UVP 12.490 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
UVP 21.599 €
Baujahr von 2018 bis 2025
Braucht man da überhaupt noch die 1390 Super Duke R?
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Schnell und mühelos viele Kilometer abspulen
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor mit Kraft ohne Ende
  • schön brabbeliger Sound
  • präzises Fahrwerk
  • logisch aufgebautes Bedienkonzept
  • technisch sehr gut ausgestattet
Kontra:
  • QuickShifter nur gegen Aufpreis
  • ambitionierter Preis
  • Bremse benötigt etwas Kraft
Pro:
  • reichlich Power
  • üppige Ausstattung
  • gute Bedienbarkeit
  • guter Reisekofort für Fahrer und Sozius
  • gelungene Deitails
  • reichlich Zubeör verfügbar
Kontra:
  • hoher, aber in dieser Klasse nicht ungewöhnlicher Preis
  • etwas eigenwillige Frontmaske (Geschmackssache)
  • für manchen vielleicht etwas Techniküberladen

Abmessungen & Gewicht

Gewicht190kg
Radstand1.476mm
Länge2.090mm
Radstand1.476mm
Sitzhöhe: 825 mm
Höhe1.128mm
Gewicht243kg
Radstand1.560mm
Länge2.250mm
Radstand1.560mm
Sitzhöhe: 849-869 mm
Höhe1.520mm

Motor

Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor
Hubraum947ccm
Hub70mm
Bohrung92mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, V 75°
Hubraum1.301ccm
Hub71mm
Bohrung108mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung123 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment103 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite315km
Leistung160 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment138 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.250km/h
Tankinhalt23Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite404km

Fahrwerk

RahmenbauartChrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet
Federung vorneWP APEX 43, voll einstellbar (Federweg 140)mm
Federung hintenWP Apex Monoshock-Federbein, Federvorspannung und Zugstufe einstellbar (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120 / 70 ZR 17
Reifen hinten180 / 55 ZR 17
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneSemi-aktive WP-USD-Gabel Ø 48 mm (Federweg 200)mm
Federung hintenSemi-aktives WP-Monoshock-Federbein (Federweg 200)mm
Aufhängung hintenDruckguss-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR19
Reifen hinten170/60 ZR17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, 2 x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenBrembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 267 mm)

Fazit zur neuen Duke 990

Die neue KTM 990 Duke lässt es mächtig krachen. Der rabautzige Twin ist noch stärker geworden, vor allem im mittleren Drehzahl-Bereich. Ausstattung, Qualität und Finish sind hervorragend. Vor allem die Bedienung hat durch die neuen Schalter und das neue Cockpit gewonnen. Alles in allem eine echte Spaß-Rakete zu einem ambitionierten Preis.
 
Das Test-Motorrad wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser aus Haseldorf zur Verfügung gestellt. Da steht der neue Herzog als Vorführer - und nicht nur der. Die neue Riesenhalle von Motorrad Ruser (bei Hamburg) steht voll mit den allerschönsten KTM's und Yamaha's, ein Besuch lohnt sich immer. Alleine schon wegen der ebenfalls hervorragenden Kaffeemaschine. Tipp: Cappuccino. Auf geht's nach Haseldorf !

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.490 €
  • Verfügbarkeit: ab 03/2024
  • Farben: Orange, Schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Na gut, schlechte Motorräder werden heutzutage in dieser Klasse eigentlich ohnehin nicht mehr gebaut. Was bleibt da also noch zu sagen? Man muss die Fehler schon mit der Lupe suchen. Aber auch das haben wir natürlich gemacht und erwähnen daher folgende Kritikpunkte: Das Fach für das Mobiltelefon fällt für zahlreiche Modelle leider zu klein aus. Aus Sicht einer Reisemaschine wäre auch ein Kardan nett – aber klar es ist eben ´ne KTM.

