UVP 15.490 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 13.100 €
Baujahr von 2007 bis 2017
Der neue Sportler von KTM mit dem Motor der Duke 990.
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BMW R 1200 R: Die Allzweckwaffe von BMW
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Pro und Kontra

Pro:
  • sportliche Sitzposition, dennoch alltagstauglich
  • cooler V2-Sound
  • Motor mit ordentlich Dampf schon in der Mitte
  • sehr gute Reifenwahl
  • sehr gute Bremsen
  • sehr gute Serien-Ausstattung
  • sehr gelungenes, neues Cockpit mit Karten-Navigation
  • einfache Bedienung
Kontra:
  • Sitzhaltung auf Dauer etwas anstrengend
  • schmaler Lenkeinschlag
  • Tempomat nur gegen Aufpreis
Pro:
  • für eine Boxer-Maschine relativ leicht
  • kräftiger Motor mit Charakter
  • als agiler Tourer aufrüstbar
  • kein Technik-Overload
  • sicheres Fahrgefühl
Kontra:
  • nicht ganz billig
  • Windschutz unterirdisch

Abmessungen & Gewicht

Gewicht195kg
Radstand1.481mm
Länge2.090mm
Radstand1.481mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.128mm
Gewicht232kg
Radstand1.515mm
Länge2.165mm
Radstand1.515mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.300mm

Motor

Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor
Hubraum947ccm
Hub70mm
Bohrung92mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartBoxer
Hubraum1.170ccm
Hub73mm
Bohrung101mm
KühlungLuft
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung128 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment103 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite334km
Leistung125 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment125 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.220km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite363km

Fahrwerk

RahmenbauartChrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet
Federung vorneWP APEX 48, voll einstellbar (Federweg 147)mm
Federung hintenWP APEX Umlenkdämpfer (Federweg 134)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120 / 70 ZR 17
Reifen hinten180 / 55 ZR 17
Rahmenbauartzweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor
Federung vorneUpside-Down 45 mm (Federweg 140)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 140)mm
Aufhängung hintenParalever
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten180/55 ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, 2 x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 276 mm)

Fazit: kein braves Bike, sondern ein ehrlicher Pulsbeschleuniger

Die KTM 990 RC-R ist ein Motorrad für Leute, die Sport nicht nur anschauen, sondern fühlen wollen. Sie ist scharf, direkt, laut im Charakter und dabei deutlich vernünftiger, als ihr Auftritt vermuten lässt. Ja, sie fordert. Ja, sie ist im Alltag nicht immer bequem. Und ja, sie macht aus einer kurzen Ausfahrt schnell eine kleine persönliche Qualifying-Session. Aber genau deshalb funktioniert sie. Sie bringt KTM zurück in ein Segment, das lange auf ein echtes orangefarbenes Ausrufezeichen gewartet hat.

Unterm Strich ist die 990 RC-R kein Motorrad für alle. Sie ist zu fokussiert für Komfortfans, zu eigenwillig für Design-Konservative und zu sportlich für Menschen, die beim Wort „Sitzposition“ sofort an Bandscheiben denken. Aber für Fahrerinnen und Fahrer, die eine alltagstaugliche Supersport-Maschine mit Charakter, Punch und echter Rennstrecken-DNA suchen, ist sie ein ziemlich heißer Kandidat. Nicht perfekt, nicht brav, nicht leise – aber verdammt unterhaltsam. Und manchmal ist genau das der Punkt.

Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne in Tornesch lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen - und wegen des stets frisch gebrühten Kaffees.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 15.490 €
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: Orange, Schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Wunderbar, diese BMW R1200 R. Nicht nur schön, schnell und sicher, sondern auch potent genug für eine Alpentour. Dazu braucht es natürlich ein Koffersystem, welches bei BMW ganz schön ins Geld geht. Und eben eine Tourenscheibe, die im Zweitmarkt (z.B. MRA) für etwa 150 Euro zu haben ist. So ausgerüstet dürfte man in den Bergen den anderen Bikern ganz schön um die Ohren fahren, denn die 1200er bringt alles mit, was es dafür braucht: Kraft, Agilität, Wendigkeit und vor allem das Gefühl der Sicherheit, dass einem mit diesem Bike eigentlich nicht viel passieren kann. 

