| UVP | 15.490 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2004 bis 2012 | |
Pro und Kontra
- sportliche Sitzposition, dennoch alltagstauglich
- cooler V2-Sound
- Motor mit ordentlich Dampf schon in der Mitte
- sehr gute Reifenwahl
- sehr gute Bremsen
- sehr gute Serien-Ausstattung
- sehr gelungenes, neues Cockpit mit Karten-Navigation
- einfache Bedienung
- Sitzhaltung auf Dauer etwas anstrengend
- schmaler Lenkeinschlag
- Tempomat nur gegen Aufpreis
- Fahrgefühl
- Sitzkomfort
- Langlebigkeit
- Preis
- hohe Kosten bei Reparaturen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.481 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.481 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.128 | mm |
| Gewicht | 246 | kg |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Sitzhöhe: | 875 | mm |
| Höhe | 1.450 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor | |
| Hubraum | 947 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Luft-/ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 128 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 103 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 334 | km |
| Leistung | 110 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 120 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 349 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 48, voll einstellbar (Federweg 147)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Umlenkdämpfer (Federweg 134)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120 / 70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180 / 55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Tragender Motor-Getriebe-Verbund | |
| Federung vorne | Telegabel, Ø 41mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein | |
| Aufhängung hinten | Zweigelenk-Einarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | 110/80 R 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 2 x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse ( Ø 265 mm) | |
Fazit: kein braves Bike, sondern ein ehrlicher Pulsbeschleuniger
Die KTM 990 RC-R ist ein Motorrad für Leute, die Sport nicht nur anschauen, sondern fühlen wollen. Sie ist scharf, direkt, laut im Charakter und dabei deutlich vernünftiger, als ihr Auftritt vermuten lässt. Ja, sie fordert. Ja, sie ist im Alltag nicht immer bequem. Und ja, sie macht aus einer kurzen Ausfahrt schnell eine kleine persönliche Qualifying-Session. Aber genau deshalb funktioniert sie. Sie bringt KTM zurück in ein Segment, das lange auf ein echtes orangefarbenes Ausrufezeichen gewartet hat.
Unterm Strich ist die 990 RC-R kein Motorrad für alle. Sie ist zu fokussiert für Komfortfans, zu eigenwillig für Design-Konservative und zu sportlich für Menschen, die beim Wort „Sitzposition“ sofort an Bandscheiben denken. Aber für Fahrerinnen und Fahrer, die eine alltagstaugliche Supersport-Maschine mit Charakter, Punch und echter Rennstrecken-DNA suchen, ist sie ein ziemlich heißer Kandidat. Nicht perfekt, nicht brav, nicht leise – aber verdammt unterhaltsam. Und manchmal ist genau das der Punkt.
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne in Tornesch lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen - und wegen des stets frisch gebrühten Kaffees.
Fazit - was bleibt hängen
Ein wirklich tolles Motorrad, mit dem man lange Freude haben kann. Und mal ehrlich: die Reiseenduro GS von BMW zählt zu den meistverkauften Motorrädern der Welt und belegt bei uns in Deutschland seit Jahren unangefochten Platz eins. Man darf sich also an dieser Stelle durchaus die Frage stellen, ob sich eine solche Masse an Motorradfahrern wirklich irren kann? Wir glauben das nicht und finden auch die 2010er-Variante der GS äußerst ansprechend! Einziges Manko: GS fahren ist nicht günstig. Denn auch gebraucht und mit hoher Laufleistung haben diese Motorräder ihren Preis. Aber so ist das eben mit der R1200GS. Wer einmal eine hat, gibt diese offensichtlich nicht so leicht wieder her. Und wenn überhaupt, lässt man sich den Verlust entsprechend entlohnen.
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KTM 990 RC R vs. BMW R 1200 GS K25: Motorradvergleich mit Blick auf Stärken und Schwächen
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die KTM 990 RC R und die BMW R 1200 GS K25, lohnt sich ein genauer Blick. Hier geht es nicht nur um Daten, sondern vor allem darum, wie sich die Charaktere auf der Straße anfühlen und welche Prioritäten im Alltag und auf längeren Touren wirklich zählen. Der Vergleich zeigt: Die KTM steht deutlich für sportliche Dynamik und präzises Handling, während die BMW R 1200 GS K25 als Reiseenduro mit Fokus auf Komfort, Vielseitigkeit und Langstreckentauglichkeit punktet.