Die Optik gerade der Frontmaske ist nicht jedermanns Sache – aber das fällt nun wirklich unter die Rubrik Geschmacksfrage. Der Kaufpreis ist recht üppig, aber auch damit ist die KTM nicht alleine. Kommen wir also zur Einstiegsfrage zurück, ob die KTM 1290 Super Adventure S der neue Maßstab ist. Der neue Maßstab ist vielleicht sehr ambitioniert ausgedrückt. Aber mithalten mit den großen Konkurrenzmaschinen aus diesem Segment kann die KTM allemal. Und man gewinnt fast den Eindruck, die Unterschiede werden immer kleiner.

Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Motorrad Ruser.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 18.495 €
  • Baujahre: ab 2021
  • Verfügbarkeit: ab 2021
  • Farben: orange, schwarz

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KTM 990 Duke vs KTM 1290 Super Adventure S: Vergleich für Fahrspaß, Alltag und große Touren

Wenn zwei KTM-Modelle so klar unterschiedliche Rollen spielen, wird der Vergleich besonders spannend: Die KTM 990 Duke steht für unmittelbaren Fahrspaß, knackige Reaktionen und einen Fokus auf die Straße. Die KTM 1290 Super Adventure S dagegen ist auf Reichweite, Komfort und souveräne Langstrecken ausgelegt – mit dem Anspruch, auch bei langen Etappen und wechselnden Bedingungen die Kontrolle zu behalten. Genau darum lohnt sich ein genauer Blick: Welche Stärken bringen die jeweiligen Konzepte mit, wo liegen die Grenzen, und welches Motorrad passt wirklich zum eigenen Fahrprofil?

Grundcharakter: Naked-Agilität vs. Adventure-Kompetenz

Wie sich die KTM 990 Duke anfühlt

Die KTM 990 Duke ist ein Motorrad, das sich schnell „in der Hand“ anfühlt. Der Charakter ist direkt: Gasbefehle werden zügig umgesetzt, das Fahrwerk unterstützt dynamische Linien, und die Sitzposition wirkt eher sportlich und konzentriert. Dadurch eignet sich die Duke besonders für Strecken, auf denen Kurven, Ampelphasen und wechselnde Fahrbahnbedingungen den Alltag prägen. Wer gern zügig unterwegs ist und das Motorrad als Werkzeug für Kurven und Beschleunigung nutzt, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket.

Wie sich die KTM 1290 Super Adventure S anfühlt

Die KTM 1290 Super Adventure S ist dagegen auf „Tour-Modus“ getrimmt. Der Fokus liegt auf Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten, ruhigerem Langstrecken-Fahrgefühl und einem Setup, das auch nach vielen Stunden nicht in den Hintergrund rückt. Das Adventure-Konzept bringt mehr Reserven für weite Strecken, mehr Komfort-Elemente und eine Ausrichtung auf unterschiedliche Fahrbedingungen mit. Wer häufig längere Routen fährt, gern auch mal zügig über die Autobahn rollt oder einfach entspannter ankommen möchte, findet in der Super Adventure S einen starken Begleiter.

Motor & Antrieb: Drehfreude im Alltag vs. souveräne Kraft für lange Etappen

Beim Vergleich der beiden KTM-Modelle zeigt sich vor allem der Unterschied im Einsatzprofil. Die KTM 990 Duke wirkt im Alltag besonders lebendig: Der Antrieb unterstützt schnelle Gangwechsel, macht das Beschleunigen aus dem Stand oder aus dem Kurvenausgang unkompliziert und belohnt eine aktive Fahrweise. Das passt hervorragend zu typischen Landstraßenrunden, Stadtfahrten und kurzen bis mittleren Ausfahrten.

