| UVP | 12.490 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 7.295 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor mit Kraft ohne Ende
- schön brabbeliger Sound
- präzises Fahrwerk
- logisch aufgebautes Bedienkonzept
- technisch sehr gut ausgestattet
- QuickShifter nur gegen Aufpreis
- ambitionierter Preis
- Bremse benötigt etwas Kraft
- sehr einfaches Fahrverhalten
- komfortable Maschine
- erwachsene Anmutung
- quirliger Motor
- eingeschränkte Offroad-Fähigkeit
- ABS nur gemeinsam vorne und hinten abschaltbar
- Tempomat und Quickshifter nicht erhältlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 190 | kg |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.128 | mm |
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Länge | 2.300 | mm |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Sitzhöhe: | 870 | mm |
| Höhe | 1.460 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor | |
| Hubraum | 947 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 451 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 123 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 103 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 315 | km |
| Leistung | 45 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 43, voll einstellbar (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | WP Apex Monoshock-Federbein, Federvorspannung und Zugstufe einstellbar (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120 / 70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180 / 55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm USD Teleskopgabel (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | Uni-Trak-Schwinge (Federweg 196)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 M/C 54S | |
| Reifen hinten | 140/70-17 M/C 66S | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 2 x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Halbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 230 mm) | |
Fazit zur neuen Duke 990
Die neue KTM 990 Duke lässt es mächtig krachen. Der rabautzige Twin ist noch stärker geworden, vor allem im mittleren Drehzahl-Bereich. Ausstattung, Qualität und Finish sind hervorragend. Vor allem die Bedienung hat durch die neuen Schalter und das neue Cockpit gewonnen. Alles in allem eine echte Spaß-Rakete zu einem ambitionierten Preis.Das Test-Motorrad wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser aus Haseldorf zur Verfügung gestellt. Da steht der neue Herzog als Vorführer - und nicht nur der. Die neue Riesenhalle von Motorrad Ruser (bei Hamburg) steht voll mit den allerschönsten KTM's und Yamaha's, ein Besuch lohnt sich immer. Alleine schon wegen der ebenfalls hervorragenden Kaffeemaschine. Tipp: Cappuccino. Auf geht's nach Haseldorf !
Fazit
Die Kawasaki KLE 500 SE ist ein gelungener Allrounder, der mit Leistung, Komfort und Zuverlässigkeit punktet. Sie eignet sich sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Fahrer, die ein robustes und vielseitiges Motorrad suchen. Wer eine Maschine für den täglichen Gebrauch und gelegentliche Abenteuer abseits der Straße sucht, wird mit der KLE 500 SE bestens bedient. Für extremes Hard-Enduro ist sie allerdings nicht gebaut, das merkt man schon an der mässigen Bodenfreiheit. Trotzdem: Ein ehrliches Motorrad ohne überflüssigen Elektronik-Schnickschnack, das genau das tut, was draufsteht: Abenteuer im Alltag ermöglichen.Ausprobieren könnt Ihr die KLE 500 SE am besten bei Heller & Soltau im schönen beschaulichen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die KLE besonders wohl fühlt. Und natürlich gibt es dort auch jede Menge anderer Kawas, die man probefahren kann - und auch Bikes von Husqvarna findet ihr da.
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KTM 990 Duke vs. Kawasaki KLE 500 SE: Vergleich für Alltag, Landstraße und mehr
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick unterschiedlicher kaum sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend. Die KTM 990 Duke steht für sportliche Direktheit, ein agiles Fahrgefühl und den Anspruch, auch im Alltag zügig voranzukommen. Die Kawasaki KLE 500 SE dagegen wirkt wie ein pragmatischer Begleiter: solide, alltagstauglich und mit dem Fokus auf entspannte Kilometer – auch dort, wo der Asphalt endet. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Gemeinsamkeiten und die Unterschiede: Wie verhalten sich Motorcharakter, Fahrwerk und Bremsen im direkten Vergleich? Und welches Motorrad passt besser zu welchem Fahrstil?
Grundcharakter: Naked-Agilität vs. Reiseenduro-Gen
Die KTM 990 Duke ist als Naked Bike darauf ausgelegt, die Straße „nah“ zu nehmen. Das bedeutet: spürbare Rückmeldung, ein dynamisches Ansprechverhalten und ein Fahrgefühl, das schnell Lust auf zügige Kurven macht. Die Kawasaki KLE 500 SE ist dagegen eher die Maschine für den Alltag mit Reiseambitionen. Sie vermittelt Ruhe, lässt sich unkompliziert bewegen und wirkt wie ein Motorrad, das man gern länger fährt – ohne dass man ständig das Gefühl hat, „arbeiten“ zu müssen.