Grundcharakter: Sportlichkeit gegen Reiseenduro-Gen
Die KTM 990 RC R ist vom Konzept her nah an der sportlichen Linie: agiles Fahrverhalten, ein spürbarer Drang nach vorn und ein Setup, das Kurven nicht nur „mitnimmt“, sondern aktiv einfordert. Wer gern zügig fährt und sich an einem Motorrad erfreut, das direkt auf Gas, Lenkimpulse und Körperverlagerung reagiert, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Die BMW R 1200 GS K25 verfolgt dagegen einen anderen Ansatz. Als Reiseenduro ist sie darauf ausgelegt, lange Strecken entspannt zu bewältigen und dabei auch abseits der reinen Asphalt-Route nicht sofort das Handtuch zu werfen. Das Fahrgefühl ist weniger „spontan-scharf“ als bei einer reinen Sportmaschine, dafür aber souverän und alltagstauglich – besonders dann, wenn die Tour länger wird und verschiedene Streckenprofile aufeinandertreffen.
Handling und Fahrgefühl im Vergleich
Wie sich die KTM 990 RC R in Kurven anfühlt
Im Vergleich zeigt die KTM 990 RC R ihre Stärke vor allem dort, wo es dynamisch wird: in engen Kurven, bei zügigem Richtungswechsel und auf Strecken, die man gern „mit Gefühl“ fährt. Das Motorrad wirkt leichtfüßig, die Lenkansprache ist direkt, und das Zusammenspiel aus Motorcharakter und Fahrwerk unterstützt ein sportliches Tempo. Gleichzeitig ist genau diese Ausrichtung auch der Punkt, an dem die KTM weniger „entspannt“ wirkt: Wer viel gemütlich cruisen möchte, muss sich mental darauf einstellen, dass die Maschine eher nach Aktivität verlangt.
Wie die BMW R 1200 GS K25 mit Tempo und Strecke umgeht
Die BMW R 1200 GS K25 spielt ihre Vorteile besonders auf längeren Strecken aus. Das Fahrwerk und die Geometrie zielen auf Stabilität und Ruhe ab. Bei höheren Geschwindigkeiten bleibt das Motorrad berechenbar, und auch wenn die Straße unruhiger wird, wirkt die GS nicht überfordert. In Kurven ist sie nicht die „schnellste“ Maschine im Sinne von maximaler Sportlichkeit, aber sie bietet eine solide Linie und ein gutes Gefühl für Grip. Wer häufig zwischen Autobahn, Landstraße und wechselnden Untergründen pendelt, profitiert von dieser Auslegung.
Motor und Antrieb: Charakter statt nur Zahlen
Beim Motor geht es im Vergleich weniger um „wer ist stärker“, sondern um den Charakter. Die KTM 990 RC R vermittelt ein sportliches Ansprechverhalten und unterstützt ein Fahrprofil, das häufig aus dem Drehzahlbereich lebt. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die gern beschleunigen, früh einlenken und den Schwung aus Kurven mitnehmen.
Die BMW R 1200 GS K25 setzt dagegen auf einen Antrieb, der sich für gleichmäßiges Fahren und lange Etappen eignet. Der Motor fühlt sich eher nach „durchziehen“ an als nach „aufdrehen“. Das ist ein Vorteil, wenn die Strecke nicht nur aus Kurven besteht, sondern auch aus Autobahnabschnitten, wechselnden Geschwindigkeiten und Situationen, in denen man nicht ständig am Limit fahren möchte.
Komfort und Ergonomie: Alltagstauglichkeit beider Konzepte
Hier zeigt sich der größte Unterschied im Nutzungsprofil. Die KTM 990 RC R ist sportlich ausgelegt: Sitzposition und Fahrhaltung sind eher auf aktive Kontrolle und dynamisches Fahren abgestimmt. Das kann auf kurzen bis mittleren Strecken richtig Spaß machen. Auf sehr langen Touren kann sich die sportliche Haltung jedoch stärker bemerkbar machen – vor allem dann, wenn Pausen seltener werden oder die Strecke eintöniger wird.
Die BMW R 1200 GS K25 ist dagegen klar auf Komfort und Alltag ausgelegt. Die Sitzposition wirkt entspannter, und das Motorrad ist darauf vorbereitet, dass man auch nach vielen Stunden noch konzentriert fahren möchte. Gerade für Touren mit Gepäck, längeren Tagesetappen oder wechselnden Wetterbedingungen ist die GS-Philosophie oft im Vorteil.
Fahrwerk, Bremsen und Stabilität
Beide Motorräder bringen ihre eigenen Stärken mit. Die KTM 990 RC R punktet mit einem Setup, das sportliche Dynamik unterstützt: präzises Einlenken, gute Rückmeldung und ein Fahrwerk, das bei zügiger Fahrweise nicht „wegkippt“, sondern mitarbeitet. Die Schwäche liegt eher im Bereich „Allround-Entspannung“: Wer häufig über schlechte Straßen fährt oder sehr lange Etappen ohne sportlichen Rhythmus fährt, merkt schneller, dass die KTM stärker auf sportliche Nutzung optimiert ist.
