| UVP | 12.490 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 16.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor mit Kraft ohne Ende
- schön brabbeliger Sound
- präzises Fahrwerk
- logisch aufgebautes Bedienkonzept
- technisch sehr gut ausgestattet
- QuickShifter nur gegen Aufpreis
- ambitionierter Preis
- Bremse benötigt etwas Kraft
- Bäriger Motor mit echtem Harley-Feeling
- krasser Sound
- lässiger Auftritt
- technisch gut ausgestattet
- Bremsen sind nur okay
- ABS regelt nicht mehr zeitgemäß
- Sozius sitzt wie auf einer Abschußßrampe
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 190 | kg |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.128 | mm |
| Gewicht | 293 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.320 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor | |
| Hubraum | 947 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Classic | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 123 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 103 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 315 | km |
| Leistung | 91 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 156 NM bei 2.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 240 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 43, voll einstellbar (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | WP Apex Monoshock-Federbein, Federvorspannung und Zugstufe einstellbar (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120 / 70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180 / 55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49-mm-Telegabel mit zwei Federraten, Dual Bending Valve, Leichtmetall-Gabelbrücken und Faltenbälgen (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90B19,57H,BW | |
| Reifen hinten | 150/80B16,77H,BW | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 2 x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 292 mm) | |
Fazit zur neuen Duke 990
Die neue KTM 990 Duke lässt es mächtig krachen. Der rabautzige Twin ist noch stärker geworden, vor allem im mittleren Drehzahl-Bereich. Ausstattung, Qualität und Finish sind hervorragend. Vor allem die Bedienung hat durch die neuen Schalter und das neue Cockpit gewonnen. Alles in allem eine echte Spaß-Rakete zu einem ambitionierten Preis.Das Test-Motorrad wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser aus Haseldorf zur Verfügung gestellt. Da steht der neue Herzog als Vorführer - und nicht nur der. Die neue Riesenhalle von Motorrad Ruser (bei Hamburg) steht voll mit den allerschönsten KTM's und Yamaha's, ein Besuch lohnt sich immer. Alleine schon wegen der ebenfalls hervorragenden Kaffeemaschine. Tipp: Cappuccino. Auf geht's nach Haseldorf !
Fazit
Die Harley-Davidson Street Bob 2025 ist ein gelungener Cruiser für Individualisten, die Wert auf Authentizität und Fahrspaß legen. Das Design ist klassisch und dennoch modern, die Technik ausgereift und die Ausstattung sinnvoll gewählt. Im Fahrverhalten überzeugt das Bike durch Agilität und Komfort, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angesichts der Qualität und des Kultfaktors angemessen. Persönlich überzeugt die Street Bob durch ihre Vielseitigkeit und das besondere Fahrerlebnis, das nur eine echte Harley bieten kann. Für alle, die einen charakterstarken Cruiser suchen, ist die Street Bob 2025 eine klare Empfehlung.
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley-Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die Street Bob und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl auf den Zahn fühlen.
DEAL: Wer sich beeilt, bekommt bei HD Kiel die Street Bob 2025 (gleiches Motorrad, andere Farben) für 17.000 Euro inkl. der Speichenfelgen!
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KTM 990 Duke vs Harley-Davidson Street Bob: Vergleich der Charaktere
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die KTM 990 Duke und die Harley-Davidson Street Bob, geht es im Vergleich nicht nur um Daten, sondern vor allem um Fahrgefühl, Anspruch und Stil. Die KTM steht für kompromisslosen Antrieb, sportliche Agilität und ein direktes Handling. Die Harley dagegen setzt auf den klassischen Cruiser-Charakter: kräftiges Drehmoment, entspannte Sitzhaltung und ein Sound, der nicht nur gehört, sondern spürbar ist. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend – und helfen dabei, das passende Motorrad für den eigenen Fahrstil zu finden.
Grundidee: Sportliche Direktheit vs. Cruiser-Genuss
KTM 990 Duke: Naked-Sport mit Fokus auf Dynamik
Die KTM 990 Duke ist als Naked Bike darauf ausgelegt, schnell in Fahrt zu kommen und Kurven mit klarer Linie zu nehmen. Das Konzept wirkt wie ein Versprechen: Gas auf, Motorrad reagiert. Gerade im Alltag zeigt sich die Stärke in der Wendigkeit und im Gefühl, dass die Maschine „mitdenkt“. Wer gern zügig fährt, häufig zwischen Ampeln und Landstraße wechselt und dabei ein sportliches Setup bevorzugt, findet hier eine passende Basis.
