| UVP | 15.490 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 25.445 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- sportliche Sitzposition, dennoch alltagstauglich
- cooler V2-Sound
- Motor mit ordentlich Dampf schon in der Mitte
- sehr gute Reifenwahl
- sehr gute Bremsen
- sehr gute Serien-Ausstattung
- sehr gelungenes, neues Cockpit mit Karten-Navigation
- einfache Bedienung
- Sitzhaltung auf Dauer etwas anstrengend
- schmaler Lenkeinschlag
- Tempomat nur gegen Aufpreis
- Leistung
- Details
- Sitzkomfort
- präzises Fahrwerk
- Schräglagenfreiheit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.481 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.481 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.128 | mm |
| Gewicht | 294 | kg |
| Radstand | 1.677 | mm |
| Radstand | 1.677 | mm |
| Sitzhöhe: | 750 | mm |
| Höhe | 1.066 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor | |
| Hubraum | 947 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Dreizylinder-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 2.458 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 128 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 103 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 334 | km |
| Leistung | 167 PS bei 6.000 U/Min | |
| Drehmoment | 221 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 221 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 48, voll einstellbar (Federweg 147)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Umlenkdämpfer (Federweg 134)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120 / 70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180 / 55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Aluminiumrahmen | |
| Federung vorne | Showa 47 mm Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monoshock (Federweg 107)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 150/80 R17 V | |
| Reifen hinten | 240/50 R16 V | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 2 x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppel-Bremsscheiben, Brembo M4.30 Stylema® Radial-Vierkolben-Monoblock-Bremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo M4.32 Vierkolben-Monoblocksattel ( Ø 300 mm) | |
Fazit: kein braves Bike, sondern ein ehrlicher Pulsbeschleuniger
Die KTM 990 RC-R ist ein Motorrad für Leute, die Sport nicht nur anschauen, sondern fühlen wollen. Sie ist scharf, direkt, laut im Charakter und dabei deutlich vernünftiger, als ihr Auftritt vermuten lässt. Ja, sie fordert. Ja, sie ist im Alltag nicht immer bequem. Und ja, sie macht aus einer kurzen Ausfahrt schnell eine kleine persönliche Qualifying-Session. Aber genau deshalb funktioniert sie. Sie bringt KTM zurück in ein Segment, das lange auf ein echtes orangefarbenes Ausrufezeichen gewartet hat.
Unterm Strich ist die 990 RC-R kein Motorrad für alle. Sie ist zu fokussiert für Komfortfans, zu eigenwillig für Design-Konservative und zu sportlich für Menschen, die beim Wort „Sitzposition“ sofort an Bandscheiben denken. Aber für Fahrerinnen und Fahrer, die eine alltagstaugliche Supersport-Maschine mit Charakter, Punch und echter Rennstrecken-DNA suchen, ist sie ein ziemlich heißer Kandidat. Nicht perfekt, nicht brav, nicht leise – aber verdammt unterhaltsam. Und manchmal ist genau das der Punkt.
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne in Tornesch lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen - und wegen des stets frisch gebrühten Kaffees.
Fazit - was bleibt hängen
Cruiser gibt es viele, all die Harleys, Indians und auch die Gold Wing kann nicht ungenannt bleiben. Die Rocket ist eine sehr eigentümliche Neuinterpretation der Klasse. Sie ist modern und gleichzeitig alten Werten verhaftet, liefert Rekorde, ohne diese offensiv ins Schaufenster zu stellen.
Sie ist einfach da. Wie Single Malt Whisky – es ginge auch ohne, aber wozu?
Das Testbike wurde uns von Q-Bike in Hamburg zur Verfügung gestellt.
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KTM 990 RC R vs. Triumph Rocket 3 GT: Vergleich für Fahrspaß und Reiseanspruch
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die KTM 990 RC R und die Triumph Rocket 3 GT, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen ein sportlich ausgerichtetes Konzept mit Fokus auf Agilität und Kurvengefühl auf ein Touring-Cruiser-Setup, das vor allem durch seine souveräne Kraftentfaltung und seinen Komfortanspruch auffällt. Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Modelle in den typischen Vergleichspunkten gegenseitig gegenüberstehen – und welche Stärken und Schwächen dabei klar werden.
Grundidee: Sportlichkeit vs. souveräne Touring-Power
Die KTM 990 RC R steht für ein Motorrad, das sich nach sportlicher Fahrweise anfühlt: kompakter, direkter und mit einem klaren Anspruch, Kurven schnell und präzise zu nehmen. Die Sitzposition und das Gesamtpaket zielen darauf ab, dass sich das Bike aktiv fahren lässt.
