| UVP | 15.490 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 8.195 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- sportliche Sitzposition, dennoch alltagstauglich
- cooler V2-Sound
- Motor mit ordentlich Dampf schon in der Mitte
- sehr gute Reifenwahl
- sehr gute Bremsen
- sehr gute Serien-Ausstattung
- sehr gelungenes, neues Cockpit mit Karten-Navigation
- einfache Bedienung
- Sitzhaltung auf Dauer etwas anstrengend
- schmaler Lenkeinschlag
- Tempomat nur gegen Aufpreis
- wendiges Bike mit viel Fahrspaß
- vernünftige Sitzposition
- gute Verarbeitung
- TFT-Display mit Handy-Connect
- Leistung okay, aber kein Burner
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.481 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.481 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.128 | mm |
| Gewicht | 193 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.135 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor | |
| Hubraum | 947 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 128 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 103 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 334 | km |
| Leistung | 68 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 66 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 205 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 48, voll einstellbar (Federweg 147)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Umlenkdämpfer (Federweg 134)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120 / 70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180 / 55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 2 x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit: kein braves Bike, sondern ein ehrlicher Pulsbeschleuniger
Die KTM 990 RC-R ist ein Motorrad für Leute, die Sport nicht nur anschauen, sondern fühlen wollen. Sie ist scharf, direkt, laut im Charakter und dabei deutlich vernünftiger, als ihr Auftritt vermuten lässt. Ja, sie fordert. Ja, sie ist im Alltag nicht immer bequem. Und ja, sie macht aus einer kurzen Ausfahrt schnell eine kleine persönliche Qualifying-Session. Aber genau deshalb funktioniert sie. Sie bringt KTM zurück in ein Segment, das lange auf ein echtes orangefarbenes Ausrufezeichen gewartet hat.
Unterm Strich ist die 990 RC-R kein Motorrad für alle. Sie ist zu fokussiert für Komfortfans, zu eigenwillig für Design-Konservative und zu sportlich für Menschen, die beim Wort „Sitzposition“ sofort an Bandscheiben denken. Aber für Fahrerinnen und Fahrer, die eine alltagstaugliche Supersport-Maschine mit Charakter, Punch und echter Rennstrecken-DNA suchen, ist sie ein ziemlich heißer Kandidat. Nicht perfekt, nicht brav, nicht leise – aber verdammt unterhaltsam. Und manchmal ist genau das der Punkt.
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne in Tornesch lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen - und wegen des stets frisch gebrühten Kaffees.
Fazit
Wir haben die Kawasaki Ninja 650 deutlich unterschätzt. Der Fahrspaß auf diesem Sportler ist enorm, auch wenn wir sie nicht als Super-Sportler bezeichnen würden. Dafür ist die Sitzposition (zum Glück!) nicht so radikal und eben deshalb eignet sich die Ninja 650 auch nicht nur für die Rennstrecke, sondern vor allem auch für Landstraße, Autobahn und Stadt. Sie ist gut verarbeitet und technisch einfach ausgestattet. Da wird kaum etwas kaputt gehen können, man wird jahrelang Spaß haben können mit diesem günstigen Bike. Preis/Leistung ist wirklich Top!Das Testbike wurde uns wieder einmal von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt. Heller & Soltau ist ein großer Kawasaki-Händler in Norddeutschland (St. Michaelisdonn) und stellt viele Kawasaki-Bikes als Vorführer zur Verfügung - und übrigens auch Husqvarna-Maschinen, wie die neue Norden 901 Expedition, die wir demnächst auch mal unter unsere Fittiche nehmen werden.
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KTM 990 RC R vs Kawasaki Ninja 650 – Vergleich für sportliche Fahrer mit unterschiedlichen Ansprüchen
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten aufeinandertreffen, wird der Vergleich besonders spannend. Die KTM 990 RC R steht für kompromisslose Sportlichkeit und ein agiles, direktes Fahrgefühl. Die Kawasaki Ninja 650 wirkt dagegen wie der praktische Einstieg in die Sportklasse: modern, alltagstauglich und mit einem Motor, der sich gut dosieren lässt. Wer sich zwischen beiden entscheidet, sucht im Grunde nach der passenden Mischung aus Fahrspaß, Komfort und Anspruch.