Die KTM 1290 Super Adventure S spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es „weiter“ wird. Die Kraftentfaltung zielt stärker auf gleichmäßiges Vorankommen und das mühelose Aufbauen von Tempo über längere Zeit. Dadurch fühlt sich das Motorrad auf langen Etappen oft entspannter an: weniger „arbeiten müssen“, mehr „tragen lassen“. In der Praxis bedeutet das: Während die Duke eher zum schnellen Reagieren einlädt, ist die Super Adventure S eher das Motorrad, das Tempo stabil hält und auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt.

Fahrwerk & Handling: Agilität für Kurven vs. Stabilität für Strecke

Stärken der KTM 990 Duke

Die KTM 990 Duke punktet beim Handling. Das Motorrad wirkt leichtfüßiger, unterstützt präzise Richtungswechsel und macht Kurvenfahrten besonders direkt. Gerade auf Straßen, die nicht „perfekt“ sind, zeigt sich der Vorteil eines agilen Konzepts: Das Motorrad lässt sich zügig positionieren, und das Fahrgefühl bleibt auch bei sportlicher Gangart klar.

Stärken der KTM 1290 Super Adventure S

Die KTM 1290 Super Adventure S bringt dagegen eine andere Art von Sicherheit ins Spiel: Stabilität und Ruhe. Bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Strecken wirkt das Fahrwerk oft wie ein „Grundrauschen“ aus Kontrolle – man fährt nicht ständig gegen das Motorrad, sondern mit ihm. Das ist besonders wertvoll, wenn die Route Autobahnanteile hat oder wenn die Fahrbahn über Stunden hinweg variiert.

Bremsen & Fahrgefühl: Sportliche Kontrolle vs. Tour-Souveränität

Beide Motorräder bieten eine solide Basis für dynamisches Fahren, aber die Schwerpunkte unterscheiden sich. Die KTM 990 Duke vermittelt das Gefühl, dass Bremsen und Verzögern sehr direkt in die Fahrdynamik eingreifen. Das unterstützt sportliche Manöver, kurze Abstände und häufiges Wechseln zwischen Beschleunigen und Verzögern.

Die KTM 1290 Super Adventure S ist stärker auf wiederholtes, gleichmäßiges Verzögern über längere Zeit ausgelegt. Dadurch passt sie gut zu Touren, bei denen man öfter aus höheren Tempi in den nächsten Abschnitt fährt – ohne dass das Motorrad „anstrengend“ wird. In der Summe fühlt sich die Super Adventure S eher wie ein Langstreckenwerkzeug an, während die Duke eher wie ein Kurven- und Stadtmotorrad wirkt.

Elektronik & Assistenz: Fokus auf Fahrmodi vs. Tour-Mehrwert

Elektronik ist bei beiden KTM-Modellen ein wichtiger Bestandteil des Fahrgefühls. Die KTM 990 Duke setzt dabei stärker auf die Unterstützung einer sportlichen, aktiven Fahrweise: Fahrmodi und die Abstimmung helfen, das Motorrad je nach Situation schnell „passend“ zu machen. Das ist besonders praktisch, wenn die Strecke zwischen Stadt, Landstraße und wechselnden Bedingungen wechselt.

Die KTM 1290 Super Adventure S nutzt Elektronik stärker als Tour-Mehrwert. Neben der Anpassung an unterschiedliche Fahrstile spielt hier auch die Unterstützung im Alltag eine Rolle: stabilere Regelung, mehr Komfort im Handling und ein Gesamtpaket, das das Motorrad auch auf langen Strecken berechenbar macht. Wer viel reist oder gern entspannt ankommt, profitiert oft davon, dass das System nicht nur „sportlich“, sondern vor allem „nützlich“ ist.

Ergonomie & Alltag: Kurze Wege und Kurven vs. Langstrecke und Komfort

Die KTM 990 Duke ist ergonomisch eher auf konzentriertes Fahren ausgelegt. Das bedeutet: Für kurze bis mittlere Strecken ist die Sitzposition meist schnell passend, und das Motorrad wirkt wie ein direktes Verlängerungsstück der eigenen Fahrabsicht. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder gern spontane Runden fährt, wird die Duke als unkompliziert erleben.