Die Triumph Rocket 3 GT verfolgt dagegen einen anderen Weg. Sie wirkt wie ein Motorrad, das vor allem für entspannte Kilometer gemacht ist, bei denen der Motor nicht nur Leistung liefert, sondern das Fahrgefühl durch kräftige Durchzugskraft prägt. Die GT-Ausrichtung legt den Schwerpunkt auf Komfort und Alltagstauglichkeit auf längeren Strecken.
Motorcharakter im Vergleich: Wie sich Leistung und Drehmoment anfühlen
Im direkten Vergleich zeigt sich schnell, dass beide Motorräder auf ihre Art „ziehen“ – aber auf unterschiedliche Weise. Die KTM 990 RC R vermittelt eher das Gefühl von sportlicher Beschleunigung, bei der das Motorrad mit zunehmender Drehzahl lebendig wird und das Fahren stark vom eigenen Rhythmus abhängt. Wer gern dynamisch schaltet und das Motorrad in den passenden Drehzahlbereich bringt, wird hier viel Freude haben.
Die Triumph Rocket 3 GT setzt dagegen auf einen Charakter, der schon aus niedrigeren Drehzahlen kräftig wirkt. Der Fokus liegt weniger auf dem „Hochdrehen für den Kick“, sondern auf dem souveränen Vorwärtsdrang. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das besonders im Alltag und auf Touren überzeugt: weniger hektisches Arbeiten am Gas, mehr Gelassenheit im Tempo.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
KTM 990 RC R: Stärke ist die sportliche Dynamik und das direkte Ansprechverhalten, das sich gut mit zügigem Fahren verbindet. Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf Fahrspaß und Kurvenrhythmus liegt – wer vor allem entspannt cruisen will, empfindet die Abstimmung möglicherweise als weniger „touring-relaxed“.
Triumph Rocket 3 GT: Stärke ist die durchzugsstarke, entspannte Kraftentfaltung, die lange Strecken angenehm macht. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im sportlichen Grenzbereich weniger „leichtfüßig“ wirkt als ein klassisches Sportbike – dafür spielt es seine Vorteile eher in Komfort, Stabilität und Durchzug aus.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Beim Handling trennen sich die Wege deutlich. Die KTM 990 RC R ist auf ein präzises, sportliches Fahrgefühl ausgelegt. Das Motorrad wirkt in Kurven wie ein Werkzeug: Es lässt sich zügig einlenken, unterstützt dynamische Linien und vermittelt ein klares Feedback. Gerade auf kurvigen Strecken zeigt sich, dass die Abstimmung auf Kontrolle und Dynamik optimiert ist.
Die Triumph Rocket 3 GT wirkt dagegen eher wie ein Reisegerät, das Stabilität in den Vordergrund stellt. Das Fahrwerk und die Geometrie sind so gedacht, dass das Motorrad auch bei längeren Autobahn- oder Landstraßenetappen ruhig bleibt. In schnellen Richtungswechseln kann das Handling weniger „spontan“ wirken als bei der KTM – dafür punktet die Triumph mit einem souveränen, ruhigen Gesamteindruck.
Bremsen und Fahrstabilität
Beide Motorräder sind auf ihre Einsatzzwecke abgestimmt. Die KTM 990 RC R profitiert von einem sportlichen Setup, das Brems- und Einlenkphasen gut unterstützt. Die Triumph Rocket 3 GT spielt ihre Stärken eher in der Stabilität aus: Beim Verzögern aus höheren Geschwindigkeiten und beim kontrollierten Einfahren in Kurven wirkt sie wie ein „Anker“ – besonders dann, wenn Komfort und Ruhe wichtiger sind als maximale Sportlichkeit.
Komfort und Ergonomie: Wer sitzt wie lange gern?
Hier hat die Triumph Rocket 3 GT einen klaren Vorteil im Konzept. Die GT-Ausrichtung zielt auf entspannte Sitzhaltung, gute Unterstützung und eine Ausstattung, die lange Fahrten angenehmer macht. Wer häufig auf Tour geht oder auch mal mehrere Stunden am Stück unterwegs ist, wird den Komfortvorteil schnell merken.
