| UVP | 15.490 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 6.445 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- sportliche Sitzposition, dennoch alltagstauglich
- cooler V2-Sound
- Motor mit ordentlich Dampf schon in der Mitte
- sehr gute Reifenwahl
- sehr gute Bremsen
- sehr gute Serien-Ausstattung
- sehr gelungenes, neues Cockpit mit Karten-Navigation
- einfache Bedienung
- Sitzhaltung auf Dauer etwas anstrengend
- schmaler Lenkeinschlag
- Tempomat nur gegen Aufpreis
- wendiges, agiles und zugängliches Bike
- drehfreudiger Motor
- präzises Fahrverhalten trotz einfachem Fahrwerk
- bremst gut weil leicht
- vermittelt jede Menge Fahrspaß
- veraltetes Cockpit
- eingeschränkter Sozius-Sitzkomfort
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.481 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.481 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.128 | mm |
| Gewicht | 167 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 1.990 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.055 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor | |
| Hubraum | 947 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 399 | ccm |
| Hub | 52 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 128 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 103 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 334 | km |
| Leistung | 45 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 38 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 358 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 48, voll einstellbar (Federweg 147)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Umlenkdämpfer (Federweg 134)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120 / 70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180 / 55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Uni-Trak Gasdruck-Stoßdämpfer mit einstellbarer Federbasis (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70R17 | |
| Reifen hinten | 150/60R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 2 x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe Petal, Einkolben Schwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit: kein braves Bike, sondern ein ehrlicher Pulsbeschleuniger
Die KTM 990 RC-R ist ein Motorrad für Leute, die Sport nicht nur anschauen, sondern fühlen wollen. Sie ist scharf, direkt, laut im Charakter und dabei deutlich vernünftiger, als ihr Auftritt vermuten lässt. Ja, sie fordert. Ja, sie ist im Alltag nicht immer bequem. Und ja, sie macht aus einer kurzen Ausfahrt schnell eine kleine persönliche Qualifying-Session. Aber genau deshalb funktioniert sie. Sie bringt KTM zurück in ein Segment, das lange auf ein echtes orangefarbenes Ausrufezeichen gewartet hat.
Unterm Strich ist die 990 RC-R kein Motorrad für alle. Sie ist zu fokussiert für Komfortfans, zu eigenwillig für Design-Konservative und zu sportlich für Menschen, die beim Wort „Sitzposition“ sofort an Bandscheiben denken. Aber für Fahrerinnen und Fahrer, die eine alltagstaugliche Supersport-Maschine mit Charakter, Punch und echter Rennstrecken-DNA suchen, ist sie ein ziemlich heißer Kandidat. Nicht perfekt, nicht brav, nicht leise – aber verdammt unterhaltsam. Und manchmal ist genau das der Punkt.
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne in Tornesch lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen - und wegen des stets frisch gebrühten Kaffees.
Fazit: Spaß in Tüten
Die Kawasaki Z400 ist einfach konstruierte, aber sehr gute A2 Maschine. Sie vermittelt aufgrund ihres agilen Motors und des präzisen Fahrwerks jede Menge Fahrspaß. Den Vergleich zu den anderen A2-Nakedbikes braucht sie jedenfalls nicht zu scheuen. Sie macht einen ausgereiften und soliden Eindruck. Die Bedienung ist einfach und aufgrund des geringen Gewichts und des einfachen Handlings eigenet sich die Z400 vor allem für Anfänger. Aber auch alte Hasen dürften mit der Z400 jede Menge Spaß haben, das war jedenfalls bei uns der Fall.Die Testmaschine wurde uns von Heller & Soltau in Sankt Michaelisdonn zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Gleich um die Ecke gibt es tolle Landstraßen, wo ihr es mal so richtig krachen lassen könnt! Heller & Soltau (hier in Google Maps) hat natürlich auch alle anderen Kawasakis im Laden stehen und verkauft zudem Motorräder von Husqvarna. Ein Besuch lohnt sich immer und der Kaffee wird mehrfach täglich frisch serviert.
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KTM 990 RC R vs. Kawasaki Z 400 – Vergleich der beiden Charaktere
Wer zwischen der KTM 990 RC R und der Kawasaki Z 400 schwankt, entscheidet im Grunde nicht nur über ein Motorrad, sondern über einen ganz unterschiedlichen Fahrstil. Die KTM steht für kompromisslosen Sporteinsatz und ein sehr direktes, forderndes Fahrerlebnis. Die Kawasaki Z 400 dagegen wirkt wie ein pragmatischer Einstieg in die Welt der sportlichen Naked-Bikes: leicht zu handeln, alltagstauglich und mit einem Motor, der eher zum Mitnehmen als zum Überfordern einlädt.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Eigenschaften beider Modelle miteinander gegenübergestellt: Motorcharakter, Fahrwerk, Bremsen, Ergonomie und Alltagstauglichkeit. Dabei geht es weniger um einzelne Zahlen, sondern darum, wie sich die Unterschiede beim Fahren bemerkbar machen.
