UVP 6.899 €
Baujahr von 2014 bis 2026~
UVP 5.799 €
Baujahr von 2020 bis 2025
Wie schlägt sich A2 Renner aus Österreich auf der Landstraße?
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Neues aus Österreich
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Pro und Kontra

Pro:
  • wieselflinker Kurvenflitzer
  • obenrum ordentliche Leistung
  • wertige Verarbeitung
  • leicht und einfach zu beherrschen
Kontra:
  • untenrum wenig Leistung
  • Federbein hinten etwas zu soft
  • Getriebe kalt etwas hakelig
Pro:
  • Verarbeitung
  • leicht
  • kräftiger Motor
Kontra:
  • Soziuskomfort

Abmessungen & Gewicht

Gewicht164kg
Radstand1.340mm
Radstand1.340mm
Sitzhöhe: 824 mm
Gewicht190kg
Radstand1.420mm
Länge2.120mm
Radstand1.420mm
Sitzhöhe: 795 mm

Motor

Motor-Bauart1-Zylinder, 4-Takt Motor
Hubraum373ccm
Hub60mm
Bohrung89mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihenmotor
Hubraum486ccm
KühlungFlüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung44 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment37 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.172km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite395km
Leistung48 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.160km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite333km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneWP USD 43 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
RahmenbauartDoppelschleife
Federung vorneUSD-Gabel von Kayaba
Federung hintenUmgelenktes Zenrtalfederbein
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten160/60ZR17

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe, Bybre 4-Kolben Festsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenScheibe, 1-Kolben Schwimmsattel ( Ø 230 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe
Bremsen hintenEinzelscheibe

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KTM RC 390 vs. Brixton Crossfire 500 – Vergleich im Motorradtest

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Sport“ aussehen, aber aus unterschiedlichen Welten kommen, wird ein Vergleich besonders spannend. Die KTM RC 390 steht für präzises, sportlich orientiertes Fahren und ein sehr direktes Fahrgefühl. Die Brixton Crossfire 500 wirkt dagegen wie ein pragmatischerer Ansatz: modern, alltagstauglich gedacht und mit dem Anspruch, auch außerhalb der reinen Kurvenjagd Spaß zu machen. Genau hier lohnt der Blick auf die Unterschiede – denn am Ende entscheidet nicht nur die reine Zahl auf dem Papier, sondern wie sich die Werte im Alltag anfühlen.

Überblick: Zwei Konzepte, die sich im Fahrgefühl unterscheiden

Beide Modelle bewegen sich im Bereich, in dem viele Fahrer nach einem Motorrad suchen, das nicht zu groß ist, aber trotzdem Charakter zeigt. Die KTM RC 390 ist dabei klar auf sportliche Dynamik ausgelegt. Die Brixton Crossfire 500 verfolgt eher den Ansatz, sportlich zu wirken und gleichzeitig im Alltag unkompliziert zu bleiben.

Im Vergleich der typischen Eckdaten zeigt sich schnell: Die RC 390 setzt stärker auf das Gefühl von „leicht und agil“, während die Crossfire 500 eher auf „kraftvoll und souverän“ ausgelegt ist. Das bedeutet nicht, dass das eine besser ist als das andere – aber es erklärt, warum sich die Motorräder in der Praxis unterschiedlich anfühlen.

Motor und Antrieb: Wie sich die Werte im Alltag bemerkbar machen

Leistungsentfaltung und Drehmomentgefühl

Bei der KTM RC 390 wirkt die Leistungsentfaltung tendenziell lebendig und drehfreudig. Das passt besonders gut zu Fahrern, die gern zügig beschleunigen, früh hochschalten oder in Kurven bewusst mit Drehzahl arbeiten. Die Brixton Crossfire 500 spielt dagegen häufig ihre Stärken aus, wenn es um Durchzug und ein gleichmäßigeres Vorankommen geht. Wer im Alltag weniger „auf Drehzahl“ fährt, sondern eher entspannt aus dem Verkehr heraus beschleunigt, bekommt hier oft ein angenehmeres Gesamtgefühl.

Getriebe und Fahrbarkeit

Beide Motorräder lassen sich grundsätzlich sportlich bewegen, aber die Schwerpunkte sind verschieden. Die RC 390 wirkt wie ein Motorrad, das man gern aktiv fährt: Gas auf, Linie halten, zügig reagieren. Die Crossfire 500 ist oft die Wahl, wenn das Motorrad auch dann noch gut funktioniert, wenn die Fahrweise nicht permanent maximal sportlich ist. Das merkt man besonders auf Strecken mit wechselndem Tempo, Ampeln und kurzen Beschleunigungsphasen.