Im Folgenden geht es nicht um reine Zahlen, sondern darum, wie sich die Stärken und Schwächen im Alltag und auf der Strecke bemerkbar machen. Dabei werden die typischen Eigenschaften der beiden Modelle gegeneinander abgewogen – von Motorcharakter und Handling bis hin zu Bremsen, Fahrwerk und dem Gefühl beim Anfahren, Beschleunigen und Kurvenfahren.
Motorcharakter: KTM 990 RC R für den Kick, Ninja 650 für die Alltagstauglichkeit
Die KTM 990 RC R ist deutlich auf sportliche Dynamik ausgelegt. Der Motor vermittelt ein Temperament, das man nicht nur „nutzt“, sondern spürt: Gasannahme und Durchzug wirken zielgerichtet, und das Motorrad lädt dazu ein, die Gänge zügig zu nutzen. Gerade beim sportlichen Fahren auf Landstraßen oder in kurvigen Abschnitten zeigt sich, dass die KTM mehr als nur Leistung bereitstellt – sie liefert ein Fahrgefühl, das nach Aktivität verlangt.
Die Kawasaki Ninja 650 setzt dagegen auf einen Motor, der sich souverän und gutmütig anfühlt. Die Leistungsentfaltung ist weniger „spitz“ und dafür leichter zu kontrollieren. Das ist ein Vorteil, wenn das Motorrad nicht nur für die Wochenendrunde gedacht ist, sondern auch für längere Fahrten, wechselnde Streckenbedingungen oder einfach für entspannteres Fahren. Wer gerne gleichmäßig beschleunigt und das Motorrad nicht ständig „arbeiten“ lassen will, findet in der Ninja 650 schnell den passenden Rhythmus.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- KTM 990 RC R: Stärken liegen in der sportlichen Dynamik und dem direkten Ansprechverhalten. Schwäche kann sein, dass das Motorrad bei weniger sportlicher Fahrweise schneller „zu viel“ sein kann – also mehr Aufmerksamkeit und Aktivität verlangt.
- Kawasaki Ninja 650: Stärken liegen in der gut dosierbaren Leistungsentfaltung und der Alltagstauglichkeit. Schwäche kann sein, dass die maximale sportliche Intensität weniger „dramatisch“ ausfällt als bei der KTM.
Handling und Fahrwerk: KTM für präzise Kanten, Ninja für kontrollierte Souveränität
Beim Handling unterscheiden sich die Philosophien deutlich. Die KTM 990 RC R wirkt wie ein Motorrad, das Kurven „lesen“ will. Das Fahrwerk und die Geometrie zielen auf ein sportliches, agiles Verhalten. In schnellen Richtungswechseln und beim zügigen Kurvenfahren fühlt sich die KTM oft besonders lebendig an. Gleichzeitig ist das Motorrad dadurch auch anspruchsvoller: Wer nicht aktiv fährt, merkt schneller, dass die Abstimmung auf sportliche Nutzung ausgelegt ist.
Die Kawasaki Ninja 650 bietet dagegen eine kontrollierte Souveränität. Das Motorrad liegt stabil, lässt sich sauber einlenken und bleibt auch bei weniger „perfekten“ Bedingungen gut beherrschbar. Gerade wenn die Strecke nicht nur aus glattem Asphalt besteht oder wenn der Fahrstil eher ruhig bleibt, spielt die Ninja ihre Stärken aus. Das Fahrwerk wirkt weniger darauf getrimmt, maximale Schräglage-Performance zu erzwingen, sondern eher darauf, das Fahren angenehm und berechenbar zu machen.
Kurvengefühl: Wie sich die Unterschiede bemerkbar machen
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die KTM belohnt sportliche Linien und aktives Arbeiten mit dem Motorrad. Die Ninja 650 belohnt dagegen einen gleichmäßigen, sauberen Fahrstil. Wer gerne „zieht“ und das Motorrad spürbar führt, wird an der KTM mehr Freude haben. Wer lieber entspannt fährt und trotzdem sportlich unterwegs sein möchte, findet in der Ninja 650 den besseren Kompromiss.
