UVP 12.490 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
UVP 6.499 €
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor mit Kraft ohne Ende
  • schön brabbeliger Sound
  • präzises Fahrwerk
  • logisch aufgebautes Bedienkonzept
  • technisch sehr gut ausgestattet
Kontra:
  • QuickShifter nur gegen Aufpreis
  • ambitionierter Preis
  • Bremse benötigt etwas Kraft
Pro:
  • kerniger Sound
  • spritziger Motor
  • gute Offroad-Ausstattung
  • zugängliches Bike
  • abschaltbares Hinterrad-ABS
  • gutes Display mit Vollkarten-Navigation
Kontra:
  • dürfte gerne etwas leichter sein
  • Vorderrad-Bremse 1b
  • etwas unruhig auf der Autobahn
  • Ergonomie im Stehen für größere Fahrer 1b

Abmessungen & Gewicht

Gewicht190kg
Radstand1.476mm
Länge2.090mm
Radstand1.476mm
Sitzhöhe: 825 mm
Höhe1.128mm
Gewicht185kg
Radstand1.505mm
Länge2.210mm
Radstand1.505mm
Sitzhöhe: 820 mm
Höhe1.380mm

Motor

Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor
Hubraum947ccm
Hub70mm
Bohrung92mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartZweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt
Hubraum449ccm
Hub55mm
Bohrung72mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung123 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment103 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite315km
Leistung42 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment42 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.152km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite398km

Fahrwerk

RahmenbauartChrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet
Federung vorneWP APEX 43, voll einstellbar (Federweg 140)mm
Federung hintenWP Apex Monoshock-Federbein, Federvorspannung und Zugstufe einstellbar (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120 / 70 ZR 17
Reifen hinten180 / 55 ZR 17
RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorne41 mm, USD-Gabeln, Druckstufe und Dämpfung einstellbar (Federweg 200)mm
Federung hintenKYB, Mehrlenker-Hinterradaufhängung, Vorspannung, Druck- und Rückpralleinstellung (Federweg 200)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne90/90 R21
Reifen hinten140/70 R18

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, 2 x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, Vierkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 240 mm)

Fazit zur neuen Duke 990

Die neue KTM 990 Duke lässt es mächtig krachen. Der rabautzige Twin ist noch stärker geworden, vor allem im mittleren Drehzahl-Bereich. Ausstattung, Qualität und Finish sind hervorragend. Vor allem die Bedienung hat durch die neuen Schalter und das neue Cockpit gewonnen. Alles in allem eine echte Spaß-Rakete zu einem ambitionierten Preis.
 
Das Test-Motorrad wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser aus Haseldorf zur Verfügung gestellt. Da steht der neue Herzog als Vorführer - und nicht nur der. Die neue Riesenhalle von Motorrad Ruser (bei Hamburg) steht voll mit den allerschönsten KTM's und Yamaha's, ein Besuch lohnt sich immer. Alleine schon wegen der ebenfalls hervorragenden Kaffeemaschine. Tipp: Cappuccino. Auf geht's nach Haseldorf !

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.490 €
  • Verfügbarkeit: ab 03/2024
  • Farben: Orange, Schwarz

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KTM 990 Duke vs. CFmoto 450 MT – Motorradvergleich für Alltag, Landstraße und mehr

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, lohnt sich ein genauer Blick. Die KTM 990 Duke steht für kompakte, aggressive Fahrdynamik und einen Motor, der spürbar nach vorne drückt. Die CFmoto 450 MT wirkt dagegen wie ein moderner Allrounder: leichter, handlicher und mit dem Anspruch, im Alltag genauso zu funktionieren wie auf der Feierabendrunde oder der kleinen Tour am Wochenende. Im folgenden Vergleich werden die wichtigsten Punkte gegenübergestellt – ohne Zahlen-Fetisch, aber mit dem Fokus darauf, was im Fahrbetrieb wirklich zählt.

Grundidee und Charakter: Duke als Performance-Statement, MT als vielseitiger Begleiter

KTM 990 Duke: direkt, fordernd, sportlich

Die KTM 990 Duke ist ein Naked Bike, das nicht lange um den heißen Brei herumredet. Der Motorcharakter ist deutlich auf Dynamik ausgelegt: Gasannahme und Schubgefühl sind so abgestimmt, dass man schnell in einen sportlichen Rhythmus findet. Das Motorrad vermittelt dabei ein Gefühl von „mehr Kontrolle durch mehr Tempo“ – besonders auf kurvigen Strecken.

