| UVP | 15.490 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 14.990 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- sportliche Sitzposition, dennoch alltagstauglich
- cooler V2-Sound
- Motor mit ordentlich Dampf schon in der Mitte
- sehr gute Reifenwahl
- sehr gute Bremsen
- sehr gute Serien-Ausstattung
- sehr gelungenes, neues Cockpit mit Karten-Navigation
- einfache Bedienung
- Sitzhaltung auf Dauer etwas anstrengend
- schmaler Lenkeinschlag
- Tempomat nur gegen Aufpreis
- superagiles Bike
- kräftiger Motor
- V2-like Sound
- Schräglagen-Sensorik
- Tourentauglich
- bequeme Sitzposition für Fahrer & Beifahrer
- QuickShifter, Tempomat, Track-Modus & MSR nur gegen Aufpreis
- nur eine Farbe verfügbar
- nicht gerade ein Schnapper
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.481 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.481 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.128 | mm |
| Gewicht | 206 | kg |
| Radstand | 1.502 | mm |
| Radstand | 1.502 | mm |
| Sitzhöhe: | 860 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor | |
| Hubraum | 947 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 889 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 91 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 128 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 103 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 334 | km |
| Leistung | 105 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 100 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 205 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 350 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 48, voll einstellbar (Federweg 147)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Umlenkdämpfer (Federweg 134)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120 / 70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180 / 55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX USD 43mm (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 2 x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Zweikolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit: kein braves Bike, sondern ein ehrlicher Pulsbeschleuniger
Die KTM 990 RC-R ist ein Motorrad für Leute, die Sport nicht nur anschauen, sondern fühlen wollen. Sie ist scharf, direkt, laut im Charakter und dabei deutlich vernünftiger, als ihr Auftritt vermuten lässt. Ja, sie fordert. Ja, sie ist im Alltag nicht immer bequem. Und ja, sie macht aus einer kurzen Ausfahrt schnell eine kleine persönliche Qualifying-Session. Aber genau deshalb funktioniert sie. Sie bringt KTM zurück in ein Segment, das lange auf ein echtes orangefarbenes Ausrufezeichen gewartet hat.
Unterm Strich ist die 990 RC-R kein Motorrad für alle. Sie ist zu fokussiert für Komfortfans, zu eigenwillig für Design-Konservative und zu sportlich für Menschen, die beim Wort „Sitzposition“ sofort an Bandscheiben denken. Aber für Fahrerinnen und Fahrer, die eine alltagstaugliche Supersport-Maschine mit Charakter, Punch und echter Rennstrecken-DNA suchen, ist sie ein ziemlich heißer Kandidat. Nicht perfekt, nicht brav, nicht leise – aber verdammt unterhaltsam. Und manchmal ist genau das der Punkt.
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne in Tornesch lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen - und wegen des stets frisch gebrühten Kaffees.
Fazit
Die KTM 890 SMT ist ein Motorrad, welches man bzgl. seines Charakters ein wenig erklären muss. Wir hoffen, dass uns dies gelungen ist. Sie geht unserer Meinung nach eher Richtung Touring denn Richtung SuperMoto. Im Gegensatz zum Schwestermodell 890 ADV ist sie aber spürbar agiler, ohne bei den Reise-Eigenschaften eingeschränkt zu wirken. Wer also gerne den Asphalt brennen lässt und auch mal längere Touren fährt, ist hier goldrichtig.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser aus Haseldorf zur Verfügung gestellt. Dort steht die SMT als Vorführer und freut sich auf viele, neugierige Probefahrer. Einen richtig guten Cappuccino gibt es dort auch - also auf nach Haseldorf westlich von Hamburg!
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KTM 990 RC R vs KTM 890 SMT: Vergleich für Fahrspaß, Alltag und Touren
Wer zwischen der KTM 990 RC R und der KTM 890 SMT schwankt, entscheidet im Grunde über zwei sehr unterschiedliche Philosophien: Die RC R ist klar auf sportliche Linie und kompromissloses Kurventempo ausgelegt, während die SMT den Spagat zwischen sportlicher Performance und alltagstauglicher Vielseitigkeit versucht. Beide Modelle machen Spaß – aber sie liefern ihn auf unterschiedliche Art. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Wie sich die Stärken und Schwächen im Alltag, auf der Landstraße und bei längeren Touren bemerkbar machen.
Grundidee der beiden KTM-Modelle
KTM 990 RC R: Fokus auf sportliche Dynamik
Die KTM 990 RC R steht für ein Motorrad, das sich besonders dann richtig gut anfühlt, wenn die Straße Kurven hat und man das Tempo bewusst sucht. Das Gesamtpaket wirkt wie aus einem Guss: sportliche Sitzposition, präzises Handling und ein Charakter, der eher nach „Fahren“ als nach „Schlendern“ verlangt. Wer gern zügig unterwegs ist und sich an sportlichen Details erfreut, wird hier schnell warm.
