| UVP | 15.490 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 6.960 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- sportliche Sitzposition, dennoch alltagstauglich
- cooler V2-Sound
- Motor mit ordentlich Dampf schon in der Mitte
- sehr gute Reifenwahl
- sehr gute Bremsen
- sehr gute Serien-Ausstattung
- sehr gelungenes, neues Cockpit mit Karten-Navigation
- einfache Bedienung
- Sitzhaltung auf Dauer etwas anstrengend
- schmaler Lenkeinschlag
- Tempomat nur gegen Aufpreis
- Fahrkomfort
- einfache Bedienung
- Soziusplatz
- Reichweite und Verbrauch
- Keine Assistenzsysteme
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.481 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.481 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.128 | mm |
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 782-790 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor | |
| Hubraum | 947 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 128 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 103 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 334 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 489 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 48, voll einstellbar (Federweg 147)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Umlenkdämpfer (Federweg 134)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120 / 70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180 / 55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel, Ø 41 mm (Federweg 108)mm | |
| Federung hinten | Monostoßdämpfer, Federbasis 9-fach einstellbar (Federweg 119)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge mit ProLink-Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 2 x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Nissin, Zweikolben-Bremszange ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin, Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
Fazit: kein braves Bike, sondern ein ehrlicher Pulsbeschleuniger
Die KTM 990 RC-R ist ein Motorrad für Leute, die Sport nicht nur anschauen, sondern fühlen wollen. Sie ist scharf, direkt, laut im Charakter und dabei deutlich vernünftiger, als ihr Auftritt vermuten lässt. Ja, sie fordert. Ja, sie ist im Alltag nicht immer bequem. Und ja, sie macht aus einer kurzen Ausfahrt schnell eine kleine persönliche Qualifying-Session. Aber genau deshalb funktioniert sie. Sie bringt KTM zurück in ein Segment, das lange auf ein echtes orangefarbenes Ausrufezeichen gewartet hat.
Unterm Strich ist die 990 RC-R kein Motorrad für alle. Sie ist zu fokussiert für Komfortfans, zu eigenwillig für Design-Konservative und zu sportlich für Menschen, die beim Wort „Sitzposition“ sofort an Bandscheiben denken. Aber für Fahrerinnen und Fahrer, die eine alltagstaugliche Supersport-Maschine mit Charakter, Punch und echter Rennstrecken-DNA suchen, ist sie ein ziemlich heißer Kandidat. Nicht perfekt, nicht brav, nicht leise – aber verdammt unterhaltsam. Und manchmal ist genau das der Punkt.
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne in Tornesch lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen - und wegen des stets frisch gebrühten Kaffees.
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KTM 990 RC R vs. Honda CB 500 F: Vergleich für Fahrspaß, Alltag und Anspruch
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die unterschiedlicher kaum sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend. Die KTM 990 RC R steht für sportliche Ausrichtung, knackige Fahrdynamik und eine klare Ansage in Richtung Kurven. Die Honda CB 500 F wirkt dagegen wie der ruhige Gegenpol: unkompliziert, alltagstauglich und mit einem Motorcharakter, der viele Fahrer schnell entspannt ans Ziel bringt. Im direkten Vergleich zeigt sich: Es geht weniger um „besser“ oder „schlechter“, sondern darum, welche Art von Fahrgefühl und Nutzung besser zum eigenen Stil passt.
Grundcharakter: Sportmaschine vs. entspannter Allrounder
Die KTM 990 RC R ist vom Konzept her ein Motorrad, das man spürt. Die Sitzposition ist deutlich sportlicher, die Maschine wirkt konzentriert auf zügiges Fahren und dynamisches Handling. Wer gerne früh bremst, spät einlenkt und die Linie in Kurven aktiv mitfährt, bekommt hier ein Werkzeug, das dafür gemacht ist.
Die Honda CB 500 F verfolgt einen anderen Ansatz. Sie ist weniger auf maximale Schärfe getrimmt, sondern auf ein stimmiges Gesamtpaket aus Alltagstauglichkeit, gutmütiger Handhabung und einem Motor, der nicht ständig nach Drehzahl verlangt. Das macht sie besonders interessant, wenn das Motorrad nicht nur am Wochenende, sondern auch unter der Woche genutzt wird.
