UVP 15.490 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 6.749 €
Baujahr von 2006 bis 2026~
Der neue Sportler von KTM mit dem Motor der Duke 990.
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Was kann das "Dark Side of Japan" Naked-Bike mit 42 PS?
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Pro und Kontra

Pro:
  • sportliche Sitzposition, dennoch alltagstauglich
  • cooler V2-Sound
  • Motor mit ordentlich Dampf schon in der Mitte
  • sehr gute Reifenwahl
  • sehr gute Bremsen
  • sehr gute Serien-Ausstattung
  • sehr gelungenes, neues Cockpit mit Karten-Navigation
  • einfache Bedienung
Kontra:
  • Sitzhaltung auf Dauer etwas anstrengend
  • schmaler Lenkeinschlag
  • Tempomat nur gegen Aufpreis
Pro:
  • Leicht und wendig
  • leicht zu bedienen
  • auch für kleinere Piloten geeignet
  • quirliger Reihentwin
Kontra:
  • einfache Ausstattung
  • untenrum etwas mau
  • Cockpit zwar gut ablesbar, aber etwas altbacken

Abmessungen & Gewicht

Gewicht195kg
Radstand1.481mm
Länge2.090mm
Radstand1.481mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.128mm
Gewicht168kg
Radstand1.380mm
Länge2.090mm
Radstand1.380mm
Sitzhöhe: 780 mm
Höhe1.035mm

Motor

Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor
Hubraum947ccm
Hub70mm
Bohrung92mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum321ccm
Hub44mm
Bohrung68mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung128 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment103 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite334km
Leistung42 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment30 NM bei 9.000 U/Min
Höchstgeschw.155km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite367km

Fahrwerk

RahmenbauartChrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet
Federung vorneWP APEX 48, voll einstellbar (Federweg 147)mm
Federung hintenWP APEX Umlenkdämpfer (Federweg 134)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120 / 70 ZR 17
Reifen hinten180 / 55 ZR 17
RahmenbauartBrücken
Federung vorneUSD 37mm (Federweg 130)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 125)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne110/70-17M/C (54H) Tubeless
Reifen hinten140/70-17M/C (66H) Tubeless

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, 2 x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 220 mm)

Fazit: kein braves Bike, sondern ein ehrlicher Pulsbeschleuniger

Die KTM 990 RC-R ist ein Motorrad für Leute, die Sport nicht nur anschauen, sondern fühlen wollen. Sie ist scharf, direkt, laut im Charakter und dabei deutlich vernünftiger, als ihr Auftritt vermuten lässt. Ja, sie fordert. Ja, sie ist im Alltag nicht immer bequem. Und ja, sie macht aus einer kurzen Ausfahrt schnell eine kleine persönliche Qualifying-Session. Aber genau deshalb funktioniert sie. Sie bringt KTM zurück in ein Segment, das lange auf ein echtes orangefarbenes Ausrufezeichen gewartet hat.

Unterm Strich ist die 990 RC-R kein Motorrad für alle. Sie ist zu fokussiert für Komfortfans, zu eigenwillig für Design-Konservative und zu sportlich für Menschen, die beim Wort „Sitzposition“ sofort an Bandscheiben denken. Aber für Fahrerinnen und Fahrer, die eine alltagstaugliche Supersport-Maschine mit Charakter, Punch und echter Rennstrecken-DNA suchen, ist sie ein ziemlich heißer Kandidat. Nicht perfekt, nicht brav, nicht leise – aber verdammt unterhaltsam. Und manchmal ist genau das der Punkt.

Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne in Tornesch lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen - und wegen des stets frisch gebrühten Kaffees.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 15.490 €
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: Orange, Schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Die Yamaha MT-03 hat unsere Erwartungen erfüllt. Sie ist vor allem eine leichte Maschine mit verzeihenden Fahreigenschaften. Man sitzt komfortabel und kann so auch längere Touren schmerzfrei überstehen. Zu zweit ist der Komfort eher 1b, aber wir sprechen hier ja auch über ein Naked-Bike. Wir hatten jedenfalls jede Menge Fahrspaß mit dieser schönen Yamaha und Tanja - selbst A2-Bikerin - war überrascht, wie einfach sich diese Maschine im Vergleich zu ihrer Kawa ER6N über den Parcours treiben lässt.
 
Vielen Dank an Tecius & Reimers von der Yamaha Zentrale Hamburg für die Leihstellung. Dort in Hamburg-Eidelstedt - gut zu erreichen über die A7 und A23 - steht die MT-03 als Vorführer und wartet sehnsüchtig auf Probefahrer. Und natürlich stehen dort auch jede Menge andere Bikes von Yamaha und Zero - also auf nach Hamburg! Joachim und das Team geben gerne einen Kaffee aus, wenn ihr nett seid.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 6.249€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 4.000€
  • Baujahre: 2016-2022
  • Farben: schwarz, blau, cyan

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KTM 990 RC R vs Yamaha MT-03: Vergleich für Fahrspaß, Alltag und Anspruch

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die optisch und vom Konzept her kaum unterschiedlicher sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend. Die KTM 990 RC R steht für sportliche Ausrichtung, dynamisches Ansprechverhalten und eine klare Linie Richtung zügiges Fahren. Die Yamaha MT-03 dagegen wirkt wie der pragmatische Gegenentwurf: kompakt, alltagstauglich und mit einem Motor, der vor allem Spaß macht, ohne gleich zu überfordern. Genau hier liegt der Reiz des Vergleichs: Nicht nur die technischen Daten zählen, sondern wie sich die Unterschiede im Fahrgefühl bemerkbar machen.

Grundkonzept: Sportlichkeit vs. Alltag und Agilität

Die KTM 990 RC R ist als sportliches Motorrad gedacht, das auf Dynamik und zügige Kurvenfahrt ausgelegt ist. Das zeigt sich bereits im Gesamtkonzept: Sitzposition, Fahrwerksauslegung und die Art, wie der Motor seine Leistung bereitstellt. Die Yamaha MT-03 ist dagegen ein Naked Bike, das auf Beweglichkeit im Alltag und ein leichtes Handling setzt. Gerade in der Stadt und auf kurzen Strecken spielt das eine große Rolle, weil man häufig zwischen Rangieren, Beschleunigen und entspanntem Cruisen wechselt.

Motorcharakter: Wie sich Leistung anfühlt

Im direkten Vergleich wirkt die KTM 990 RC R deutlich „großer“ im Charakter. Die Leistungsentfaltung ist spürbar kräftiger und richtet sich stärker an Fahrer, die gern zügig beschleunigen und auch bei höheren Geschwindigkeiten souverän bleiben wollen. Die Yamaha MT-03 ist dagegen eher auf kontrollierbare Dynamik ausgelegt. Sie macht das Tempo nicht „laut“, sondern „machbar“: Beschleunigung fühlt sich flüssig an, und das Motorrad bleibt dabei gut zu dosieren.

Stärken der KTM liegen vor allem im Bereich sportlicher Reserven und im Gefühl, dass man jederzeit nachlegen kann. Schwächen zeigen sich eher dort, wo es um entspanntes Gleiten geht: Wer viel im Stop-and-go unterwegs ist oder lange ohne sportliche Ambitionen fährt, kann die KTM als weniger „entspannt“ empfinden. Die MT-03 punktet mit einem unkomplizierten Fahrgefühl und einer niedrigeren Einstiegshürde. Als Schwäche kann man sehen, dass sie bei ambitionierter Fahrweise schneller an ihre Grenzen kommt, wenn man das Motorrad wie ein großes Sportgerät einsetzen möchte.

