UVP 15.490 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP
Baujahr von 2006 bis 2011
Der neue Sportler von KTM mit dem Motor der Duke 990.
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Hubraum ist durch nichts zu ersetzen, außer durch - Ihr wisst schon...
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Pro und Kontra

Pro:
  • sportliche Sitzposition, dennoch alltagstauglich
  • cooler V2-Sound
  • Motor mit ordentlich Dampf schon in der Mitte
  • sehr gute Reifenwahl
  • sehr gute Bremsen
  • sehr gute Serien-Ausstattung
  • sehr gelungenes, neues Cockpit mit Karten-Navigation
  • einfache Bedienung
Kontra:
  • Sitzhaltung auf Dauer etwas anstrengend
  • schmaler Lenkeinschlag
  • Tempomat nur gegen Aufpreis
Pro:
  • Samtiger, seidiger, kräftiger, durchzugsstarker Motor
  • elastisches Triebwerk mit ordentlich Dampf aus dem Keller
  • 90 Nm schon ab 2.000 UMin
  • toller Reihen-Vierer mit linearer Leistungsabgabe
  • Der Motor ist wirklich der Hammer!
Kontra:
  • schwer
  • keine Ganganzeige
  • hoher Verbrauch

Abmessungen & Gewicht

Gewicht195kg
Radstand1.481mm
Länge2.090mm
Radstand1.481mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.128mm
Gewicht264kg
Radstand1.515mm
Länge2.220mm
Radstand1.515mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.215mm

Motor

Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor
Hubraum947ccm
Hub70mm
Bohrung92mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum1.284ccm
Hub67mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge5

Fahrleistungen

Leistung128 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment103 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite334km
Leistung114 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment117 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.230km/h
Tankinhalt21Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite339km

Fahrwerk

RahmenbauartChrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet
Federung vorneWP APEX 48, voll einstellbar (Federweg 147)mm
Federung hintenWP APEX Umlenkdämpfer (Federweg 134)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120 / 70 ZR 17
Reifen hinten180 / 55 ZR 17
RahmenbauartDoppelschleife
Federung vorneTeleskopgabel konventionell (Federweg 120)mm
Federung hintenStereo-Federbeine (Federweg 116)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten180/55 ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, 2 x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 256 mm)

Fazit: kein braves Bike, sondern ein ehrlicher Pulsbeschleuniger

Die KTM 990 RC-R ist ein Motorrad für Leute, die Sport nicht nur anschauen, sondern fühlen wollen. Sie ist scharf, direkt, laut im Charakter und dabei deutlich vernünftiger, als ihr Auftritt vermuten lässt. Ja, sie fordert. Ja, sie ist im Alltag nicht immer bequem. Und ja, sie macht aus einer kurzen Ausfahrt schnell eine kleine persönliche Qualifying-Session. Aber genau deshalb funktioniert sie. Sie bringt KTM zurück in ein Segment, das lange auf ein echtes orangefarbenes Ausrufezeichen gewartet hat.

Unterm Strich ist die 990 RC-R kein Motorrad für alle. Sie ist zu fokussiert für Komfortfans, zu eigenwillig für Design-Konservative und zu sportlich für Menschen, die beim Wort „Sitzposition“ sofort an Bandscheiben denken. Aber für Fahrerinnen und Fahrer, die eine alltagstaugliche Supersport-Maschine mit Charakter, Punch und echter Rennstrecken-DNA suchen, ist sie ein ziemlich heißer Kandidat. Nicht perfekt, nicht brav, nicht leise – aber verdammt unterhaltsam. Und manchmal ist genau das der Punkt.

Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne in Tornesch lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen - und wegen des stets frisch gebrühten Kaffees.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 15.490 €
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: Orange, Schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Die Honda CB1300 ist aus unserer Sicht ein echter Geheimtipp auf dem Markt der Gebraucht-Motorräder. Was man hier für etwa 5.000 Euro an Fahrspaß und Qualität geboten bekommt ist wirklich enorm. Dieses Bike wird auch nach 100.000 km noch gut dastehen, sofern man sie regelmäßig wartet. Wer ein klassisches BigBike mit einem herausragenden Motor und Sucht-Sound sucht, sollte mal eine Probefahrt machen. Die kleinen Nachteile, die ein 15 Jahre altes Bike gegenüber einer modernen Maschine hat, nimmt man da gerne in Kauf - sehr gerne sogar!
 
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von uns selbst für diesen Test zur Verfügung gestellt. Danke Honda, dass ihr die CB1300 gebaut habt!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Gebraucht (15 Jahre alt): 5.000 - 6.000 Euro
  • Baujahre: 2006-2011
  • Farben: rot, schwarz

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KTM 990 RC R vs. Honda CB 1300 SA – Motorradvergleich

Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die KTM 990 RC R steht für sportliche Ausrichtung, präzises Ansprechverhalten und eine Fahrweise, die nach Kurven ruft. Die Honda CB 1300 SA dagegen wirkt wie ein ruhiger Gegenpol: großvolumig, souverän und auf Komfort sowie entspannte Kilometer ausgelegt. Wer sich zwischen beiden entscheidet, merkt schnell: Es geht nicht nur um „mehr Leistung“ oder „mehr Komfort“, sondern um den Charakter des Motorrads – und darum, wie sich dieser im Alltag und auf längeren Strecken anfühlt.

