UVP 15.490 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 14.995 €
Baujahr von 2020 bis 2024
Der neue Sportler von KTM mit dem Motor der Duke 990.
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Ausgereifter Sporttourer ohne Schwächen - die Ninja 1000 SX kann fast alles.
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Pro und Kontra

Pro:
  • sportliche Sitzposition, dennoch alltagstauglich
  • cooler V2-Sound
  • Motor mit ordentlich Dampf schon in der Mitte
  • sehr gute Reifenwahl
  • sehr gute Bremsen
  • sehr gute Serien-Ausstattung
  • sehr gelungenes, neues Cockpit mit Karten-Navigation
  • einfache Bedienung
Kontra:
  • Sitzhaltung auf Dauer etwas anstrengend
  • schmaler Lenkeinschlag
  • Tempomat nur gegen Aufpreis
Pro:
  • mega-ausgereifte Maschine
  • seidiger 4-Zylinder mit Punch und enormer Elastizität
  • softe Sitzposition, auch für längere Strecken mit Sozia geeignet
  • technisch sehr gut ausgestattet
Kontra:
  • teilweise Lärm je nach Einstellung des Windschilds
  • geringfügige Vibrationen

Abmessungen & Gewicht

Gewicht195kg
Radstand1.481mm
Länge2.090mm
Radstand1.481mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.128mm
Gewicht235kg
Radstand1.440mm
Länge2.100mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 835 mm
Höhe1.190mm

Motor

Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor
Hubraum947ccm
Hub70mm
Bohrung92mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartViertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum1.043ccm
Hub56mm
Bohrung77mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung128 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment103 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite334km
Leistung142 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment111 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.247km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite328km

Fahrwerk

RahmenbauartChrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet
Federung vorneWP APEX 48, voll einstellbar (Federweg 147)mm
Federung hintenWP APEX Umlenkdämpfer (Federweg 134)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120 / 70 ZR 17
Reifen hinten180 / 55 ZR 17
RahmenbauartDoppelprofilrahmen
Federung vorne41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm
Federung hintenHorizontaler Backlink-Gasdruck-Stoßdämpfer (Federweg 144)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten190/50ZR17M/C (73W)

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, 2 x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppel-Petal-Bremsscheiben, Doppelt radial montiert, 4-Kolben ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzel-Petal-Bremsscheibe, Einkolben ( Ø 250 mm)

Fazit: kein braves Bike, sondern ein ehrlicher Pulsbeschleuniger

Die KTM 990 RC-R ist ein Motorrad für Leute, die Sport nicht nur anschauen, sondern fühlen wollen. Sie ist scharf, direkt, laut im Charakter und dabei deutlich vernünftiger, als ihr Auftritt vermuten lässt. Ja, sie fordert. Ja, sie ist im Alltag nicht immer bequem. Und ja, sie macht aus einer kurzen Ausfahrt schnell eine kleine persönliche Qualifying-Session. Aber genau deshalb funktioniert sie. Sie bringt KTM zurück in ein Segment, das lange auf ein echtes orangefarbenes Ausrufezeichen gewartet hat.

Unterm Strich ist die 990 RC-R kein Motorrad für alle. Sie ist zu fokussiert für Komfortfans, zu eigenwillig für Design-Konservative und zu sportlich für Menschen, die beim Wort „Sitzposition“ sofort an Bandscheiben denken. Aber für Fahrerinnen und Fahrer, die eine alltagstaugliche Supersport-Maschine mit Charakter, Punch und echter Rennstrecken-DNA suchen, ist sie ein ziemlich heißer Kandidat. Nicht perfekt, nicht brav, nicht leise – aber verdammt unterhaltsam. Und manchmal ist genau das der Punkt.

Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne in Tornesch lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen - und wegen des stets frisch gebrühten Kaffees.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 15.490 €
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: Orange, Schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Diese Maschine ist einfach toll! Volker und Dietmar wollten gar nicht mehr absteigen, das gibt es selten. Man merkt dem Bike seine Reife überall an. Alles funktioniert leicht und einfach und die Maschine schenkt dem Pilot auf Anhieb volles Vertrauen. Die wird garantiert so schnell nicht kaputt gehen, das strahlt sie zumindest aus. Sie eignet sich für all diejenigen, die während einer längeren Tour auch mal sportlich unterwegs sein wollen - gerne auch mit Beifahrer, denn auch der fühlt sich pudelwohl auf der SX.
 
Kawa selbst sagt zur Ninja 1000 SX: "Touren und Sport – die Ninja 1000SX bietet das Beste aus beiden Welten". Normalerweise lachen wir über diese Marketingsprüche, in diesem Falle trifft es aber den Nagel auf den Kopf.
 
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Heller & Soltau, dem mit Abstand besten Kawasaki-Händler in Norddeutschland! Unser Tipp zur Ninja 1000 SX: Unbedingt Probefahren.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 13.945 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 10.000€
  • Baujahre: 2011-2021
  • Farben: rot, grün, schwarz

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KTM 990 RC R vs. Kawasaki Ninja 1000 SX – welcher Motorradtyp passt besser?

Wer zwischen der KTM 990 RC R und der Kawasaki Ninja 1000 SX schwankt, entscheidet im Grunde nicht nur über zwei Modelle, sondern über zwei unterschiedliche Philosophien. Die KTM steht für kompromissloses, sportlich geprägtes Fahren mit Fokus auf Agilität und dynamisches Handling. Die Kawasaki Ninja 1000 SX dagegen ist stärker auf den Alltag und längere Strecken ausgerichtet: Sie kombiniert sportliche Ansprüche mit einer Reise- und Komfortorientierung, die auf dem Weg zum Ziel genauso wichtig ist wie das Ziel selbst.

Im folgenden Vergleich werden die typischen Unterschiede herausgearbeitet: Wie wirken sich Motorcharakter, Fahrwerkseigenschaften, Bremsen, Ergonomie und Ausstattung auf das Fahrgefühl aus? Dabei geht es weniger um einzelne Zahlen, sondern darum, wie sich die jeweiligen Stärken im Alltag und auf der Hausstrecke bemerkbar machen.

Motorcharakter: sportlich direkt vs. souverän tourentauglich

Die KTM 990 RC R wirkt im Charakter deutlich „sportlicher“: Der Motor ist darauf ausgelegt, zügig zu reagieren und das Tempo aus dem Drehzahlbereich heraus aufzubauen. Das passt besonders gut zu Fahrern, die Kurven nicht nur durchrollen, sondern aktiv gestalten möchten. Wer gern früh beschleunigt, die Linie sauber hält und das Motorrad spürbar „mitnimmt“, findet hier eine sehr direkte Rückmeldung.

Die Kawasaki Ninja 1000 SX verfolgt einen anderen Ansatz. Der Motor ist so abgestimmt, dass er sich sowohl im Alltag als auch bei längeren Touren angenehm kontrollieren lässt. Das bedeutet: weniger „Ringen“ um den richtigen Moment, dafür ein gleichmäßigeres Vorankommen. Gerade auf Strecken mit wechselndem Tempo fühlt sich die Kawasaki oft entspannter an, ohne dabei den sportlichen Anspruch zu verlieren.

Stärken und Schwächen im Motorbetrieb

KTM 990 RC R: Stärke ist die unmittelbare Dynamik und das sportliche Ansprechverhalten. Schwäche kann sein, dass der Fokus klar Richtung Fahrspaß geht und das Motorrad damit weniger „komfortabel entspannt“ wirkt, wenn man vor allem gleichmäßiges Cruisen sucht.

Kawasaki Ninja 1000 SX: Stärke ist die souveräne, alltagstaugliche Motorentfaltung. Schwäche kann sein, dass das Gefühl nicht ganz so „rennstrecken-nah“ ist wie bei der KTM, wenn die Priorität ausschließlich auf maximaler Sportlichkeit liegt.

