| UVP | 15.490 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 7.295 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- sportliche Sitzposition, dennoch alltagstauglich
- cooler V2-Sound
- Motor mit ordentlich Dampf schon in der Mitte
- sehr gute Reifenwahl
- sehr gute Bremsen
- sehr gute Serien-Ausstattung
- sehr gelungenes, neues Cockpit mit Karten-Navigation
- einfache Bedienung
- Sitzhaltung auf Dauer etwas anstrengend
- schmaler Lenkeinschlag
- Tempomat nur gegen Aufpreis
- sehr einfaches Fahrverhalten
- komfortable Maschine
- erwachsene Anmutung
- quirliger Motor
- eingeschränkte Offroad-Fähigkeit
- ABS nur gemeinsam vorne und hinten abschaltbar
- Tempomat und Quickshifter nicht erhältlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.481 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.481 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.128 | mm |
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Länge | 2.300 | mm |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Sitzhöhe: | 870 | mm |
| Höhe | 1.460 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor | |
| Hubraum | 947 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 451 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 128 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 103 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 334 | km |
| Leistung | 45 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 48, voll einstellbar (Federweg 147)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Umlenkdämpfer (Federweg 134)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120 / 70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180 / 55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm USD Teleskopgabel (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | Uni-Trak-Schwinge (Federweg 196)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 M/C 54S | |
| Reifen hinten | 140/70-17 M/C 66S | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 2 x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Halbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 230 mm) | |
Fazit: kein braves Bike, sondern ein ehrlicher Pulsbeschleuniger
Die KTM 990 RC-R ist ein Motorrad für Leute, die Sport nicht nur anschauen, sondern fühlen wollen. Sie ist scharf, direkt, laut im Charakter und dabei deutlich vernünftiger, als ihr Auftritt vermuten lässt. Ja, sie fordert. Ja, sie ist im Alltag nicht immer bequem. Und ja, sie macht aus einer kurzen Ausfahrt schnell eine kleine persönliche Qualifying-Session. Aber genau deshalb funktioniert sie. Sie bringt KTM zurück in ein Segment, das lange auf ein echtes orangefarbenes Ausrufezeichen gewartet hat.
Unterm Strich ist die 990 RC-R kein Motorrad für alle. Sie ist zu fokussiert für Komfortfans, zu eigenwillig für Design-Konservative und zu sportlich für Menschen, die beim Wort „Sitzposition“ sofort an Bandscheiben denken. Aber für Fahrerinnen und Fahrer, die eine alltagstaugliche Supersport-Maschine mit Charakter, Punch und echter Rennstrecken-DNA suchen, ist sie ein ziemlich heißer Kandidat. Nicht perfekt, nicht brav, nicht leise – aber verdammt unterhaltsam. Und manchmal ist genau das der Punkt.
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne in Tornesch lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen - und wegen des stets frisch gebrühten Kaffees.
Fazit
Die Kawasaki KLE 500 SE ist ein gelungener Allrounder, der mit Leistung, Komfort und Zuverlässigkeit punktet. Sie eignet sich sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Fahrer, die ein robustes und vielseitiges Motorrad suchen. Wer eine Maschine für den täglichen Gebrauch und gelegentliche Abenteuer abseits der Straße sucht, wird mit der KLE 500 SE bestens bedient. Für extremes Hard-Enduro ist sie allerdings nicht gebaut, das merkt man schon an der mässigen Bodenfreiheit. Trotzdem: Ein ehrliches Motorrad ohne überflüssigen Elektronik-Schnickschnack, das genau das tut, was draufsteht: Abenteuer im Alltag ermöglichen.Ausprobieren könnt Ihr die KLE 500 SE am besten bei Heller & Soltau im schönen beschaulichen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die KLE besonders wohl fühlt. Und natürlich gibt es dort auch jede Menge anderer Kawas, die man probefahren kann - und auch Bikes von Husqvarna findet ihr da.
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KTM 990 RC R vs. Kawasaki KLE 500 SE: Vergleich für Straße, Alltag und Abenteuer
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken, lohnt sich ein genauer Blick: Die KTM 990 RC R steht für sportliche Dynamik und eine klare Ausrichtung auf zügiges Fahren. Die Kawasaki KLE 500 SE dagegen ist eher die pragmatische Wahl für alltagstaugliche Touren, mit einer Portion Abenteuer, die auch abseits der perfekten Asphaltlinie Spaß macht. Im folgenden Vergleich werden die wichtigsten Punkte gegenübergestellt – damit leichter wird, welches Bike zum eigenen Fahrstil passt.
