| UVP | 15.490 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2005 bis 2007 | |
Pro und Kontra
- sportliche Sitzposition, dennoch alltagstauglich
- cooler V2-Sound
- Motor mit ordentlich Dampf schon in der Mitte
- sehr gute Reifenwahl
- sehr gute Bremsen
- sehr gute Serien-Ausstattung
- sehr gelungenes, neues Cockpit mit Karten-Navigation
- einfache Bedienung
- Sitzhaltung auf Dauer etwas anstrengend
- schmaler Lenkeinschlag
- Tempomat nur gegen Aufpreis
- Handlich
- Niedrige Sitzhöhe
- Alltagstauglich
- Preis-/Leistungsverhältnis
- Hervorragende Ersatzteillage
- Keine elektronischen Helferlein
- Rostanfällig
- Hinten schwache Dämpfung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.481 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.481 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.128 | mm |
| Gewicht | 174 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor | |
| Hubraum | 947 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Hubraum | 487 | ccm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kette | |
Fahrleistungen
| Leistung | 128 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 103 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 334 | km |
| Leistung | 45 PS | |
| Höchstgeschw. | 177 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 48, voll einstellbar (Federweg 147)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Umlenkdämpfer (Federweg 134)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120 / 70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180 / 55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 2 x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit: kein braves Bike, sondern ein ehrlicher Pulsbeschleuniger
Die KTM 990 RC-R ist ein Motorrad für Leute, die Sport nicht nur anschauen, sondern fühlen wollen. Sie ist scharf, direkt, laut im Charakter und dabei deutlich vernünftiger, als ihr Auftritt vermuten lässt. Ja, sie fordert. Ja, sie ist im Alltag nicht immer bequem. Und ja, sie macht aus einer kurzen Ausfahrt schnell eine kleine persönliche Qualifying-Session. Aber genau deshalb funktioniert sie. Sie bringt KTM zurück in ein Segment, das lange auf ein echtes orangefarbenes Ausrufezeichen gewartet hat.
Unterm Strich ist die 990 RC-R kein Motorrad für alle. Sie ist zu fokussiert für Komfortfans, zu eigenwillig für Design-Konservative und zu sportlich für Menschen, die beim Wort „Sitzposition“ sofort an Bandscheiben denken. Aber für Fahrerinnen und Fahrer, die eine alltagstaugliche Supersport-Maschine mit Charakter, Punch und echter Rennstrecken-DNA suchen, ist sie ein ziemlich heißer Kandidat. Nicht perfekt, nicht brav, nicht leise – aber verdammt unterhaltsam. Und manchmal ist genau das der Punkt.
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne in Tornesch lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen - und wegen des stets frisch gebrühten Kaffees.
Für Einsteiger? Nun ja ....
Was also bleibt? In unserem Fall ist die Frage, ob ein Motorrad für nur 900 Euro funktionieren kann, eindeutig mit Ja zu beantworten. Und mehr: Die kleine Suzi macht richtig Spaß. Natürlich merkt man ihr vor allem bei den Bremsen ihr Alter an, aber echte Mängel hat sie nicht. Wer billig Motorradfahren will oder muss, der hätte mit dieser Suzi lange Spaß für den schmalen Taler.
Zwei Dinge dazu: Es hat in unserem Fall geklappt, weil der Käufer sich genau informiert hatte, worauf er achten müsse. Nicht verschwiegen werden soll, dass eine Portion Glück nicht schaden kann: Sollte ein Vorbesitzer die Suzi oft kalt ausgedreht haben oder mit Vollgas über die Piste getrieben, wäre dieses Fazit wahrscheinlich nicht so positiv.
Das zweite ist der Begriff der Einsteigermaschine, das Maschinen wie der Suzuki GS 500E oft angehängt wird. Schon klar, man will nicht viel Geld ausgeben und erst mal Erfahrung sammeln. Aber ob man dies mit einem Motorrad tun sollte, dem jedes elektronische Sicherheitsfeature fehlt?
Das muss jeder mit sich ausmachen.
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KTM 990 RC-R vs. Suzuki GS 500: Vergleich für Fahrspaß im Alltag
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die KTM 990 RC-R und die Suzuki GS 500, wird der Vergleich besonders spannend. Die KTM steht für sportliche Dynamik und eine klare Ausrichtung auf zügiges Fahren, während die Suzuki eher als unkomplizierter, alltagstauglicher Begleiter wahrgenommen wird. Genau darum geht es hier: nicht um reine Daten, sondern darum, wie sich die Unterschiede in der Praxis bemerkbar machen – beim Anfahren, in Kurven, beim Bremsen und auf längeren Strecken.
