| UVP | 15.490 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2011 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- sportliche Sitzposition, dennoch alltagstauglich
- cooler V2-Sound
- Motor mit ordentlich Dampf schon in der Mitte
- sehr gute Reifenwahl
- sehr gute Bremsen
- sehr gute Serien-Ausstattung
- sehr gelungenes, neues Cockpit mit Karten-Navigation
- einfache Bedienung
- Sitzhaltung auf Dauer etwas anstrengend
- schmaler Lenkeinschlag
- Tempomat nur gegen Aufpreis
- leicht und wendig
- unkompliziert
- günstiger Verbrauch
- solide Verarbeitung
- genug Platz für Beifahrer/in
- versprüht wenig Emotionen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.481 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.481 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.128 | mm |
| Gewicht | 192 | kg |
| Radstand | 1.477 | mm |
| Länge | 2.165 | mm |
| Radstand | 1.477 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor | |
| Hubraum | 947 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Hubraum | 652 | ccm |
| Hub | 83 | mm |
| Bohrung | 100 | mm |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 128 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 103 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 334 | km |
| Leistung | 48 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 48, voll einstellbar (Federweg 147)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Umlenkdämpfer (Federweg 134)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120 / 70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180 / 55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 2 x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit: kein braves Bike, sondern ein ehrlicher Pulsbeschleuniger
Die KTM 990 RC-R ist ein Motorrad für Leute, die Sport nicht nur anschauen, sondern fühlen wollen. Sie ist scharf, direkt, laut im Charakter und dabei deutlich vernünftiger, als ihr Auftritt vermuten lässt. Ja, sie fordert. Ja, sie ist im Alltag nicht immer bequem. Und ja, sie macht aus einer kurzen Ausfahrt schnell eine kleine persönliche Qualifying-Session. Aber genau deshalb funktioniert sie. Sie bringt KTM zurück in ein Segment, das lange auf ein echtes orangefarbenes Ausrufezeichen gewartet hat.
Unterm Strich ist die 990 RC-R kein Motorrad für alle. Sie ist zu fokussiert für Komfortfans, zu eigenwillig für Design-Konservative und zu sportlich für Menschen, die beim Wort „Sitzposition“ sofort an Bandscheiben denken. Aber für Fahrerinnen und Fahrer, die eine alltagstaugliche Supersport-Maschine mit Charakter, Punch und echter Rennstrecken-DNA suchen, ist sie ein ziemlich heißer Kandidat. Nicht perfekt, nicht brav, nicht leise – aber verdammt unterhaltsam. Und manchmal ist genau das der Punkt.
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne in Tornesch lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen - und wegen des stets frisch gebrühten Kaffees.
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KTM 990 RC R vs. BMW G 650 GS: Vergleich für Fahrspaß oder Alltagstouren
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die KTM 990 RC R und die BMW G 650 GS, wird der Vergleich besonders spannend. Die KTM steht für sportliche Ausrichtung, präzises Handling und ein Fahrgefühl, das nach Kurven ruft. Die BMW hingegen ist stärker auf Alltag, entspannte Touren und eine unkomplizierte Nutzung ausgelegt. Wer sich zwischen beiden entscheidet, sucht im Grunde nach der passenden Rolle: Soll das Motorrad vor allem Dynamik liefern oder soll es im Alltag und auf längeren Strecken möglichst stressfrei funktionieren?
Grundcharakter: Sportliche KTM vs. alltagstaugliche BMW
Die KTM 990 RC R ist vom Konzept her klar auf sportliche Performance getrimmt. Das merkt man bereits am Gesamtpaket: Sitzposition und Fahrwerksabstimmung zielen auf zügiges Fahren und ein direktes Rückmeldegefühl. Die BMW G 650 GS verfolgt dagegen einen anderen Ansatz. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern nutzt: für Pendeln, für Wochenendtouren und auch dann, wenn die Strecke nicht perfekt geplant ist.
Im Vergleich zeigt sich damit schnell: Die KTM spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn Tempo, Kurven und sportliche Linienführung im Fokus stehen. Die BMW punktet eher dort, wo Komfort, Übersicht und ein ruhigeres Fahrgefühl wichtiger sind.
