| UVP | 15.490 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 13.795 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- sportliche Sitzposition, dennoch alltagstauglich
- cooler V2-Sound
- Motor mit ordentlich Dampf schon in der Mitte
- sehr gute Reifenwahl
- sehr gute Bremsen
- sehr gute Serien-Ausstattung
- sehr gelungenes, neues Cockpit mit Karten-Navigation
- einfache Bedienung
- Sitzhaltung auf Dauer etwas anstrengend
- schmaler Lenkeinschlag
- Tempomat nur gegen Aufpreis
- toller Motor mit ordentlich Dampf
- noch tollerer Sound
- ausgewogenes Fahrverhalten
- Qualität, wohin das Auge schaut
- sicher durch Schräglagen-Features
- Tja - weiß ich jetzt auch nicht...
- Okay, ganz untenrum ruckelt der Twin etwas.
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.481 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.481 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.128 | mm |
| Gewicht | 233 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor | |
| Hubraum | 947 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 8V-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 1.200 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 128 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 103 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 334 | km |
| Leistung | 80 PS bei 6.550 U/Min | |
| Drehmoment | 105 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 309 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 48, voll einstellbar (Federweg 147)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Umlenkdämpfer (Federweg 134)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120 / 70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180 / 55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Schleifenrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm KYB Cartridge-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine, KYB Doppelstoßdämpfer mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Stahl | |
| Reifen vorne | 100/90-18 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 2 x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelte 310-mm-Festscheiben, Brembo, schwimmend gelagerte 2-Kolben-Bremssättel, OCABS ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelne, 255 mm feste Bremsscheibe, Nissin 2-Kolben-Schwimmsattel, OCABS ( Ø 255 mm) | |
Fazit: kein braves Bike, sondern ein ehrlicher Pulsbeschleuniger
Die KTM 990 RC-R ist ein Motorrad für Leute, die Sport nicht nur anschauen, sondern fühlen wollen. Sie ist scharf, direkt, laut im Charakter und dabei deutlich vernünftiger, als ihr Auftritt vermuten lässt. Ja, sie fordert. Ja, sie ist im Alltag nicht immer bequem. Und ja, sie macht aus einer kurzen Ausfahrt schnell eine kleine persönliche Qualifying-Session. Aber genau deshalb funktioniert sie. Sie bringt KTM zurück in ein Segment, das lange auf ein echtes orangefarbenes Ausrufezeichen gewartet hat.
Unterm Strich ist die 990 RC-R kein Motorrad für alle. Sie ist zu fokussiert für Komfortfans, zu eigenwillig für Design-Konservative und zu sportlich für Menschen, die beim Wort „Sitzposition“ sofort an Bandscheiben denken. Aber für Fahrerinnen und Fahrer, die eine alltagstaugliche Supersport-Maschine mit Charakter, Punch und echter Rennstrecken-DNA suchen, ist sie ein ziemlich heißer Kandidat. Nicht perfekt, nicht brav, nicht leise – aber verdammt unterhaltsam. Und manchmal ist genau das der Punkt.
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne in Tornesch lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen - und wegen des stets frisch gebrühten Kaffees.
Fazit
Die Triumph Bonneville T120 bleibt auch 2026 ein Motorrad mit Seele. Wer sich auf ihren Charakter einlässt, bekommt ein Fahrerlebnis, das nicht von Zahlen, sondern von Emotionen geprägt ist. Sie ist dabei kein Motorrad für Höchstleistungen oder Rennstreckenambitionen – sondern für Menschen, die das Fahren genießen wollen. Die behutsamen Verbesserungen im Jahr 2026 machen sie noch zugänglicher und runder im Gesamtbild.• zeitloses Design
• kultivierten, drehmomentstarken Motor
• hohen Fahrkomfort
• solide Technik
Für wen ist die T120 geeignet?
• Fahrer, die Wert auf Stil und Charakter legen
• Einsteiger mit Anspruch auf Qualität
• Wiedereinsteiger
• Tourenfahrer mit Hang zur Nostalgie
Weniger geeignet für:
• sportlich ambitionierte Fahrer
• Technik-Enthusiasten, die maximale Elektronik erwarten
Bock auf Probefahrt? Auf geht's zu Triumph Hamburg, wo die neue T120 als Vorführer auf Euch wartet. Dort gibt es natürlich auch alle anderen Triumph Modelle in der Ausstellung und viele Vorführer. Wohin von dort aus fahren: Am besten Richtung Süd-Osten Richtung Dove-Elbe und dann weiter nach Fünfhausen und zurück über die Autobahn.
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KTM 990 RC R vs Triumph Bonneville T120 – Vergleich, Stärken und Schwächen
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick völlig unterschiedliche Welten wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die KTM 990 RC R steht für sportliche Ausrichtung, präzises Handling und ein Temperament, das nach Kurven ruft. Die Triumph Bonneville T120 dagegen verkörpert klassischen Retro-Charme, souveränen Langstreckenkomfort und einen Motor, der eher mit Charakter als mit roher Härte überzeugt. Wer sich zwischen beiden entscheidet, sollte nicht nur auf Daten schauen, sondern vor allem darauf, wie sich die Unterschiede im Alltag anfühlen.