CFmoto 450 MT: alltagstauglich, entspannt und flexibel

Die CFmoto 450 MT verfolgt eine andere Philosophie. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern jeden Tag nutzt: Die Sitzposition ist so gewählt, dass sie nicht nur für kurze Wege passt, sondern auch für längere Fahrten angenehm bleibt. Der Motor ist auf Alltagstauglichkeit und gleichmäßige Fahrbarkeit ausgelegt. Das macht sie besonders interessant, wenn nicht nur die nächste Kurve, sondern auch der Weg dorthin im Mittelpunkt steht.

Motor und Fahrgefühl: Schub vs. Alltagstempo

Leistungsentfaltung im Vergleich

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die KTM 990 Duke spielt ihre Stärken dort aus, wo man den Motor spüren will. Der größere Hubraum sorgt für einen kräftigen Vortrieb, der sich besonders bei zügiger Fahrweise bemerkbar macht. Das Motorrad zieht spürbar aus dem Drehzahlbereich heraus an und belohnt ein aktives Fahren.

Die CFmoto 450 MT setzt dagegen auf eine Charakteristik, die eher „ruhig und nutzbar“ wirkt. Sie ist nicht darauf ausgelegt, ständig am Limit betrieben zu werden, sondern eher darauf, dass sich das Motorrad leicht in den Alltag integrieren lässt. Wer vorausschauend fährt und das Tempo gleichmäßig hält, bekommt ein stimmiges Gesamtpaket.

Schwachstellen und Grenzen

Die KTM 990 Duke kann bei sehr gemütlicher Fahrweise etwas „zu viel“ sein – nicht im Sinne von schlecht, sondern weil der sportliche Charakter mehr Aufmerksamkeit fordert. Wer selten über Landstraßentempo hinausgeht, nutzt das Potenzial möglicherweise nicht vollständig.

Die CFmoto 450 MT hat ihre Grenzen eher dort, wo es um maximale sportliche Reserven geht. Für dynamische Fahrten ist sie absolut geeignet, aber wer regelmäßig sehr hohe Tempi oder aggressive Fahrmanöver sucht, wird schneller an den eigenen Erwartungen ankommen.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Komfortbalance

Wie sich die Motorräder in Kurven verhalten

Die KTM 990 Duke fühlt sich in Kurven oft wie ein Motorrad an, das „von selbst“ in die Linie findet. Das Zusammenspiel aus Rahmengefühl, Sitzposition und Motorantrieb unterstützt ein sportliches Einlenken. Besonders auf kurvigen Strecken macht sich bemerkbar, dass die Duke auf Fahrdynamik ausgelegt ist: Man kann das Motorrad aktiv bewegen und spürt, wie es die Richtung annimmt.

Die CFmoto 450 MT ist ebenfalls agil, aber mit anderer Priorität. Sie wirkt eher wie ein Motorrad, das Stabilität und Alltagstauglichkeit priorisiert. Das hilft besonders dann, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn die Fahrt länger dauert. Die MT bleibt dabei gut kontrollierbar, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss.

Stärken und Schwächen im Alltag

Stärken der Duke liegen in der sportlichen Rückmeldung und dem klaren Fahrgefühl. Schwächen zeigen sich eher in Situationen, in denen Komfort wichtiger ist als Dynamik: Wer viel im Stadtverkehr steht oder häufig über schlechte Straßen fährt, merkt, dass die sportliche Auslegung nicht immer die bequemste Option ist.

Die CFmoto 450 MT punktet mit ihrer Ausgewogenheit. Sie ist leichter zu handeln, wirkt im Alltag weniger „angespannt“ und eignet sich gut für unterschiedliche Streckenprofile. Als mögliche Schwäche kann man sehen, dass sie bei sehr ambitionierter Fahrweise weniger „Biss“ vermittelt als die Duke – das ist aber auch Teil des Konzeptes.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Bremsgefühl und Dosierbarkeit

Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass man im Alltag sicher bremsen kann. Die KTM 990 Duke bietet dabei ein sportliches Bremsgefühl, das zu ihrer dynamischen Ausrichtung passt. Wer zügig fährt, profitiert von der direkten Rückmeldung und der Möglichkeit, Verzögerung fein zu dosieren.

Die CFmoto 450 MT setzt auf ein gut kontrollierbares Bremsverhalten, das sich besonders im Stadtverkehr und auf wechselnden Untergründen angenehm anfühlt. Das macht sie attraktiv, wenn häufig gestoppt und wieder angefahren wird oder wenn die Fahrbahn nicht immer gleich griffig ist.

