| UVP | 15.490 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 10.395 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- sportliche Sitzposition, dennoch alltagstauglich
- cooler V2-Sound
- Motor mit ordentlich Dampf schon in der Mitte
- sehr gute Reifenwahl
- sehr gute Bremsen
- sehr gute Serien-Ausstattung
- sehr gelungenes, neues Cockpit mit Karten-Navigation
- einfache Bedienung
- Sitzhaltung auf Dauer etwas anstrengend
- schmaler Lenkeinschlag
- Tempomat nur gegen Aufpreis
- Motor
- Sound
- Fahrwerk
- technische Ausstattung
- Fahrverhalten und Bremserei
- Kupplungshebel könnte schicker sein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.481 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.481 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.128 | mm |
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.402 | mm |
| Länge | 2.065 | mm |
| Radstand | 1.402 | mm |
| Sitzhöhe: | 826 | mm |
| Höhe | 1.047 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor | |
| Hubraum | 947 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 765 | ccm |
| Hub | 53 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 128 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 103 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 334 | km |
| Leistung | 120 PS bei 11.500 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 9.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 278 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 48, voll einstellbar (Federweg 147)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Umlenkdämpfer (Federweg 134)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120 / 70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180 / 55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Doppel-Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Showa 41 mm Upside-down Big Piston Gabel mit getrennter Funktion (SFF-BP), einstellbare Druck- und Zugstufendämpfung und einstellbare Vorspannung (Federweg 115)mm | |
| Federung hinten | Showa Monoshock mit Ausgleichsbehälter, einstellbare Druckstufe, Zugstufe und Vorspannung (Federweg 133)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 2 x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Zwei schwimmend gelagerte 310-mm-Bremsscheiben, Brembo M4.32 4-Kolben-Radial-Monobloc-Bremssättel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelne 220-mm-Bremsscheibe, Brembo Einkolbenzange ( Ø 220 mm) | |
Fazit: kein braves Bike, sondern ein ehrlicher Pulsbeschleuniger
Die KTM 990 RC-R ist ein Motorrad für Leute, die Sport nicht nur anschauen, sondern fühlen wollen. Sie ist scharf, direkt, laut im Charakter und dabei deutlich vernünftiger, als ihr Auftritt vermuten lässt. Ja, sie fordert. Ja, sie ist im Alltag nicht immer bequem. Und ja, sie macht aus einer kurzen Ausfahrt schnell eine kleine persönliche Qualifying-Session. Aber genau deshalb funktioniert sie. Sie bringt KTM zurück in ein Segment, das lange auf ein echtes orangefarbenes Ausrufezeichen gewartet hat.
Unterm Strich ist die 990 RC-R kein Motorrad für alle. Sie ist zu fokussiert für Komfortfans, zu eigenwillig für Design-Konservative und zu sportlich für Menschen, die beim Wort „Sitzposition“ sofort an Bandscheiben denken. Aber für Fahrerinnen und Fahrer, die eine alltagstaugliche Supersport-Maschine mit Charakter, Punch und echter Rennstrecken-DNA suchen, ist sie ein ziemlich heißer Kandidat. Nicht perfekt, nicht brav, nicht leise – aber verdammt unterhaltsam. Und manchmal ist genau das der Punkt.
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne in Tornesch lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen - und wegen des stets frisch gebrühten Kaffees.
Fazit
Junge, Junge, was für ein Brett! Die neue Street Triple 765 R hält, was sie verspricht. Viele kleine Updates machen aus dem eh schon sehr guten Nakedbike ein verdammt gutes Nakedbike. Die Streety fährt sich famos und präzise, der Motor macht süchtig und die technische Ausstattung ist nun fast schon auf dem Niveau der Speed Triple. Der Preis für die R geht mehr als in Ordnung und wer es noch etwas edler mag, der greift zur RS - mit beiden Bikes kann man nichts falsch machen.Das Testbike haben wir freundlicherweise vom Triumph Flagship-Store in Hamburg zur Verfügung gestellt bekommen. Wer eine Probefahrt machen möchte, ist dort herzlich gerne eingeladen. Neben der R hat Q-Bike auch einen Vorführer der RS vor Ort - ihr könnt also beide Bikes direkt vergleichen. Viel Spaß dabei und viele Grüße von uns...
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KTM 990 RC R vs Triumph Street Triple 765 R: Welches Motorrad passt besser?
Wenn zwei Motorräder aus dem „macht Spaß“-Segment gegeneinander antreten, wird der Vergleich schnell spannend. Die KTM 990 RC R steht für kompromisslose Agilität und einen sportlich geprägten Charakter, während die Triumph Street Triple 765 R mit ihrer Mischung aus Alltagstauglichkeit, souveräner Performance und moderner Elektronik überzeugt. Beide Bikes sind für Kurven, zügiges Fahren und eine direkte Verbindung zwischen Fahrer und Maschine gemacht – aber sie liefern das Gefühl auf unterschiedliche Art.
Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Modelle im Zusammenspiel aus Motorleistung und Drehmoment, Fahrwerk, Bremsen, Elektronik und Alltagstauglichkeit schlagen. Dabei werden die genannten Werte nicht isoliert betrachtet, sondern im Kontext: Was bedeutet das konkret für das Fahrgefühl?
Motor: Charakter statt nur Zahl
Der größte Unterschied beginnt bereits im Motoransatz. Die KTM 990 RC R setzt auf einen kräftigen, sportlich ausgerichteten V2-Charakter, der sich besonders dann entfaltet, wenn das Motorrad aktiv bewegt wird. Die Triumph Street Triple 765 R dagegen ist ein Dreizylinder, der für seine lebendige Gasannahme und seine gleichmäßige Durchzugskraft bekannt ist. Im Vergleich zeigt sich: Während die KTM eher „nach vorne drückt“, sobald der Fahrer die richtige Drehzahl trifft, wirkt die Triumph oft „harmonischer“ über den gesamten nutzbaren Bereich.
Auch wenn beide Modelle in der Kategorie „zügig“ unterwegs sind, unterscheiden sie sich im Timing. Die KTM wirkt dann besonders stark, wenn man sie konsequent führt und die Leistung aus dem richtigen Bereich abruft. Die Triumph spielt ihre Stärken häufig schon früher aus: Gas auf, Motorrad reagiert, und das Tempo baut sich sehr natürlich auf. Das macht die Street Triple 765 R im Alltag oft entspannter, weil weniger „Arbeit“ nötig ist, um zügig voranzukommen.
Fahrwerk und Handling: Wie leicht lässt sich Tempo aufbauen?
Beim Fahrwerk geht es nicht nur um Kennzahlen, sondern um das, was daraus entsteht: Stabilität bei schnellen Richtungswechseln, Kontrolle in Schräglage und ein Gefühl dafür, wie das Motorrad auf Lenkimpulse reagiert. Die KTM 990 RC R ist klar auf sportliche Dynamik ausgelegt. Das zeigt sich in der Art, wie sie Kurven „mitnimmt“: Sie wirkt bereit, wenn der Fahrer sie fordert, und belohnt präzises Arbeiten mit einem sehr direkten Rückmeldesystem.
Die Triumph Street Triple 765 R zielt ebenfalls auf sportliches Fahren, aber mit einem anderen Schwerpunkt: Sie vermittelt oft ein sehr ausgewogenes Verhältnis aus Agilität und Alltagstauglichkeit. Das heißt: Sie bleibt auch dann gut kontrollierbar, wenn die Fahrweise weniger „rennstreckenmäßig“ ist. In der Praxis ist das ein Vorteil, wenn Strecken variieren, Straßen nicht perfekt sind oder der Tag nicht nur aus Kurven besteht.
Im Vergleich der Fahrwerksphilosophie lässt sich zusammenfassen: Die KTM fühlt sich stärker nach „Sportmodus“ an, während die Triumph schneller in den „einfach losfahren und Spaß haben“-Modus kommt. Wer häufig sehr zügig und bewusst fährt, wird an der KTM besonders viel Freude haben. Wer regelmäßig zwischen Alltag und sportlicher Tour pendelt, findet in der Triumph oft den leichteren Einstieg.
Bremsen: Vertrauen in der Verzögerung
Bremsen sind ein entscheidender Faktor, weil sie direkt beeinflussen, wie spät man in Kurven einlenkt und wie sicher man das Tempo dosiert. Beide Motorräder sind auf sportliche Nutzung ausgelegt, aber sie vermitteln das Vertrauen auf unterschiedliche Weise. Die KTM 990 RC R wirkt tendenziell „zielgerichtet“: Wenn man bremst, dann kommt die Verzögerung klar und kontrolliert. Das unterstützt eine dynamische Fahrweise, bei der man häufig hart verzögert und dann zügig wieder beschleunigt.
Die Triumph Street Triple 765 R punktet häufig mit einem sehr gut dosierbaren Gefühl an der Bremse. Das ist besonders dann hilfreich, wenn man nicht immer maximal bremst, sondern fein moduliert – etwa im Stadtverkehr, bei wechselnden Belägen oder auf Landstraßen mit unruhigem Untergrund. Im Vergleich zeigt sich: Die KTM ist stark, wenn es „sportlich und direkt“ sein soll. Die Triumph ist stark, wenn es „präzise und variabel“ sein soll.
Elektronik: Assistenz vs. Fahrgefühl
Moderne Elektronik kann zwei Dinge leisten: Sie kann Sicherheit erhöhen und sie kann das Motorrad in unterschiedlichen Situationen stabilisieren. Bei der KTM 990 RC R steht die sportliche Ausrichtung im Vordergrund. Die Elektronik unterstützt eine dynamische Fahrweise, ohne das Motorrad komplett „zu zähmen“. Das ist gut, wenn man gern selbst entscheidet, wie aggressiv man unterwegs ist.