Grundcharakter: sportlich zugespitzt vs. klassisch entspannt
Die KTM 990 RC R ist als sportliches Motorrad konzipiert. Das merkt man an der Auslegung: Die Sitzposition wirkt zielgerichtet, das Fahrwerk ist auf Agilität getrimmt und das Gesamtpaket zielt klar auf dynamisches Fahren. Die Maschine will bewegt werden – und belohnt das mit einem direkten Rückmeldesystem aus Motor, Fahrwerk und Lenkgefühl.
Die Triumph Bonneville T120 verfolgt einen anderen Ansatz. Hier steht der Fahrspaß in einer entspannten, kultivierten Form im Vordergrund. Die Sitzposition ist weniger „sportlich zusammengezogen“, das Fahrgefühl ist ruhiger und die Maschine wirkt wie gemacht für lange Strecken, bei denen man nicht ständig nach dem nächsten Kick sucht, sondern einfach genießen will.
Motor und Antrieb: Drehmoment-Charakter entscheidet
Beim Vergleich der Motorwerte zeigt sich ein klarer Unterschied im Charakter. Die KTM 990 RC R setzt auf einen Motor, der im sportlichen Bereich besonders lebendig wirkt. Die Leistungsentfaltung ist darauf ausgelegt, zügig Tempo aufzubauen und in flotten Passagen schnell wieder „ans Gas“ zu gehen. Das passt zu Fahrern, die gerne beschleunigen, überholen und Kurven mit Schwung anfahren.
Die Triumph Bonneville T120 spielt ihre Stärken eher im mittleren Drehzahlbereich aus. Die Art, wie Leistung anliegt, wirkt weniger wie ein „Schalter“ und mehr wie ein gleichmäßiger Schub. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das sich für Landstraßen und längere Touren sehr angenehm anfühlt – besonders dann, wenn man nicht ständig im oberen Drehzahlfenster unterwegs sein möchte.
Was das in der Praxis bedeutet
Wer häufig sportlich fährt, profitiert bei der KTM von der sportlichen Abstimmung: Der Motor unterstützt dynamische Manöver und macht das Tempowechseln leicht. Die Triumph ist dagegen die bessere Wahl, wenn ein gleichmäßiger Rhythmus wichtiger ist als maximale Spitzenleistung. Beide Motorräder machen Spaß – aber auf unterschiedliche Art.
Fahrwerk und Handling: Präzision vs. Gelassenheit
Beim Fahrwerk zeigt sich die Philosophie der Hersteller besonders deutlich. Die KTM 990 RC R ist auf sportliche Kontrolle ausgelegt. Das Motorrad liegt spürbar stabil, reagiert schnell auf Lenkimpulse und vermittelt ein Gefühl von „direkter Verbindung“ zur Straße. In schnellen Kurven und bei zügigem Fahrstil wirkt das Handling wie ein Werkzeug: Es lässt sich führen, dosieren und fordert gleichzeitig, aktiv gefahren zu werden.
Die Triumph Bonneville T120 setzt stärker auf Komfort und souveräne Alltagstauglichkeit. Das Fahrwerk wirkt weniger „rennstreckenorientiert“, sondern eher darauf, Unebenheiten zu entschärfen und den Fahrer über längere Zeit entspannt zu halten. Dadurch entsteht ein ruhigeres Fahrbild, das besonders auf wechselnden Straßenverhältnissen angenehm ist.
Stärken und Schwächen im Vergleich
KTM 990 RC R: Stärke ist die sportliche Agilität und das präzise Feedback. Schwäche kann sein, dass die sportliche Auslegung nicht jedem Komfortbedürfnis entspricht – vor allem, wenn der Fokus eher auf entspanntem Dahingleiten liegt.
Triumph Bonneville T120: Stärke ist der entspannte Langstreckencharakter und die gelassene Art, Kilometer zu sammeln. Schwäche kann sein, dass das Handling bei sehr sportlicher Gangart nicht ganz so „spitz“ wirkt wie bei der KTM.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Auch bei den Bremsen unterscheiden sich die Schwerpunkte. Die KTM 990 RC R ist darauf ausgelegt, sportliche Verzögerungen zuverlässig zu unterstützen. Das Bremsgefühl wirkt dabei eher „direkt“ und passt zu Fahrern, die in Kurven oder beim zügigen Anbremsen klare Rückmeldung suchen.
Die Triumph Bonneville T120 bietet ebenfalls ein sicheres Bremsverhalten, wirkt aber insgesamt weniger auf maximale Sportlichkeit getrimmt. Das ist nicht negativ – im Gegenteil: Für viele Fahrer ist genau diese Abstimmung im Alltag angenehmer, weil sie gut dosierbar bleibt und sich natürlich anfühlt, ohne ständig nach „mehr“ zu verlangen.
