UVP 12.490 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
UVP 13.239 €
Baujahr von 2007 bis 2026~
Braucht man da überhaupt noch die 1390 Super Duke R?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor mit Kraft ohne Ende
  • schön brabbeliger Sound
  • präzises Fahrwerk
  • logisch aufgebautes Bedienkonzept
  • technisch sehr gut ausgestattet
Kontra:
  • QuickShifter nur gegen Aufpreis
  • ambitionierter Preis
  • Bremse benötigt etwas Kraft
Pro:
  • herrliche Drehorgel für Freunde jenseits der 10.000er
  • 600er Jubel-Sound
  • sehr guter Quickshifter
  • hervorragende Bremsen
  • sehr präzises Fahrwerk
  • wer Sport will, bekommt Sport
Kontra:
  • Hitzeentwicklung bei Stop & Go
  • Display etwas klein geraten
  • Untenrum passiert - nix.

Abmessungen & Gewicht

Gewicht190kg
Radstand1.476mm
Länge2.090mm
Radstand1.476mm
Sitzhöhe: 825 mm
Höhe1.128mm
Gewicht193kg
Radstand1.370mm
Länge2.029mm
Radstand1.370mm
Sitzhöhe: 820 mm
Höhe1.140mm

Motor

Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor
Hubraum947ccm
Hub70mm
Bohrung92mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartVierzylinder-Reihenmotor, DOHC
Hubraum599ccm
Hub42mm
Bohrung67mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung123 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment103 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite315km
Leistung121 PS bei 14.250 U/Min
Drehmoment63 NM bei 11.500 U/Min
Höchstgeschw.265km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite327km

Fahrwerk

RahmenbauartChrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet
Federung vorneWP APEX 43, voll einstellbar (Federweg 140)mm
Federung hintenWP Apex Monoshock-Federbein, Federvorspannung und Zugstufe einstellbar (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120 / 70 ZR 17
Reifen hinten180 / 55 ZR 17
RahmenbauartDiamantrahmen
Federung vorneShowa BP Upside-Down 41 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenProLink-Zentralfederbein (Federweg 128)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-ZR17
Reifen hinten180/55-ZR17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, 2 x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Bremssattel ( Ø 220 mm)

Fazit zur neuen Duke 990

Die neue KTM 990 Duke lässt es mächtig krachen. Der rabautzige Twin ist noch stärker geworden, vor allem im mittleren Drehzahl-Bereich. Ausstattung, Qualität und Finish sind hervorragend. Vor allem die Bedienung hat durch die neuen Schalter und das neue Cockpit gewonnen. Alles in allem eine echte Spaß-Rakete zu einem ambitionierten Preis.
 
Das Test-Motorrad wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser aus Haseldorf zur Verfügung gestellt. Da steht der neue Herzog als Vorführer - und nicht nur der. Die neue Riesenhalle von Motorrad Ruser (bei Hamburg) steht voll mit den allerschönsten KTM's und Yamaha's, ein Besuch lohnt sich immer. Alleine schon wegen der ebenfalls hervorragenden Kaffeemaschine. Tipp: Cappuccino. Auf geht's nach Haseldorf !

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.490 €
  • Verfügbarkeit: ab 03/2024
  • Farben: Orange, Schwarz

Fazit

Die Honda CBR600RR 2024 ist kein Motorrad, das sich jedem sofort erschließt. Und genau das ist ihre Stärke. Sie folgt nicht dem Trend zu immer mehr Hubraum, immer mehr Bequemlichkeit und immer mehr universeller Gefälligkeit. Stattdessen bleibt sie eine echte Supersportlerin mit einem hochdrehenden Reihenvierzylinder, präzisem Chassis, starker Bremse und nun endlich moderner Elektronik auf aktuellem Niveau. Sie verlangt Einsatz, belohnt dafür aber mit einem sehr direkten, klaren und ehrlichen Fahrerlebnis. Wer ein Motorrad sucht, das auf kurvigen Straßen und besonders auf der Rennstrecke glänzt, findet in ihr ein faszinierendes Angebot. Wer dagegen vor allem Drehmoment von unten, Tourenkomfort oder Alltagsneutralität will, wird mit anderen Konzepten glücklicher.

Unterm Strich ist die CBR600RR 2024 ein gelungenes Comeback einer fast ausgestorbenen Motorradgattung. Honda hat das Modell nicht nur zurückgebracht, sondern sinnvoll modernisiert, ohne seinen Kern zu verwässern. Genau deshalb dürfte dieses Motorrad nicht die breite Masse ansprechen, aber jene Fahrer umso stärker begeistern, die den klassischen 600er-Supersport-Geist vermisst haben. Als emotionales, fahraktives und technisch sauberes Sportmotorrad ist die neue CBR600RR ein starkes Statement. Sie ist vielleicht nicht das vernünftigste Motorrad ihrer Klasse – aber sehr wahrscheinlich eines der charakterstärksten. 

Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 13.239 €
  • Verfügbarkeit: seit 2024 
  • Farben: Grand Prix Red, Schwarz

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KTM 990 Duke vs Honda CBR 600 RR: Vergleich der Charaktere

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich auftreten, wird der Vergleich besonders spannend: Die KTM 990 Duke steht für agiles, direktes Fahren mit viel Charakter und einem Naked-Bike-Gefühl, während die Honda CBR 600 RR klar aus der Sportbikeschule kommt. Beide Modelle sind leistungsstark und machen Spaß – aber sie liefern den Spaß auf sehr verschiedene Arten. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Wie unterscheiden sich Fahrgefühl, Bremsen, Fahrwerk und Ergonomie, und welche Stärken bzw. Schwächen zeigen sich im Alltag und auf der Strecke?

Grundidee: Naked-Agilität vs. Sportbike-Fokus

Die KTM 990 Duke ist als Naked Bike darauf ausgelegt, die Straße unmittelbar zu spüren. Ohne Verkleidung und mit einer aufrechte(n)en Sitzhaltung wirkt das Motorrad oft „handlicher“ im Kopf: Gas geben, reagieren, umlegen – und das Ganze ohne den Fokus auf maximale Aerodynamik. Die Honda CBR 600 RR dagegen ist ein Sportbike, das auf Tempo, Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und sportliche Linienführung ausgelegt ist. Die Sitzposition ist deutlich sportlicher, was das Motorrad besonders auf zügige Ausfahrten und sportliche Fahrten prädestiniert.

Was das für den Alltag bedeutet

Im Alltag spielt die Charakterfrage eine große Rolle: Die KTM wirkt häufig entspannter im Stadtverkehr, weil sie vom Fahrgefühl her weniger „eingesperrt“ wirkt und man sich leichter auf wechselnde Situationen einstellen kann. Die CBR kann im Alltag zwar funktionieren, verlangt aber mehr Bereitschaft, die sportliche Haltung konsequent mitzugehen. Wer häufig stop-and-go fährt oder kurze Wege mit vielen Ampeln hat, merkt den Unterschied meist schneller als auf dem ersten Kilometer.

Leistung und Ansprechverhalten: Wie sich die Kraft anfühlt

Beim Vergleich der Leistungsdaten zeigt sich ein typisches Muster: Die KTM 990 Duke setzt stärker auf den Charakter eines größeren Hubraums und liefert Kraft, die sich im mittleren Drehzahlbereich sehr präsent anfühlt. Das macht sie besonders attraktiv für dynamisches Fahren ohne ständig „am Limit“ zu drehen. Die Honda CBR 600 RR ist dagegen ein sportliches 600er-Konzept: Die Leistung ist oft stärker auf den oberen Drehzahlbereich ausgerichtet, wodurch sie bei sportlicher Fahrweise sehr lebendig wirkt. Wer gerne dreht und die Gänge ausfährt, bekommt mit der CBR ein sehr direktes, sportliches Ansprechverhalten.

Stärken und Schwächen im Vergleich

KTM 990 Duke – Stärke: Kraftentfaltung, die sich im Alltag und auf Landstraßen oft „einfacher“ nutzbar anfühlt. KTM 990 Duke – Schwäche: Wer maximal sportliche Spitzenperformance sucht, muss die Fahrweise entsprechend anpassen, weil der Fokus stärker auf dem souveränen, kraftvollen Gesamtgefühl liegt als auf dem reinen Drehzahl-„Kick“.

Honda CBR 600 RR – Stärke: sehr sportliches Gefühl beim Ausdrehen und eine klare Linie, wenn es zügig wird. Honda CBR 600 RR – Schwäche: Im weniger sportlichen Fahrmodus kann die CBR weniger „entspannt“ wirken, weil das Motorrad seine Stärken besonders dann ausspielt, wenn die Drehzahlen hoch genug sind.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen Naked und Sport: Die KTM 990 Duke zielt auf ein agiles, direktes Einlenken und ein spürbares Feedback. Das macht sie auf kurvigen Strecken oft sehr unterhaltsam, weil man das Motorrad schnell in die gewünschte Linie bekommt. Die Honda CBR 600 RR ist hingegen auf sportliche Stabilität ausgelegt – besonders bei zügiger Fahrt und in schnellen Passagen. Das Fahrwerk unterstützt dann eine präzise Linie, während die KTM eher durch ihr „leichtes“ Gefühl auffällt.

Kurvengefühl im Vergleich

In engen Kurven und bei wechselnder Fahrbahnbeschaffenheit kann die KTM häufig Vorteile ausspielen, weil sie sich vom Handling her sehr spontan anfühlt. Die CBR kann in schnellen Kurven und bei höherem Tempo sehr souverän wirken, weil das Sportbike-Konzept auf Stabilität und kontrollierte Dynamik ausgelegt ist. Wer also häufig „spielerisch“ fährt, findet in der KTM oft mehr Leichtigkeit. Wer eher „sportlich konstant“ unterwegs ist, profitiert von der CBR-typischen Ruhe.