Grundcharakter: Sportlichkeit vs. vielseitige Tour
Die KTM 990 RC R ist vom Konzept her ein Motorrad, das Kurven liebt. Die Sitzposition und die gesamte Geometrie zielen darauf ab, das Bike aktiv zu bewegen. Wer gerne zügig unterwegs ist, findet hier eine Maschine, die sich schnell auf Tempo einstellt und sportliche Impulse belohnt.
Die Kawasaki KLE 500 SE wirkt dagegen wie ein zuverlässiger Begleiter für längere Strecken. Sie ist weniger auf maximale Schräglagen-Performance getrimmt, sondern auf Kontrolle und Alltagstauglichkeit. Gerade wenn die Route nicht nur aus glattem Asphalt besteht, spielt die KLE ihre Stärken aus.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Motorcharakter zeigt sich der größte Unterschied: Die KTM 990 RC R liefert spürbar mehr sportliche Reserven und sorgt für ein dynamisches Ansprechverhalten. Das macht sich besonders beim Beschleunigen aus Kurven heraus bemerkbar. Die Maschine wirkt dabei wie ein Werkzeug für zügige Fahrten: Gas geben, Linie halten, Tempo aufbauen.
Die Kawasaki KLE 500 SE setzt eher auf einen gleichmäßigen, gut dosierbaren Antrieb. Statt „Schlagartig“ steht hier „Kontrolliert“ im Vordergrund. Das ist angenehm, wenn die Strecke unübersichtlich ist oder wenn entspanntes Fahren Priorität hat. Auch im Gelände-ähnlichen Umfeld hilft ein gut beherrschbarer Motor, weil man weniger mit abrupten Leistungswechseln kämpfen muss.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- KTM 990 RC R: Stärke ist die sportliche Durchzugskraft und das schnelle Hochdrehen für dynamische Fahrten. Schwäche: Wer eher gemütlich unterwegs ist, empfindet die Ausrichtung manchmal als „zu sportlich“ – vor allem, wenn man selten das Potenzial abruft.
- Kawasaki KLE 500 SE: Stärke ist die gut dosierbare Art, die sich für Alltag und gemischte Strecken eignet. Schwäche: Bei rein sportlicher Fahrweise und hohen Tempi fehlt im Vergleich die unmittelbare Dynamik der KTM.
Fahrwerk und Handling: Kurvenpräzision vs. Geländekontrolle
Im Handling zeigt die KTM 990 RC R ihre sportliche Herkunft. Das Fahrwerk und die Geometrie unterstützen ein aktives Fahren: Die Maschine lässt sich zügig in die Kurve bringen und vermittelt ein direktes Feedback. Wer gerne präzise Linien fährt, wird hier schnell ein Gefühl für das Motorrad bekommen.
Die Kawasaki KLE 500 SE ist in der Praxis oft die entspanntere Wahl, wenn die Straße nicht perfekt ist. Das Fahrwerk ist auf Komfort und Stabilität ausgelegt, sodass Unebenheiten weniger „durchgereicht“ werden. Gerade auf Schotter, schlechten Straßen oder bei wechselnden Untergründen wirkt die KLE souverän, weil sie nicht nur für eine ideale Fahrbahn optimiert ist.
Was das in der Praxis bedeutet
- KTM 990 RC R: Vorteil bei kurvigen Strecken und sportlicher Fahrweise. Nachteil: Auf unruhigen Untergründen kann die sportliche Ausrichtung weniger verzeihen als ein tourorientiertes Setup.
- Kawasaki KLE 500 SE: Vorteil bei gemischten Strecken und wenn Komfort wichtiger ist. Nachteil: Bei maximal sportlichem Tempo ist die KTM im Vergleich klar im Element.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen zeigt sich: Die KTM 990 RC R ist darauf ausgelegt, auch bei sportlicher Fahrweise schnell und kontrolliert zu verzögern. Das ist besonders wertvoll, wenn man häufig aus höheren Geschwindigkeiten in Kurven geht. Die Dosierbarkeit und das Gefühl beim Anbremsen unterstützen eine dynamische Linie.
Die Kawasaki KLE 500 SE punktet im Vergleich vor allem mit Alltagstauglichkeit. Die Bremsleistung ist so ausgelegt, dass sie im normalen Fahrbetrieb zuverlässig funktioniert. Auf wechselnden Untergründen hilft das Gesamtpaket aus Fahrwerk und Bremsgefühl, um kontrolliert zu bleiben.
