| UVP | 15.490 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 17.050 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- sportliche Sitzposition, dennoch alltagstauglich
- cooler V2-Sound
- Motor mit ordentlich Dampf schon in der Mitte
- sehr gute Reifenwahl
- sehr gute Bremsen
- sehr gute Serien-Ausstattung
- sehr gelungenes, neues Cockpit mit Karten-Navigation
- einfache Bedienung
- Sitzhaltung auf Dauer etwas anstrengend
- schmaler Lenkeinschlag
- Tempomat nur gegen Aufpreis
- hübsch anzusehen
- puristisch
- cooles Fahrgefühl
- zahlreiche Customizing-Möglichkeiten
- Preis
- nix für Riesen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.481 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.481 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.128 | mm |
| Gewicht | 222 | kg |
| Radstand | 1.487 | mm |
| Länge | 2.220 | mm |
| Radstand | 1.487 | mm |
| Sitzhöhe: | 803-805 | mm |
| Höhe | 1.265 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor | |
| Hubraum | 947 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 128 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 103 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 334 | km |
| Leistung | 110 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 116 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 340 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 48, voll einstellbar (Federweg 147)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Umlenkdämpfer (Federweg 134)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120 / 70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180 / 55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Upside-Down 45 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Paralever | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 2 x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit: kein braves Bike, sondern ein ehrlicher Pulsbeschleuniger
Die KTM 990 RC-R ist ein Motorrad für Leute, die Sport nicht nur anschauen, sondern fühlen wollen. Sie ist scharf, direkt, laut im Charakter und dabei deutlich vernünftiger, als ihr Auftritt vermuten lässt. Ja, sie fordert. Ja, sie ist im Alltag nicht immer bequem. Und ja, sie macht aus einer kurzen Ausfahrt schnell eine kleine persönliche Qualifying-Session. Aber genau deshalb funktioniert sie. Sie bringt KTM zurück in ein Segment, das lange auf ein echtes orangefarbenes Ausrufezeichen gewartet hat.
Unterm Strich ist die 990 RC-R kein Motorrad für alle. Sie ist zu fokussiert für Komfortfans, zu eigenwillig für Design-Konservative und zu sportlich für Menschen, die beim Wort „Sitzposition“ sofort an Bandscheiben denken. Aber für Fahrerinnen und Fahrer, die eine alltagstaugliche Supersport-Maschine mit Charakter, Punch und echter Rennstrecken-DNA suchen, ist sie ein ziemlich heißer Kandidat. Nicht perfekt, nicht brav, nicht leise – aber verdammt unterhaltsam. Und manchmal ist genau das der Punkt.
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne in Tornesch lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen - und wegen des stets frisch gebrühten Kaffees.
Fazit - was bleibt hängen?
Die R nineT macht nicht nur Spaß beim Fahren, sondern sieht auch toll aus! Und genau diese Kombination ist es vermutlich auch, die das Bike von Beginn an für Motorradfans weltweit so begehrenswert macht.
BMW beschreibt es wie folgt: „Designen Sie Ihr Motorrad, designen Sie Ihr Leben.“ Es hat eben auch viel mit Lifestyle zu tun und so lässt die nineT in Punkto Vielfältigkeit kaum Customizer-Wünsche offen. Sie ist die Basis für tiefgehende Individualisierungen, was die Maschine von der Konkurrenz abhebt. Neben den schon vielfältigen Modell- und Designvarianten gibt es jede Menge Customizing-Zubehör, und so kann jeder seinen ganz eigenen Roadster-Traum wahr werden lassen. Sogar die Bordelektronik ist mit zahlreichen Schnittstellen so ausgelegt, dass Veränderungen keine große Hürde darstellen.
Auch wenn die NineT in nahezu allen Belangen puristisch daherkommt – beim Preis tut sie dies nicht. Schon gar nicht wenn man die zahlreichen Veränderungsmöglichkeiten ausschöpft um sein eigenes, exklusives Traumbike zu realisieren. Aber Individualität hat eben immer auch Ihren Preis. Der Erfolg gibt BMW jedoch auch in diesem Fall mal wieder Recht, denn die BMW R NineT ist so beliebt, dass man mit extrem langen Lieferzeiten rechnen sollte.
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KTM 990 RC R vs. BMW R nineT – Vergleich: sportlich präzise oder klassisch souverän?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick sehr unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft genau die Frage, die beim Kauf wirklich zählt: Soll das Motorrad vor allem Tempo und Dynamik liefern – oder eher Charakter, Stil und entspanntes Fahren. Der Vergleich zwischen der KTM 990 RC R und der BMW R nineT zeigt genau diese Gegensätze. Beide Maschinen machen Spaß, aber auf unterschiedliche Art. Während die KTM mit ihrer sportlichen Ausrichtung und dem Fokus auf Agilität punktet, steht bei der BMW der klassische Anspruch im Vordergrund: ein markanter Boxer-Charakter, ein stimmiges Gesamtgefühl und eine souveräne Art, Kilometer zu sammeln.