Im Vergleich zeigt sich: Wer vor allem kurze Wege, spontane Ausfahrten und sportliche Fahrmanöver sucht, findet in der KTM 990 Duke den passenden Charakter. Wer dagegen Wert auf entspanntes Fahren, gute Übersicht und einen vielseitigen Einsatz legt, wird mit der KLE 500 SE deutlich zufriedener.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment anfühlen
Beim Motorvergleich wird schnell klar, warum die beiden Maschinen so unterschiedlich wahrgenommen werden. Die KTM 990 Duke liefert einen deutlich sportlicheren Charakter: Das Ansprechverhalten wirkt direkter, und die Leistungsentfaltung unterstützt zügiges Beschleunigen. Dadurch fühlt sich die KTM besonders dann stark an, wenn es darum geht, aus dem Stadtverkehr heraus schnell Tempo aufzubauen oder auf der Landstraße zügig zu überholen.
Die Kawasaki KLE 500 SE setzt hingegen auf einen eher gleichmäßigen, gut dosierbaren Antrieb. Das ist nicht automatisch „langsam“, aber die Art der Kraftentfaltung ist weniger auf maximale Dynamik ausgelegt. Im Alltag ist das oft ein Vorteil: Das Motorrad lässt sich fein steuern, bleibt gut beherrschbar und eignet sich hervorragend für entspannte Touren. Auch auf unebenem Untergrund wirkt die KLE 500 SE dadurch häufig berechenbarer.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich: Die KTM 990 Duke punktet mit sportlichem Durchzug und dem Gefühl, dass Reserven schnell abrufbar sind. Die KLE 500 SE punktet mit gutmütiger Dosierbarkeit und einem Motor, der eher auf „kontinuierlich“ als auf „aggressiv“ ausgelegt ist.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Das Fahrwerk entscheidet oft darüber, ob ein Motorrad im Alltag Spaß macht oder ob es sich „anstrengend“ anfühlt. Die KTM 990 Duke ist spürbar auf Agilität ausgelegt. In Kurven reagiert sie zügig, und das Motorrad vermittelt das Gefühl, dass Richtungswechsel schnell und präzise möglich sind. Gerade auf kurvigen Strecken ist das ein echter Pluspunkt.
Die Kawasaki KLE 500 SE wirkt im Vergleich stabiler und weniger „nervös“. Sie nimmt Unebenheiten oft souveräner auf und bleibt dabei gut kontrollierbar. Das macht sie besonders interessant, wenn die Route nicht nur aus glattem Asphalt besteht oder wenn längere Strecken mit wechselnden Bedingungen anstehen.
Schwächen zeigen sich ebenfalls: Die KTM 990 Duke kann – je nach Fahrweise und Setup – sportlich straff wirken, was auf sehr langen Strecken oder bei schlechter Fahrbahn weniger angenehm sein kann. Die KLE 500 SE ist dafür nicht die Maschine, die man als „Kurvenrakete“ erwartet; sie spielt ihre Stärken eher in der Stabilität und im entspannten Vorankommen aus.
Bremsen und Sicherheit: Gefühl und Dosierbarkeit im Alltag
Im Vergleich der Bremsen geht es weniger um „besser“ oder „schlechter“, sondern um das Zusammenspiel aus Kraftaufbau, Dosierbarkeit und Rückmeldung. Die KTM 990 Duke bietet in der Regel ein sportliches Bremsgefühl: Man kann zügig verzögern, und das Motorrad lässt sich in kritischen Situationen gut kontrollieren. Das passt zur dynamischen Ausrichtung.
Die Kawasaki KLE 500 SE wirkt im Bremsverhalten häufig gleichmäßiger und alltagstauglicher. Gerade im Stadtverkehr und bei häufigen Stop-and-go-Situationen ist das angenehm, weil sich das Motorrad gut „mitführen“ lässt. Auf längeren Abfahrten zählt zudem, wie konstant das System arbeitet – hier spielt die KLE ihren pragmatischen Charakter aus.
Stärken und Schwächen: Die KTM 990 Duke überzeugt mit sportlicher Direktheit beim Bremsen. Die KLE 500 SE punktet mit gutem Alltagsgefühl und einer eher entspannten Handhabung.
Ergonomie und Sitzposition: Wie komfortabel ist das Motorrad wirklich?