Stärken und Schwächen bei den Bremsen
- KTM 990 RC R: Stärke ist die sportliche Bremsperformance für zügige Runden. Schwäche: Wer selten sportlich bremst, nutzt das Potenzial nicht vollständig.
- Kawasaki KLE 500 SE: Stärke ist die alltagstaugliche, gut beherrschbare Bremscharakteristik. Schwäche: Bei sehr sportlicher Fahrweise wirkt die KTM im Vergleich „zielgenauer“.
Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt wie lange bequem?
Die KTM 990 RC R setzt auf eine sportliche Sitzposition. Das unterstützt das aktive Fahren, kann aber auf längeren Strecken spürbar werden, wenn man eher entspannt unterwegs ist. Wer gerne „in Bewegung“ fährt, profitiert davon – wer lange Touren mit viel Geradeausanteil plant, sollte das berücksichtigen.
Die Kawasaki KLE 500 SE ist ergonomisch stärker auf Alltag und Tour ausgelegt. Die Sitzposition wirkt weniger kompromissbereit und erleichtert längeres Fahren. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn man nicht nur eine Runde drehen möchte, sondern mehrere Stunden unterwegs ist.
Alltagstauglichkeit und Einsatzbereiche
Im Alltag spielt die Kawasaki KLE 500 SE ihre Vielseitigkeit aus. Sie passt gut zu Pendelstrecken, Wochenendtouren und Fahrten, bei denen die Route spontan entscheidet. Auch wenn das Wetter oder der Zustand der Straßen nicht ideal ist, bleibt die KLE ein angenehmer Partner.
Die KTM 990 RC R ist dagegen stärker auf „Fahren mit Fokus“ ausgelegt. Sie eignet sich besonders für Tage, an denen Kurven, Tempo und Fahrspaß im Vordergrund stehen. Für den reinen Alltagsbetrieb kann sie funktionieren – aber sie fühlt sich am besten an, wenn man ihre sportliche Ausrichtung bewusst nutzt.
Für welche Strecken passt welches Motorrad?
- KTM 990 RC R: Kurvige Landstraßen, sportliche Ausfahrten, Fahrten mit klarer Zielsetzung.
- Kawasaki KLE 500 SE: Gemischte Strecken, längere Touren, Alltag mit gelegentlichen Abstechern abseits des perfekten Asphalts.
Kaufberatung: Worauf beim Vergleich besonders achten?
Beim Kauf sollte nicht nur der Vergleich auf dem Papier zählen, sondern auch der eigene Anspruch. Die KTM 990 RC R ist die bessere Wahl, wenn sportliche Dynamik und kurvenorientiertes Handling Priorität haben. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das flexibel bleibt, auch bei wechselnden Bedingungen entspannt fährt und Touren komfortabel unterstützt, wird mit der Kawasaki KLE 500 SE eher glücklich.
Ein weiterer Punkt ist die Erwartung an das Fahrgefühl: Die KTM belohnt aktives Fahren und sorgt für ein intensives, sportliches Feedback. Die KLE ist eher die Maschine für ruhiges, kontrolliertes Vorankommen – mit dem Vorteil, dass sie nicht so stark auf „perfekte Bedingungen“ angewiesen ist.
Fazit:
Die KTM 990 RC R ist die richtige Wahl, wenn sportliche Fahrweise im Mittelpunkt steht: Kurven, zügiges Beschleunigen und ein direktes, dynamisches Handling machen den Reiz aus. Sie passt besonders zu Fahrern, die ihre Touren bewusst sportlich gestalten und das Motorrad als „Werkzeug“ für Fahrspaß nutzen möchten. Wer dagegen häufig entspannt unterwegs ist oder längere Strecken mit wechselnden Straßenverhältnissen plant, könnte die sportliche Ausrichtung als weniger passend empfinden.
Die Kawasaki KLE 500 SE empfiehlt sich für alle, die ein vielseitiges Motorrad für Alltag und Tour suchen: kontrollierbarer Motorcharakter, komfortablere Ergonomie und ein Setup, das auch auf weniger perfekten Untergründen souverän bleibt. Sie ist ideal für Fahrer, die Flexibilität wollen und nicht nur auf Asphalt-Performance setzen. Kurz gesagt: KTM für sportliche Ansprüche, KLE für vielseitige Touren und entspanntes Vorankommen.