UVP 15.490 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 9.479 €
Baujahr von 2005 bis 2025
Der neue Sportler von KTM mit dem Motor der Duke 990.
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So viel aus so wenig
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Pro und Kontra

Pro:
  • sportliche Sitzposition, dennoch alltagstauglich
  • cooler V2-Sound
  • Motor mit ordentlich Dampf schon in der Mitte
  • sehr gute Reifenwahl
  • sehr gute Bremsen
  • sehr gute Serien-Ausstattung
  • sehr gelungenes, neues Cockpit mit Karten-Navigation
  • einfache Bedienung
Kontra:
  • Sitzhaltung auf Dauer etwas anstrengend
  • schmaler Lenkeinschlag
  • Tempomat nur gegen Aufpreis
Pro:
  • Fahrkomfort
  • Durchzugsstarker Motor
  • Alltagstauglich
  • Preis-Leistung
Kontra:
  • Mischbereifung überflüssig

Abmessungen & Gewicht

Gewicht195kg
Radstand1.481mm
Länge2.090mm
Radstand1.481mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.128mm
Gewicht213kg
Radstand1.560mm
Länge2.275mm
Radstand1.560mm
Sitzhöhe: 830-835 mm
Höhe1.405mm

Motor

Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor
Hubraum947ccm
Hub70mm
Bohrung92mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartV2
Hubraum645ccm
Hub63mm
Bohrung81mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung128 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment103 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite334km
Leistung71 PS bei 8.800 U/Min
Drehmoment62 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.185km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite488km

Fahrwerk

RahmenbauartChrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet
Federung vorneWP APEX 48, voll einstellbar (Federweg 147)mm
Federung hintenWP APEX Umlenkdämpfer (Federweg 134)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120 / 70 ZR 17
Reifen hinten180 / 55 ZR 17
RahmenbauartBrücken
Federung vorneTelegabel 43 mm (Federweg 150)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 159)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne19 M/C x MT 2.50 110/80R19 M/C 59V
Reifen hinten150/70 R 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, 2 x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 260 mm)

Fazit: kein braves Bike, sondern ein ehrlicher Pulsbeschleuniger

Die KTM 990 RC-R ist ein Motorrad für Leute, die Sport nicht nur anschauen, sondern fühlen wollen. Sie ist scharf, direkt, laut im Charakter und dabei deutlich vernünftiger, als ihr Auftritt vermuten lässt. Ja, sie fordert. Ja, sie ist im Alltag nicht immer bequem. Und ja, sie macht aus einer kurzen Ausfahrt schnell eine kleine persönliche Qualifying-Session. Aber genau deshalb funktioniert sie. Sie bringt KTM zurück in ein Segment, das lange auf ein echtes orangefarbenes Ausrufezeichen gewartet hat.

Unterm Strich ist die 990 RC-R kein Motorrad für alle. Sie ist zu fokussiert für Komfortfans, zu eigenwillig für Design-Konservative und zu sportlich für Menschen, die beim Wort „Sitzposition“ sofort an Bandscheiben denken. Aber für Fahrerinnen und Fahrer, die eine alltagstaugliche Supersport-Maschine mit Charakter, Punch und echter Rennstrecken-DNA suchen, ist sie ein ziemlich heißer Kandidat. Nicht perfekt, nicht brav, nicht leise – aber verdammt unterhaltsam. Und manchmal ist genau das der Punkt.

Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne in Tornesch lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen - und wegen des stets frisch gebrühten Kaffees.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 15.490 €
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: Orange, Schwarz

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KTM 990 RC R vs. Suzuki V-Strom 650 – Motorradvergleich mit Blick auf Fahrgefühl, Alltag und Touren

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die KTM 990 RC R und die Suzuki V-Strom 650, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen ein sportlich ausgerichtetes Konzept mit Fokus auf Dynamik und Kurvengefühl auf ein alltagstaugliches Reise- und Tourenmotorrad, das vor allem mit Alltagstauglichkeit, Komfort und Vielseitigkeit punktet. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich im direkten Vergleich, wo liegen typische Schwächen – und welches Motorrad passt besser zu welchem Fahrstil?

