UVP 15.490 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 5.995 €
Baujahr von 2024 bis 2024
Der neue Sportler von KTM mit dem Motor der Duke 990.
Weiter zum Testbericht
A2-Nakedbike - klein, leicht, schnell und japanisch.
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • sportliche Sitzposition, dennoch alltagstauglich
  • cooler V2-Sound
  • Motor mit ordentlich Dampf schon in der Mitte
  • sehr gute Reifenwahl
  • sehr gute Bremsen
  • sehr gute Serien-Ausstattung
  • sehr gelungenes, neues Cockpit mit Karten-Navigation
  • einfache Bedienung
Kontra:
  • Sitzhaltung auf Dauer etwas anstrengend
  • schmaler Lenkeinschlag
  • Tempomat nur gegen Aufpreis
Pro:
  • federleicht
  • agiles Fahrverhalten
  • Motor mit überraschend viel Dampf
  • für A2-Anfänger wie gemacht
  • günstiger Preis
Kontra:
  • Bremsen mittelmässig
  • eingeschränkter Sozius-Komfort
  • nur in schwarz erhältlich

Abmessungen & Gewicht

Gewicht195kg
Radstand1.481mm
Länge2.090mm
Radstand1.481mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.128mm
Gewicht172kg
Radstand1.375mm
Länge1.995mm
Radstand1.375mm
Sitzhöhe: 785 mm
Höhe1.055mm

Motor

Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor
Hubraum947ccm
Hub70mm
Bohrung92mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartViertakt-Reihenzweizylinder
Hubraum451ccm
Hub59mm
Bohrung70mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung128 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment103 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite334km
Leistung45 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.179km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite311km

Fahrwerk

RahmenbauartChrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet
Federung vorneWP APEX 48, voll einstellbar (Federweg 147)mm
Federung hintenWP APEX Umlenkdämpfer (Federweg 134)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120 / 70 ZR 17
Reifen hinten180 / 55 ZR 17
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorne41-mm-Teleskopgabel (Federweg 120)mm
Federung hintenBottom-Link Uni-Trak Gasdruck-Stoßdämpfer mit einstellbarer Federbasis (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne110/70R17M/C 54H
Reifen hinten150/60R17M/C 66H

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, 2 x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneHalbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 220 mm)

Fazit: kein braves Bike, sondern ein ehrlicher Pulsbeschleuniger

Die KTM 990 RC-R ist ein Motorrad für Leute, die Sport nicht nur anschauen, sondern fühlen wollen. Sie ist scharf, direkt, laut im Charakter und dabei deutlich vernünftiger, als ihr Auftritt vermuten lässt. Ja, sie fordert. Ja, sie ist im Alltag nicht immer bequem. Und ja, sie macht aus einer kurzen Ausfahrt schnell eine kleine persönliche Qualifying-Session. Aber genau deshalb funktioniert sie. Sie bringt KTM zurück in ein Segment, das lange auf ein echtes orangefarbenes Ausrufezeichen gewartet hat.

Unterm Strich ist die 990 RC-R kein Motorrad für alle. Sie ist zu fokussiert für Komfortfans, zu eigenwillig für Design-Konservative und zu sportlich für Menschen, die beim Wort „Sitzposition“ sofort an Bandscheiben denken. Aber für Fahrerinnen und Fahrer, die eine alltagstaugliche Supersport-Maschine mit Charakter, Punch und echter Rennstrecken-DNA suchen, ist sie ein ziemlich heißer Kandidat. Nicht perfekt, nicht brav, nicht leise – aber verdammt unterhaltsam. Und manchmal ist genau das der Punkt.

Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne in Tornesch lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen - und wegen des stets frisch gebrühten Kaffees.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 15.490 €
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: Orange, Schwarz

Fazit

Die Kawasaki Z500 ist eine bessere Z400. Das Update beim Motor ist spürbar und bringt noch mehr Spaß auf der Landstraße. Ansonsten ist abgesehen vom neuen LC-Display fast alles beim Alten: Es ist ein einfaches, aber gut gemachtes Nakedbike, das vor allem A2-Einsteiger interessieren dürfte. Die ist sehr leicht, leicht zu fahren und leicht zu rangieren und insofern vielleicht gerade für kleinere Frauen eine gute Wahl.
 
Wer die Z500 Probe fahren möchte, kann das sehr gut bei Heller & Soltau in St. Michaelisdonn machen. Dort steht sie nämlich als Vorführer für alle Schandtaten bereit - neben vielen andere Kawas und Husqvarnas, die man auch alle angrabbeln darf.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.995€
  • Verfügbarkeit: seit 2024
  • Farben: Schwarz only

MotorradTest.de auf YouTube

KTM 990 RC R vs. Kawasaki Z 500 – Motorradvergleich im Alltag und auf der Strecke

Wer zwei Motorräder vergleicht, die auf den ersten Blick aus unterschiedlichen Welten kommen, bekommt meist besonders klare Antworten: Die KTM 990 RC R steht für sportliche Ausrichtung, präzises Handling und ein deutliches Leistungsgefühl. Die Kawasaki Z 500 wirkt dagegen wie der pragmatische Einstieg in die Naked-Klasse – mit moderner Alltagstauglichkeit, gutmütigerem Charakter und einem Fahrgefühl, das sich schnell zugänglich anfühlt. Im direkten Vergleich zeigt sich: Es geht weniger darum, „wer gewinnt“, sondern darum, welches Motorrad besser zu Fahrstil, Erfahrung und typischen Strecken passt.

