UVP 12.490 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
UVP 22.100 €
Baujahr von 2020 bis 2025
Braucht man da überhaupt noch die 1390 Super Duke R?
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MV Motorcycle Art: Ein Supersportler als Kunstwerk für die Straße
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor mit Kraft ohne Ende
  • schön brabbeliger Sound
  • präzises Fahrwerk
  • logisch aufgebautes Bedienkonzept
  • technisch sehr gut ausgestattet
Kontra:
  • QuickShifter nur gegen Aufpreis
  • ambitionierter Preis
  • Bremse benötigt etwas Kraft
Pro:
  • Optik zum Niederknien
  • Motor mit großem, nutzbaren Drehzahlband
  • Modernste Technik
  • Top Bremsen
  • Triple-Sound vom Feinsten
  • einstellbares Fahrwerk
Kontra:
  • auf Dauer anstrengende Sitzposition
  • Beifahrer nur für den Notfall
  • bescheidener Lenkeinschlag inkl. Daumenklemm-Garantie

Abmessungen & Gewicht

Gewicht190kg
Radstand1.476mm
Länge2.090mm
Radstand1.476mm
Sitzhöhe: 825 mm
Höhe1.128mm
Gewicht198kg
Radstand1.380mm
Länge2.030mm
Radstand1.380mm
Sitzhöhe: 830 mm

Motor

Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor
Hubraum947ccm
Hub70mm
Bohrung92mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart3-Zylinder Reihe, Viertakt
Hubraum798ccm
Hub54mm
Bohrung79mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung123 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment103 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite315km
Leistung148 PS bei 13.000 U/Min
Drehmoment88 NM bei 10.600 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite258km

Fahrwerk

RahmenbauartChrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet
Federung vorneWP APEX 43, voll einstellbar (Federweg 140)mm
Federung hintenWP Apex Monoshock-Federbein, Federvorspannung und Zugstufe einstellbar (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120 / 70 ZR 17
Reifen hinten180 / 55 ZR 17
RahmenbauartALS Steel tubular trellis
Federung vorneMarzocchi USD 43mm (Federweg 125)mm
Federung hintenSachs Zentralfederbein (Federweg 123)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 - ZR 17
Reifen hinten180/55 - ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, 2 x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 220 mm)

Fazit zur neuen Duke 990

Die neue KTM 990 Duke lässt es mächtig krachen. Der rabautzige Twin ist noch stärker geworden, vor allem im mittleren Drehzahl-Bereich. Ausstattung, Qualität und Finish sind hervorragend. Vor allem die Bedienung hat durch die neuen Schalter und das neue Cockpit gewonnen. Alles in allem eine echte Spaß-Rakete zu einem ambitionierten Preis.
 
Das Test-Motorrad wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser aus Haseldorf zur Verfügung gestellt. Da steht der neue Herzog als Vorführer - und nicht nur der. Die neue Riesenhalle von Motorrad Ruser (bei Hamburg) steht voll mit den allerschönsten KTM's und Yamaha's, ein Besuch lohnt sich immer. Alleine schon wegen der ebenfalls hervorragenden Kaffeemaschine. Tipp: Cappuccino. Auf geht's nach Haseldorf !

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.490 €
  • Verfügbarkeit: ab 03/2024
  • Farben: Orange, Schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Gute Güte, was für eine Maschine! Seit dem Erscheinen der Superveloce 2020 habe ich mich nach einem ausführlichen Ausritt gesehnt. Und ich habe jede Minute mit der MV genossen. Natürlich ist auch die  Superveloce in machen Dingen eine kleine italienische Diva, aber insgesamt war ich schon überrascht, wie ausgewogen sie ist. Sie ist herrlich unvernünftig laut und wenig alltagstauglich und wird daher entweder über Landstraßen und Rennstrecken gescheucht oder eben ins Wohnzimmer gestellt - obwohl sie dafür eigentlich zu schade wäre. Am besten für beide Zwecke gleich zwei bestellen!
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in Rot als Vorführer und in Gelb zum Anschauen. Überhaupt lohnt sich ein Besuch am Nedderfeld allemal, denn die MV-Ausstellung von Bergmann und Söhne ist für jeden Motorrad-Fan eine Offenbarung. Man darf sich doch tatsächlich kostenlos all diese Kunstwerke aus Varese ansehen und sich sogar draufsetzen. Leute, macht das, solange das noch möglich ist. Denn wer weiß, vielleicht müssen wir irgendwann einmal auch Motorräder online bestellen ... möge das bitte noch lange dauern.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 21.390€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 16.500€
  • Baujahre: 2020-2022
  • Farben: rot, gelb