Motor und Antrieb: Wie sich die Kraft im Alltag anfühlt
Beim Motorcharakter unterscheiden sich beide Modelle deutlich. Die KTM 990 RC R liefert ein sportliches Ansprechverhalten und fühlt sich so an, als würde sie schneller „bereit“ sein, wenn man das Gas öffnet. Das unterstützt ein dynamisches Fahrtempo und macht Überholmanöver oder zügige Beschleunigungen besonders reizvoll.
Die BMW G 650 GS setzt dagegen stärker auf einen gleichmäßigen, gut dosierbaren Antrieb. Das ist angenehm, wenn das Tempo nicht ständig hochgedreht werden soll. Gerade in Alltagssituationen, bei wechselndem Verkehr oder auf längeren Strecken ist diese Art von Motorgefühl oft entspannter.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- KTM 990 RC R: Stärken liegen im sportlichen Ansprechverhalten und im „Druck“, der beim zügigen Fahren entsteht. Schwäche kann sein, dass der Fokus auf Performance im Alltag manchmal mehr Aufmerksamkeit verlangt als ein entspannteres Setup.
- BMW G 650 GS: Stärken liegen in der gut kontrollierbaren Leistungsentfaltung und dem eher stressfreien Charakter. Schwäche kann sein, dass bei sehr sportlichen Ansprüchen die Begeisterung für Tempo und aggressive Fahrweise schneller an Grenzen stößt.
Fahrwerk und Handling: Präzision vs. Gelassenheit
Das Fahrwerk entscheidet stark darüber, wie sich ein Motorrad „anfühlt“. Die KTM 990 RC R ist auf sportliche Linie ausgelegt: Sie wirkt agil, lässt sich zügig in Schräglage bringen und vermittelt ein direktes Feedback. Wer gern früh bremst, sauber einlenkt und die Kurve dynamisch ausfährt, wird hier schnell ein gutes Gefühl bekommen.
Die BMW G 650 GS ist dagegen eher auf Stabilität und Alltagstauglichkeit abgestimmt. Das bedeutet nicht, dass sie unhandlich wäre – im Gegenteil: Sie ist für viele Situationen leicht zu bewegen. Aber die Priorität liegt stärker auf einem ruhigen, souveränen Fahrverhalten, das auch dann funktioniert, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn man einfach entspannt unterwegs sein möchte.
Wie sich das in der Praxis zeigt
Im direkten Vergleich wird klar: Die KTM ist die bessere Wahl, wenn Kurvenfahrten und sportliche Dynamik im Vordergrund stehen. Die BMW ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad vielseitig sein soll und man sich auf ein gutmütiges, alltagstaugliches Fahrgefühl verlassen möchte.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Bremsen geht es nicht nur um „Stärke“, sondern auch um Dosierbarkeit und Gefühl. Die KTM 990 RC R wirkt darauf ausgelegt, sportliches Fahren zu unterstützen: Beim Bremsen und Einlenken entsteht ein direkter Kontakt zur Fahrbahn. Das ist besonders hilfreich, wenn man zügig fährt und die Linie aktiv steuert.
Die BMW G 650 GS setzt ebenfalls auf zuverlässiges Bremsverhalten, aber mit einem Fokus auf Alltag und Kontrolle. Das kann sich so anfühlen, dass das Motorrad in vielen Situationen sehr berechenbar bleibt – gerade dann, wenn man nicht ständig am Limit unterwegs ist.
Stärken und Schwächen
- KTM 990 RC R: Stärken bei sportlicher Verzögerung und direktem Feedback. Schwäche kann sein, dass das Setup sportlich fordert, wenn man eher gemütlich unterwegs ist.
- BMW G 650 GS: Stärken bei gutem Alltagsgefühl und kontrollierbarer Dosierung. Schwäche kann sein, dass bei sehr ambitioniertem Fahrstil der letzte „Sportfaktor“ nicht so stark im Vordergrund steht.
Sitzposition und Komfort: Wer sitzt wie und warum das zählt
Die Sitzposition ist bei beiden Modellen ein Schlüsselthema. Die KTM 990 RC R ist eher auf sportliche Haltung ausgelegt. Das unterstützt eine aktive Fahrweise, kann aber auf längeren Strecken oder bei häufigem Stadtverkehr spürbar werden – vor allem dann, wenn man nicht auf sportliches Sitzen trainiert ist.