Grundcharakter: Sportlichkeit vs. Alltagsnaked

KTM 990 RC R – Fokus auf Dynamik

Die KTM 990 RC R ist ein Bike, das die sportliche Linie konsequent verfolgt. Schon das Setup zielt auf zügiges Fahren: Das Motorrad wirkt agil, reagiert direkt und vermittelt das Gefühl, dass Kurven und Beschleunigungsphasen „der Normalzustand“ sind. Wer gern dynamisch unterwegs ist, findet hier eine Maschine, die sich nicht versteckt.

Kawasaki Z 500 – leicht zu beherrschen

Die Kawasaki Z 500 ist als Naked Bike konzipiert, das im Alltag überzeugt und gleichzeitig genug Spielfreude für Feierabendrunden mitbringt. Der Charakter ist weniger „rennstreckig“ und mehr „allround“. Dadurch lässt sich das Motorrad oft entspannter bewegen – besonders dann, wenn der Fokus auf Stadtverkehr, kurzen Strecken oder dem sicheren Aufbau von Routine liegt.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung anfühlt

Beim Vergleich der Motoren wird der Unterschied schnell greifbar: Die KTM 990 RC R bringt ein deutlich sportlicheres Leistungsbild mit, das sich vor allem in zügigen Passagen bemerkbar macht. Das Motorrad lädt dazu ein, Drehzahlen zu nutzen und das Tempo aktiv zu gestalten. Gleichzeitig verlangt diese Art von Antrieb nach einem Fahrer, der die Dynamik bewusst dosiert – nicht aus Angst, sondern weil das Bike seine Stärken am besten ausspielt, wenn es „mitarbeitet“.

Die Kawasaki Z 500 setzt dagegen auf ein gut kontrollierbares Ansprechverhalten. Das macht das Motorrad angenehm, wenn der Verkehr dicht ist oder wenn Streckenabschnitte wechselhaft sind. Statt ständig „auf Kante“ zu fahren, lässt sich die Z 500 häufig souverän im Alltagstempo bewegen. Für viele Fahrer ist das ein Vorteil: Das Motorrad wirkt weniger fordernd und unterstützt dadurch ein entspanntes Fahrgefühl.

Fahrwerk und Handling: Präzision vs. Zugänglichkeit

KTM 990 RC R: sportliche Geometrie und direktes Feedback

Die KTM 990 RC R spielt ihre Stärken besonders in Kurven aus. Das Fahrwerk und die Abstimmung wirken darauf ausgelegt, dass das Motorrad schnell in die gewünschte Linie kommt. Dadurch entsteht ein sehr direktes Feedback: Man spürt, wie sich das Bike verhält, und kann die Linie aktiv beeinflussen. Das ist ein Plus für sportliche Fahrer – kann aber im Alltag auch bedeuten, dass man die Fahrweise bewusster an die Situation anpasst, etwa bei schlechterem Belag oder längeren, unruhigen Strecken.

Kawasaki Z 500: stabil und alltagstauglich

Die Kawasaki Z 500 wirkt im Vergleich oft „einfacher“ in der Handhabung. Das Handling ist zugänglich, das Motorrad lässt sich kontrolliert bewegen und vermittelt ein sicheres Gefühl, wenn es darum geht, im Verkehr schnell zu reagieren oder bei wechselnden Bedingungen nicht ständig nachzusteuern. Wer gern entspannt fährt oder noch nicht jeden sportlichen Impuls aus dem Fahrwerk herauslesen möchte, profitiert von dieser Art von Fahrbarkeit.

Bremsen und Kontrolle: Vertrauen in jeder Situation

Beim Thema Bremsen zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen sportlich ausgelegten Maschinen und alltagstauglichen Naked Bikes. Die KTM 990 RC R wirkt darauf ausgelegt, auch bei dynamischer Fahrweise schnell wieder Stabilität herzustellen. Das hilft, wenn Verzögerungen häufiger vorkommen oder wenn Kurvenkombinationen mit zügigem Tempo gefahren werden. Gleichzeitig ist die Dosierbarkeit besonders wichtig: Wer sportlich fährt, kann die Bremsleistung gezielt nutzen, während weniger erfahrene Fahrer die ersten Male bewusst üben sollten.

Die Kawasaki Z 500 bietet im Vergleich ein eher „ruhiges“ Sicherheitsgefühl. Das Motorrad lässt sich gut dosieren, was im Alltag ein echter Vorteil ist – etwa bei Ampelstopps, im Stadtverkehr oder auf Strecken, die nicht immer perfekte Bedingungen bieten. So entsteht Vertrauen, ohne dass man ständig an der Grenze fahren muss.

Ergonomie und Sitzposition: Wie bequem ist das Motorrad?

