| UVP | 15.490 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 3.529 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- sportliche Sitzposition, dennoch alltagstauglich
- cooler V2-Sound
- Motor mit ordentlich Dampf schon in der Mitte
- sehr gute Reifenwahl
- sehr gute Bremsen
- sehr gute Serien-Ausstattung
- sehr gelungenes, neues Cockpit mit Karten-Navigation
- einfache Bedienung
- Sitzhaltung auf Dauer etwas anstrengend
- schmaler Lenkeinschlag
- Tempomat nur gegen Aufpreis
- Leicht, agil und wendig
- einfaches Fahrverhalten
- ordentliche Bremsen
- gute Ausstattung
- günstiger Preis
- eingeschränkte Sozius-Tauglichkeit
- Einrichtung der Navigations-App ist eine Zumutung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.481 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.481 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.128 | mm |
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Länge | 2.020 | mm |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor | |
| Hubraum | 947 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1-Zylinder-Viertaktmotor mit 4 Ventilen und elektronischer Einspritzung | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 128 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 103 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 334 | km |
| Leistung | 15 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 12 NM bei 8.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 110 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 652 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 48, voll einstellbar (Federweg 147)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Umlenkdämpfer (Federweg 134)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120 / 70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180 / 55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Stahl-Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35 mm-Upside-Down-Gabe (Federweg 110)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung verstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Stahl | |
| Reifen vorne | 110/70-17 | |
| Reifen hinten | 150/60-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 2 x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolbenzange ( Ø 220 mm) | |
Fazit: kein braves Bike, sondern ein ehrlicher Pulsbeschleuniger
Die KTM 990 RC-R ist ein Motorrad für Leute, die Sport nicht nur anschauen, sondern fühlen wollen. Sie ist scharf, direkt, laut im Charakter und dabei deutlich vernünftiger, als ihr Auftritt vermuten lässt. Ja, sie fordert. Ja, sie ist im Alltag nicht immer bequem. Und ja, sie macht aus einer kurzen Ausfahrt schnell eine kleine persönliche Qualifying-Session. Aber genau deshalb funktioniert sie. Sie bringt KTM zurück in ein Segment, das lange auf ein echtes orangefarbenes Ausrufezeichen gewartet hat.
Unterm Strich ist die 990 RC-R kein Motorrad für alle. Sie ist zu fokussiert für Komfortfans, zu eigenwillig für Design-Konservative und zu sportlich für Menschen, die beim Wort „Sitzposition“ sofort an Bandscheiben denken. Aber für Fahrerinnen und Fahrer, die eine alltagstaugliche Supersport-Maschine mit Charakter, Punch und echter Rennstrecken-DNA suchen, ist sie ein ziemlich heißer Kandidat. Nicht perfekt, nicht brav, nicht leise – aber verdammt unterhaltsam. Und manchmal ist genau das der Punkt.
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne in Tornesch lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen - und wegen des stets frisch gebrühten Kaffees.
Fazit: Der Geheimtipp im 125er-Segment?
Die Voge R125S zeigt eindrucksvoll, wie stark sich chinesische Motorradhersteller in den vergangenen Jahren entwickelt haben. Sie bietet:
- Die maximal zulässigen 15 PS der A1-Klasse.
- Moderne Assistenzsysteme inklusive ABS und Traktionskontrolle.
- Ein zeitgemäßes Design.
- Ein überraschend hochwertiges Fahrwerk.
- Umfangreiche Ausstattung mit LCD-Display, Smartphone-Anbindung und USB-Anschluss.
- Einen attraktiven Preis.
Perfekt ist sie nicht. Das Prestige etablierter Marken erreicht sie noch nicht, und Langzeiterfahrungen über viele Jahre sind naturgemäß weniger umfangreich als bei Honda, Yamaha oder KTM. Dennoch liefert Voge ein Gesamtpaket, das man in dieser Preisklasse kaum ignorieren kann.
Unterm Strich wirkt die neue R125S wie genau das, was viele junge Fahrer suchen: ein sportliches, modernes und voll ausgestattetes Motorrad, das nicht das Konto sprengt. Wer sich derzeit nach einer 125er umsieht und bereit ist, auch einmal über die bekannten Marken hinauszuschauen, sollte der Voge R125S definitiv eine Probefahrt gönnen. Sie könnte sich als eine der spannendsten Überraschungen ihrer Klasse entpuppen.
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KTM 990 RC R vs. Voge R125S: Vergleich für Fahrspaß, Alltag und Anspruch
Wer zwei Motorräder vergleicht, die auf den ersten Blick völlig unterschiedliche Welten abdecken, merkt schnell: Es geht nicht nur um Daten, sondern um das Gesamtgefühl. Genau darum geht es bei diesem Vergleich zwischen der KTM 990 RC R und der Voge R125S. Die KTM steht für sportliche Performance und ein Setup, das auf Dynamik ausgelegt ist. Die Voge R125S dagegen richtet sich an Fahrerinnen und Fahrer, die ein leichtes, handliches Motorrad suchen, das im Alltag unkompliziert bleibt und sich besonders für Einsteiger und Stadtfahrten anbietet.