Die Sitzposition ist bei Naked Bikes und Reiseenduros ein entscheidender Unterschied. Die KTM 990 Duke bringt eine sportlichere Haltung mit. Das sorgt für ein aktives Fahrgefühl, kann aber auf sehr langen Strecken oder bei häufigem Stadtverkehr spürbar werden. Wer gern dynamisch fährt, wird die KTM oft als „lebendig“ empfinden. Wer dagegen lange, entspannte Touren plant, sollte darauf achten, wie die eigene Körperhaltung auf die sportliche Geometrie reagiert.
Die Kawasaki KLE 500 SE bietet im Vergleich eine eher tourentaugliche Ergonomie. Die Haltung wirkt weniger aggressiv, und das Motorrad lässt sich häufig komfortabler über längere Zeit fahren. Gerade wenn die Touren nicht nur aus „Sportstrecke“ bestehen, ist das ein klarer Vorteil.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und wechselnde Strecken
Im Alltag zählt vor allem, wie unkompliziert ein Motorrad im Alltag bleibt: Anfahren, Rangieren, Übersicht und die Frage, wie gut man sich auf wechselnde Bedingungen einstellen kann. Die KTM 990 Duke ist im Stadtverkehr oft dann besonders stark, wenn man zügig und aufmerksam fährt. Das Motorrad belohnt eine aktive Fahrweise und macht Spaß, wenn man gern „mitdenkt“ und das Tempo selbst gestaltet.
Die Kawasaki KLE 500 SE ist dagegen häufig die bessere Wahl, wenn der Alltag auch mal holprig wird oder wenn die Route spontan Richtung Feldweg, Schotter oder unebene Strecken kippt. Der Charakter ist weniger „Show“, mehr „Funktion“ – und das kann im echten Leben genau richtig sein.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
KTM 990 Duke – Stärken
- Sportliches, direktes Fahrgefühl mit dynamischer Unterstützung beim Beschleunigen
- Agiles Handling, das Kurvenfahrten besonders lebendig macht
- Bremsgefühl mit sportlicher Rückmeldung und guter Kontrolle
KTM 990 Duke – Schwächen
- Sportlichere Auslegung kann auf sehr langen Strecken oder schlechter Fahrbahn weniger komfortabel wirken
- Weniger „Reiseenduro“-Fokus: Für Schotter und unebene Strecken ist sie zwar nutzbar, aber nicht der Spezialist
Kawasaki KLE 500 SE – Stärken
- Pragmatischer Motorcharakter mit gut dosierbarer Kraftentfaltung
- Stabileres, entspanntes Fahrverhalten für längere Touren
- Alltagstaugliche Ergonomie und häufig angenehmes Handling bei wechselnden Bedingungen
Kawasaki KLE 500 SE – Schwächen
- Weniger Fokus auf maximale Dynamik: Wer „sportlich aggressiv“ sucht, wird die KTM oft spannender finden
- Agilitäts- und Kurvengefühl sind eher auf Stabilität als auf maximale Sportlichkeit ausgelegt
Welche Kaufentscheidung passt? Kriterien statt Bauchgefühl
Damit die Entscheidung nicht nur vom ersten Eindruck abhängt, lohnt sich ein Blick auf die eigenen Prioritäten. Wer vor allem kurze Strecken, Kurven und sportliches Fahren priorisiert, wird mit der KTM 990 Duke sehr wahrscheinlich mehr Freude haben. Sie ist die Maschine für alle, die Dynamik spüren wollen und das Motorrad gern aktiv bewegen.
Wer dagegen ein Motorrad sucht, das im Alltag zuverlässig funktioniert, längere Touren entspannt mitmacht und auch bei wechselnden Streckenbedingungen souverän bleibt, findet in der Kawasaki KLE 500 SE die passendere Basis. Sie ist besonders attraktiv, wenn Vielseitigkeit wichtiger ist als maximale Sportlichkeit.
Fazit:
Die KTM 990 Duke ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad mit sportlichem Charakter suchen: dynamisches Ansprechverhalten, agiles Handling und ein Bremsgefühl, das zu zügiger Fahrweise passt. Sie spielt ihre Stärken besonders auf der Landstraße und bei kurvigen Strecken aus, kann aber auf sehr langen oder holprigen Strecken je nach Fahrweise spürbar fordernder wirken. Die Kawasaki KLE 500 SE überzeugt dagegen mit einem pragmatischen Gesamtpaket: gut dosierbarer Motor, stabileres Fahrverhalten und eine tourentaugliche Ergonomie, die auch über längere Zeit angenehm bleibt. Wer Alltag, längere Fahrten und wechselnde Untergründe priorisiert, findet in der KLE 500 SE meist die rundere Lösung. Kurz gesagt: KTM für sportliche Dynamik, Kawasaki für entspanntes Reisen und Vielseitigkeit.