Die BMW R 1200 GS K25 ist bei Stabilität und souveräner Linienführung im Vorteil. Das Motorrad wirkt wie gemacht für wechselnde Bedingungen: Kopfsteinpflaster, unruhige Landstraßen oder Schotterpassagen sind nicht automatisch ein Problem. Auch beim Bremsen und der Dosierbarkeit spielt die GS ihre Stärke aus, weil sie auf kontrolliertes Fahren ausgelegt ist. Schwächen zeigen sich eher dort, wo maximale Sportlichkeit gefragt ist: In sehr engen, schnellen Passagen kann die KTM das agilere Gefühl liefern.
Reisetauglichkeit: Wer gewinnt auf langen Strecken?
Wenn es um Reisetauglichkeit geht, ist der Vergleich recht eindeutig – aber nicht im Sinne von „eine gewinnt immer“. Die BMW R 1200 GS K25 ist klar im Vorteil, wenn die Tour mehrere Stunden am Stück dauert, wenn Gepäck eine Rolle spielt oder wenn unterschiedliche Streckenprofile geplant sind. Die GS wirkt wie ein Motorrad, das man für „einfach losfahren“ kauft.
Die KTM 990 RC R kann ebenfalls auf Tour gehen, aber eher mit einem sportlichen Anspruch. Wer gern kurvige Strecken ansteuert, kurze Pausen bevorzugt und das Motorrad als aktives Werkzeug sieht, wird mit der KTM viel Freude haben. Für sehr lange, entspannte Etappen oder für Reisen, bei denen Komfort und Gelassenheit wichtiger sind als das letzte Zehntel im Kurvenausgang, ist die BMW meist die passendere Wahl.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
KTM 990 RC R – typische Stärken
- Sportliches Handling mit direkter Rückmeldung
- Kurvenorientiertes Fahrgefühl und dynamische Fahrweise
- Motorradcharakter, der aktives Fahren belohnt
KTM 990 RC R – typische Schwächen
- Weniger „entspannt“ für lange, gemütliche Touren
- Sportliche Auslegung kann auf schlechten Straßen stärker fordern
BMW R 1200 GS K25 – typische Stärken
- Hohe Souveränität auf langen Strecken
- Komfort und Alltagstauglichkeit für wechselnde Bedingungen
- Vielseitigkeit als Reiseenduro
BMW R 1200 GS K25 – typische Schwächen
- Weniger „leichtfüßig“ im maximal sportlichen Kurventempo
- Wer nur sportliche Dynamik sucht, könnte die GS als weniger fokussiert empfinden
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt stark davon ab, welche Art von Fahrspaß gesucht wird. Die KTM 990 RC R ist besonders attraktiv für Fahrer, die gern sportlich unterwegs sind, Kurven aktiv nutzen und ein Motorrad möchten, das sich wie ein präzises Werkzeug anfühlt. Sie passt gut, wenn die Touren häufig aus zügigen Passagen bestehen und wenn die sportliche Haltung auf längere Sicht akzeptiert wird.
Die BMW R 1200 GS K25 ist die bessere Wahl, wenn Komfort, Vielseitigkeit und Langstreckenfokus im Vordergrund stehen. Wer regelmäßig größere Strecken fährt, Gepäck mitnimmt oder auch mal abseits der klassischen Route unterwegs ist, bekommt mit der GS ein Motorrad, das den Alltag und die Reiseplanung deutlich entspannter macht.
Fazit:
Die KTM 990 RC R ist die richtige Wahl, wenn sportliche Dynamik, direktes Handling und ein kurvenorientiertes Fahrgefühl im Mittelpunkt stehen. Sie belohnt eine aktive Fahrweise und macht besonders auf Strecken mit vielen Richtungswechseln Spaß. Wer jedoch lange, entspannte Touren priorisiert oder häufig unruhige Straßenabschnitte fährt, wird die sportliche Ausrichtung schneller als fordernd empfinden.
Die BMW R 1200 GS K25 spielt ihre Stärken vor allem auf Reisen aus: Komfort, Stabilität und Vielseitigkeit machen sie zur passenden Begleiterin für lange Etappen und wechselnde Bedingungen. In sehr sportlichen Passagen ist sie nicht die „agilste“ Option, aber sie liefert ein souveränes Gesamtpaket, das viele Einsatzprofile abdeckt.
Kurz gesagt: KTM für Kurvenspaß und sportliche Ansprüche, BMW für Komfort, Reise und Allround-Tauglichkeit.