Fahrwerk und Handling: Kurvengefühl im Vergleich

Beim Fahrwerk geht es nicht nur um „hart oder weich“, sondern um Rückmeldung und Stabilität. Die KTM 990 RC R ist spürbar auf sportliche Linie getrimmt. In Kurven wirkt das Motorrad zielgerichtet, und das Zusammenspiel aus Rahmengefühl und Fahrwerksabstimmung unterstützt dynamisches Fahren. Wer gern früh bremst, zügig einlenkt und das Motorrad aktiv führt, wird hier schnell ein gutes Gefühl bekommen.

Die Yamaha MT-03 ist dagegen leichter zu bewegen und wirkt im Alltag oft „einfacher“. Das Handling ist agil, und das Motorrad lässt sich in engen Situationen gut manövrieren. Auf der Landstraße macht das besonders dann Spaß, wenn man nicht permanent am Limit fährt, sondern mit Gefühl und Rhythmus unterwegs ist. Schwächen der MT-03 zeigen sich eher bei sehr sportlicher Gangart: Je schneller und aggressiver die Fahrweise wird, desto mehr merkt man, dass die KTM für genau diesen Stil gebaut ist.

Lenkung, Sitzposition und Kontrolle

Die KTM 990 RC R bringt eine sportlichere Sitzposition mit, die den Fahrer näher an die aktive Kontrolle heranführt. Das kann sich bei sportlicher Fahrt wie ein Vorteil anfühlen, weil man das Motorrad direkter „mitnimmt“. Die Yamaha MT-03 bietet eine entspanntere, alltagstaugliche Haltung. Dadurch wird sie besonders interessant, wenn man häufig kurze Strecken fährt oder das Motorrad auch mal für längere Zeit ohne „Sportmodus“ nutzen möchte.

Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen beim Verzögern

Beim Thema Bremsen zeigt sich im Vergleich vor allem der Unterschied zwischen sportlicher Auslegung und alltagstauglicher Abstimmung. Die KTM 990 RC R wirkt darauf ausgelegt, auch bei zügiger Fahrweise stabil zu bleiben. Das gibt Sicherheit, wenn man in Kurven oder aus höheren Geschwindigkeiten heraus verzögert. Die Yamaha MT-03 bremst ebenfalls zuverlässig, aber der Fokus liegt stärker auf kontrollierbarer Dosierbarkeit im Alltag. Das ist ein Vorteil für viele Fahrer, weil man sich auf gleichmäßiges Ansprechverhalten verlassen kann, ohne ständig „arbeiten“ zu müssen.

Als Schwäche der KTM kann man sehen, dass sportliche Bremsleistung auch sportliche Fahrweise einfordert: Wer eher gemütlich fährt, nutzt das Potenzial nicht immer aus. Die MT-03 kann bei sehr ambitionierten Bremsmanövern schneller an den Punkt kommen, an dem man merkt, dass das Motorrad nicht für maximale sportliche Reserven ausgelegt ist.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Landstraße

Im Alltag entscheidet oft nicht nur die Leistung, sondern das Gesamtpaket. Die Yamaha MT-03 spielt hier ihre Stärken aus: Sie ist kompakt, wirkt handlich und macht das tägliche Fahren unkompliziert. Gerade beim Pendeln, beim Rangieren und auf Strecken mit vielen Wechseln zwischen Beschleunigen und Bremsen ist das ein echter Pluspunkt.

Die KTM 990 RC R ist ebenfalls straßentauglich, aber sie fühlt sich eher wie ein Motorrad an, das man bewusst bewegt. Auf der Landstraße kann das ein Traum sein, weil das sportliche Setup die Fahrt belohnt. In der Stadt kann sie dagegen weniger „entspannt“ wirken, weil die sportliche Ausrichtung mehr Aufmerksamkeit verlangt. Wer jedoch gern fährt, statt nur zu transportieren, wird die KTM gerade im Alltag als motivierend erleben.