Motor und Antrieb: Charakter statt nur Leistung
KTM 990 RC R – sportlich, fordernd, mit viel Punch
Die KTM 990 RC R ist vom Grundgedanken her ein Motorrad, das Drehzahl und Gasannahme belohnt. Der Motor wirkt deutlich „erwachsener“: Die Kraft steht nicht nur dann bereit, wenn man sie exakt trifft, sondern zieht spürbar in einem breiten Bereich nach vorn. Das macht die Maschine besonders interessant, wenn zügiges Beschleunigen, dynamisches Herausbeschleunigen aus Kurven und ein insgesamt sportlicher Rhythmus im Vordergrund stehen.
Gleichzeitig ist genau das der Punkt, an dem die KTM auch anspruchsvoller wird. Wer eher entspannt fährt oder noch nicht sicher mit dem eigenen Tempo und der Dosierung ist, merkt schneller, dass die Maschine „will“. Das ist kein Nachteil für erfahrene Fahrer, aber ein klarer Unterschied zur Kawasaki.
Kawasaki Z 400 – kontrollierbar, leicht zu dosieren
Die Kawasaki Z 400 setzt stärker auf ein gutmütiges, lineares Ansprechverhalten. Der Motor ist so abgestimmt, dass sich das Motorrad im Alltag angenehm bewegt: Anfahren, Beschleunigen aus niedrigen Geschwindigkeiten und das Fahren im Stadtverkehr fühlen sich unkompliziert an. Gerade für Einsteiger oder für alle, die ein Motorrad suchen, das nicht ständig „mehr“ fordert, ist das ein großer Pluspunkt.
Wer allerdings sehr sportlich unterwegs ist und dauerhaft hohe Reserven erwartet, wird bei der Z 400 früher an Grenzen stoßen. Die Maschine ist nicht dafür gemacht, wie eine große Sportmaschine „durchzuziehen“, sondern eher dafür, die Fahrt flüssig und kontrolliert zu genießen.
Fahrwerk und Handling: Präzision vs. Alltagstauglichkeit
KTM 990 RC R – direktes Fahrgefühl, sportliche Ansprüche
Beim Fahrwerk zeigt sich die sportliche Ausrichtung der KTM besonders deutlich. Die Maschine liegt spürbar stabil, reagiert zügig auf Lenkimpulse und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, wenn die Geschwindigkeit stimmt. In Kurven wirkt die KTM wie ein Werkzeug: Man spürt, dass sie für dynamische Linien gedacht ist.
Die Kehrseite: Je sportlicher man fährt, desto mehr verlangt die KTM nach einem Fahrer, der Position, Blickführung und Dosierung im Griff hat. Wer eher gemütlich fährt oder unruhige Straßenverhältnisse hat, kann die KTM als „zu wach“ empfinden. Das ist weniger ein Problem der Technik, sondern der Abstimmung auf sportliche Nutzung.
Kawasaki Z 400 – leicht, wendig, angenehm zu fahren
Die Kawasaki Z 400 ist im Handling klar auf Alltag und Fahrspaß ausgelegt. Sie wirkt handlich, lässt sich in engen Situationen gut bewegen und vermittelt ein sicheres Gefühl, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss. Das macht sie besonders attraktiv für Stadtfahrten, kurze Strecken und für alle, die ein Motorrad möchten, das schnell Vertrauen aufbaut.
Auf der anderen Seite ist die Z 400 weniger darauf ausgelegt, extreme sportliche Manöver bei sehr hohen Tempi zu dominieren. Wer die Maschine wie eine Rennstreckenwaffe behandelt, wird merken, dass die KTM in ihrem Element ist.
Bremsen: Wie sicher fühlt sich das Motorrad an?
KTM 990 RC R – sportliche Bremsleistung für dynamische Situationen
Die KTM 990 RC R ist so ausgelegt, dass sie auch bei zügiger Fahrweise standfest bleibt. Die Bremsen sprechen sportlich an und unterstützen ein entschlossenes Verzögern. Das ist besonders dann spürbar, wenn man Kurven dynamisch ansteuert und die Geschwindigkeit kontrolliert reduzieren möchte.
Für weniger geübte Fahrer kann das bedeuten, dass man die Bremsdosierung stärker im Blick behalten muss. Wer die KTM jedoch sauber fährt, profitiert von einem sehr direkten Sicherheitsgefühl.
Kawasaki Z 400 – solide Kontrolle, gut dosierbar
Die Kawasaki Z 400 bietet eine Bremscharakteristik, die sich vor allem durch gute Dosierbarkeit auszeichnet. Gerade im Stadtverkehr und bei moderater Fahrweise ist das ein Vorteil: Man kann vorausschauend bremsen, ohne dass sich das Motorrad „zu aggressiv“ anfühlt.
Bei sehr sportlicher Fahrweise und häufigen harten Bremsmanövern zeigt sich, dass die KTM in der sportlichen Auslegung klar im Vorteil ist. Die Z 400 bleibt aber insgesamt ein Motorrad, das sich sicher und kontrolliert fahren lässt.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie bequem?