Die Triumph Street Triple 765 R setzt ebenfalls auf elektronische Unterstützung, wirkt aber in der Gesamtheit oft als „harmonisierendes“ System. Das bedeutet: Wenn Bedingungen wechseln oder man nicht im perfekten Rhythmus fährt, bleibt die Maschine häufig sehr gut kontrollierbar. Das kann gerade auf längeren Touren oder bei wechselndem Wetter ein Plus sein.
Im Vergleich der Elektronik-Philosophie gilt: Die KTM unterstützt sportliche Ambitionen, während die Triumph oft dabei hilft, das Motorrad jederzeit souverän zu bewegen – auch wenn die Fahrweise weniger konstant ist.
Ergonomie und Alltag: Wie gut funktioniert das Bike außerhalb der Kurve?
Gerade bei Motorrädern, die sportlich wirken, entscheidet die Ergonomie darüber, ob man sie gern nutzt oder eher nur für bestimmte Tage hervorholt. Die KTM 990 RC R ist tendenziell auf eine sportlichere Sitzposition ausgelegt. Das macht sie sehr passend für dynamische Fahrten, kann aber bei längeren Strecken oder häufigem Stadtverkehr spürbar werden, wenn man nicht „sportlich“ sitzt.
Die Triumph Street Triple 765 R bietet in der Regel eine etwas alltagstauglichere Basis. Das zeigt sich weniger in einzelnen Zahlen, sondern im Gesamteindruck: Man steigt leichter ein, fährt entspannter an und bleibt auch nach mehreren Stunden häufig noch „frisch“. Für viele ist das der entscheidende Punkt, weil das Motorrad dann nicht nur am Wochenende glänzt, sondern auch unter der Woche.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
KTM 990 RC R – Stärken
- Sportlicher Charakter: sehr direktes Fahrgefühl und klare Rückmeldung beim aktiven Fahren.
- Kurvenfokus: unterstützt eine dynamische Linie und belohnt präzises Arbeiten.
- Brems- und Leistungsgefühl: wirkt zielgerichtet, wenn es zügig werden soll.
KTM 990 RC R – Schwächen
- Anspruch an die Fahrweise: Wer eher entspannt fährt, muss sich stärker auf den sportlichen Charakter einlassen.
- Ergonomie bei langen Strecken: sportliche Auslegung kann je nach Nutzung spürbar werden.
Triumph Street Triple 765 R – Stärken
- Allround-Charakter: sehr stimmige Mischung aus Alltag und sportlicher Performance.
- Motor-„Leichtigkeit“: lebendige Gasannahme und harmonischer Durchzug.
- Dosierbarkeit: besonders beim Bremsen und in wechselnden Situationen angenehm kontrollierbar.
Triumph Street Triple 765 R – Schwächen
- Sportliches Maximum: wer maximal „Track-Feeling“ sucht, könnte die KTM als noch kompromissloser empfinden.
- Fokus auf Ausgewogenheit: die Triumph fühlt sich oft „rund“ an – wer absolute Härte sucht, findet sie eher bei der KTM.
Welche Wahl ist sinnvoll? Für welchen Fahrer passt welches Bike?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Die KTM 990 RC R ist besonders attraktiv, wenn die Priorität klar auf dynamischer Fahrweise, direkter Rückmeldung und sportlicher Linie liegt. Sie passt zu Fahrern, die gern bewusst arbeiten: Linie wählen, bremsen, einlenken, beschleunigen – und dabei ein Motorrad erleben möchten, das sehr klar mitmacht.
Die Triumph Street Triple 765 R ist besonders stark, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag unkompliziert ist und gleichzeitig auf Landstraße und bei sportlicher Fahrt sehr viel Spaß liefert. Wer ein Bike möchte, das sich leicht bewegen lässt, gut dosierbar bleibt und auch nach längeren Ausfahrten nicht „anstrengend“ wird, trifft mit der Triumph häufig die bessere Wahl.
Fazit:
Die KTM 990 RC R ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein spürbar sportliches Motorrad suchen: direktes Ansprechverhalten, klare Brems- und Leistungsimpulse und ein Fahrgefühl, das besonders beim aktiven Fahren begeistert. Wer häufig zügig unterwegs ist, Kurven bewusst ansteuert und die Maschine gern fordert, wird mit der KTM sehr glücklich.
Die Triumph Street Triple 765 R gewinnt dagegen, wenn ein ausgewogenes Gesamtpaket wichtiger ist: harmonischer Motorcharakter, sehr gut dosierbare Kontrolle und eine Basis, die sich sowohl im Alltag als auch auf sportlichen Touren angenehm anfühlt. Wer ein Motorrad möchte, das schnell Spaß macht, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss, findet in der Triumph oft den runderen Begleiter.
Kurz gesagt: KTM für kompromisslos sportliche Ambitionen, Triumph für vielseitigen Fahrspaß mit Alltagstauglichkeit.