Grundidee der beiden Motorräder: Charakter statt nur Zahlen
Die KTM 990 RC-R ist vom Gesamtkonzept her ein Motorrad, das auf sportliche Performance ausgelegt ist. Die Suzuki GS 500 verfolgt dagegen einen pragmatischen Ansatz: Sie soll leicht zu handhaben sein, ein gutes Gefühl vermitteln und Fahranfängern wie auch Wiedereinsteigern den Einstieg erleichtern.
Im Vergleich zeigt sich schnell: Die KTM fordert mehr Aufmerksamkeit ein, belohnt aber mit einem sehr direkten Fahrgefühl. Die Suzuki wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man schnell „versteht“ – und das einen nicht ständig aus der Komfortzone drängt.
Motor und Ansprechverhalten: Wie sich Leistung anfühlt
Beim Motorcharakter unterscheiden sich beide Modelle spürbar. Die KTM 990 RC-R bringt durch ihre Auslegung mehr Durchzug und wirkt besonders dann stark, wenn es zügig vorangehen soll. Das Ansprechverhalten ist sportlich, und das Motorrad fühlt sich an, als wolle es schneller in den nächsten Gang.
Die Suzuki GS 500 setzt dagegen auf ein gutmütiges, kontrollierbares Leistungsbild. Gerade im Stadtverkehr und bei wechselnden Geschwindigkeiten ist das ein Vorteil: Gasbefehle werden sauber umgesetzt, ohne dass sofort das Gefühl entsteht, man müsse ständig „mitarbeiten“.
Stärken und Schwächen im Motor-Vergleich
- KTM 990 RC-R: Stärke ist die sportliche Dynamik und der spürbare Vortrieb. Schwäche kann sein, dass das Leistungsgefühl mehr Erfahrung verlangt, um es jederzeit souverän zu dosieren.
- Suzuki GS 500: Stärke ist die gut kontrollierbare Art, die das Fahren entspannter macht. Schwäche ist, dass bei sehr sportlicher Fahrweise irgendwann der Wunsch nach mehr Reserven aufkommen kann.
Fahrwerk und Handling: Direkte Linie oder entspannter Rhythmus
Das Fahrwerk entscheidet oft darüber, ob ein Motorrad „leicht“ wirkt oder ob es sich wie ein Werkzeug anfühlt, das man bewusst einsetzen muss. Die KTM 990 RC-R vermittelt ein sehr direktes Handling. In Kurven liegt sie spürbar auf Linie, und das Motorrad unterstützt zügige Richtungswechsel. Wer gern dynamisch fährt, wird das als Vorteil wahrnehmen.
Die Suzuki GS 500 ist dagegen eher auf einen ruhigen, gleichmäßigen Fahrstil ausgelegt. Das Handling wirkt weniger aggressiv, dafür aber sehr berechenbar. Gerade auf schlechteren Straßen oder bei wechselnden Bedingungen ist das ein Plus, weil das Motorrad nicht unnötig „nachdrückt“.
Kurvengefühl und Stabilität
Im Vergleich zeigt sich: Die KTM spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn die Fahrweise sportlich und die Linie klar ist. Die Suzuki punktet, wenn es um entspanntes Kurvenfahren geht – mit einem Gefühl von Kontrolle statt Druck.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Bremsen ist nicht nur die reine Bremswirkung wichtig, sondern auch das Zusammenspiel aus Dosierbarkeit und Rückmeldung. Die KTM 990 RC-R wirkt beim Verzögern sportlich abgestimmt. Das gibt in flotten Situationen mehr Vertrauen, weil das Motorrad schnell reagiert und die Verzögerung gut steuerbar bleibt.
Die Suzuki GS 500 bietet ebenfalls solide Bremsperformance, aber mit einem eher alltagstauglichen Fokus. Das bedeutet: Die Bremsen lassen sich gut dosieren, und das Motorrad bleibt dabei angenehm berechenbar – besonders im Stadtverkehr und bei moderater Fahrweise.
Stärken und Schwächen bei der Brems-Praxis
- KTM 990 RC-R: Stärke ist das sportliche Ansprechverhalten und das Gefühl von Reserven. Schwäche kann sein, dass die Performance mehr Aufmerksamkeit verlangt, wenn man nicht gewohnt ist, sehr dynamisch zu fahren.
- Suzuki GS 500: Stärke ist die unkomplizierte Dosierbarkeit und die ruhige Rückmeldung. Schwäche ist, dass bei sehr ambitionierter Fahrweise die sportliche „Bissigkeit“ der KTM nicht vollständig erreicht wird.
Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt wie – und warum das zählt
Die Sitzposition ist ein großer Unterschied zwischen beiden Konzepten. Die KTM 990 RC-R ist tendenziell sportlicher ausgelegt. Das unterstützt eine aktive Fahrweise, kann aber auf längeren Strecken oder bei häufigem Stop-and-Go weniger komfortabel wirken.