Im Folgenden werden die im Vergleich genannten Eigenschaften beider Modelle miteinander eingeordnet. Dabei schauen wir auf das, was im Alltag wirklich zählt: Wie fühlt sich die Leistung an? Wie wirkt das Fahrwerk? Wie gut lässt sich das Motorrad bewegen? Und wo liegen die typischen Stärken – aber auch die Grenzen – der jeweiligen Auslegung?
Grundcharakter: Sportliche KTM gegen alltagstaugliche Voge
Die KTM 990 RC R ist ein sportlich orientiertes Motorrad, das sich vor allem dann richtig gut anfühlt, wenn es zügig und dynamisch gefahren wird. Die Maschine ist auf Agilität und Temperament ausgelegt. Das merkt man besonders in Situationen, in denen es um zügiges Beschleunigen, klares Ansprechverhalten und ein präzises Kurvengefühl geht.
Die Voge R125S verfolgt einen anderen Ansatz: Sie ist auf Alltag, Übersichtlichkeit und ein leichtes Handling ausgelegt. Gerade im Stadtverkehr oder auf kürzeren Strecken spielt das ihre Stärken aus. Die R125S wirkt dabei weniger wie ein „Werkzeug für maximale Performance“, sondern eher wie ein Motorrad, das man gern nutzt – ohne dass man ständig das Gefühl hat, man müsse es „ausfahren“, um zufrieden zu sein.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beim Thema Motorleistung ist der Unterschied zwischen beiden Modellen natürlich deutlich. Die KTM 990 RC R ist im Vergleich klar auf mehr Reserven und sportliche Durchzugskraft ausgelegt. Das zeigt sich vor allem dann, wenn es um zügiges Beschleunigen aus Kurven oder um dynamisches Fahren auf Landstraße und Autobahn geht. Die KTM wirkt dabei „präsenter“: Gasannahme und Durchzug sind so abgestimmt, dass man auch bei sportlicher Fahrweise schnell das richtige Gefühl findet.
Die Voge R125S ist dagegen auf ein anderes Einsatzprofil optimiert. Im Vergleich steht sie für ein leichtes, gut kontrollierbares Fahrverhalten, bei dem die Leistungsentfaltung eher gleichmäßig und alltagstauglich wirkt. Das ist ein Vorteil, wenn es um entspanntes Fahren geht: Man kann sauber dosieren, ohne dass das Motorrad sofort „zu viel“ wird. Gleichzeitig ist klar: Wer dauerhaft sehr sportlich unterwegs ist oder lange Strecken mit hohem Tempo bevorzugt, wird bei der Voge schneller an Grenzen stoßen als bei der KTM.
Fahrwerk und Handling: Präzision vs. Leichtigkeit
Im Vergleich der Fahrwerksauslegung zeigt sich ein typischer Unterschied: Die KTM 990 RC R ist auf sportliche Dynamik ausgelegt. Das bedeutet nicht nur „schneller fahren“, sondern vor allem: stabiler Geradeauslauf bei zügigem Tempo, ein spürbar direktes Einlenken und ein Kurvengefühl, das den Fahrer aktiv unterstützt. Gerade bei wechselnden Fahrbahnverhältnissen zeigt sich, dass die KTM eher auf Kontrolle bei sportlicher Gangart ausgelegt ist.
Die Voge R125S punktet dagegen mit ihrem handlichen Charakter. Das Motorrad lässt sich im Alltag leichter bewegen, wirkt wendig und vermittelt ein unkompliziertes Fahrgefühl. In engen Straßen, beim Rangieren oder in Situationen, in denen häufig die Richtung gewechselt wird, spielt die Leichtigkeit ihre Vorteile aus. Gleichzeitig gilt: Die KTM ist im sportlichen Grenzbereich klar im Element, während die Voge eher dort glänzt, wo es um entspanntes bis zügiges Fahren geht.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Bremsen zeigt sich im Vergleich ein typischer Zusammenhang zwischen sportlicher Auslegung und Anspruch. Die KTM 990 RC R ist darauf ausgelegt, auch bei dynamischer Fahrweise zuverlässig zu verzögern. Das gibt Sicherheit, wenn es darum geht, aus höheren Geschwindigkeiten kontrolliert in die Kurve zu kommen oder auf der Landstraße zügig zu reagieren.
Die Voge R125S ist ebenfalls auf ein sicheres Alltagsniveau ausgelegt. Für Stadtverkehr, Landstraße und normale Fahrmanöver ist das System ausreichend dimensioniert und vermittelt ein gutes Gefühl für dosiertes Bremsen. Wer jedoch sehr sportlich unterwegs ist und häufig aus höheren Tempi stark abbremsen muss, wird die KTM als klaren Vorteil empfinden.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie bequem?
Ergonomie ist oft der Punkt, der im Vergleich unterschätzt wird. Die KTM 990 RC R ist sportlich positioniert. Das bedeutet: Die Sitzhaltung ist eher auf aktive Fahrweise ausgelegt. Für kurze bis mittlere sportliche Touren passt das sehr gut, weil die Maschine den Fahrer „mitnimmt“ und das Handling unterstützt. Auf längeren Strecken oder bei viel Stadtverkehr kann die sportliche Haltung jedoch spürbar werden, vor allem wenn man nicht ohnehin gern dynamisch fährt.