Fahrdynamik und Handling: Wo die KTM glänzt, wo die Honda punktet
Im Vergleich der Fahrdynamik zeigt die KTM 990 RC R klare Stärken: Das Motorrad fühlt sich agil an, reagiert direkt auf Lenkimpulse und unterstützt sportliches Fahren spürbar. Gerade auf kurvigen Strecken wirkt die KTM wie „auf der Linie“ – sie lädt dazu ein, das Tempo zu steigern und die Maschine aktiv zu bewegen.
Die Honda CB 500 F ist ebenfalls handlich, aber auf eine andere Art. Sie vermittelt eher das Gefühl von Kontrolle und Ruhe. Das Handling ist leicht zu dosieren, was im Stadtverkehr und auf wechselnden Straßenverhältnissen Vorteile bringt. Statt „sportlich aggressiv“ steht hier „einfach souverän“ im Vordergrund.
Stärken und Schwächen im Alltag
Die KTM kann im Alltag Spaß machen, aber sie fordert mehr: Die sportliche Sitzposition und der Fokus auf dynamisches Fahren passen nicht immer zu langen, entspannten Fahrten. Außerdem ist das Motorrad eher etwas für Fahrer, die bewusst fahren wollen.
Die Honda ist dagegen prädestiniert für den Alltag. Sie wirkt weniger „angespannt“, lässt sich unkompliziert bewegen und bleibt auch bei längeren Fahrten angenehm. Als Schwäche kann man höchstens nennen, dass die CB 500 F nicht die gleiche sportliche Zuspitzung liefert wie die KTM – wer maximale Kurvenagilität sucht, wird eher bei der KTM fündig.
Motorcharakter: Drehmomentgefühl vs. entspannte Laufkultur
Der Motorcharakter ist einer der größten Unterschiede. Die KTM 990 RC R bringt einen sportlichen Anspruch mit: Sie ist darauf ausgelegt, Leistung und Antrieb in einem Rahmen zu liefern, der zügiges Fahren unterstützt. Das spürt man besonders, wenn man die Drehzahl bewusst nutzt. Die KTM belohnt Fahrweise, die nicht nur „mitrollt“, sondern aktiv gestaltet.
Die Honda CB 500 F setzt eher auf Alltagstauglichkeit und eine gutmütige Leistungsentfaltung. Der Motor wirkt dadurch weniger fordernd. Das ist ein Pluspunkt, wenn häufig im Stadtverkehr gefahren wird oder wenn das Motorrad auch mal „einfach funktionieren“ soll, ohne dass man ständig die Fahrweise an den Motor anpassen muss.
Vergleich der Fahrweise
Wer gerne sportlich beschleunigt und Kurven mit klarer Dynamik angeht, wird die KTM als deutlich passender empfinden. Wer dagegen Wert auf gleichmäßiges Fahren, entspanntes Schalten und eine souveräne Basis legt, findet in der Honda einen angenehmen Begleiter.
Bremsen und Fahrwerksgefühl: Präzision vs. Komfort
Bei der KTM 990 RC R steht die sportliche Abstimmung im Vordergrund. Das Motorrad vermittelt ein präzises Brems- und Fahrwerksgefühl, das sportliche Manöver unterstützt. In schnellen Situationen wirkt die KTM stabil und kontrolliert, solange sie in ihrem „Drehzahl- und Fahrstilfenster“ bewegt wird.
Die Honda CB 500 F ist eher auf ein ausgewogenes Gesamtgefühl ausgelegt. Die Bremsen und das Fahrwerk wirken so, dass sie im Alltag nicht nerven, sondern Sicherheit geben. Auf unruhigen Straßen oder bei wechselnden Bedingungen ist das ein Vorteil, weil das Motorrad nicht ständig „nachsportlich“ gefahren werden muss.
Stärken und Schwächen bei der Abstimmung
Die KTM punktet mit sportlicher Präzision und einem Fahrwerksgefühl, das ambitioniertes Fahren unterstützt. Die Schwäche liegt eher darin, dass diese Ausrichtung im Alltag manchmal weniger „entspannt“ wirkt.
Die Honda ist in der Abstimmung alltagstauglicher und verzeiht mehr. Wer jedoch eine sehr sportliche, aggressive Rückmeldung sucht, wird die KTM als klarer empfinden.