Harley-Davidson Street Bob: Reduktion mit viel Charakter
Die Harley-Davidson Street Bob verfolgt eine andere Philosophie. Sie ist weniger auf maximale Agilität im engen Tempo getrimmt, sondern auf souveräne Kraftentfaltung und ein entspanntes Fahrgefühl. Die Sitzposition wirkt bewusst gewählt: aufrecht, mit Fokus auf Kontrolle statt sportlicher Hektik. Das macht die Street Bob besonders attraktiv für Fahrten, bei denen der Weg das Ziel ist – und bei denen der Motorcharakter eine zentrale Rolle spielt.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment anfühlen
Leistungsbild im Vergleich
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die KTM 990 Duke wirkt im Alltag oft „lebendiger“, weil sie den Fahrer stärker in Richtung sportlicher Fahrweise zieht. Die Harley-Davidson Street Bob spielt ihre Stärke vor allem über das Drehmoment aus. Während die KTM eher nach „ziehen und beschleunigen“ klingt, setzt die Harley mehr auf „durchziehen und genießen“. Beide können zügig fahren – aber die Art, wie sie es tun, ist unterschiedlich.
Charakter: Drehmoment vs. sportliche Reaktion
Die KTM vermittelt ein Gefühl von unmittelbarer Reaktion: Gasbefehle werden schnell in Vortrieb übersetzt. Die Harley wirkt dagegen wie ein kräftiger Anker: Sie baut Druck auf, bleibt dabei ruhig kontrollierbar und belohnt gleichmäßiges Fahren. Wer häufig aus niedrigen Geschwindigkeiten beschleunigt und dabei gern die Drehzahl nutzt, wird die KTM dynamischer erleben. Wer lieber konstant fährt und das Drehmoment als „Alltagsturbo“ nutzt, wird die Street Bob als entspannter empfinden.
Fahrwerk und Handling: Agilität oder Gelassenheit
KTM 990 Duke: Kurvenarbeit mit direktem Feedback
Die KTM 990 Duke ist spürbar auf präzises Handling ausgelegt. Das Motorrad wirkt leicht zu „lesen“: Linie halten, Blick führen, Gas dosieren – und das Bike folgt. In schnellen Wechseln zwischen Kurven und Geraden zeigt sich die Stärke in der Agilität. Allerdings gilt: Wer die KTM sehr gemütlich bewegt, merkt schnell, dass sie ihre Stärken eher dann ausspielt, wenn die Fahrweise aktiv ist.
Harley-Davidson Street Bob: Stabilität und souveräne Kontrolle
Die Harley-Davidson Street Bob fühlt sich in vielen Situationen stabiler und gelassener an. Das Handling ist nicht auf maximalen Sporteinsatz ausgelegt, sondern auf kontrollierte Fahrten mit Cruiser-typischem Komfort. Gerade bei längeren Strecken oder wenn die Straße nicht perfekt ist, kann das Fahrgefühl entspannter wirken. In engen, sehr sportlich gefahrenen Passagen ist die KTM im Vorteil – die Harley punktet eher dort, wo gleichmäßiges Tempo und ruhiges Handling gefragt sind.
Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt wie – und warum das zählt
Die KTM 990 Duke bietet eine sportlichere Sitzposition, die den Oberkörper näher an einer aktiven Fahrhaltung ausrichtet. Das unterstützt dynamisches Fahren und macht es leichter, das Motorrad in Kurven zu „arbeiten“. Die Harley-Davidson Street Bob setzt dagegen auf eine aufrechtere Haltung. Das entlastet viele Fahrer im Alltag und macht längere Fahrten angenehmer, weil weniger „sportliche Spannung“ nötig ist.
Im Vergleich wird klar: Die KTM passt besser zu Fahrern, die gern mit dem Motorrad „mitgehen“. Die Harley passt besser zu Fahrern, die eine entspannte Haltung bevorzugen und den Komfortcharakter eines Cruisers spüren möchten.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Überland und Alltagspraxis
Stadtverkehr
Im Stadtverkehr spielt die KTM ihre Agilität aus. Das Motorrad wirkt handlich und erleichtert das schnelle Umsetzen von Situationen: anfahren, rangieren, zügig weiter. Die Harley kann ebenfalls im Alltag genutzt werden, aber sie fühlt sich stärker nach „Fahrt aufnehmen“ an als nach „ständig reagieren“. Wer viel stop-and-go fährt, wird die KTM oft als unkomplizierter erleben.