Die Sitzposition ist ein entscheidender Unterschied zwischen beiden Modellen. Die KTM 990 RC R ist tendenziell sportlicher ausgelegt: Das unterstützt eine aktive Fahrweise und passt gut zu Fahrern, die sich gerne „in die Kurve“ arbeiten. Dadurch kann sie für längere, entspannte Touren weniger komfortabel wirken, vor allem wenn man nicht die passende Fahrhaltung findet.
Die Kawasaki Z 400 wirkt dagegen alltagstauglicher. Die Sitzposition ist weniger kompromissorientiert und hilft dabei, auch über längere Strecken entspannt zu bleiben. Das macht die Z 400 besonders interessant, wenn das Motorrad nicht nur für die „eine schnelle Runde“, sondern auch für den Alltag genutzt werden soll.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und kurze Touren
KTM 990 RC R im Alltag
Die KTM 990 RC R kann man natürlich auch im Alltag fahren, aber sie ist eher „zweckmäßig sportlich“ als bequem im Sinne von entspanntem Pendeln. Wer die Maschine regelmäßig bewegt, wird die Stärken schnell schätzen: das direkte Ansprechverhalten, die Stabilität und das sportliche Gesamtpaket. Gleichzeitig ist sie weniger verzeihend, wenn man nur kurz unterwegs ist, viel Stop-and-Go hat oder unruhige Straßenverhältnisse vorherrschen.
Kawasaki Z 400 im Alltag
Die Kawasaki Z 400 ist genau dort stark, wo viele Fahrer den größten Teil ihrer Zeit verbringen: Stadtverkehr, kurze Strecken, spontane Ausfahrten. Sie wirkt leicht zu kontrollieren, lässt sich unkompliziert bewegen und macht das Motorradfahren insgesamt weniger „intensiv“. Dadurch eignet sie sich hervorragend für Einsteiger, aber auch für erfahrene Fahrer, die ein unkompliziertes Zweitmotorrad suchen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der KTM 990 RC R
- Sportliches Fahrgefühl mit direkter Rückmeldung
- Starke Dynamik für zügige Beschleunigung und dynamische Kurvenfahrten
- Bremsen und Fahrwerk mit Fokus auf sportliche Nutzung
Schwächen der KTM 990 RC R
- Anspruchsvoller im Handling bei weniger geübter Fahrweise
- Weniger „entspannt“ für lange, gemütliche Touren
Stärken der Kawasaki Z 400
- Leicht zu fahren und gut dosierbar
- Alltagstauglich für Stadt, Pendeln und kurze Touren
- Vertrauensvolles Handling für Einsteiger und Wiedereinsteiger
Schwächen der Kawasaki Z 400
- Weniger Reserven bei sehr sportlicher Fahrweise
- Begrenzter Fokus auf maximal dynamische Einsätze
Welche Wahl passt zu welchem Fahrertyp?
Die KTM 990 RC R ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad vor allem für sportliche Fahrten gedacht ist: Kurvenräubern, dynamisches Beschleunigen, zügige Landstraßenabschnitte und ein Fahrgefühl, das aktiv fordert. Wer bereits Erfahrung mit stärkeren Maschinen hat oder bewusst ein Motorrad sucht, das sich wie ein sportliches Werkzeug anfühlt, wird an der KTM deutlich mehr „Biss“ finden.
Die Kawasaki Z 400 ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad einfach Spaß machen soll, ohne ständig zu fordern: Stadtverkehr, entspanntes Pendeln, erste längere Touren und eine solide Basis für Fahrpraxis. Gerade für Einsteiger oder für Fahrer, die ein handliches, kontrollierbares Bike suchen, wirkt die Z 400 wie die passendere Entscheidung.
Fazit:
Die KTM 990 RC R und die Kawasaki Z 400 stehen für zwei unterschiedliche Motorradwelten. Die KTM überzeugt mit einem sportlichen Gesamtpaket aus dynamischem Antrieb, direktem Fahrgefühl, sportlich abgestimmtem Fahrwerk und Bremsen, die auch bei zügiger Fahrweise Sicherheit geben. Sie ist damit ideal für Fahrer, die bewusst sportlich unterwegs sind und ein Motorrad möchten, das aktiv mitarbeitet – allerdings mit dem Anspruch, die eigene Fahrweise sauber zu halten.
Die Kawasaki Z 400 punktet dagegen mit unkomplizierter Handhabung, gut dosierbarer Leistung und einer Sitzposition, die den Alltag leichter macht. Sie eignet sich besonders für Einsteiger, Wiedereinsteiger und alle, die ein Motorrad suchen, das im Stadtverkehr und auf kurzen bis mittleren Strecken zuverlässig Spaß bringt. Wer maximale sportliche Reserven sucht, wird eher zur KTM greifen. Wer dagegen ein kontrollierbares, alltagstaugliches Bike bevorzugt, findet in der Z 400 die stimmigere Wahl.