Grenzen

Bei der Duke liegt die Grenze eher in der sportlichen Erwartung: Wer sehr lange und hart bremst, merkt, dass ein sportliches Motorrad auch sportlich gefahren werden will. Die MT ist hier oft entspannter im Handling, aber wer maximale Performance im Bremsbereich sucht, wird eher bei der Duke fündig.

Sitzposition, Ergonomie und Alltagstauglichkeit

Ergonomie im Vergleich

Die KTM 990 Duke bietet eine Sitzposition, die sportlich orientiert ist. Das unterstützt dynamisches Fahren und macht das Motorrad besonders auf Landstraßen und in Kurven attraktiv. Für längere Strecken ist sie grundsätzlich geeignet, aber sie belohnt eher Fahrer, die eine aktive Haltung einnehmen.

Die CFmoto 450 MT wirkt ergonomisch „allrounder“. Die Haltung ist so, dass man nicht ständig in eine bestimmte Fahrhaltung gezwungen wird. Das ist ein Pluspunkt, wenn das Motorrad nicht nur für die Wochenendtour gedacht ist, sondern auch für Pendeln, kurze Wege und spontane Ausfahrten.

Windschutz und Komfort

Je nach Setup kann die Duke bei höheren Geschwindigkeiten sportlich „direkt“ wirken, während die MT durch ihren Konzeptansatz oft entspannter bleibt. Wer häufig auf Autobahn-ähnlichen Abschnitten unterwegs ist oder lange Strecken fährt, wird die MT tendenziell als angenehmer empfinden.

Ausstattung und Praxis: Was man im Alltag wirklich merkt

Technik und Bedienung

Bei beiden Motorrädern spielt die Bedienbarkeit eine wichtige Rolle. Die KTM 990 Duke wirkt wie ein Motorrad, das auf Fahrerfokus setzt: Man spürt, dass die Maschine für sportliche Entscheidungen gebaut ist. Die CFmoto 450 MT wirkt dagegen wie ein Motorrad, das moderne Alltagstechnik und eine unkomplizierte Bedienlogik in den Vordergrund stellt.

Stärken im Alltag

Die Duke ist stark, wenn das Motorrad ein „Spaßgerät“ sein soll: Kurven, zügiges Fahren und ein direktes Feedback sind ihre Domäne. Die MT ist stark, wenn das Motorrad ein „Alltagsgerät“ sein soll: leicht zu bewegen, flexibel im Einsatz und angenehm über längere Zeit.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

KTM 990 Duke: ideal für sportlich orientierte Fahrer

Die KTM 990 Duke passt besonders gut, wenn dynamisches Fahren im Vordergrund steht. Wer Kurven liebt, gern zügig unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das die eigene Fahrweise aktiv unterstützt, findet in der Duke eine stimmige Wahl. Auch dann, wenn das Motorrad nicht nur für kurze Runden genutzt wird, aber der Fokus klar auf Fahrspaß liegt.

CFmoto 450 MT: ideal für vielseitige Nutzung

Die CFmoto 450 MT ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad möglichst vielseitig sein soll. Wer ein leicht zu handhabendes Bike sucht, das im Alltag überzeugt und auch für längere Fahrten angenehm bleibt, wird mit der MT glücklich. Besonders interessant ist sie für Fahrer, die nicht ständig das Maximum ausreizen wollen, sondern ein Motorrad möchten, das einfach funktioniert.

Fazit:

Die KTM 990 Duke ist die richtige Wahl, wenn Fahrdynamik und sportliches Feedback im Mittelpunkt stehen. Sie spielt ihre Stärken dort aus, wo zügiges Fahren Spaß macht: beim aktiven Einlenken, beim spürbaren Schub und bei der insgesamt „direkten“ Art, wie das Motorrad auf Gas und Bewegung reagiert. Wer gern Kurven fährt und ein Motorrad sucht, das die eigene sportliche Linie unterstützt, wird mit der Duke deutlich mehr Begeisterung spüren.

Die CFmoto 450 MT ist dagegen die bessere Wahl für alle, die ein vielseitiges Motorrad für den Alltag und unterschiedliche Strecken suchen. Sie wirkt handlicher, alltagstauglicher und bleibt auch bei längeren Fahrten angenehm. Wer ein Motorrad möchte, das nicht nur am Wochenende, sondern regelmäßig genutzt wird und dabei unkompliziert bleibt, trifft mit der MT eine sehr passende Entscheidung.

Kurz gesagt: Duke für sportliche Ansprüche und dynamischen Fahrspaß, MT für Flexibilität, Komfort und unkomplizierte Nutzung.

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