Überland und Landstraße
Auf Landstraßen zeigt sich der Unterschied besonders deutlich: Die KTM lädt zu dynamischerem Fahren ein, während die Harley eher zu gleichmäßigem Tempo und ruhigem Rhythmus motiviert. Beide können Spaß machen – aber die KTM belohnt aktives Fahren, die Harley belohnt das „Mitfließen“.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen in jeder Situation
Im Vergleich der Brems- und Stabilitätswirkung zeigt sich typischerweise ein klares Bild: Die KTM ist stärker auf sportliche Kontrolle ausgelegt und vermittelt bei zügiger Fahrweise mehr „Sportvertrauen“. Die Harley wirkt im Normaltempo souverän und kontrolliert, kann aber bei sehr sportlichen Anforderungen weniger „sportlich präzise“ wirken als die KTM. Für die meisten Alltagsfahrten sind beide Konzepte geeignet – die Frage ist eher, wie dynamisch gefahren wird.
Design und Stil: Naked-Charisma vs. Custom-Identität
Die KTM 990 Duke wirkt wie ein Statement für Funktion und Performance: klare Linien, sportliche Haltung, „ready to ride“. Die Harley-Davidson Street Bob steht für reduzierte Custom-Ästhetik und eine starke Markenidentität. Wer Wert auf einen Look legt, der sofort erkennbar ist, findet in beiden Maschinen eine klare Sprache. Der Unterschied liegt darin, ob eher sportliche Direktheit oder klassischer Cruiser-Charakter im Vordergrund steht.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der KTM 990 Duke
- Dynamisches Fahrgefühl durch direkte Motorreaktion und sportliche Auslegung
- Agiles Handling, besonders spürbar in Kurven und beim aktiven Fahren
- Motivation zu zügiger Fahrweise, ohne dass man ständig „umdenken“ muss
Schwächen bzw. Grenzen der KTM 990 Duke
- Wer sehr entspannt fährt, nutzt die Stärken der KTM möglicherweise nicht voll aus
- Sportliche Ausrichtung kann bei längeren, gemütlichen Fahrten weniger „cruiser-komfortabel“ wirken
Stärken der Harley-Davidson Street Bob
- Charakterstarker Motor mit Drehmoment-Fokus und Cruiser-typischem Fahrgefühl
- Entspanntere Ergonomie durch aufrechtere Sitzhaltung
- Souveränes Auftreten bei gleichmäßigem Tempo und längeren Fahrten
Schwächen bzw. Grenzen der Harley-Davidson Street Bob
- In sehr sportlichen, engen Passagen wirkt die KTM meist handlicher
- Das Fahrgefühl ist stärker auf Rhythmus und Kraftentfaltung ausgelegt als auf maximale Agilität
Welche Kaufentscheidung passt? Kriterien statt Bauchgefühl
Beim Vergleich KTM 990 Duke vs. Harley-Davidson Street Bob hilft es, die eigene Priorität klar zu machen. Geht es vor allem um Kurvenfreude, Agilität und sportliche Reaktion, ist die KTM die naheliegendere Wahl. Steht dagegen Motorcharakter, entspanntes Fahren und Cruiser-Feeling im Mittelpunkt, spielt die Harley ihre Stärken besonders überzeugend aus.
Auch die Art der geplanten Fahrten entscheidet: Wer viel Stadtverkehr und abwechslungsreiche Strecken fährt, wird die KTM oft als „einfacher“ erleben. Wer häufiger längere Strecken fährt oder bewusst den Fahrstil entschleunigen möchte, wird die Street Bob als stimmiger empfinden.
Fazit:
Die KTM 990 Duke ist für Fahrerinnen und Fahrer die bessere Wahl, wenn sportliche Dynamik im Vordergrund steht: direktes Ansprechverhalten, agiles Handling und ein Fahrgefühl, das zu aktiver Kurvenarbeit einlädt. Sie passt besonders gut zu einer Mischung aus Stadt und Landstraße, bei der häufig zügig beschleunigt und die Maschine „gearbeitet“ wird.
Die Harley-Davidson Street Bob empfiehlt sich dagegen für alle, die Cruiser-Charakter suchen: entspannteres Sitzen, ein kräftiger Motor mit Drehmoment-Fokus und ein souveränes, ruhigeres Fahrgefühl. Wer längere Touren mag, gern konstant fährt und den Sound sowie die klassische Custom-Identität schätzt, wird mit der Street Bob glücklicher.
Kurz gesagt: KTM für sportlich-direkt, Harley für kraftvoll-entspannt. Die beste Entscheidung hängt davon ab, ob mehr Spaß aus Agilität oder aus Cruiser-Genuss entsteht.