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 12.000€
  • Gebraucht (7 Jahre alt): 8.000€
  • Baujahre: 2006-2014
  • Farben: weiß, mattgrau, schwarz, blau, rot

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KTM 990 RC R vs. BMW R 1200 R: Vergleich für alle, die zwischen Agilität und Souveränität schwanken

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Naked“ aussehen, heißt das noch lange nicht, dass sie sich auch gleich fahren. Genau hier setzt der Vergleich zwischen der KTM 990 RC R und der BMW R 1200 R an: Die KTM wirkt wie ein konzentrierter Impuls für sportliche Kurven, während die BMW eher den Eindruck vermittelt, als würde sie Alltag und längere Strecken mit Ruhe und Stabilität abarbeiten. Beide haben ihre Fans – und beide haben klare Stärken, die je nach Fahrstil und Prioritäten stärker ins Gewicht fallen.

Grundcharakter: KTM für den sportlichen Kick, BMW für souveräne Gelassenheit

Die KTM 990 RC R steht für ein direktes, lebendiges Fahrgefühl. Das Motorrad will bewegt werden: Gas auf, Linie wählen, zügig durch die Kurve. Wer gern dynamisch fährt und sich an einer Maschine erfreut, die schnell reagiert, wird sich hier schnell zuhause fühlen.

Die BMW R 1200 R verfolgt dagegen einen anderen Ansatz. Sie wirkt weniger „auf Kante“ und mehr „auf Kontrolle“. Das Motorrad unterstützt den Fahrer dabei, zügig unterwegs zu sein, ohne dass man ständig das Gefühl hat, die Maschine müsse erst „wach“ gemacht werden. Gerade auf längeren Strecken oder bei wechselnden Bedingungen spielt die BMW ihre Stärken aus.

Motor und Antrieb: Unterschiedliche Art von Durchzug und Gefühl

Beim Motorcharakter zeigt sich der größte Unterschied im Alltag: Die KTM 990 RC R liefert den Antrieb mit einem sportlichen Anspruch. Das Ansprechverhalten und die Art, wie Leistung in Vortrieb umgewandelt wird, passen besonders gut zu Fahrten, bei denen Beschleunigung und Kurvenausgang im Fokus stehen.

Die BMW R 1200 R setzt stärker auf einen gleichmäßigen, souveränen Vortrieb. Der Motor fühlt sich oft dann besonders passend an, wenn nicht nur „schnell“, sondern auch „entspannt“ wichtig ist: Man kann zügig fahren, ohne permanent am Gasgriff zu arbeiten. Das macht die BMW attraktiv für Fahrten, bei denen Komfort und Planbarkeit zählen.

Wie sich das in der Praxis auswirkt

Im Vergleich zeigt sich: Die KTM belohnt Fahrer, die aktiv mit dem Motorrad arbeiten – schneller Wechsel zwischen Beschleunigen, Verzögern und Positionieren. Die BMW belohnt eher eine gleichmäßige Fahrweise. Wer gern dynamisch „mit dem Motorrad spielt“, wird die KTM als direkter empfinden. Wer lieber eine Maschine fährt, die auch bei längeren Touren ruhig bleibt, wird die BMW als entspannter wahrnehmen.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität

Das Fahrwerk entscheidet stark darüber, wie sich ein Motorrad in Kurven anfühlt. Die KTM 990 RC R wirkt darauf ausgelegt, schnell zu reagieren und zügige Richtungswechsel zu unterstützen. Das macht sie besonders interessant für kurvige Strecken, auf denen man häufig die Linie anpasst und das Motorrad „mitnehmen“ möchte.

Die BMW R 1200 R zielt eher auf Stabilität und ein kontrolliertes Fahrgefühl. Gerade wenn die Straße unruhig ist oder die Geschwindigkeit über längere Zeit hoch bleibt, spielt die BMW ihre Stärke aus: Sie wirkt in vielen Situationen berechenbar und gibt dem Fahrer das Gefühl, dass das Motorrad die Arbeit übernimmt.

Stärken und Schwächen im Vergleich

  • KTM 990 RC R: Stärke bei sportlicher Kurvenfahrt und bei Fahrern, die ein direktes Feedback mögen. Schwäche kann sein, dass der Fokus auf Dynamik nicht immer die gleiche „Gelassenheit“ bietet wie bei einem eher tourenorientierten Setup.
  • BMW R 1200 R: Stärke bei Stabilität, Komfort und einem souveränen Fahrstil über längere Strecken. Schwäche kann sein, dass die maximale Sportlichkeit weniger „spontan“ wirkt als bei der KTM, wenn es ganz auf Agilität ankommt.

Bremsen und Fahrgefühl: Vertrauen in der Verzögerung

Beim Bremsen geht es nicht nur um die reine Verzögerungsleistung, sondern auch um Dosierbarkeit und Gefühl. Im Vergleich wirkt die KTM 990 RC R tendenziell wie ein Motorrad, das sportliche Bremsmanöver unterstützt und dabei ein klares Feedback liefert. Das passt zu Fahrern, die gern spät und präzise bremsen.