Sitzposition und Ergonomie: Kurze Wege vs. lange Touren
Die Sitzposition ist einer der größten Unterschiede. Die KTM 990 RC R bringt eine sportlichere Haltung mit, die den Oberkörper näher an die Fahrdynamik heranrückt. Das ist ideal, wenn der Fokus auf zügigem Fahren liegt und man gerne aktiv mit dem Motorrad arbeitet.
Die Triumph Bonneville T120 bietet eine ergonomische Auslegung, die eher auf Komfort ausgelegt ist. Für längere Strecken und für Fahrten, bei denen man nicht ständig „in der Sporthaltung“ sein möchte, ist das ein echter Vorteil. Gerade wenn der Alltag viele unterschiedliche Streckenprofile enthält, wirkt die Triumph oft entspannter.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße, Tour
Im Alltag zählt, wie gut ein Motorrad sich in unterschiedlichen Situationen bewegt. Die KTM 990 RC R ist besonders stark, wenn es um dynamische Fahrten geht: Landstraße, zügige Ausfahrten und kurvige Strecken sind ihre Bühne. In der Stadt kann die sportliche Auslegung je nach Fahrstil und Körpergröße weniger „entspannt“ wirken, dafür fühlt sich das Motorrad beim schnellen Richtungswechsel sehr lebendig an.
Die Triumph Bonneville T120 spielt ihre Stärken dort aus, wo man nicht nur schnell, sondern vor allem angenehm unterwegs sein will. Für Pendelstrecken, längere Touren und Fahrten mit mehreren Stopps wirkt sie oft harmonischer. Das Retro-Konzept ist dabei nicht nur Optik: Es spiegelt sich im Fahrgefühl wider – ruhig, souverän und mit viel „Genussfaktor“.
Wartung, Kosten und Kaufentscheidung: worauf man achten sollte
Bei der Kaufentscheidung spielen neben dem Fahrspaß auch praktische Aspekte eine Rolle. Bei beiden Modellen lohnt es sich, den Zustand besonders genau zu prüfen: Wartungshistorie, Verschleißteile und die Pflege des Fahrzeugs sind entscheidend. Gerade bei Motorrädern, die entweder sportlich bewegt oder häufig tourenorientiert genutzt werden, können sich typische Verschleißbilder unterscheiden.
Wer die KTM 990 RC R ins Auge fasst, sollte darauf achten, wie intensiv sie gefahren wurde und ob Verschleißteile im Rahmen der Wartung rechtzeitig erneuert wurden. Bei der Triumph Bonneville T120 ist ebenfalls ein Blick auf Wartungsintervalle sinnvoll – besonders, wenn das Motorrad häufig für längere Strecken genutzt wurde, bei denen Komfort und Zuverlässigkeit im Fokus stehen.
Welche Werte passen zu welchem Fahrstil?
Ohne in einzelne Kennzahlen abzurutschen, lässt sich der Vergleich so zusammenfassen: Die KTM 990 RC R wirkt in den Bereichen, die sportliches Fahren unterstützen, besonders stimmig. Die Kombination aus Motorcharakter, Fahrwerk und direktem Handling macht sie zur Wahl für Fahrer, die gerne zügig unterwegs sind und das Motorrad aktiv „mitfahren“ möchten.
Die Triumph Bonneville T120 punktet vor allem dort, wo Alltag und Tour zählen. Die Art, wie Leistung anliegt, wie das Motorrad über längere Zeit stabil bleibt und wie komfortabel die Ergonomie wirkt, macht sie zur besseren Wahl für Menschen, die nicht ständig ans Limit wollen, aber trotzdem jeden Kilometer genießen möchten.
Stärken und Schwächen – kompakt
KTM 990 RC R: Stärken liegen in sportlicher Dynamik, präzisem Handling und dem Gefühl, schnell „in Fahrt“ zu kommen. Schwächen zeigen sich eher dann, wenn Komfort und entspanntes Cruisen im Vordergrund stehen.
Triumph Bonneville T120: Stärken liegen in Fahrkomfort, souveränem Langstreckencharakter und einem Motor, der gleichmäßig begleitet. Schwächen zeigen sich eher bei sehr sportlicher Fahrweise, bei der die KTM ihre sportliche Ausrichtung stärker ausspielen kann.
Fazit:
Die KTM 990 RC R ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sportlich reagiert, Kurven mit Präzision nimmt und bei dynamischem Fahren besonders viel Spaß macht. Wer häufig zügig unterwegs ist, gerne beschleunigt und das Motorrad aktiv führt, wird mit der KTM deutlich mehr „Sport-Feeling“ erleben.
Die Triumph Bonneville T120 passt dagegen besser zu Menschen, die Komfort, Charakter und entspanntes Reisen priorisieren. Wer lange Strecken mag, ein harmonisches Fahrgefühl sucht und dabei nicht ständig im oberen Drehzahlbereich unterwegs sein möchte, findet in der Triumph die stimmigere Wahl. Kurz gesagt: KTM für sportliche Dynamik, Triumph für Genuss und Gelassenheit – je nachdem, wie der eigene Fahrstil wirklich aussieht.