Die KTM 1290 Super Adventure S ist dagegen auf längere Zeit im Sattel ausgelegt. Das zeigt sich im Gesamtkonzept: mehr Komfortorientierung, bessere Voraussetzungen für lange Etappen und ein Setup, das auch nach mehreren Stunden nicht „kippt“. Wer regelmäßig größere Strecken fährt, wird den Unterschied vor allem dann merken, wenn die Müdigkeit einsetzt und man trotzdem noch präzise fahren möchte.

Stärken & Schwächen im direkten Vergleich

KTM 990 Duke – Stärken

  • Direktes Fahrgefühl und schnelle Reaktion auf Gas und Lenkimpulse
  • Agiles Handling für Kurven, Stadtverkehr und dynamische Landstraßenrunden
  • Sportlicher Fokus ohne den Anspruch, ein „Alles-könner“-Reisemotorrad zu sein

KTM 990 Duke – Schwächen

  • Für sehr lange Etappen kann das sportlichere Konzept weniger entspannend wirken
  • Wenn der Schwerpunkt stark auf Reise-Komfort liegt, spielt die Super Adventure S ihre Vorteile deutlicher aus

KTM 1290 Super Adventure S – Stärken

  • Tour-Souveränität durch ruhiges, stabiles Fahrverhalten
  • Mehr Komfort- und Langstrecken-Mehrwert für lange Fahrten
  • Elektronik als Unterstützung für berechenbares Fahren über viele Kilometer

KTM 1290 Super Adventure S – Schwächen

  • Im engen Stadt- oder Kurven-Alltag kann das Adventure-Konzept weniger „leichtfüßig“ wirken als die Duke
  • Wer vor allem kurze, spontane Fahrten sucht, bekommt möglicherweise mehr Motorrad als nötig

Für wen lohnt sich welcher Vergleich?

Die Entscheidung zwischen KTM 990 Duke und KTM 1290 Super Adventure S hängt weniger von „besser“ ab, sondern von der Frage, wie die meisten Kilometer entstehen. Wer häufig kurvenreiche Strecken fährt, gern sportlich unterwegs ist und das Motorrad als direktes Werkzeug für Fahrspaß nutzt, wird mit der Duke sehr glücklich. Sie passt besonders zu Fahrern, die Dynamik, Agilität und ein unmittelbares Ansprechverhalten priorisieren.

Wer dagegen regelmäßig lange Strecken fährt, Wert auf Komfort legt und ein Motorrad sucht, das auch bei höheren Tempi und über viele Stunden hinweg souverän bleibt, findet in der Super Adventure S die passendere Basis. Sie ist ideal für Touren, bei denen das Motorrad nicht nur Leistung liefert, sondern auch das „Ankommen“ angenehmer macht.

Fazit:

Die KTM 990 Duke ist die bessere Wahl, wenn der Alltag aus kurzen bis mittleren Ausfahrten besteht, Kurven und dynamische Reaktionen im Vordergrund stehen und das Motorrad vor allem direkt und agil wirken soll. Sie überzeugt durch ein sportliches Gesamtgefühl und macht Fahrspaß schnell greifbar – besonders auf der Landstraße und in Situationen, in denen häufiges Beschleunigen und präzises Handling gefragt sind.

Die KTM 1290 Super Adventure S ist die bessere Wahl, wenn lange Strecken, Komfort und Stabilität wichtiger sind als maximale Leichtfüßigkeit. Sie spielt ihre Stärken aus, sobald die Route weiter wird: ruhiges Fahrverhalten, tourtaugliche Unterstützung durch Elektronik und ein Konzept, das auch nach vielen Kilometern noch entspanntes Fahren ermöglicht. Wer also vor allem reist oder regelmäßig große Distanzen abspult, bekommt mit der Super Adventure S das passendere Motorrad.

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