UVP 15.490 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 7.680 €
Baujahr von 2021 bis 2023
Der neue Sportler von KTM mit dem Motor der Duke 990.
Weiter zum Testbericht
Günstige A2 Reise-Enduro im Test
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • sportliche Sitzposition, dennoch alltagstauglich
  • cooler V2-Sound
  • Motor mit ordentlich Dampf schon in der Mitte
  • sehr gute Reifenwahl
  • sehr gute Bremsen
  • sehr gute Serien-Ausstattung
  • sehr gelungenes, neues Cockpit mit Karten-Navigation
  • einfache Bedienung
Kontra:
  • Sitzhaltung auf Dauer etwas anstrengend
  • schmaler Lenkeinschlag
  • Tempomat nur gegen Aufpreis
Pro:
  • leicht und wendig
  • geringer Verbrauch, große Reichweite
  • günstig in Anschaffung Unterhalt
  • einfache Bedienung
Kontra:
  • Windschild nicht ohne Werkzeug verstellbar
  • Einzelscheibe vorne greift etwas spät

Abmessungen & Gewicht

Gewicht195kg
Radstand1.481mm
Länge2.090mm
Radstand1.481mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.128mm
Gewicht197kg
Radstand1.445mm
Länge2.155mm
Radstand1.445mm
Sitzhöhe: 810-834 mm
Höhe1.410mm

Motor

Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor
Hubraum947ccm
Hub70mm
Bohrung92mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum471ccm
Hub67mm
Bohrung67mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung128 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment103 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite334km
Leistung48 PS bei 8.600 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite491km

Fahrwerk

RahmenbauartChrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet
Federung vorneWP APEX 48, voll einstellbar (Federweg 147)mm
Federung hintenWP APEX Umlenkdämpfer (Federweg 134)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120 / 70 ZR 17
Reifen hinten180 / 55 ZR 17
Federung vorneTelegabel 41 mm (Federweg 136)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 135)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne110/80-19
Reifen hinten160/60-17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, 2 x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 240 mm)

Fazit: kein braves Bike, sondern ein ehrlicher Pulsbeschleuniger

Die KTM 990 RC-R ist ein Motorrad für Leute, die Sport nicht nur anschauen, sondern fühlen wollen. Sie ist scharf, direkt, laut im Charakter und dabei deutlich vernünftiger, als ihr Auftritt vermuten lässt. Ja, sie fordert. Ja, sie ist im Alltag nicht immer bequem. Und ja, sie macht aus einer kurzen Ausfahrt schnell eine kleine persönliche Qualifying-Session. Aber genau deshalb funktioniert sie. Sie bringt KTM zurück in ein Segment, das lange auf ein echtes orangefarbenes Ausrufezeichen gewartet hat.

Unterm Strich ist die 990 RC-R kein Motorrad für alle. Sie ist zu fokussiert für Komfortfans, zu eigenwillig für Design-Konservative und zu sportlich für Menschen, die beim Wort „Sitzposition“ sofort an Bandscheiben denken. Aber für Fahrerinnen und Fahrer, die eine alltagstaugliche Supersport-Maschine mit Charakter, Punch und echter Rennstrecken-DNA suchen, ist sie ein ziemlich heißer Kandidat. Nicht perfekt, nicht brav, nicht leise – aber verdammt unterhaltsam. Und manchmal ist genau das der Punkt.

Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne in Tornesch lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen - und wegen des stets frisch gebrühten Kaffees.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 15.490 €
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: Orange, Schwarz

MotorradTest.de auf YouTube

KTM 990 RC R vs Honda CB 500 X: Vergleich für unterschiedliche Fahrstile

Wenn zwei Motorräder so klar unterschiedliche Charaktere mitbringen, wird der Vergleich besonders spannend. Die KTM 990 RC R steht für sportliches Temperament, präzises Kurvenfahren und eine kompromisslose Ausrichtung auf dynamische Fahrten. Die Honda CB 500 X dagegen ist als vielseitiges Allround-Motorrad gedacht: aufrecht, alltagstauglich und mit Fokus auf entspannte Touren – auch dann, wenn die Strecke nicht nur aus glattem Asphalt besteht. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich hilfreich: Man kann sehr gut erkennen, welches Motorrad eher zu den eigenen Erwartungen passt.

