzeugen. Auf schlechterem Belag oder bei gemischten Strecken wirkt die GS meist entspannter und berechenbarer. Wer also häufig zwischen Stadt, Landstraße und „mal schauen, was noch geht“ pendelt, bekommt bei der GS oft die passendere Basis. Wer dagegen vor allem sportlich fährt und Kurven liebt, wird mit der Duke schneller „warm“.

Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen beim Verzögern

Beim Thema Bremsen geht es nicht nur um reine Verzögerungswerte, sondern um Dosierbarkeit und Gefühl. Die KTM 990 Duke spielt ihre Stärken häufig dort aus, wo sportliches Fahren stattfindet: zügiges Verzögern, klare Rückmeldung und ein Setup, das auch bei dynamischer Fahrweise gut kontrollierbar bleibt. Das ist besonders praktisch, wenn man häufig aus Kurven heraus bremst oder in der Stadt öfter stark verzögert.

Die BMW F 450 GS punktet oft mit einem insgesamt ruhigen Gesamtpaket. Gerade bei wechselnden Untergründen ist ein gleichmäßiges Ansprechverhalten wichtig, damit das Motorrad nicht „überrascht“. Dadurch kann die GS in Situationen überzeugen, in denen nicht jede Bremsung auf perfektem Asphalt erfolgt.

Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt wie lange besser?

Die Sitzposition ist bei Naked Bikes und GS-Modellen meist der deutlichste Unterschied. Die KTM 990 Duke bietet typischerweise eine sportlichere, auf Aktivität ausgelegte Haltung. Das macht sie ideal, wenn man sich beim Fahren gerne bewegt, Gewichtsverlagerungen nutzt und das Motorrad „mitnimmt“. Für kürzere bis mittlere Strecken ist das oft sehr angenehm.

Die BMW F 450 GS ist dagegen meist auf eine ergonomischere, tourorientierte Haltung ausgelegt. Das kann den Unterschied machen, wenn die Fahrt länger dauert oder wenn man häufiger im Alltag unterwegs ist, bei dem man nicht ständig sportlich „arbeitet“. Auch für Fahrer, die eine entspanntere Position bevorzugen, ist die GS-Philosophie häufig die bessere Wahl.

Ergonomie im Vergleich

  • KTM 990 Duke: Stärken bei sportlicher Aktivität und direktem Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass längere Strecken für manche Fahrer anstrengender wirken, wenn man eine sehr entspannte Haltung bevorzugt.
  • BMW F 450 GS: Stärken bei Komfort und Vielseitigkeit. Schwäche kann sein, dass das Handling weniger „nervös“ und damit weniger unmittelbar sportlich wirkt als bei der Duke.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Touren

Im Alltag zählt nicht nur die Fahrleistung, sondern auch, wie gut sich das Motorrad im Alltag „handhaben“ lässt. Die KTM 990 Duke ist als Naked Bike oft besonders attraktiv, wenn kurze Wege, häufiges Beschleunigen und das schnelle Reagieren im Vordergrund stehen. Das Motorrad wirkt dabei wie gemacht für das Pendeln mit Spaßfaktor.

Die BMW F 450 GS spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn der Alltag nicht nur aus Asphalt besteht. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, gelegentlich Schotter oder schlechte Straßenabschnitte hat oder einfach ein Motorrad möchte, das sich für viele Situationen eignet, findet in der GS häufig die passendere Basis.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

KTM 990 Duke – typischerweise stark, wenn…

  • Kurvenfahrten und dynamisches Fahren im Fokus stehen
  • ein direktes Ansprechverhalten wichtiger ist als maximaler Komfort
  • das Motorrad im Alltag schnell „griffbereit“ sein soll

BMW F 450 GS – typischerweise stark, wenn…

  • Touren und wechselnde Strecken häufiger vorkommen
  • eine entspanntere Ergonomie gewünscht ist
  • auch mal unbefestigte Abschnitte mitgedacht werden

Welche Wahl passt zu welchem Fahrertyp?

Die KTM 990 Duke ist besonders interessant für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich sportlich anfühlt, schnell in den Kurven liegt und im Alltag mit viel Dynamik belohnt. Wer gerne zügig unterwegs ist, das Motorrad aktiv bewegt und Spaß am unmittelbaren Fahrgefühl hat, wird mit der Duke meist schneller glücklich.

Die BMW F 450 GS passt besser zu Fahrern, die ein vielseitiges Motorrad wollen: für längere Touren, für wechselnde Untergründe und für eine ergonomische Haltung, die auch über längere Zeit angenehm bleibt. Wer nicht nur auf Asphalt unterwegs ist oder Wert auf ein souveränes Gesamtpaket legt, findet in der GS oft die stimmigere Lösung.

Fazit:

Wer vor allem sportlich fährt, Kurven liebt und ein Motorrad möchte, das sich direkt und lebendig anfühlt, trifft mit der KTM 990 Duke meist die bessere Wahl. Die Duke wirkt wie ein Bike, das Dynamik in den Vordergrund stellt und im Alltag schnell für Fahrspaß sorgt – besonders auf der Landstraße und in zügigen Passagen.

Die BMW F 450 GS ist die passendere Option, wenn Vielseitigkeit und Tourentauglichkeit wichtiger sind. Sie spielt ihre Stärken dort aus, wo Strecken nicht immer perfekt sind, längere Fahrten anstehen oder eine entspanntere Sitzposition den Unterschied macht. Auch wenn gelegentliche Ausflüge abseits des Asphalts eine Rolle spielen, wirkt die GS meist stimmiger.

Kurz gesagt: Duke für den sportlichen Fokus, GS für den allround-orientierten Fahrstil. Die beste Entscheidung hängt davon ab, ob der Schwerpunkt eher auf agiler Dynamik oder auf souveräner Vielseitigkeit liegt.

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