Die Voge R125S wirkt im Vergleich alltagstauglicher. Die Sitzposition ist so gewählt, dass man auch bei längeren Fahrten oder häufigen Stop-and-go-Situationen entspannter bleibt. Das ist ein Plus für Einsteiger oder für alle, die ein Motorrad suchen, das nicht nur am Wochenende funktioniert, sondern auch unter der Woche.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und längere Strecken
Im Alltag entscheidet oft nicht die maximale Performance, sondern die Summe aus Handlichkeit, Komfort und „Stressfreiheit“. Die Voge R125S ist hier klar im Vorteil: Sie ist leicht zu bewegen, wirkt unkompliziert und eignet sich besonders für Stadtverkehr, kurze Wege und das tägliche Pendeln. Auch für Fahranfänger ist das Motorrad dadurch attraktiv, weil das Handling weniger „fordert“.
Die KTM 990 RC R ist dagegen eher die Wahl für Fahrer, die regelmäßig Landstraße fahren oder sportliche Touren planen. Auf längeren Strecken kann die KTM zwar ebenfalls Spaß machen, aber die sportliche Auslegung der Sitzposition und der Fokus auf dynamisches Fahren machen sie eher zur Maschine für diejenigen, die bewusst Performance suchen. Wer dagegen vor allem kurze Strecken in der Stadt fährt, wird den Charakter der KTM möglicherweise als „zu viel“ empfinden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der KTM 990 RC R
- Sportliches Fahrgefühl mit präzisem Einlenken und dynamischer Unterstützung in Kurven.
- Mehr Reserven beim Beschleunigen und Durchzug – besonders auf Landstraße und bei zügiger Fahrweise.
- Brems- und Sicherheitsgefühl für dynamisches Fahren.
Schwächen der KTM 990 RC R
- Sportliche Ergonomie kann bei viel Stadtverkehr oder sehr langen Fahrten weniger komfortabel wirken.
- Anspruch an Fahrstil: Wer eher entspannt unterwegs ist, nutzt die KTM möglicherweise nicht in ihrem besten Bereich.
Stärken der Voge R125S
- Leichtes, handliches Handling – ideal für Stadt, enge Strecken und Einsteiger.
- Alltagstaugliche Leistungsentfaltung mit gut dosierbarem Fahrgefühl.
- Komfortorientierte Ergonomie für entspannteres Fahren.
Schwächen der Voge R125S
- Begrenzte Reserven bei dauerhaft sehr sportlicher Fahrweise oder hohen Tempi.
- Grenzen im sportlichen Grenzbereich im Vergleich zur deutlich leistungsstärkeren KTM.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Wenn im Kopf bereits „sportlich fahren“ steht, ist die KTM 990 RC R die logische Wahl. Sie passt besonders zu Fahrerinnen und Fahrern, die Kurven dynamisch angehen, gern zügig beschleunigen und ein Motorrad suchen, das bei sportlicher Gangart spürbar unterstützt. Auch wer regelmäßig längere Touren plant und dabei Wert auf Performance und ein direktes Fahrgefühl legt, wird mit der KTM deutlich zufriedener sein.
Die Voge R125S ist dagegen die bessere Wahl für alle, die ein leichtes, unkompliziertes Motorrad möchten. Sie eignet sich hervorragend für Einsteiger, für Pendler und für Fahrten, bei denen Alltagstauglichkeit wichtiger ist als maximale Performance. Wer gern entspannt fährt, das Motorrad häufig nutzt und dabei ein gutes Handling im Stadtverkehr schätzt, findet in der Voge R125S einen passenden Begleiter.
Fazit:
Die KTM 990 RC R ist im Vergleich die sportlichere und leistungsorientiertere Wahl. Sie spielt ihre Stärken aus, wenn dynamisches Fahren im Vordergrund steht: präzises Handling, mehr Reserven beim Beschleunigen und ein Bremsgefühl, das auch bei zügiger Fahrweise Sicherheit gibt. Dafür ist sie eher für Fahrer geeignet, die die sportliche Auslegung bewusst mögen und regelmäßig Touren fahren, bei denen die KTM ihr Potenzial ausspielen kann.
Die Voge R125S punktet dagegen mit Leichtigkeit, Alltagstauglichkeit und einem unkomplizierten Fahrgefühl. Sie ist ideal für Einsteiger, Stadtverkehr und alle, die ein Motorrad suchen, das sich leicht bewegen lässt und bei entspanntem bis zügigem Fahren zuverlässig Spaß macht. Wer jedoch dauerhaft sehr sportlich unterwegs sein will oder hohe Tempi bevorzugt, wird bei der Voge schneller an Grenzen stoßen als bei der KTM.
Kurz gesagt: KTM für Performance und sportliche Touren, Voge für Alltag, Einsteiger und entspanntes Handling.