Fahrwerk und Handling: präzise Kurvenmaschine vs. sportlicher Reisebegleiter

Beim Handling zeigt sich der Unterschied zwischen beiden Konzepten sehr deutlich. Die KTM 990 RC R ist auf agiles, schnelles Umsetzen von Fahrbefehlen ausgelegt. Das Motorrad lädt dazu ein, in Kurven zügig zu arbeiten: Einmal richtig eingelenkt, bleibt die Linie stabil, und das Motorrad vermittelt ein klares Gefühl dafür, wie viel Reserve noch vorhanden ist. Gerade auf kurvigen Strecken wirkt die KTM wie eine Maschine, die man gern „arbeitet“ – mit Blick auf Bremspunkte, Schräglage und das Timing beim Herausbeschleunigen.

Die Kawasaki Ninja 1000 SX ist ebenfalls sportlich, aber mit einem anderen Schwerpunkt. Das Fahrwerk zielt stärker darauf ab, auch bei längeren Fahrten und wechselnden Straßenbedingungen ruhig und kontrolliert zu bleiben. Dadurch entsteht ein sehr angenehmes Gesamtpaket: Das Motorrad bleibt handlich, ohne dass man ständig das Gefühl hat, das Setup „gegen“ die Straße ausgleichen zu müssen.

Wie sich das im Alltag anfühlt

KTM 990 RC R: Stärken liegen in der schnellen Reaktion und dem präzisen Kurvengefühl. Schwächen zeigen sich eher dann, wenn die Strecke unruhig wird oder wenn man viel im Stadtverkehr unterwegs ist und Komfort wichtiger wird als maximale Sportlichkeit.

Kawasaki Ninja 1000 SX: Stärken liegen in der Ausgewogenheit zwischen sportlicher Linie und Reise-Komfort. Schwächen können auftreten, wenn eine sehr „spitze“ Rennstrecken-Charakteristik erwartet wird, denn die SX ist bewusst der vielseitigere Typ.

Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen beim Verzögern

Beide Motorräder sind auf zügiges Fahren ausgelegt, aber die Art des Bremsens unterscheidet sich im Gesamteindruck. Die KTM 990 RC R wirkt dabei wie ein Motorrad, das beim Verzögern sehr direkt anspricht und das Vertrauen in die Vorderachse schnell aufbaut. Das hilft besonders beim sportlichen Fahren, wenn häufig aus höheren Geschwindigkeiten in die Kurve gebremst wird.

Die Kawasaki Ninja 1000 SX setzt ebenfalls auf starke Bremsleistung, kombiniert das aber mit einem sehr kontrollierten Gefühl über das gesamte Fahrmanöver. Das ist vor allem dann ein Vorteil, wenn die Bedingungen variieren: Nasse Abschnitte, wechselnde Beläge oder längere Bremsphasen auf der Landstraße. Hier spielt die Stabilität eine große Rolle.

Stärken und Schwächen bei der Brems-Praxis

KTM 990 RC R: Stärke ist die direkte Rückmeldung und die sportliche Bremscharakteristik. Schwäche kann sein, dass das Motorrad bei weniger sportlicher Fahrweise weniger „entspannt“ wirkt, weil die gesamte Dynamik auf aktives Fahren ausgelegt ist.

Kawasaki Ninja 1000 SX: Stärke ist die souveräne Kontrolle und die gleichmäßige Wirkung über unterschiedliche Situationen. Schwäche kann sein, dass das „Renngefühl“ nicht so stark im Vordergrund steht wie bei der KTM.

Ergonomie und Sitzposition: sportlich kompakt vs. komfortorientiert

Die Ergonomie ist ein entscheidender Punkt, weil sie direkt beeinflusst, wie lange man sich wohlfühlt. Die KTM 990 RC R ist eher kompakt und sportlich ausgelegt. Das sorgt für ein sehr aktives Fahrgefühl, bei dem der Fahrer „im Motorrad“ sitzt. Für kurze bis mittlere sportliche Ausfahrten ist das oft ein Vorteil, weil die Position das schnelle Arbeiten in Kurven unterstützt.