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KTM 990 Duke vs. MV Agusta Superveloce 800 – Vergleich im Motorradtest

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich auftreten, wird der Vergleich besonders spannend: Die KTM 990 Duke steht für kompromisslosen Fahrspaß, direkte Rückmeldung und einen Charakter, der schnell Lust auf Kurven macht. Die MV Agusta Superveloce 800 wirkt dagegen wie ein italienisches Statement: hochwertig inszeniert, mit besonderem Motorgefühl und einem Anspruch, der sich auch im Detail zeigt. Wer sich zwischen beiden Modellen entscheidet, sucht im Grunde nach der passenden Mischung aus Dynamik, Komfort und „Gefühl“ – und genau darum geht es in diesem Vergleich.

Grundidee der beiden Motorräder: Fokus vs. Feinschliff

Die KTM 990 Duke ist als Naked Bike auf Agilität und Alltagstauglichkeit ausgelegt. Das Konzept zielt darauf, dass sich das Motorrad leicht kontrollieren lässt und in vielen Situationen souverän bleibt – vom zügigen Stadtverkehr bis zur sportlichen Landstraßenrunde. Die MV Agusta Superveloce 800 verfolgt ebenfalls den sportlichen Ansatz, setzt aber stärker auf den Charakter eines „Premium-Sportlers“: Das Motorrad soll nicht nur schnell sein, sondern sich auch besonders anfühlen.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung anfühlt

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die KTM 990 Duke spielt ihre Stärken vor allem über die Art, wie der Motor Leistung bereitstellt. Das Ansprechverhalten wirkt oft unmittelbarer, wodurch sich das Motorrad beim Beschleunigen sehr spontan anfühlt. Gerade beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim dynamischen Wechsel zwischen Schub und Zug wirkt die KTM wie ein „Werkzeug“, das schnell auf Eingaben reagiert.

Die MV Agusta Superveloce 800 setzt dagegen stärker auf den Motorcharakter als Erlebnis. Das Fahrgefühl entsteht weniger aus reiner Direktheit, sondern aus der Art, wie der Antrieb über den Drehzahlbereich arbeitet. Dadurch kann sich die MV Agusta besonders dann lohnen, wenn nicht nur Tempo zählt, sondern auch die Art, wie der Motor begleitet und „mitarbeitet“.

Stärken und Schwächen im Motorvergleich

KTM 990 Duke – Stärke: sehr unmittelbares Ansprechverhalten und ein dynamisches Gesamtpaket, das sich im Alltag und auf der Hausstrecke schnell vertraut anfühlt.

KTM 990 Duke – Schwäche: Wer ein besonders „edel“ inszeniertes Motorerlebnis erwartet, kann den Fokus der KTM eher auf Funktion und Fahrspaß statt auf Premium-Atmosphäre finden.

MV Agusta Superveloce 800 – Stärke: ausgeprägtes Motorgefühl und ein Charakter, der sich wie ein besonderes Sportgerät anfühlt.

MV Agusta Superveloce 800 – Schwäche: Der Genussfaktor steht stärker im Vordergrund – wer maximal unkomplizierte Alltagsnutzung priorisiert, sollte genau hinschauen, wie gut das Gesamtpaket zum eigenen Fahrprofil passt.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. sportliche Präzision

Beim Fahrwerk zeigt sich ein klarer Unterschied in der Ausrichtung. Die KTM 990 Duke wirkt darauf abgestimmt, dass sie in vielen Situationen leicht zu bewegen ist. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig gewechselt wird zwischen zügigem Fahren und entspannterem Tempo. In Kurven vermittelt sie ein Gefühl von Kontrolle, und das Motorrad lässt sich meist ohne großes „Umdenken“ bewegen.