Grundidee und Fahrprofil: Wie fühlt sich das Motorrad im Alltag an?
Die KTM 990 RC R ist vom Grundkonzept her ein Motorrad, das Kurven und zügiges Fahren mag. Die Sitzposition wirkt sportlich, die Maschine ist darauf ausgelegt, schnell zu reagieren und eine klare Linie in die Kurve zu bringen. Wer gern dynamisch fährt, findet hier ein Bike, das sich nicht lange bitten lässt.
Die BMW R nineT dagegen verfolgt eine andere Philosophie. Sie fühlt sich weniger wie ein reines „Sportgerät“ an, sondern eher wie ein Motorrad mit Haltung: Der Boxer sorgt für einen unverwechselbaren Rhythmus, und das Gesamtpaket wirkt auf Langstrecke und Landstraße besonders stimmig. Das Motorrad lädt dazu ein, das Tempo selbst zu dosieren – und dabei trotzdem jederzeit Kontrolle zu behalten.
Motor und Charakter: Unterschiedliche Stärken im Antrieb
Beim Motorcharakter trennen sich die Wege deutlich. Die KTM 990 RC R setzt auf einen sportlichen, drehfreudigen Ansatz. Das spürt man vor allem dann, wenn das Motorrad zügig beschleunigen soll: Die Maschine zieht mit dem Gefühl von „mehr“ nach, sobald man den Drehzahlbereich nutzt, der ihr liegt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufiges Beschleunigen, Überholen und dynamisches Herausbeschleunigen aus Kurven zum Fahrstil gehören.
Die BMW R nineT spielt ihre Stärken anders aus. Der Boxer vermittelt ein anderes Ansprechverhalten: weniger „spontan nach oben“, mehr „ruhig und souverän“ – mit einem Drehmomentgefühl, das sich gut dosieren lässt. Dadurch wirkt die BMW oft entspannter, wenn es nicht nur um maximale Dynamik geht, sondern um gleichmäßiges Vorankommen. Gerade auf längeren Strecken oder bei wechselnden Straßenverhältnissen kann das ein echter Vorteil sein.
Vergleich der Leistungs- und Drehmomentwirkung
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die KTM 990 RC R wirkt im sportlichen Bereich präsenter, weil sie die Leistung stärker in Richtung zügiges Fahren „übersetzt“. Die BMW R nineT punktet dagegen mit einem Charakter, der sich weniger nach „Hochdrehen“ anfühlt, sondern nach „mitziehen lassen“. Beide Motorräder können schnell sein – aber die Art, wie sie Geschwindigkeit aufbauen, ist unterschiedlich. Wer häufig sportlich arbeitet (Gas auf, Drehzahl nutzen, wieder raus), wird die KTM als konsequenter empfinden. Wer lieber gleichmäßig fährt und dabei trotzdem souverän beschleunigt, findet in der BMW oft die passendere Balance.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. souveräne Ruhe
Beim Fahrwerk geht es im Vergleich vor allem um das Gefühl beim Einlenken und die Stabilität in schnellen Situationen. Die KTM 990 RC R ist auf ein sportliches Handling ausgelegt. Sie vermittelt das Gefühl, dass die Maschine „mitdenkt“: Einlenkimpulse werden schnell umgesetzt, und das Motorrad bleibt auch bei zügiger Fahrt gut kontrollierbar. Das macht sie besonders interessant für Kurvenstrecken und Fahrer, die gern aktiv arbeiten.
Die BMW R nineT setzt stärker auf ein ausgewogenes Gesamtgefühl. Sie wirkt weniger „nervös“, sondern eher wie ein Motorrad, das Stabilität und Ruhe liefert. Das kann gerade dann überzeugen, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn die Fahrt länger dauert. Die BMW bleibt dabei trotzdem handlich genug, um auch auf Landstraßen Spaß zu machen – nur eben mit einem anderen Schwerpunkt: weniger „Sportmodus“, mehr „kontrollierte Gelassenheit“.
Bremsen und Stabilität
Auch bei den Bremsen zeigt sich der Unterschied in der Ausrichtung. Die KTM fühlt sich tendenziell so an, als wäre sie stärker auf sportliche Verzögerung und häufiges Bremsen aus höheren Geschwindigkeiten ausgelegt. Die BMW kann ebenfalls kräftig verzögern, wirkt aber im Gesamtkonzept oft als „sicherer Begleiter“: Man bremst, stabilisiert und fährt weiter – ohne dass das Motorrad das Gefühl vermittelt, man müsse es ständig „im Griff“ halten.
Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt wie – und warum ist das wichtig?