Die Kawasaki Ninja 1000 SX ist dagegen stärker auf Komfort ausgelegt. Die Sitzposition wirkt so gestaltet, dass auch längere Strecken nicht zur Belastung werden. Dazu kommt, dass die SX als Sporttourer gedacht ist: Windschutz und die generelle Reiseausrichtung machen sich besonders auf Autobahn- und Landstraßenetappen bemerkbar.

Für wen welche Haltung besser passt

KTM 990 RC R: Ideal für Fahrer, die häufig sportlich unterwegs sind und bei denen die aktive Sitzposition Teil des Fahrspaßes ist. Weniger ideal, wenn der Fokus auf langen Touren mit maximaler Bequemlichkeit liegt.

Kawasaki Ninja 1000 SX: Ideal für alle, die sportlich fahren möchten, aber auch regelmäßig längere Strecken absolvieren. Weniger ideal, wenn eine sehr „track-nahe“ Haltung und ein kompromissloses Sportbike-Gefühl im Vordergrund stehen.

Elektronik und Ausstattung: Fokus auf Fahrspaß vs. Reise-Assistenz

Bei der KTM 990 RC R steht die Fahrdynamik im Mittelpunkt. Die Elektronik unterstützt das sportliche Fahren, ohne das Motorrad in einen „Tourenmodus“ zu verwandeln. Das passt gut zu Fahrern, die gern selbst entscheiden, wie aggressiv gefahren wird, und die die Maschine als direktes Werkzeug für sportliche Manöver sehen.

Die Kawasaki Ninja 1000 SX ist in der Ausrichtung stärker auf den Alltag und die Reise ausgelegt. Elektronische Helfer und die generelle Ausstattung zielen darauf ab, das Motorrad über viele Kilometer hinweg angenehm und kontrolliert zu bewegen. Das ist besonders wertvoll, wenn die Fahrt nicht nur aus Kurven besteht, sondern auch aus Autobahnanteilen, wechselndem Wetter oder längeren Etappen.

Stärken und Schwächen der Ausstattung

KTM 990 RC R: Stärke ist die sportliche Unterstützung, die das Fahrgefühl nicht „übersteuert“. Schwäche kann sein, dass Features, die vor allem Komfort und Reiseerleichterung bieten, weniger im Vordergrund stehen.

Kawasaki Ninja 1000 SX: Stärke ist die alltagstaugliche Gesamtpaket-Logik: Komfort, Kontrolle und Reiseorientierung greifen ineinander. Schwäche kann sein, dass wer maximal puren Sport sucht, die SX als etwas „runder“ und weniger spitz empfindet.

Fazit: welches Bike für wen?

Die KTM 990 RC R ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf sportlichem Fahren liegt: Kurvenarbeit, direktes Ansprechverhalten, präzises Handling und ein Motorradgefühl, das Lust auf aktives Fahren macht. Wer häufig auf der Hausstrecke unterwegs ist, kurze bis mittlere Touren bevorzugt und die sportliche Kompaktheit als Vorteil sieht, wird mit der KTM sehr wahrscheinlich mehr „Kick“ bekommen.

Die Kawasaki Ninja 1000 SX passt besser, wenn sportliche Ansprüche mit echter Reise- und Alltagstauglichkeit kombiniert werden sollen. Das Motorrad wirkt wie ein souveräner Sporttourer: kontrolliert in wechselnden Situationen, angenehm über längere Strecken und mit einer Ergonomie, die auch nach vielen Kilometern noch Spaß macht. Wer regelmäßig weitere Distanzen fährt, Wert auf Windschutz und Komfort legt und dabei trotzdem sportlich unterwegs sein möchte, findet in der SX den stimmigeren Begleiter.

Kurz gesagt: KTM für den sportlichen Fokus, Kawasaki für die vielseitige Touren-Performance.

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