Sitzposition und Ergonomie: Sportlicher Fokus vs. entspannter Einstieg
Die KTM 990 RC R bietet eine deutlich sportlichere Sitzposition. Das ist ein Vorteil, wenn die Fahrhaltung aktiv und kurvenorientiert sein soll. Gleichzeitig bedeutet das: Für lange Fahrten oder für Fahrer, die eher entspannt unterwegs sind, kann die KTM weniger bequem sein.
Die Honda CB 500 F ist ergonomisch auf Alltag und angenehmes Handling ausgelegt. Die Sitzposition wirkt weniger kompromissbehaftet, wodurch sie sich besonders für regelmäßige Fahrten eignet. Als Schwäche kann man sehen, dass die Honda nicht die gleiche „Rennstrecken-Nähe“ vermittelt wie die KTM.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und „einfach losfahren“
Im Vergleich zeigt sich: Die Honda CB 500 F ist die Maschine, die man häufiger „einfach nimmt“. Sie passt gut in den Stadtverkehr, lässt sich unkompliziert bewegen und wirkt insgesamt weniger speziell. Wer ein Motorrad sucht, das nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt, wird hier schnell glücklich.
Die KTM 990 RC R ist dagegen eher die Wahl für Fahrer, die gezielt fahren. Auf der Landstraße macht sie besonders viel Sinn, wenn die Strecke Kurven bietet und man das Motorrad bewusst nutzt. Im Stadtverkehr kann sie zwar funktionieren, aber sie fühlt sich stärker nach „Sportprogramm“ an.
Wartung, Zuverlässigkeit und Kostenlogik
Bei Wartung und Service gilt im Vergleich eine einfache Logik: Sportlich ausgelegte Motorräder werden meist stärker beansprucht, wenn man sie so fährt, wie sie gedacht sind. Das kann bedeuten, dass Verschleißteile schneller an Grenzen kommen, je nachdem wie intensiv gefahren wird. Die KTM 990 RC R ist daher eher ein Motorrad für Fahrer, die ihre Wartung im Blick haben und sportliche Nutzung realistisch einplanen.
Die Honda CB 500 F wirkt dagegen wie ein Motorrad, das auf Alltag und Alltagstempo ausgelegt ist. Das spricht für eine entspanntere Nutzung und häufig auch für eine unkomplizierte Kostenlogik, sofern sie regelmäßig gewartet wird und der Fahrstil moderat bleibt.
Welche Stärken und Schwächen haben die beiden im direkten Vergleich?
KTM 990 RC R – Stärken
- Sportliches Handling mit direkter Rückmeldung
- Kurvenorientierte Ausrichtung, die dynamisches Fahren unterstützt
- Motorcharakter, der aktives Fahren belohnt
KTM 990 RC R – Schwächen
- Sportliche Sitzposition kann im Alltag weniger komfortabel sein
- Anspruch an Fahrstil und Nutzungskonzept
Honda CB 500 F – Stärken
- Alltagstauglich und unkompliziert im Handling
- Entspannte Fahrweise möglich, ohne ständig „nachzuschärfen“
- Ergonomie, die auch für längere Fahrten angenehm sein kann
Honda CB 500 F – Schwächen
- Weniger sportliche Zuspitzung als bei der KTM
- Wer maximale Dynamik sucht, wird eher zur KTM greifen
Fazit:
Die KTM 990 RC R ist die bessere Wahl, wenn der Fokus klar auf sportlicher Fahrdynamik liegt: Kurven, aktives Fahren und ein Motorrad, das auf präzise Impulse reagiert. Sie passt besonders zu Fahrern, die gezielt Touren planen, die Maschine fordern und das sportliche Setup als Vorteil sehen. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das im Alltag zuverlässig funktioniert, unkompliziert zu bewegen ist und auch bei längeren Fahrten entspannt bleibt, trifft mit der Honda CB 500 F die passendere Entscheidung. Die Honda wirkt wie der pragmatische Allrounder, der weniger fordert und dafür im täglichen Einsatz überzeugt. Kurz gesagt: KTM für sportliche Ansprüche, Honda für Alltag und entspanntes Fahren.