Die Sitzposition ist bei beiden Bikes ein entscheidender Faktor. Die KTM 990 RC R ist deutlich sportlicher ausgelegt. Das kann auf kurzen Strecken Spaß machen, weil die Körperhaltung die sportliche Fahrweise unterstützt. Auf längeren Fahrten oder bei häufigem Stop-and-go kann die sportlichere Haltung jedoch anstrengender wirken, besonders wenn die Strecke nicht „planbar“ ist.

Die Kawasaki Z 500 bietet im Vergleich eine entspanntere Haltung. Das macht sie attraktiv für Fahrten, bei denen Komfort wichtiger ist als maximale Sportlichkeit. Wer viel in der Stadt unterwegs ist oder regelmäßig längere Alltagswege fährt, profitiert häufig von dieser Ergonomie.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und kurze Touren

Im Alltag zählt vor allem, wie leicht sich ein Motorrad im Verkehr bewegt und wie gut es sich im Alltag „mitmacht“. Die Kawasaki Z 500 punktet hier typischerweise durch ihre zugängliche Art: Das Motorrad lässt sich kontrolliert bewegen, wirkt im Handling unkompliziert und passt gut zu Pendelstrecken oder kurzen Touren.

Die KTM 990 RC R kann im Alltag ebenfalls funktionieren, aber sie ist eher ein Bike für Fahrer, die sportliche Dynamik auch im Alltag nicht missen möchten. Wer häufig im dichten Verkehr unterwegs ist oder lange Strecken mit wechselnden Bedingungen fährt, sollte sich bewusst sein, dass die sportliche Ausrichtung mehr Aufmerksamkeit bei der Fahrweise verlangt.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der KTM 990 RC R

  • Sportliches Fahrgefühl mit direkter Rückmeldung in Kurven.
  • Starke Dynamik für zügige Fahrten und aktive Fahrweise.
  • Sportorientierte Kontrolle, besonders bei dynamischen Manövern.

Schwächen bzw. Herausforderungen der KTM 990 RC R

  • Sportlichere Ergonomie kann auf längeren Strecken fordernder sein.
  • Anspruch an die Dosierung bei weniger geübter Fahrweise.
  • Alltagspassung hängt stärker vom persönlichen Fahrstil ab.

Stärken der Kawasaki Z 500

  • Hohe Zugänglichkeit und angenehmes Handling im Alltag.
  • Entspanntes Fahrgefühl für Stadtverkehr und kurze Touren.
  • Gute Kontrolle durch gut dosierbares Leistungsbild.

Schwächen bzw. Grenzen der Kawasaki Z 500

  • Weniger „Sport-Extrem“ im Vergleich zur KTM bei sehr dynamischer Fahrweise.
  • Für ambitionierte Fahrer kann die sportliche Tiefe schneller „ausgereizt“ wirken.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Die Entscheidung zwischen KTM 990 RC R und Kawasaki Z 500 hängt stark davon ab, welche Art von Fahrten im Vordergrund steht. Wer regelmäßig sportlich fährt, Kurven liebt und ein Motorrad möchte, das bei zügigem Tempo besonders viel Spaß macht, findet in der KTM 990 RC R eine passende Basis. Sie ist weniger „bequem im Sinne von entspannt“, sondern eher „bequem im Sinne von sportlich passend“ – wenn die Fahrweise dazu passt.

Die Kawasaki Z 500 ist dagegen besonders interessant für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt. Wer Pendeln, Stadtverkehr und unkomplizierte Touren priorisiert, bekommt ein Bike, das Vertrauen aufbaut und sich gut kontrollieren lässt. Auch für Einsteiger oder Fahrer, die bewusst erst Routine sammeln wollen, ist die Z 500 häufig die entspanntere Wahl.

Typische Einsatzszenarien

  • KTM 990 RC R: Kurvenreiche Strecken, sportliche Wochenendfahrten, aktive Fahrweise.
  • Kawasaki Z 500: Stadt, Alltagspendeln, kurze bis mittlere Touren, entspanntes Handling.

Fazit:

Die KTM 990 RC R ist die bessere Wahl, wenn sportliche Dynamik im Vordergrund steht: Sie liefert ein deutlich intensiveres Fahrgefühl, reagiert präzise und macht besonders dann Spaß, wenn Tempo und Kurvenarbeit aktiv gestaltet werden. Wer eine sportlichere Sitzposition akzeptiert und die Leistung bewusst nutzt, bekommt ein Motorrad, das sich wie „gemacht für Fahrspaß“ anfühlt.

Die Kawasaki Z 500 punktet vor allem durch ihre Alltagstauglichkeit: Das Motorrad ist zugänglich, lässt sich kontrolliert bewegen und bietet ein angenehmes Sicherheitsgefühl im Stadtverkehr und auf unkomplizierten Strecken. Wer entspannt fahren möchte, Routine aufbauen will oder einfach ein Naked Bike sucht, das im Alltag zuverlässig funktioniert, trifft mit der Z 500 meist die passendere Entscheidung.

Kurz gesagt: KTM 990 RC R für sportlich ambitionierte Fahrten, Kawasaki Z 500 für unkomplizierten Alltag und leichtes Handling.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