KTM 890 SMT: Vielseitigkeit mit sportlichem Anspruch
Die KTM 890 SMT ist dagegen stärker auf den Alltag und wechselnde Einsatzszenarien ausgerichtet. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur für die eine Lieblingsrunde nutzt, sondern für alles: Stadt, Feierabendrunde, Wochenendtour und auch längere Strecken, auf denen man nicht ständig auf „Rennstreckenmodus“ schaltet. Die SMT bleibt dabei sportlich genug, um Kurven nicht nur zu überrollen, sondern aktiv zu fahren.
Motor und Kraftentfaltung: Charakter statt nur Zahlen
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich vor allem der Unterschied im Fahrgefühl. Die KTM 990 RC R spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn man das Motorrad dynamisch bewegt und die Drehzahl bewusst nutzt. Das Ansprechverhalten und die Art, wie Leistung in Bewegung umgesetzt wird, wirken auf sportliche Fahrer zugeschnitten: Man merkt, dass das Motorrad dafür gebaut ist, zügig zu beschleunigen und das Tempo in Kurven mitzunehmen.
Die KTM 890 SMT setzt dagegen stärker auf eine gleichmäßigere Nutzbarkeit. Sie fühlt sich häufig dann souverän an, wenn man nicht ständig am Drehzahlband „klebt“, sondern flexibel fährt: vom entspannten Herausbeschleunigen bis zum sportlichen Zwischenspurt. Dadurch wirkt sie im Alltag oft weniger „angespannt“ und leichter zugänglich – ohne dass der Spaß verloren geht.
Fahrwerk und Handling: Präzision vs Komfort-Vielseitigkeit
RC R: direktes Feedback und sportliche Linie
Die KTM 990 RC R vermittelt ein sehr direktes Fahrgefühl. Das Handling wirkt auf schnelle Richtungswechsel und saubere Linien ausgelegt. Gerade auf der Landstraße, wenn die Straße Rhythmus hat, spielt die RC R ihre Stärken aus: Man bekommt Rückmeldung, kann das Motorrad zügig einlenken und spürt, wie es die Kurve „annimmt“.
Die Kehrseite: Je nach Fahrstil und Streckenprofil kann die sportliche Ausrichtung dazu führen, dass man auf schlechten Straßen oder bei längeren Fahrten mehr Aufmerksamkeit für die eigene Position braucht. Wer viel im Alltag unterwegs ist, merkt das eher als jemand, der die RC R vor allem für sportliche Ausfahrten nutzt.
SMT: stabil, kontrolliert und alltagstauglich
Die KTM 890 SMT wirkt im Vergleich oft „erwachsener“ im täglichen Einsatz. Das Fahrwerk unterstützt eine kontrollierte Fahrweise, ohne dass man ständig das Gefühl hat, man müsse das Motorrad permanent auf Sport trimmen. Auf welligen Strecken oder bei wechselndem Belag bleibt die SMT meist gut berechenbar.
Wenn es richtig sportlich wird, kann die SMT ebenfalls überzeugen – aber sie fühlt sich eher wie ein Motorrad an, das man zügig fährt, während die RC R eher dazu einlädt, das Tempo aktiv zu suchen. Das ist kein Nachteil, sondern eine Frage des persönlichen Fahrstils.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in der Praxis
Beide KTM-Modelle sind so ausgelegt, dass man auch bei flotter Fahrweise Vertrauen aufbauen kann. Im Vergleich zeigt sich jedoch: Die KTM 990 RC R wirkt in sportlichen Situationen besonders „griffig“, weil das Gesamtsetup auf dynamische Manöver abgestimmt ist. Das kann sich beim harten Verzögern vor Kurven oder beim zügigen Wechsel zwischen Beschleunigen und Bremsen positiv bemerkbar machen.
Die KTM 890 SMT punktet zusätzlich mit einem souveränen Gefühl im Alltag. Gerade wenn man nicht immer am Limit fährt, sondern häufig moderat unterwegs ist, wirkt die Bremsperformance oft sehr gut dosierbar. Für viele Fahrer ist das der Punkt, der im Alltag zählt: nicht nur „stark bremsen“, sondern kontrolliert und entspannt bleiben.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie lange?
Die Sitzposition ist einer der größten Unterschiede. Die KTM 990 RC R ist deutlich sportlicher ausgelegt. Das führt zu einem sehr direkten Fahrgefühl, kann aber bei längeren Strecken oder im Stadtverkehr spürbar werden. Wer häufig kurze Strecken fährt oder sportlich unterwegs ist, wird die Position oft als angenehm empfinden. Wer dagegen regelmäßig lange fährt, sollte die eigene Komfortzone realistisch einschätzen.