Grundidee und Zielgruppe

Die KTM 990 RC R ist ein Motorrad, das sportliche Ansprüche in den Vordergrund stellt. Die Sitzposition und die Art, wie das Bike auf Lenkimpulse reagiert, zielen auf Dynamik. Die Honda CB 1300 SA ist hingegen stärker auf Alltagstauglichkeit und Touring ausgelegt. Das merkt man an der Art, wie der Motor trägt, wie das Motorrad bei gleichmäßigem Tempo wirkt und wie entspannt sich längere Fahrten anfühlen.

Motor und Antrieb: Charakter statt nur Zahlen

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die KTM 990 RC R vermittelt mehr „Sportgefühl“ über das Ansprechverhalten. Der Motor wirkt lebendig und lädt dazu ein, Drehzahlen zu nutzen. Gerade beim zügigen Fahren in kurvigen Abschnitten spielt die KTM ihre Stärken aus, weil sie das Tempo förmlich unterstützt. Wer gern dynamisch beschleunigt und das Motorrad aktiv bewegt, wird hier schnell ein gutes Gefühl bekommen.

Die Honda CB 1300 SA setzt dagegen auf Souveränität. Der Motor liefert Kraft so, dass sich das Motorrad auch bei moderaten Drehzahlen angenehm bewegt. Das macht die Honda besonders attraktiv, wenn Strecken nicht nur aus Kurven bestehen, sondern aus Autobahnabschnitten, Landstraßen und wechselnden Situationen, in denen man nicht ständig „am Gas hängen“ möchte. Die Honda wirkt dabei weniger wie ein „Drehzahlwerkzeug“ und mehr wie ein großes, ruhiges Kraftpaket.

Vergleich der Fahrweise

Beide Motorräder können zügig fahren – aber auf unterschiedliche Weise. Die KTM belohnt eine sportliche Gangart und ein aktives Arbeiten mit Gas und Fahrwerk. Die Honda belohnt gleichmäßiges Fahren, saubere Linien und eine entspannte Haltung. Wer häufig im Stadtverkehr unterwegs ist oder längere Strecken in einem gleichmäßigen Rhythmus fährt, wird die Honda oft als angenehmer empfinden. Wer dagegen Kurvenfahrten priorisiert und das Motorrad „mitnimmt“, findet in der KTM die passendere Basis.

Fahrwerk und Handling: Präzision vs. Gelassenheit

Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen sportlicher Auslegung und Touring-Fokus. Die KTM 990 RC R ist darauf getrimmt, schnell auf Lenkbewegungen zu reagieren und ein direktes Feedback zu geben. Das Motorrad liegt spürbar „auf Linie“, was das Vertrauen in schnellen Richtungswechseln stärkt. Gerade auf kurvigen Strecken ist das ein klarer Vorteil.

Die Honda CB 1300 SA ist zwar ebenfalls fahrstabil, aber der Schwerpunkt liegt stärker auf Komfort und ruhigem Geradeauslauf. Das Motorrad vermittelt ein Gefühl von Stabilität, ohne dass man ständig das Gefühl hat, es „führen“ zu müssen. Auf langen Strecken, bei wechselnder Fahrbahnbeschaffenheit oder wenn die Konzentration über Stunden gefordert ist, kann diese Gelassenheit ein echter Pluspunkt sein.

Stärken und Schwächen im Handling

  • KTM 990 RC R: Stärke bei sportlicher Dynamik, schnelle Reaktion und präzises Gefühl in Kurven. Schwäche kann sein, dass die sportliche Ausrichtung weniger „entspannt“ wirkt, wenn der Fokus auf Komfort liegt.
  • Honda CB 1300 SA: Stärke bei souveräner Stabilität und angenehmem Fahrgefühl auf Distanz. Schwäche kann sein, dass das Handling weniger „spitz“ wirkt, wenn eine sehr sportliche, aggressive Fahrweise im Vordergrund steht.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Beim Thema Bremsen geht es vor allem um Dosierbarkeit und Standfestigkeit. Die KTM 990 RC R wirkt in der Bremsphase sportlich: Das Motorrad lässt sich zügig in die Verzögerung bringen und unterstützt eine dynamische Fahrweise. Wer häufig stark verzögert, profitiert von einem klaren Druckpunkt und einem Gefühl, das sich wie „Kontrolle“ anfühlt.