Komfort und Ergonomie

Komfort ist immer subjektiv, aber das Konzept ist klar: Die MT-03 ist auf eine angenehmere Alltagsnutzung ausgelegt. Die KTM 990 RC R ist sportlicher positioniert und damit eher für Fahrer gedacht, die auch bei längeren Strecken gern aktiv unterwegs sind. Wer viel im Stadtverkehr unterwegs ist oder häufig kurze Strecken fährt, wird die MT-03 meist als entspannter empfinden. Wer dagegen regelmäßig längere Touren mit sportlichem Anspruch fährt, findet in der KTM oft mehr „Biss“.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

KTM 990 RC R – Stärken

  • Sportlicher Charakter: dynamisches Fahrgefühl und Reserven für zügige Fahrten.
  • Kurvenorientierung: unterstützt aktives Fahren und gibt in schnellen Situationen Vertrauen.
  • Brems- und Stabilitätsgefühl: wirkt auf sportliche Nutzung ausgelegt.

KTM 990 RC R – Schwächen

  • Weniger „entspannt“: im Alltag kann die sportliche Ausrichtung mehr Konzentration verlangen.
  • Potenzial wird nicht immer genutzt: wer gemütlich fährt, merkt weniger Nutzen aus den sportlichen Eigenschaften.

Yamaha MT-03 – Stärken

  • Agil und alltagstauglich: leicht zu bewegen, besonders in der Stadt.
  • Kontrollierbare Dynamik: macht Fahrspaß ohne ständigen Druck.
  • Pragmatischer Ansatz: eignet sich gut für Pendeln und unkomplizierte Touren.

Yamaha MT-03 – Schwächen

  • Sportliche Grenzen: bei sehr ambitionierter Fahrweise kommt man schneller an die Leistungs- und Reservengrenzen.
  • Weniger „Sport-Feeling“: wer ein sportliches Motorrad sucht, wird die KTM eher als passender empfinden.

Kaufberatung: Welches Motorrad passt zu welchem Fahrstil?

Die Entscheidung zwischen KTM 990 RC R und Yamaha MT-03 hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie gefahren wird. Wer ein Motorrad sucht, das sportliche Fahrten unterstützt, gern zügig beschleunigt und Kurven dynamisch angeht, wird mit der KTM 990 RC R deutlich mehr Treffer landen. Sie ist die Wahl für Fahrer, die das Motorrad als Werkzeug für Fahrspaß sehen und auch bereit sind, die sportliche Ausrichtung aktiv zu nutzen.

Die Yamaha MT-03 ist dagegen die bessere Wahl, wenn Alltag, Agilität und ein unkompliziertes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie passt besonders gut, wenn das Motorrad häufig im Stadtverkehr genutzt wird, wenn kurze Strecken dominieren oder wenn man ein Bike möchte, das sich leicht beherrschen lässt und trotzdem Freude macht. Wer eher entspannt unterwegs ist oder sich Schritt für Schritt steigern möchte, findet in der MT-03 einen sehr stimmigen Begleiter.

Fazit:

Die KTM 990 RC R ist die richtige Wahl, wenn sportliche Dynamik, aktives Kurvenfahren und spürbare Reserven im Vordergrund stehen. Sie belohnt eine ambitionierte Fahrweise mit einem klaren, sportlichen Gefühl bei Handling und Stabilität. Wer regelmäßig zügig fährt und das Motorrad bewusst bewegt, bekommt hier deutlich mehr „Sportmotorik“ als bei einem alltagstauglichen Konzept.

Die Yamaha MT-03 punktet vor allem dort, wo Alltag zählt: Sie ist handlich, unkompliziert und macht Fahrspaß ohne Überforderung. In der Stadt und auf der Landstraße im entspannten bis mittleren Tempo ist sie besonders stimmig. Wer ein Motorrad sucht, das leicht zu fahren ist und im Alltag funktioniert, findet in der MT-03 die passendere Basis.

Kurz gesagt: Sport und Reserven sprechen für die KTM 990 RC R, Agilität und Alltag für die Yamaha MT-03.

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