Die MV Agusta Superveloce 800 zielt stärker auf sportliche Präzision. Das Handling wirkt oft „zielgerichteter“, wenn das Motorrad einmal in Fahrt ist. Gerade auf kurvigen Strecken kann das dazu führen, dass sich die MV Agusta wie ein konzentriertes Sporttool anfühlt – weniger wie ein Alltagsnaked, mehr wie ein Motorrad, das man bewusst bewegt.

Kurvenverhalten im Vergleich

KTM 990 Duke: punktet häufig mit unkomplizierter Agilität und einem Fahrgefühl, das auch bei wechselnden Bedingungen schnell Sicherheit vermittelt.

MV Agusta Superveloce 800: überzeugt eher mit sportlicher Linie und einem „präzisen“ Eindruck, wenn das Tempo steigt und die Fahrweise klarer wird.

Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen beim Verzögern

Bei der Bremsleistung geht es im Alltag um zwei Dinge: Dosierbarkeit und Standfestigkeit. Die KTM 990 Duke bietet in der Regel ein direktes Bremsgefühl, das sich gut anfühlt, wenn häufig aus moderatem Tempo verzögert wird oder wenn man in Kurvennähe zügig Tempo rausnimmt. Dadurch wirkt das Motorrad insgesamt „handlich“ im Stadt- und Landstraßenmix.

Die MV Agusta Superveloce 800 spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn sportliches Fahren im Fokus steht. Das Bremsgefühl wirkt oft kontrolliert und stabil, was gerade bei wiederholten Bremsmanövern auf kurvigen Strecken wichtig ist. Wer gerne dynamisch fährt, bekommt hier ein Motorrad, das sich auf sportliche Ansprüche einstellen lässt.

Stärken und Schwächen bei Bremsen

KTM 990 Duke – Stärke: gute Dosierbarkeit für den Alltag und ein sehr direktes Feedback.

KTM 990 Duke – Schwäche: Wer ausschließlich auf maximale Sportperformance aus ist, könnte die Abstimmung eher „allround“ als „rennstreckenfokussiert“ wahrnehmen.

MV Agusta Superveloce 800 – Stärke: sportliches Bremsgefühl mit Fokus auf Stabilität und Kontrolle.

MV Agusta Superveloce 800 – Schwäche: Im Alltag kann der sportliche Anspruch stärker spürbar sein, wodurch sich das Motorrad je nach Fahrstil weniger „entspannt“ anfühlen kann.

Ergonomie und Alltag: Wie gut passt das Motorrad in den Tagesablauf?

Ergonomie entscheidet oft darüber, ob ein Motorrad wirklich „passt“. Die KTM 990 Duke ist in der Regel so gestaltet, dass sie sich auch über längere Strecken angenehm bewegen lässt. Die Sitzposition wirkt sportlich, aber nicht übertrieben kompromisslos. Dadurch eignet sie sich gut für gemischte Einsätze: Pendeln, Wochenendtouren und spontane Ausfahrten.

Die MV Agusta Superveloce 800 bringt ebenfalls eine sportliche Sitzhaltung mit, wirkt aber insgesamt stärker auf „Fahren als Erlebnis“ ausgelegt. Das kann ein Vorteil sein, wenn die Touren bewusst geplant sind und man das Motorrad gerne aktiv bewegt. Für sehr lange Alltagsfahrten hängt es stärker davon ab, wie die persönliche Körpergröße, der Fahrstil und die Erwartung an Komfort ausfallen.

Alltagstauglichkeit: Vergleich der Praxis

KTM 990 Duke: häufig die bessere Wahl, wenn das Motorrad vielseitig genutzt wird und man unkompliziert von A nach B kommt, ohne ständig Kompromisse zu spüren.