Grundidee und Einsatzprofil: Sportfokus vs Allround-Ansatz

Die KTM 990 RC R ist vom Konzept her nah an der sportlichen Linie: Sie will zügig bewegt werden, belohnt aktives Fahren und fühlt sich besonders dort wohl, wo Kurven, Beschleunigung und ein direkter Kontakt zur Straße im Vordergrund stehen. Die Maschine wirkt wie gemacht für Fahrer, die gerne „mit dem Motorrad arbeiten“ – also Gas, Linie und Körperposition bewusst einsetzen.

Die Honda CB 500 X verfolgt dagegen einen anderen Weg. Sie ist auf Alltag und Touren ausgelegt und bietet eine Sitzposition, die weniger „sportlich nach vorne“ drängt, sondern eher stabil und komfortabel bleibt. Dadurch eignet sie sich besonders für Menschen, die ein Motorrad suchen, das im Alltag funktioniert und auf längeren Strecken nicht anstrengend wird.

Fahrgefühl im Vergleich: Wie sich die Motorräder anfühlen

Direktheit und Dynamik bei der KTM 990 RC R

Die KTM 990 RC R spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn das Tempo steigt und die Fahrweise dynamischer wird. Das Motorrad vermittelt ein sportliches, lebendiges Gefühl. In schnellen Passagen und beim zügigen Herausbeschleunigen wirkt die Maschine besonders aufmerksam und „will“ gefahren werden. Wer gerne zügig unterwegs ist und die Kurven aktiv angeht, bekommt hier ein Motorrad, das sich nicht nach „gemütlich“ anfühlt.

Gelassenheit und Alltagstauglichkeit bei der Honda CB 500 X

Die Honda CB 500 X setzt auf ein ruhigeres, kontrolliertes Fahrgefühl. Sie wirkt weniger darauf ausgelegt, jede Beschleunigung maximal auszureizen, sondern eher darauf, gleichmäßig zu laufen und dabei komfortabel zu bleiben. Gerade im Stadtverkehr und auf Landstraßen, auf denen man nicht dauerhaft am Limit fährt, spielt die CB 500 X ihre Stärken aus: Sie bleibt handlich, vermittelt Sicherheit und macht längere Fahrten weniger „angespannt“.

Sitzposition und Ergonomie: Sportlich aktiv vs aufrecht entspannt

Ein großer Unterschied zeigt sich in der Ergonomie. Die KTM 990 RC R ist sportlich ausgelegt: Die Sitzposition unterstützt eine aktive Fahrweise und bringt den Fahrer näher an die sportliche Kontrolle. Das ist ideal, wenn man Kurven dynamisch fahren möchte. Gleichzeitig kann diese Ausrichtung bei längeren, eher entspannten Fahrten oder im dichten Stadtverkehr weniger angenehm sein, weil der Körper stärker „mitarbeitet“.

Die Honda CB 500 X ist deutlich aufrecht positioniert. Das sorgt für mehr Übersicht und reduziert das Gefühl von „Daueranspannung“. Für viele Fahrer ist das ein entscheidender Punkt: Wer ein Motorrad sucht, das auch nach mehreren Stunden noch entspannt wirkt, findet in der CB 500 X meist die passendere Basis.

Fahrwerk und Handling: Präzision vs Vielseitigkeit

Kurvenpräzision der KTM 990 RC R

Die KTM 990 RC R ist darauf ausgelegt, in sportlicher Gangart präzise zu reagieren. Das Handling wirkt direkter, und das Motorrad unterstützt eine dynamische Linienwahl. In schnellen Kurven und bei zügigen Richtungswechseln zeigt sich der sportliche Charakter besonders deutlich. Wer gerne „spitz“ fährt, bekommt hier ein Motorrad, das sich wie ein Werkzeug für Kurven anfühlt.