Die KTM 890 SMT bietet im Vergleich eine entspanntere Grundlage. Das Motorrad wirkt so, als wäre es für unterschiedliche Tagesformen gemacht: mal zügig, mal gemütlich, mal mit mehr Fokus auf Strecke statt auf „Attacke“. Dadurch ist die SMT häufig die bessere Wahl, wenn das Motorrad nicht nur für eine Art von Fahrt gedacht ist.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Parken, Sicht und Handling
Im Stadtverkehr zählt vor allem, wie leicht sich das Motorrad im Alltag bewegen lässt. Die KTM 890 SMT wirkt hier oft im Vorteil, weil sie als vielseitiges Konzept gedacht ist: Man kann sie im Alltag pragmatisch fahren, ohne dass man ständig in eine sehr sportliche Haltung „hineinrutschen“ muss. Auch das Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten spielt eine Rolle – die SMT wirkt häufig zugänglicher.
Die KTM 990 RC R kann natürlich auch im Alltag bewegt werden, aber sie verlangt eher nach einem Fahrer, der die sportliche Ausrichtung bewusst nutzt. Wer die RC R vor allem für die Feierabendrunde auf der Landstraße einplant, wird die Alltagseinsätze vermutlich als „Bonus“ sehen. Wer dagegen täglich pendelt, wird die SMT meist als entspannter empfinden.
Reisetauglichkeit: Strecke statt nur Runde
Für längere Fahrten sind Faktoren wie Sitzkomfort, Windgefühl, Ergonomie und die Fähigkeit, gleichmäßig zu fahren, entscheidend. Die KTM 890 SMT ist in diesem Vergleich klar die Maschine, die für Touren gedacht ist. Sie wirkt so, als wäre sie dafür gemacht, Kilometer zu sammeln, ohne dass man nach kurzer Zeit das Gefühl hat, man müsse die Fahrt „sportlich erzwingen“.
Die KTM 990 RC R kann ebenfalls auf Tour gehen, aber sie fühlt sich dabei eher wie ein sportliches Motorrad an, das man für die Reise nutzt – nicht wie ein Reisegerät. Wer lange Strecken liebt und dabei gern aktiv fährt, kann mit der RC R sehr zufrieden sein. Wer jedoch vor allem entspannt ankommen möchte, wird die SMT als stimmiger empfinden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der KTM 990 RC R
- Sportliches Handling mit direktem Feedback in Kurven
- Fahrspaß bei dynamischer Fahrweise, besonders auf der Landstraße
- Stimmiges Gesamtpaket für Fahrer, die Tempo suchen
Schwächen bzw. Grenzen der KTM 990 RC R
- Sportliche Ergonomie kann auf längeren Strecken fordernder sein
- Alltagseinsatz fühlt sich eher nach „sportlicher Ausnahme“ an
Stärken der KTM 890 SMT
- Vielseitigkeit für Stadt, Landstraße und Touren
- Gute Nutzbarkeit auch ohne permanentes Drehzahl-„Arbeiten“
- Kontrolliertes Fahrgefühl mit alltagstauglicher Basis
Schwächen bzw. Grenzen der KTM 890 SMT
- Sportlichkeit ist vorhanden, aber weniger „rennstrecken-nah“ als bei der RC R
- Wer maximal kompromisslose Kurvenattacke sucht, fühlt sich mit der RC R stärker abgeholt
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Modell „besser“ ist, sondern welches Fahrgefühl besser zum eigenen Alltag passt.
KTM 990 RC R: die richtige Wahl für Kurvenjäger
Die KTM 990 RC R ist besonders passend für Fahrer, die ihre Zeit auf dem Motorrad vor allem für sportliche Ausfahrten nutzen. Wer gern zügig fährt, Kurven aktiv angeht und ein direktes, sportliches Feedback schätzt, bekommt hier ein Motorrad, das genau dafür gemacht ist. Auch wenn der Alltag mal vorkommt: Die RC R ist dann am glücklichsten, wenn die Strecke nach Fahrspaß aussieht.
KTM 890 SMT: die richtige Wahl für Vielnutzer
Die KTM 890 SMT ist ideal für alle, die ein Motorrad suchen, das mehrere Rollen gleichzeitig erfüllt. Wer pendelt, am Wochenende spontan rausfährt und auch längere Touren plant, findet in der SMT oft die bessere Balance aus Sport und Alltag. Das Motorrad wirkt wie ein zuverlässiger Begleiter, der nicht jedes Mal „umgestellt“ werden muss, um sich gut anzufühlen.
Fazit:
Die KTM 990 RC R ist die Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf sportlicher Dynamik liegt: direktes Handling, kurvenorientiertes Fahrgefühl und ein Setup, das dynamische Fahrten besonders belohnt. Sie passt am besten zu Fahrern, die ihre Ausfahrten bewusst planen und dabei gern Tempo suchen – auch wenn die sportliche Ausrichtung auf längeren Strecken etwas mehr fordert.
Die KTM 890 SMT gewinnt dagegen, wenn das Motorrad vielseitig sein soll: Stadt, Landstraße und Touren in einem Paket. Die SMT wirkt im Alltag oft zugänglicher, lässt sich flexibler fahren und unterstützt längere Fahrten mit einer entspannteren Grundhaltung. Wer ein Motorrad möchte, das nicht nur für die eine Lieblingsrunde funktioniert, sondern für viele unterschiedliche Tage, trifft mit der SMT meist die rundere Entscheidung.