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, weil sie direkt beeinflusst, wie lange man sich wohlfühlt. Die KTM 990 RC R bietet eine sportliche Haltung. Das ist ideal, wenn das Motorrad für dynamische Fahrten gedacht ist und man gern den Oberkörper aktiv einsetzt. Für kurze bis mittlere Strecken ist das oft genau richtig. Bei sehr langen Fahrten kann die sportliche Geometrie jedoch schneller als „anstrengender“ empfunden werden – vor allem, wenn häufig aufrecht oder entspannt gefahren werden soll.
Die BMW R nineT bietet eine ergonomische Ausrichtung, die sich häufig als alltagstauglicher anfühlt. Die Haltung wirkt weniger „eingespannt“, wodurch man auch nach mehreren Stunden Fahrt noch entspannt bleiben kann. Das macht die BMW besonders interessant, wenn das Motorrad nicht nur für die Wochenendrunde gedacht ist, sondern auch für längere Touren oder den täglichen Einsatz.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Langstrecke
Im Alltag zeigt sich ein klares Muster: Die KTM 990 RC R ist dort stark, wo man das Motorrad aktiv bewegt – also in der Stadt eher dann, wenn man gern zügig fährt und das Handling schätzt. In langsamem Verkehr kann die sportliche Ausrichtung weniger „komfortabel“ wirken, weil man mehr Aufmerksamkeit für die eigene Position aufbringen muss.
Die BMW R nineT ist im Alltag oft die entspanntere Wahl. Das Motorrad passt gut zu Fahrten, bei denen man nicht ständig „arbeiten“ muss, sondern einfach fahren möchte. Auf der Landstraße fühlt sich die BMW besonders stimmig an, weil der Boxer-Charakter und die ruhige Abstimmung das Fahren angenehm machen. Für Langstrecken ist sie damit häufig die Maschine, die man schneller als „Tourenbike“ einordnet.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
KTM 990 RC R – Stärken
- Sportliches Handling: schnelle Umsetzung von Fahrimpulsen, macht Kurvenfahrten besonders direkt.
- Dynamischer Antrieb: fühlt sich im sportlichen Drehzahlbereich besonders lebendig an.
- Konsequenter Fahrfokus: wer zügig fährt, bekommt ein Motorrad, das darauf ausgelegt ist.
KTM 990 RC R – Schwächen
- Sportliche Ergonomie: kann bei sehr langen Fahrten oder entspanntem Fahrstil schneller als weniger bequem empfunden werden.
- Alltag mit Anspruch: im dichten Verkehr oder bei „gemütlichem“ Tempo ist die Ausrichtung weniger kompromisslos komfortabel.
BMW R nineT – Stärken
- Boxer-Charakter: unverwechselbares Ansprechverhalten, das sich gut dosieren lässt.
- Ruhiges Gesamtgefühl: stabil und souverän, besonders auf Landstraße und bei längeren Fahrten.
- Tourenorientierung: Ergonomie und Fahrgefühl wirken oft alltagstauglicher.
BMW R nineT – Schwächen
- Weniger „Sportgerät“-Gefühl: wer maximale Sportdynamik sucht, empfindet die KTM oft als direkter.
- Charakter statt Peak: die BMW spielt ihre Stärken stärker über das Gesamtgefühl aus als über „aggressives“ Hochdrehen.
Welche Kaufentscheidung passt? – Orientierung nach Fahrstil
Der Vergleich KTM 990 RC R vs. BMW R nineT lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Wer häufig auf kurvigen Strecken unterwegs ist, gern zügig beschleunigt und das Motorrad als aktives Werkzeug versteht, wird mit der KTM 990 RC R vermutlich mehr „Sport-Feedback“ bekommen. Sie fühlt sich wie gemacht an, wenn man die Dynamik bewusst abruft.
Wer dagegen Wert auf ein stimmiges Gesamtpaket legt, das sich auf Touren besonders angenehm anfühlt und dabei trotzdem jederzeit Kontrolle bietet, findet in der BMW R nineT oft die passendere Wahl. Der Boxer-Charakter und die souveräne Art machen sie zu einer Maschine, die man gern fährt – auch wenn der Fokus nicht ausschließlich auf maximaler Sportlichkeit liegt.
Fazit:
Die KTM 990 RC R ist die bessere Wahl, wenn sportliches Fahren im Vordergrund steht: Kurven, zügige Beschleunigung und ein direktes Handling machen den Reiz aus. Die sportliche Ergonomie und der dynamische Motorcharakter sprechen vor allem Fahrer an, die das Motorrad aktiv bewegen und den Drehzahlbereich nutzen möchten. Wer dagegen vor allem entspannt touren will, findet in der BMW R nineT meist die stimmigere Alternative. Der Boxer liefert ein unverwechselbares, gut dosierbares Ansprechverhalten, und das Gesamtgefühl wirkt ruhiger und tourentauglicher. Im direkten Vergleich gewinnt die KTM bei der „Sportlichkeit“, während die BMW bei Komfort, Charakter und souveräner Langstreckenwirkung überzeugt. Kurz gesagt: KTM für Kurven-Action und Dynamik-Fans, BMW für Stil, Ruhe und Tourenfreude.