Die Honda CB 1300 SA setzt ebenfalls auf sicheres Verzögern, aber mit einem anderen Fokus: Die Bremsleistung wirkt insgesamt eher auf Alltag und Touring abgestimmt. Das kann sich so anfühlen, dass die Honda besonders dann überzeugt, wenn man nicht nur „hart bremst“, sondern auch häufig moderat abbremst und dabei ein gleichmäßiges, gutmütiges Verhalten erwartet.

Komfort, Sitzposition und Alltagstauglichkeit

Der größte Unterschied zwischen beiden Motorrädern zeigt sich oft nicht im technischen Datenblatt, sondern im Tagesgefühl. Die KTM 990 RC R ist sportlich positioniert. Das kann auf kurzen Strecken großartig sein, weil das Motorrad „wach“ wirkt und die Bewegungen direkt überträgt. Auf längeren Fahrten kann die sportliche Haltung jedoch schneller als anstrengend empfunden werden – vor allem, wenn Pausen seltener werden oder die Strecke unruhig ist.

Die Honda CB 1300 SA ist deutlich stärker auf Komfort ausgelegt. Die Sitzposition wirkt entspannter, und das Motorrad nimmt Unebenheiten oft gelassener. Dadurch eignet sich die Honda besonders für Fahrten, bei denen nicht nur die Kurve zählt, sondern auch die Zeit im Sattel. Wer regelmäßig längere Strecken fährt oder das Motorrad als Alltags- und Reisegerät nutzt, wird die Honda häufig als „rund“ erleben.

Komfort vs. Sportgefühl

Die KTM ist eher die Wahl für Tage, an denen Kurven, Beschleunigung und ein aktives Fahrgefühl im Mittelpunkt stehen. Die Honda ist die Wahl für Tage, an denen Kilometer gesammelt werden sollen – ohne dass der Körper nach einigen Stunden „mitarbeiten“ muss.

Elektronik, Fahrmodi und Praxisnutzen

In der Praxis spielt auch die Frage eine Rolle, wie gut das Motorrad sich in unterschiedlichen Situationen anfühlt. Die KTM 990 RC R wirkt wie ein Motorrad, das man bewusst bewegt: Gasannahme, Fahrwerk und Gesamtgefühl passen zusammen, wenn man sportlich fährt. Die Honda CB 1300 SA ist eher darauf ausgelegt, dass man auch ohne „Rennmodus“ schnell ans Ziel kommt. Gerade im Alltag, bei wechselndem Tempo oder wenn die Konzentration nicht dauerhaft auf maximaler Dynamik liegt, ist das ein Vorteil.

Welche Elektronik- oder Assistenzfunktionen im Detail vorhanden sind, hängt von Ausstattung und Baujahr ab. Entscheidend ist aber das Gesamtbild: Die KTM unterstützt eine sportliche Linie, die Honda unterstützt eine entspannte, gleichmäßige Fahrweise.

Für wen lohnt sich welcher Vergleich?

Der Vergleich KTM 990 RC R vs. Honda CB 1300 SA lässt sich am besten über die eigene Fahrrealität entscheiden. Wer oft auf kurvigen Strecken unterwegs ist, gern zügig beschleunigt und ein direktes, sportliches Feedback sucht, wird mit der KTM 990 RC R deutlich mehr „Fahrspaß pro Minute“ erleben. Wer dagegen regelmäßig lange Strecken fährt, Wert auf Komfort legt und ein Motorrad möchte, das auch bei weniger sportlicher Fahrweise souverän bleibt, findet in der Honda CB 1300 SA die passendere Wahl.

Typische Einsatzszenarien

  • KTM 990 RC R: Kurvenfahrten, sportliche Landstraßen, dynamische Ausfahrten am Wochenende, wenn das Motorrad aktiv bewegt werden soll.
  • Honda CB 1300 SA: Alltag mit längeren Fahrten, Reisen, Autobahnanteile, entspannte Touren und wenn Komfort wichtiger ist als maximale „Spitzigkeit“.

Fazit:

Die KTM 990 RC R ist die bessere Wahl, wenn sportliche Dynamik im Vordergrund steht: Das Motorrad reagiert direkt, macht Kurvenfahrten lebendig und unterstützt eine aktive Fahrweise. Wer gern Drehzahlen nutzt, präzises Handling sucht und das Motorrad als „Spaßmaschine“ versteht, wird hier glücklich.

Die Honda CB 1300 SA passt besser, wenn Komfort und Souveränität wichtiger sind: Der Motor trägt gelassen, das Fahrgefühl wirkt auf Distanz stimmig und das Motorrad eignet sich besonders für längere Touren und entspannte Fahrten. Wer Kilometer sammelt, häufig unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das auch bei weniger sportlicher Gangart zuverlässig Spaß macht, trifft mit der Honda die richtige Entscheidung.

Kurz gesagt: KTM für sportliche Kurven und aktives Fahren, Honda für Touring, Komfort und entspanntes Tempo.

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