Die KTM 990 RC R ist dagegen stärker auf sportliche Haltung ausgelegt. Das kann auf kurzen bis mittleren Strecken großartig sein, weil die aktive Fahrposition das Kurvenfahren unterstützt. Auf sehr langen Etappen kann die sportlichere Ergonomie jedoch weniger „alltagstauglich“ wirken – vor allem dann, wenn Pausen und Streckenlänge eine größere Rolle spielen.
Windschutz und Alltagstauglichkeit
Auch beim Thema Windschutz und Schutz vor Wetterbedingungen zeigt sich der Unterschied zwischen Sport- und Touring-Ansatz. Die Triumph Rocket 3 GT ist dafür gemacht, dass der Fahrer auch bei längeren Fahrten weniger ermüdet. Die KTM 990 RC R kann je nach Setup und Fahrtempo weniger „touring-komfortabel“ wirken, dafür aber mehr sportliche Direktheit vermitteln.
Reisetauglichkeit: Zwei Wege zur langen Strecke
Reisetauglichkeit ist nicht nur eine Frage von Komfort, sondern auch von Fahrbarkeit im Alltag. Die Triumph Rocket 3 GT überzeugt hier durch die Kombination aus kräftigem Durchzug, entspannterem Fahrgefühl und einer Ausrichtung, die lange Strecken in den Mittelpunkt stellt. Das Motorrad wirkt wie geschaffen für Touren, bei denen man Kilometer sammelt, ohne ständig „arbeiten“ zu müssen.
Die KTM 990 RC R ist ebenfalls für längere Fahrten denkbar, aber eher dann, wenn der Fokus auf Fahrspaß liegt. Wer Touren mit vielen Kurven plant und das Motorrad als aktives Sportgerät nutzen möchte, findet in der KTM einen starken Begleiter. Wer dagegen vor allem Komfort und Ruhe sucht, wird die Triumph vermutlich als passendere Wahl empfinden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
KTM 990 RC R – wann sie besonders punktet
- Kurvenorientiertes Fahrgefühl: sportliche Dynamik und präzises Handling.
- Aktives Fahren macht Spaß: wer gern schaltet und das Motorrad fordert, bekommt ein stimmiges Gesamtpaket.
- Stärken im sportlichen Rhythmus: Einlenken, Beschleunigen und Tempoaufbau wirken „direkt“.
Schwächen: weniger „touring-relaxed“ als die Triumph; bei sehr langen Etappen kann die sportlichere Ergonomie stärker ins Gewicht fallen.
Triumph Rocket 3 GT – wann sie besonders punktet
- Durchzug und Souveränität: Kraftentfaltung, die das Fahren entspannt macht.
- Komfort auf Tour: GT-Ausrichtung mit Fokus auf angenehme Langstrecken.
- Stabilität im Reisebetrieb: ruhiges Fahrgefühl bei höheren Geschwindigkeiten.
Schwächen: weniger „sportlich leichtfüßig“ als die KTM; wer maximale Agilität im engen Kurvenbereich sucht, könnte den Unterschied spüren.
Welche Wahl passt zu welchem Fahrstil?
Die Entscheidung zwischen KTM 990 RC R und Triumph Rocket 3 GT hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Motorrad-Erlebnis gesucht wird. Die KTM ist die Wahl für Fahrer, die Kurven lieben, das Motorrad aktiv bewegen möchten und sportliche Dynamik als Hauptgrund fürs Fahren sehen. Die Triumph ist die Wahl für alle, die lange Strecken genießen, entspannt durch den Verkehr gleiten wollen und dabei auf kräftigen Durchzug sowie Komfort nicht verzichten möchten.
Fazit:
Die KTM 990 RC R ist die bessere Wahl, wenn sportliches Handling, direktes Feedback und ein kurvenorientierter Fahrstil im Vordergrund stehen. Wer gern dynamisch fährt, das Motorrad spürbar fordert und Freude an einem aktiven Fahrgefühl hat, wird mit der KTM besonders glücklich. Ihre Stärken liegen klar in der sportlichen Dynamik und im präzisen Umgang mit Kurven – auch wenn der Touring-Komfort im Vergleich zur Triumph weniger im Fokus steht.
Die Triumph Rocket 3 GT passt dagegen am besten zu Fahrern, die vor allem Komfort und souveräne Kraft auf langen Strecken suchen. Der Charakter des Motors und die GT-Ausrichtung machen das Fahren entspannter, während Stabilität und Ruhe im Reisebetrieb überzeugen. Wer Touren plant, bei denen Kilometer zählen und das Motorrad nicht ständig „gearbeitet“ werden soll, findet in der Rocket 3 GT die stimmigere Wahl.