Stabilität und Komfort der Honda CB 500 X

Die Honda CB 500 X ist im Handling weniger auf maximale Sportlichkeit getrimmt, dafür aber auf Alltag und Touren. Sie vermittelt Stabilität, bleibt gut kontrollierbar und eignet sich auch dann, wenn die Strecke nicht perfekt ist. Gerade auf längeren Fahrten, bei wechselnden Untergründen oder wenn man nicht dauerhaft sportlich fährt, ist das ein Vorteil: Die Maschine bleibt berechenbar und reduziert Stress.

Leistungscharakter: Wie die Motoren den Unterschied machen

Beim Vergleich der KTM 990 RC R und der Honda CB 500 X zeigt sich vor allem, wie unterschiedlich Leistung eingesetzt wird. Die KTM 990 RC R wirkt auf den ersten Blick als „Sportmaschine“: Sie ist darauf ausgelegt, zügig zu beschleunigen und in dynamischen Situationen schnell zu reagieren. Das macht sie besonders interessant für Fahrer, die gerne beschleunigen, überholen oder Kurven mit Schwung angehen.

Die Honda CB 500 X setzt dagegen auf einen Charakter, der eher auf gleichmäßiges Fahren und Alltagstauglichkeit abzielt. Sie ist nicht dafür bekannt, im Sportmodus ständig maximale Reserven auszuspielen, sondern eher dafür, dass sie sich im normalen Fahrbetrieb angenehm und souverän anfühlt. Wer häufig pendelt, Touren plant oder einfach ein Motorrad möchte, das zuverlässig „mitgeht“, wird die CB 500 X oft als entspannter erleben.

Bremsen und Sicherheit im Alltag

Beide Motorräder können im Alltag sicher bewegt werden, aber der Fokus ist unterschiedlich. Die KTM 990 RC R ist durch ihren sportlichen Anspruch stärker auf dynamische Situationen ausgelegt. Das bedeutet: Bei zügiger Fahrweise ist das Motorrad so konzipiert, dass es mit sportlichen Anforderungen gut zurechtkommt. Wer häufig dynamisch fährt, profitiert von dieser Ausrichtung.

Die Honda CB 500 X ist dagegen stärker auf kontrollierte, alltagstaugliche Sicherheit ausgelegt. Gerade im Stadtverkehr und auf längeren Strecken zählt weniger „Sport-Feeling“, sondern mehr Ruhe, gute Dosierbarkeit und ein Gefühl von Stabilität. In diesem Bereich spielt die CB 500 X ihre Stärken aus.

Komfort, Windschutz und Alltag: Wer gewinnt im täglichen Einsatz?

Im Alltag zählt vor allem, wie gut ein Motorrad im Alltag „funktioniert“. Die KTM 990 RC R kann im Stadtverkehr zwar bewegt werden, aber sie ist eher für sportliche Einsätze gemacht. Wer viel im Stop-and-Go fährt oder lange Strecken entspannt zurücklegt, kann die sportliche Ausrichtung als weniger komfortabel empfinden.

Die Honda CB 500 X ist hier klar im Vorteil, weil sie für genau diese Nutzung gedacht ist. Die aufrechte Sitzposition, die tourentaugliche Auslegung und das insgesamt weniger „sportlich fordernde“ Fahrgefühl machen sie besonders attraktiv für Pendler und Fahrer, die ein Motorrad für viele Situationen suchen.

Touren und Langstrecke: Welche Maschine macht mehr Spaß auf Reisen?