Die BMW G 650 GS bietet eine deutlich entspanntere Ausrichtung. Das macht sie attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur für kurze Ausfahrten gedacht ist. Wer häufig unterwegs ist, profitiert oft davon, dass man sich weniger „in eine Sportrolle“ begeben muss.
Komfort im Vergleich
Im Alltag gewinnt häufig die BMW G 650 GS, weil sie den Körper weniger fordert und das Fahren unkomplizierter bleibt. Die KTM 990 RC R gewinnt dagegen, wenn die Priorität auf sportlicher Kontrolle und direktem Fahrgefühl liegt – auch wenn das auf Dauer weniger bequem sein kann.
Alltagstauglichkeit: Nutzung, Wendigkeit und Alltagssituationen
Alltagstauglichkeit bedeutet nicht nur „bequem“, sondern auch: Wie gut lässt sich das Motorrad im Verkehr bewegen, wie leicht ist es im Handling und wie angenehm ist es, wenn man nicht ständig die perfekte Strecke erwischt.
Die BMW G 650 GS wirkt hier besonders passend. Sie ist für viele Situationen gemacht, in denen man nicht nur nach Fahrspaß sucht, sondern nach einem Motorrad, das zuverlässig mitmacht. Die KTM 990 RC R kann im Alltag zwar funktionieren, aber sie ist stärker auf Fahrspaß und sportliche Nutzung zugeschnitten. Wer häufig im Stop-and-Go unterwegs ist oder lange Strecken entspannt fahren möchte, wird die BMW oft als angenehmer empfinden.
Stärken und Schwächen im Gesamtbild
KTM 990 RC R – typische Stärken
- Sportliches Fahrgefühl und direkte Rückmeldung
- Agiles Handling für dynamische Kurvenfahrten
- Motor- und Bremscharakter, die sportliches Fahren unterstützen
KTM 990 RC R – typische Schwächen
- Sportliche Ausrichtung kann im Alltag mehr „Fokus“ erfordern
- Komfort ist eher zweitrangig gegenüber Performance
BMW G 650 GS – typische Stärken
- Entspanntes, gut kontrollierbares Fahrgefühl
- Alltagstauglichkeit und vielseitige Nutzung
- Komfortorientierte Sitzposition für längere Fahrten
BMW G 650 GS – typische Schwächen
- Weniger „Sportfokus“ bei sehr ambitioniertem Fahrstil
- Wer maximale Dynamik sucht, wird eher zur KTM tendieren
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zum eigenen Fahrprofil passt.
Die KTM 990 RC R ist besonders passend für…
- Fahrerinnen und Fahrer, die Kurven und sportliche Dynamik lieben
- Menschen, die ein direktes, aktives Fahrgefühl suchen
- Wer häufig auf Landstraßen unterwegs ist und zügig fahren möchte
Die BMW G 650 GS ist besonders passend für…
- Fahrerinnen und Fahrer, die ein unkompliziertes Alltags- und Tourenmotorrad wollen
- Menschen, die längere Strecken entspannter angehen möchten
- Wer ein Motorrad sucht, das vielseitig einsetzbar ist und nicht ständig „sportlich“ gefahren werden muss
Fazit:
Die KTM 990 RC R ist die bessere Wahl, wenn sportliche Fahrweise im Mittelpunkt steht: direktes Ansprechverhalten, präzises Handling und ein Gesamtgefühl, das Kurvenfahrten belohnt. Sie passt besonders zu Fahrern, die gern aktiv steuern, zügig unterwegs sind und das Motorrad als Werkzeug für Dynamik sehen. Wer dagegen vor allem ein Motorrad für den Alltag, für entspannte Touren und für viele unterschiedliche Strecken sucht, wird mit der BMW G 650 GS glücklicher. Ihr Charakter ist ruhiger, die Sitzposition komfortorientierter und das Fahrgefühl bleibt in vielen Situationen unkompliziert. Kurz gesagt: KTM für Fahrspaß und sportliche Ansprüche, BMW für Alltagstauglichkeit und entspannte Vielseitigkeit.