Bremsen: Vertrauen in der Verzögerung

Bei Bremsen ist die Grundidee bei beiden Motorrädern klar: Sie sollen sportliches Fahren ermöglichen. Im Vergleich der Bremscharakteristik zeigt sich aber häufig ein Unterschied im Gefühl: Die KTM 990 Duke wirkt oft so, dass man die Verzögerung gut dosieren kann, ohne dass sich das Motorrad „zu schwer“ anfühlt. Die Honda CBR 600 RR ist als Sportbike darauf ausgelegt, auch bei hohen Geschwindigkeiten und sportlicher Fahrweise zuverlässig zu verzögern. Das kann sich so anfühlen, dass die CBR beim harten Bremsen sehr stabil bleibt und das Motorrad schnell wieder in die gewünschte Linie bringt.

Stärken und Schwächen

KTM 990 Duke – Stärke: gute Dosierbarkeit und ein direktes Feedback, das zu dynamischem Fahren auf Landstraßen passt. KTM 990 Duke – Schwäche: Bei sehr aggressiver Fahrweise kann das Gefühl stärker vom Setup und der Fahrtechnik abhängen, weil das Naked-Konzept weniger „sportbike-typisch“ gedämpft wirkt.

Honda CBR 600 RR – Stärke: sportliche Bremsstabilität und ein Gefühl von Kontrolle bei hoher Beanspruchung. Honda CBR 600 RR – Schwäche: Die sportliche Gesamthaltung kann dazu führen, dass man die Bremsleistung im Alltag weniger „ausnutzt“, wenn die Fahrweise nicht entsprechend sportlich ist.

Ergonomie und Sitzposition: Wie bequem ist „sportlich“?

Die Ergonomie ist einer der größten Unterschiede in diesem Vergleich. Die KTM 990 Duke bietet eine Sitzposition, die meist mehr Bewegungsfreiheit lässt und sich für längere Alltagsfahrten oft angenehmer anfühlt. Die Honda CBR 600 RR verlangt eine deutlich sportlichere Haltung: Oberkörper nach vorn, Arme stärker angewinkelt, Blick eher nach vorn-unten. Das ist auf der Strecke ein Vorteil, weil es die Aerodynamik und die sportliche Kontrolle unterstützt. Für längere Fahrten im Alltag kann es aber anstrengender werden – vor allem, wenn viel Stadtverkehr oder Stopps dabei sind.

Für wen passt welche Haltung?

Wer ein Motorrad sucht, das sich auch außerhalb der „Sonntagsrunde“ gut fahren lässt, findet in der KTM häufig die passendere Basis. Wer dagegen bewusst ein Sportbike fährt und die sportliche Haltung als Teil des Fahrspaßes versteht, wird die CBR als konsequente Wahl sehen.

Alltagstauglichkeit und Alltagspraxis

Alltagstauglichkeit ist mehr als nur „geht oder geht nicht“. Entscheidend sind Dinge wie Wärmeentwicklung im Stand, Handhabung bei niedrigen Geschwindigkeiten, Übersichtlichkeit und das Gefühl beim Rangieren. Die KTM 990 Duke wirkt im Alltag oft unkomplizierter, weil das Naked-Konzept weniger „Verkleidungslogik“ mitbringt und die Sitzposition weniger extrem ist. Die Honda CBR 600 RR kann im Alltag ebenfalls genutzt werden, aber sie ist stärker auf sportliche Einsätze ausgelegt. Das merkt man besonders dann, wenn die Fahrten eher kurz sind oder wenn die Fahrweise nicht konstant zügig bleibt.

Stärken und Schwächen im Alltag

KTM 990 Duke – Stärke: unkompliziertes Handling und meist entspannteres Fahrgefühl bei gemischten Strecken. KTM 990 Duke – Schwäche: Wer sehr viel Autobahn oder lange Strecken mit hoher Dauerlast plant, sollte genau hinschauen, wie gut das persönliche Komfortempfinden mit der Naked-typischen Aerodynamik zusammenpasst.

Honda CBR 600 RR – Stärke: sportliche Effizienz bei zügiger Fahrt und ein sehr „sportliches“ Gesamtpaket. Honda CBR 600 RR – Schwäche: weniger entspannter Komfort bei häufig wechselnden, langsamen Situationen oder längeren Alltagsfahrten.

Fazit: Welches Bike passt zu welchem Fahrstil?

Die KTM 990 Duke ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag lebendig bleibt, auf Landstraßen spontan reagiert und ein direktes, agiles Fahrgefühl vermittelt. Sie punktet besonders dort, wo man nicht ständig am Drehzahl-Limit fährt, sondern dynamisch und flexibel unterwegs ist. Die Honda CBR 600 RR ist dagegen die passendere Option, wenn sportliche Fahrten im Vordergrund stehen: zügige Passagen, präzise Linienführung und ein Fahrgefühl, das beim Ausdrehen besonders stark wird. Wer die sportliche Sitzposition akzeptiert und das Motorrad bewusst „sportlich“ bewegt, bekommt ein sehr konsequentes Sportbike-Paket.

Kurz gesagt: KTM 990 Duke für vielseitigen Spaß mit Naked-Charakter und alltagstauglicherer Haltung. Honda CBR 600 RR für Fahrer, die ein Sportbike wollen, das bei Tempo und sportlicher Fahrweise seine Stärken am deutlichsten zeigt.

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