Für längere Touren ist nicht nur die Motorleistung entscheidend, sondern auch, wie ermüdend das Motorrad im Fahrbetrieb ist. Die KTM 990 RC R kann auf Touren durchaus Freude machen, vor allem wenn die Route kurvig ist und man die Fahrt aktiv gestaltet. Dann wird die sportliche Basis zum Vorteil. Bei sehr langen, gleichmäßigen Strecken oder wenn man bewusst entspannt fährt, kann die sportliche Ergonomie jedoch schneller an Grenzen stoßen.

Die Honda CB 500 X ist für Langstrecken meist die entspanntere Wahl. Sie wirkt weniger wie ein Motorrad, das „eingespannt“ werden will, sondern eher wie ein Begleiter, der gleichmäßig mitläuft. Dadurch eignet sie sich besonders für Fahrer, die Touren planen, mehrere Stunden am Stück fahren und dabei nicht ständig in eine sportliche Haltung wechseln möchten.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

KTM 990 RC R – Stärken

  • Sportliches Fahrgefühl mit direkter Rückmeldung bei dynamischer Fahrweise
  • Kurvenfokus: unterstützt eine aktive Linienwahl und zügige Passagen
  • Anspruch macht Spaß: ideal für Fahrer, die gerne kontrolliert am Limit fahren

KTM 990 RC R – Schwächen

  • Weniger „entspannt“ im Alltag, besonders bei längeren, ruhigen Fahrten
  • Sportliche Ergonomie kann im Stadtverkehr oder auf Dauerstrecken anstrengender wirken

Honda CB 500 X – Stärken

  • Alltagstauglich durch aufrechte Sitzposition und kontrolliertes Fahrgefühl
  • Tourenorientiert: weniger ermüdend bei längeren Strecken
  • Vielseitig für unterschiedliche Streckenprofile

Honda CB 500 X – Schwächen

  • Weniger sportlicher Anspruch im Vergleich zur KTM bei sehr dynamischer Fahrweise
  • Wer maximale Performance im Kurven- oder Beschleunigungsfokus sucht, könnte schneller „unterfordert“ sein

Für wen passt welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches Fahrprofil besser zu den eigenen Erwartungen passt. Die KTM 990 RC R ist vor allem dann die richtige Wahl, wenn Kurven, Beschleunigung und ein sportliches, direktes Fahrgefühl im Mittelpunkt stehen. Wer gerne dynamisch fährt, aktiv die Linie bestimmt und das Motorrad als sportliches Werkzeug versteht, wird hier viel Freude haben.

Die Honda CB 500 X ist dagegen die bessere Wahl, wenn ein Motorrad für viele Situationen gesucht wird: Stadt, Landstraße, Wochenendtour und auch mal eine Strecke, die nicht nur perfekt asphaltiert ist. Wer Komfort, Übersicht und ein entspannteres Fahrgefühl priorisiert, findet in der CB 500 X meist die passendere Basis.

Fazit:

Die KTM 990 RC R ist die Wahl für Fahrer, die sportlich unterwegs sein wollen und ein Motorrad suchen, das dynamische Fahrten mit direktem Feedback unterstützt. Stärken zeigt sie vor allem beim aktiven Kurvenfahren und bei zügiger Gangart – dort macht sie besonders viel Spaß. Wer jedoch überwiegend entspannt pendelt oder lange Strecken ohne sportliche „Anspannung“ fahren möchte, kann die sportliche Ausrichtung als weniger angenehm empfinden.

Die Honda CB 500 X passt besser zu einem breiten Einsatzspektrum: Alltag, Touren und wechselnde Streckenprofile. Sie wirkt weniger fordernd, bleibt komfortabel und vermittelt ein ruhiges, sicheres Fahrgefühl. Wer ein vielseitiges Motorrad sucht, das zuverlässig funktioniert und auf längeren Fahrten weniger ermüdet, findet in der CB 500 X den stimmigeren Begleiter. Kurz gesagt: Sport und Dynamik sprechen eher für die KTM – Allround-Komfort und Touren eher für die Honda.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