MV Agusta Superveloce 800: besonders interessant, wenn die Tour im Vordergrund steht und das Motorrad nicht nur Transportmittel, sondern Teil des Erlebnisses sein soll.

Ausstattung, Design und „Look & Feel“

Beim Design sind beide Modelle klar erkennbar, aber mit unterschiedlicher Philosophie. Die KTM 990 Duke wirkt funktional und sportlich, mit einem Look, der nach „ready to ride“ aussieht. Das Motorrad wirkt wie ein Werkzeug, das man gerne nutzt.

Die MV Agusta Superveloce 800 setzt dagegen auf eine deutlich hochwertigere Ausstrahlung. Das Gesamtbild wirkt edler, und viele Details transportieren das Gefühl, dass hier mehr als nur ein Motorrad gebaut wurde – eher ein Stück italienischer Motorsportkultur.

Stärken und Schwächen bei Ausstattung und Eindruck

KTM 990 Duke – Stärke: sportlicher, direkter Auftritt und ein Gesamtpaket, das sich schnell „normal“ anfühlt.

KTM 990 Duke – Schwäche: Wer Wert auf Premium-Inszenierung legt, könnte die KTM weniger „luxuriös“ empfinden.

MV Agusta Superveloce 800 – Stärke: hochwertiger Gesamteindruck und ein besonderes Motorradgefühl.

MV Agusta Superveloce 800 – Schwäche: Der Premium-Anspruch kann im Alltag stärker spürbar sein, etwa bei der Erwartung an Pflege, Umgang und Fahrweise.

Wartung, Service und Besitzgefühl

Auch wenn der Fahrspaß im Vordergrund steht, spielt das Besitzgefühl eine große Rolle. Bei der KTM 990 Duke wird das Motorrad oft als pragmatisch wahrgenommen: Teile, Service und die allgemeine Verfügbarkeit sind für viele Fahrer ein wichtiges Argument, weil es den Alltag erleichtert.

Die MV Agusta Superveloce 800 kann dagegen stärker als „Marke mit Charakter“ erlebt werden. Das ist nicht automatisch ein Nachteil, aber es bedeutet: Wer sich für die MV Agusta entscheidet, sollte auch bereit sein, sich mit dem Motorrad als Premium-Produkt auseinanderzusetzen – inklusive der Erwartung an Serviceprozesse und Ersatzteilverfügbarkeit.

Welche Entscheidung passt? – KTM 990 Duke vs. MV Agusta Superveloce 800

Am Ende geht es weniger darum, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zum eigenen Fahrstil und zur eigenen Erwartung passt. Die KTM 990 Duke ist besonders stark, wenn ein Motorrad gesucht wird, das schnell anspricht, agil bleibt und sich im Alltag unkompliziert bewegt. Die MV Agusta Superveloce 800 ist besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur funktionieren, sondern auch begeistern soll – mit Motorgefühl, sportlicher Präzision und einem deutlich hochwertigeren Auftritt.

Fazit:

Die KTM 990 Duke ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein vielseitiges Naked Bike suchen: dynamisch, direkt im Antrieb, leicht zu bewegen und im Alltag angenehm nutzbar. Wer häufig zwischen Stadt, Landstraße und spontanen Touren wechselt, findet in der KTM meist das stimmige Gesamtpaket aus Agilität und unkompliziertem Fahrgefühl. Die MV Agusta Superveloce 800 passt dagegen besonders gut zu denen, die das Motorrad als Erlebnis sehen: mit ausgeprägtem Motorcharakter, sportlicher Präzision und einem Premium-Look & Feel. Wer bewusst fährt, Wert auf das „besondere“ Gefühl legt und das Motorrad eher als Highlight im Wochenendplan betrachtet, wird mit der MV Agusta sehr wahrscheinlich mehr Begeisterung empfinden. Kurz gesagt: KTM für den vielseitigen Allround-Sport, MV Agusta für den anspruchsvollen Genuss-Sport.

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