Grundidee der Motorräder: Sportlichkeit vs. Tourenfokus

KTM 990 RC R: kompromisslos sportlich gedacht

Die KTM 990 RC R ist klar auf sportliche Performance ausgelegt. Das merkt man nicht nur am Look, sondern auch an der Auslegung von Sitzposition, Fahrwerkscharakter und dem generellen Anspruch, das Motorrad aktiv zu bewegen. Wer Kurven mag und das Gefühl sucht, das Motorrad „mitzunehmen“, findet hier eine Maschine, die auf Agilität und zügiges Fahren getrimmt ist.

Suzuki V-Strom 650: pragmatisch, komfortabel und flexibel

Die Suzuki V-Strom 650 verfolgt dagegen einen anderen Ansatz: Sie ist als vielseitiges Tourenmotorrad gedacht, das im Alltag genauso funktioniert wie auf längeren Strecken. Die Sitzposition ist in der Regel entspannter, die Ergonomie auf längeres Fahren ausgelegt und das Motorrad soll auch dann Spaß machen, wenn die Route nicht nur aus perfekten Asphalt-Kurven besteht.

Motor und Antrieb: Charakter im Vergleich

Leistungsentfaltung und Drehmomentgefühl

Im Vergleich der Motorcharaktere zeigt sich ein typischer Unterschied: Die KTM 990 RC R wirkt im sportlichen Bereich oft „direkter“ und lädt dazu ein, Drehzahlen zu nutzen. Das kann sich besonders beim zügigen Beschleunigen aus Kurven heraus bemerkbar machen. Die Suzuki V-Strom 650 setzt dagegen stärker auf einen gleichmäßigeren, alltagstauglichen Rhythmus. Gerade bei moderatem Tempo oder bei längeren Etappen spielt die V-Strom ihre Stärke aus: Sie lässt sich meist angenehm dosieren und bleibt dabei souverän.

Schaltgefühl und Fahrbarkeit

Beide Motorräder können sportlich gefahren werden, aber die KTM belohnt häufig das aktive Fahren mit mehr „Biss“. Die V-Strom punktet eher mit entspannter Fahrbarkeit: Gangwahl und Gasannahme passen gut zu einer Touren-Logik, bei der man nicht ständig am Limit arbeiten muss. Wer häufig im Stadtverkehr unterwegs ist oder lange Strecken am Stück fährt, wird die Suzuki oft als weniger anstrengend empfinden.

Fahrwerk und Handling: Wie sich die Stärken zeigen

Agilität und Kurvenverhalten der KTM

Die KTM 990 RC R ist im Handling klar auf sportliche Linienführung ausgelegt. Das Fahrwerk und die Geometrie zielen darauf ab, das Motorrad schnell in die Kurve zu bringen und dabei ein präzises Feedback zu liefern. In schnellen Wechseln und bei dynamischer Fahrweise fühlt sich die KTM häufig „wach“ an. Das ist eine Stärke, kann aber auch bedeuten, dass man bei schlechterem Belag oder längeren Autobahnpassagen mehr Aufmerksamkeit aufbringen muss, um den Komfort zu halten.

Stabilität und Komfort der V-Strom

Die Suzuki V-Strom 650 ist oft die ruhigere Wahl, wenn es um entspannte Kilometer geht. Das Motorrad wirkt in vielen Situationen stabil und gutmütig, ohne dabei komplett „träge“ zu werden. Gerade auf wechselnden Straßenbedingungen – von Landstraße bis hin zu weniger perfekten Abschnitten – spielt die V-Strom ihre Vielseitigkeit aus. Wer regelmäßig Touren fährt und dabei auch mal nicht nur die schnellste Linie sucht, profitiert von diesem Charakter.

Bremsen und Sicherheit: Vergleich der Bremslogik

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die KTM 990 RC R ist tendenziell stärker auf sportliche Verzögerung und präzises Dosieren ausgelegt. Das passt zu einer Fahrweise, bei der man spät bremst und das Motorrad aktiv in die Kurve bringt. Die Suzuki V-Strom 650 setzt dagegen auf eine Bremscharakteristik, die sich gut in den Alltag integrieren lässt – zuverlässig, berechenbar und passend für längere Strecken. Beide können sicher gefahren werden, aber die KTM wirkt eher wie ein Werkzeug für dynamische Manöver, während die V-Strom eher auf gleichmäßige Kontrolle im Tourenbetrieb ausgelegt ist.

Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Windschutz und Ermüdung

KTM: sportliche Haltung, dafür mehr Fokus

Die KTM 990 RC R bringt eine sportlichere Sitzposition mit. Das ist ein Vorteil, wenn die Fahrt „nach vorn“ geht: Kurven, zügiges Tempo und aktives Fahren. Auf längeren Strecken kann diese Haltung jedoch stärker fordern, vor allem wenn man viel Autobahn oder sehr lange Etappen fährt. Die Stärke liegt also im Fahrspaß – die Schwäche eher im Komfort bei Dauerbelastung.

V-Strom: entspannter für lange Tage

Die Suzuki V-Strom 650 ist in der Ergonomie meist auf längere Fahrten ausgelegt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur für kurze Ausfahrten gedacht ist, sondern für Wochenendtouren oder auch für längere Fahrten zwischendurch. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist oder einfach weniger „sportlich verkrampfen“ möchte, findet in der V-Strom oft die passendere Basis.

Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt

Vielseitigkeit bei der Suzuki

Die V-Strom 650 ist typischerweise die Maschine, die man „einfach nutzt“. Sie eignet sich gut für unterschiedliche Einsatzszenarien: Pendeln, Touren, längere Strecken, und je nach Setup auch für Abenteuer abseits der reinen Asphalt-Route. Genau diese Vielseitigkeit ist eine ihrer größten Stärken.

Sportfokus bei der KTM

Die KTM 990 RC R ist dagegen stärker auf Fahrspaß und sportliche Performance ausgerichtet. Sie ist ideal, wenn das Motorrad vor allem für Kurvenfahrten, zügige Ausfahrten und ein intensives Fahrerlebnis genutzt wird. Wer das Motorrad als „Allrounder“ im Alltag erwartet, muss sich bewusst sein, dass der sportliche Charakter manchmal mehr Aufmerksamkeit und eine aktivere Fahrweise verlangt.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der KTM 990 RC R

  • Sportliches Handling mit direktem Kurvengefühl
  • Aktives Fahrkonzept, das dynamische Fahrweise belohnt
  • Brems- und Beschleunigungsgefühl für zügige Manöver

Schwächen der KTM 990 RC R

  • Komfortanspruch bei längeren Strecken kann höher sein
  • Sportliche Auslegung verlangt oft mehr „Fahrerfokus“

Stärken der Suzuki V-Strom 650

  • Touren- und Alltagstauglichkeit mit entspannterem Charakter
  • Gute Fahrbarkeit auch bei wechselnden Bedingungen
  • Vielseitigkeit für unterschiedliche Einsatzprofile

Schwächen der Suzuki V-Strom 650

  • Sportliche Grenzen sind eher im „Tourenmodus“ spürbar
  • Kurvenfokus ist weniger aggressiv als bei der KTM

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie die Fahrten typischerweise aussehen. Die KTM 990 RC R ist besonders passend, wenn Kurven, Dynamik und ein intensives Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie eignet sich für Fahrerinnen und Fahrer, die gern aktiv fahren, das Motorrad spüren möchten und sportliche Ausfahrten planen.

Die Suzuki V-Strom 650 ist die bessere Wahl, wenn der Alltag und längere Touren dominieren. Wer ein Motorrad sucht, das zuverlässig funktioniert, angenehm zu fahren ist und auch bei längeren Tagen nicht unnötig fordert, findet in der V-Strom häufig die stimmigere Balance. Außerdem ist sie ideal, wenn verschiedene Streckenarten und wechselnde Bedingungen zum Alltag gehören.

Fazit:

Die KTM 990 RC R ist die richtige Wahl, wenn der Schwerpunkt auf sportlichem Handling, dynamischer Beschleunigung und einem klaren Kurvenfokus liegt. Sie macht besonders dann Spaß, wenn die Fahrt bewusst zügig und aktiv gestaltet wird – und wenn Komfort nicht die oberste Priorität ist. Die Suzuki V-Strom 650 gewinnt dagegen dort, wo Alltag, Touren und entspannter Langstreckenkomfort zählen. Sie überzeugt mit einer pragmatischen Fahrbarkeit, guter Vielseitigkeit und einem Charakter, der auch über längere Zeit angenehm bleibt. Kurz gesagt: Wer das Motorrad als sportliches Werkzeug für Kurven und Tempo sucht, greift zur KTM. Wer ein vielseitiges Tourenmotorrad für viele Kilometer und unterschiedliche Streckenbedingungen möchte, ist mit der V-Strom 650 besser bedient.

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