Die Suzuki GS 500 wirkt ergonomisch zugänglicher. Die Sitzhaltung ist eher auf Alltag und kontrolliertes Fahren ausgelegt. Dadurch eignet sie sich besonders für Fahrten, bei denen nicht jede Kurve „auf Zeit“ gefahren wird.
Ergonomie im Vergleich
Wer häufig kurze Strecken in der Stadt fährt oder einfach entspannt unterwegs sein möchte, wird die Suzuki oft als angenehmer empfinden. Wer dagegen sportlich unterwegs ist und die aktive Haltung gern nutzt, findet in der KTM mehr „Werkzeugcharakter“.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Touren
Im Alltag zählt mehr als nur Fahrspaß. Dazu gehören auch Dinge wie Übersichtlichkeit, Handhabung bei niedrigen Geschwindigkeiten und das Gefühl, das Motorrad jederzeit kontrollieren zu können. Die Suzuki GS 500 spielt hier ihre Stärke aus: Sie wirkt unkompliziert, lässt sich im Alltag gut bewegen und vermittelt ein entspanntes Fahrgefühl.
Die KTM 990 RC-R kann im Alltag ebenfalls Spaß machen, aber sie ist stärker auf sportliche Nutzung zugeschnitten. Das heißt: In der Stadt ist sie nicht „schlecht“, aber sie verlangt eher danach, bewusst gefahren zu werden. Auf der Landstraße und bei zügigen Fahrten zeigt sie dagegen deutlich, warum sie sportlich ausgelegt ist.
Wartung, Kosten und Kaufgedanken: Was man beim Vergleich mitdenken sollte
Beim Kauf oder bei der Entscheidung zwischen zwei Modellen sollte man nicht nur auf den Fahrspaß schauen. Gerade bei gebrauchten Motorrädern sind Wartungshistorie, Zustand und Verschleiß ein entscheidender Faktor. Im Vergleich gilt: Die KTM wird häufig von Fahrern bewegt, die das Motorrad sportlich einsetzen. Das kann bedeuten, dass man beim Gebrauchtkauf besonders genau hinschauen sollte, wie mit Verschleißteilen umgegangen wurde.
Die Suzuki wird oft als unkomplizierteres Motorrad genutzt. Das kann bei der Suche nach einem passenden Exemplar Vorteile bringen, weil viele Exemplare eher auf Alltag und gleichmäßige Nutzung ausgelegt sind. Trotzdem gilt auch hier: Probefahrt, Sichtprüfung und eine ehrliche Bestandsaufnahme sind Pflicht.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen KTM 990 RC-R und Suzuki GS 500 hängt stark vom Fahrstil ab. Die KTM ist dann die bessere Wahl, wenn sportliche Dynamik, direktes Handling und ein Motorradgefühl im Vordergrund stehen, das man aktiv bewegt. Die Suzuki ist dann im Vorteil, wenn ein kontrollierbares, alltagstaugliches Motorrad gesucht wird, das sich leicht fahren lässt und auch bei moderater Fahrweise Spaß macht.
Typische Profile im Vergleich
- KTM 990 RC-R: passt eher zu Fahrern, die gern zügig unterwegs sind, Kurven dynamisch fahren und ein sportliches Setup bewusst nutzen.
- Suzuki GS 500: passt eher zu Fahrern, die ein unkompliziertes Motorrad für Alltag und entspannte Touren suchen – oder die ein Motorrad möchten, das sich gut kontrollieren lässt.
Fazit:
Die KTM 990 RC-R ist die bessere Wahl, wenn sportliche Performance und ein direktes, dynamisches Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Wer gern zügig fährt, klare Linien mag und das Motorrad aktiv einsetzt, bekommt hier ein Modell, das genau dafür gemacht wirkt. Gleichzeitig sollte klar sein: Die sportliche Ausrichtung verlangt mehr Feingefühl und Erfahrung, damit die Stärken jederzeit souverän genutzt werden.
Die Suzuki GS 500 gewinnt dagegen dort, wo Alltagstauglichkeit, einfache Handhabung und ein gutmütiges Leistungsbild zählen. Sie eignet sich besonders für entspannte Fahrten, für Stadt und Landstraße im moderaten Tempo und für alle, die ein Motorrad suchen, das schnell vertraut wirkt. Wer eher kontrolliert statt maximal dynamisch unterwegs ist, findet in der GS 500 meist die passendere Basis.
Kurz gesagt: KTM 990 RC-R für sportliche Ansprüche, Suzuki GS 500 für unkomplizierten Fahrspaß.