Die BMW R 1200 R wirkt dagegen häufig wie ein Motorrad, das in der Verzögerung besonders kontrolliert bleibt. Das kann gerade im Alltag und auf längeren Touren ein Vorteil sein: weniger „Hektik“ im Gefühl, mehr Ruhe beim Anhalten und beim Wechsel zwischen Bremsen und Beschleunigen.

Ergonomie und Alltag: Wie bequem ist das Motorrad wirklich?

Im Alltag entscheidet die Sitzposition darüber, wie lange man sich wohlfühlt. Die KTM 990 RC R wirkt sportlich und eher auf aktives Fahren ausgelegt. Das ist ideal, wenn kurze bis mittlere Strecken im Vordergrund stehen und man gern in Bewegung bleibt.

Die BMW R 1200 R ist in der Wahrnehmung oft die „Allround“-Option: Sie passt gut zu Fahrten, bei denen nicht nur die Kurve zählt, sondern auch der Weg dorthin. Wer häufig pendelt oder regelmäßig längere Touren plant, wird die BMW deshalb oft als angenehmer empfinden.

Worauf man achten sollte

Beide Motorräder können im Alltag Spaß machen – aber auf unterschiedliche Weise. Die KTM ist dann besonders stark, wenn man gern zügig unterwegs ist und das Motorrad als sportliches Werkzeug nutzt. Die BMW ist dann besonders stark, wenn man Komfort, Ruhe und eine entspannte Fahrweise priorisiert.

Technik und Ausstattung: Unterschiedliche Philosophie

Auch wenn beide Modelle im Naked-Segment verortet sind, folgt die Ausstattung oft unterschiedlichen Prioritäten. Die KTM 990 RC R wirkt wie ein Motorrad, das den Fokus auf Fahrspaß und sportliche Performance legt. Die BMW R 1200 R wirkt hingegen häufig wie ein Paket aus Fahrkomfort, Alltagstauglichkeit und einem rundum stimmigen Gesamtgefühl.

Im Vergleich lohnt es sich, genau hinzuschauen, welche Features für den eigenen Alltag wirklich relevant sind: Assistenz- und Komfortthemen, Bedienlogik, sowie die Art, wie das Motorrad sich im Alltag „einfach“ anfühlt.

Für wen passt welches Motorrad?

Die Entscheidung zwischen KTM 990 RC R und BMW R 1200 R hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern vielmehr davon, welche Art von Fahrgefühl gesucht wird.

KTM 990 RC R: Ideal für sportliche Fahrer

Die KTM ist besonders passend für Fahrer, die Kurven lieben, gern zügig unterwegs sind und ein direktes, lebendiges Feedback möchten. Wer das Motorrad aktiv bewegt und sportliche Dynamik als Hauptargument sieht, wird die KTM als sehr stimmig empfinden.

BMW R 1200 R: Ideal für Alltag und längere Strecken

Die BMW ist besonders passend für Fahrer, die eine souveräne, kontrollierte Art zu fahren bevorzugen. Wer häufig unterwegs ist, Wert auf Komfort und ein entspanntes Gesamtgefühl legt und dabei trotzdem zügig fahren möchte, findet in der BMW R 1200 R oft die passendere Wahl.

Fazit:

Die KTM 990 RC R ist die richtige Wahl, wenn sportliche Agilität, direktes Ansprechverhalten und ein klarer Fokus auf dynamische Kurvenfahrt im Vordergrund stehen. Sie wirkt wie ein Motorrad, das Spaß macht, sobald die Strecke anspruchsvoll wird – und das besonders dann überzeugt, wenn man gern aktiv fährt und das Gefühl von „unmittelbarer Reaktion“ sucht.

Die BMW R 1200 R ist die bessere Wahl, wenn Souveränität, Stabilität und ein rundes Fahrgefühl für Alltag und längere Touren wichtiger sind. Sie bietet eine kontrollierte Art von Performance, die auch über längere Zeit angenehm bleibt. Wer nicht nur die Kurve, sondern auch den Weg dorthin genießt, wird die BMW oft als entspannter und alltagstauglicher erleben.

Kurz gesagt: KTM für den sportlichen Kick und die aktive Fahrweise, BMW für die ruhige Kontrolle und den vielseitigen Einsatz. Wer diese Prioritäten kennt, trifft mit dem Vergleich schnell die passende Entscheidung.

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