Bremsen und Stabilität: KTM wirkt intensiver, Ninja bleibt alltagstauglich
Bei der Bremsleistung und dem Sicherheitsgefühl geht es nicht nur um die reine Verzögerung, sondern auch um Dosierbarkeit und Rückmeldung. Die KTM 990 RC R vermittelt beim Bremsen ein sportliches Gefühl: Der Druckpunkt und die Wirkung passen zu einem Motorrad, das für zügiges Fahren gedacht ist. Das kann ein Vorteil sein, wenn häufig aus höheren Geschwindigkeiten verzögert wird und das Motorrad dabei „mitarbeitet“.
Die Kawasaki Ninja 650 punktet vor allem mit einem gut kontrollierbaren Bremsverhalten im Alltag. Gerade im Stadtverkehr, bei wechselnden Bedingungen oder auf längeren Strecken ist das wichtig: Die Bremsen lassen sich angenehm dosieren, ohne dass man ständig „gegen“ das Motorrad arbeiten muss. Das sorgt für ein entspannteres Fahrgefühl, auch wenn es nicht ständig maximal zur Sache geht.
Stärken und Schwächen bei Bremsen
- KTM 990 RC R: Stärken in der sportlichen Bremswirkung und dem intensiven Rückmeldegefühl. Schwäche kann sein, dass die sportliche Abstimmung bei sehr ruhiger Fahrweise weniger „entspannt“ wirkt.
- Kawasaki Ninja 650: Stärken in der Dosierbarkeit und der alltagstauglichen Stabilität. Schwäche kann sein, dass die maximale Sportintensität nicht ganz so „aggressiv“ rüberkommt wie bei der KTM.
Ergonomie und Alltag: KTM sportlich, Ninja alltagstauglich
Die Ergonomie ist ein entscheidender Punkt, wenn das Motorrad nicht nur für kurze Ausfahrten gedacht ist. Die KTM 990 RC R ist klar sportorientiert. Das merkt man an der Sitzposition und daran, wie das Motorrad im Alltag „fordert“. Für sportliche Fahrer ist das ein Plus: Man sitzt so, dass man schnell in den Fahrmodus kommt. Für lange Fahrten oder häufiges Stop-and-Go kann die sportliche Auslegung jedoch spürbar anstrengender sein.
Die Kawasaki Ninja 650 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man gerne auch länger fährt. Die Sitzposition ist so gewählt, dass sie nicht nur für die Kurve passt, sondern auch für den Alltag. Das macht die Ninja 650 besonders interessant, wenn das Motorrad vielseitig genutzt wird: Stadt, Landstraße, gelegentliche längere Touren – ohne dass man jedes Mal das Gefühl hat, gegen die eigene Ergonomie zu arbeiten.
Wofür eignet sich welches Konzept?
Die KTM 990 RC R ist eher für Fahrer gemacht, die bewusst sportlich unterwegs sind und das Motorrad als „Werkzeug“ für dynamisches Fahren sehen. Die Ninja 650 ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad ein Begleiter sein soll, der auch dann Spaß macht, wenn der Tag nicht nach Rennstrecke klingt.
Fazit: Welche Stärken überwiegen – und für wen lohnt sich der Vergleich?
Die KTM 990 RC R ist die richtige Wahl, wenn im Vordergrund steht, sportlich zu fahren und das Motorrad dabei spürbar zu „nutzen“. Das Fahrgefühl ist intensiver, das Handling wirkt präziser und die Dynamik lädt zu aktivem Fahren ein. Wer gerne Kurven schnell angeht, die Gänge bewusst nutzt und ein sportliches Setup mag, bekommt hier ein Motorrad, das genau dafür gemacht ist. Als Schwäche kann sich die sportliche Auslegung bemerkbar machen, wenn eher entspannt gefahren wird oder längere Strecken im Fokus stehen.
Die Kawasaki Ninja 650 passt besser, wenn ein alltagstaugliches Sportmotorrad gesucht wird, das trotzdem Fahrspaß liefert. Die Leistungsentfaltung wirkt gut dosierbar, das Handling bleibt kontrolliert und die Ergonomie unterstützt auch längere Fahrten. Wer ein Motorrad möchte, das vielseitig einsetzbar ist und nicht ständig nach maximalem Einsatz verlangt, findet in der Ninja 650 den stimmigeren Kompromiss.
Für sportliche Anspruchsfahrer: KTM 990 RC R. Für vielseitige Fahrer mit Fokus auf Alltag und kontrollierten Fahrspaß: Kawasaki Ninja 650.