Handling und Fahrwerk: Agilität vs. Souveränität

Lenkung, Gewicht und Kurvengefühl

Im direkten Vergleich zeigt die KTM RC 390 ihre Stärke vor allem in engen Kurven und bei Richtungswechseln. Die Kombination aus sportlicher Geometrie und dem insgesamt agilen Charakter sorgt dafür, dass sich das Motorrad schnell „in die Linie“ bringen lässt. Das ist ein Plus für Kurvenfans und für alle, die gern dynamisch fahren.

Die Brixton Crossfire 500 bringt dagegen häufig mehr Ruhe ins Fahrgefühl. Das kann ein Vorteil sein, wenn die Strecke nicht nur aus perfekten Kurven besteht, sondern auch aus schlechterem Asphalt, längeren Geraden oder wechselnden Bedingungen. Wer ein Motorrad sucht, das nicht ständig nach „aktiver Korrektur“ verlangt, findet in der Crossfire 500 oft den entspannteren Begleiter.

Komfort und Alltagstauglichkeit

Sportliche Motorräder sind nie „nur bequem“, aber sie können unterschiedlich mit Unebenheiten umgehen. Die RC 390 wirkt tendenziell sportlicher abgestimmt und belohnt eine aktive Fahrweise. Die Crossfire 500 kann im Alltag oft als etwas unkomplizierter empfunden werden, weil sie nicht ganz so stark nach sportlicher Konzentration verlangt. Das ist besonders relevant, wenn das Motorrad regelmäßig für Pendeln, Stadtfahrten oder längere Wochenendtouren genutzt wird.

Bremsen und Sicherheit: Wo die Werte im Ernstfall zählen

Bei Bremsen geht es nicht nur um „stark“, sondern um Dosierbarkeit und Gefühl. Die KTM RC 390 zielt auf ein direktes Ansprechverhalten, das sportliches Fahren unterstützt. Das hilft, wenn häufig aus höheren Geschwindigkeiten verzögert wird oder wenn in Kurven früh und kontrolliert gebremst werden soll.

Die Brixton Crossfire 500 kann im Vergleich als ausgewogener wirken, wenn es um gleichmäßige Verzögerung im Alltag geht. Gerade im Stadtverkehr und auf wechselnden Straßenverhältnissen ist ein gut dosierbares Setup oft wichtiger als maximale „Bissigkeit“. So wird das Bremsen weniger anstrengend und die Kontrolle bleibt leichter.

Ergonomie und Sitzposition: Wer passt besser zur jeweiligen Haltung?

Die KTM RC 390 ist deutlich sportlich gedacht. Das zeigt sich in der Sitzposition und im Gesamteindruck: Wer gern „vorn“ arbeitet, sich aktiv in die Fahrt einbringt und kurze Wege zwischen Gas, Lenkung und Blickrichtung mag, wird sich schnell wohlfühlen.

Die Brixton Crossfire 500 wirkt dagegen oft etwas alltagstauglicher in der Gesamthaltung. Das macht sie interessant für Fahrer, die zwar sportliche Optik mögen, aber nicht jeden Tag eine kompromisslose Rennstrecken-Position suchen. Besonders auf längeren Strecken kann das den Unterschied machen.

Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt

Bedienung und Übersicht

Im Alltag entscheidet die Summe aus Übersicht, Bedienlogik und dem Gefühl, schnell reagieren zu können. Die RC 390 wirkt wie ein Motorrad, das auf sportliche Konzentration ausgelegt ist: klare Prioritäten, direkter Zugriff, „Fahren statt Grübeln“. Die Crossfire 500 kann hier punkten, wenn die Bedienung insgesamt als etwas entspannter wahrgenommen wird und das Motorrad auch dann Spaß macht, wenn die Fahrweise nicht permanent „sportlich getaktet“ ist.

Wartung, Teile und Langzeitgedanken

Auch wenn ein Vergleich vor allem das Fahrgefühl betrachtet, spielt die Langzeitperspektive mit rein. Bei der Wahl zwischen KTM und Brixton stehen häufig Fragen wie Ersatzteilverfügbarkeit, Werkstattnetz und typische Wartungsroutine im Raum. In der Praxis kann die Entscheidung davon abhängen, wie gut das jeweilige Händler- und Serviceumfeld vor Ort ist. Wer regelmäßig selbst plant oder eine feste Werkstatt nutzt, sollte genau hier prüfen, was in der Region am besten passt.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

KTM RC 390 – Stärken

  • Sportliches, direktes Fahrgefühl mit Fokus auf Agilität und Kurvendynamik.
  • Lebendige Leistungsentfaltung, die aktives Fahren belohnt.
  • Sportliche Brems- und Ansprechcharakteristik für kontrollierte Verzögerung.

KTM RC 390 – Schwächen

  • Sportliche Ergonomie kann auf längeren Strecken oder im Alltag weniger komfortabel wirken.
  • Wer eher entspannt fährt, muss die RC 390 möglicherweise „mitnehmen“ und aktiver arbeiten.

Brixton Crossfire 500 – Stärken

  • Alltagstauglicher Charakter mit oft souveränerem Gesamtgefühl.
  • Durchzugsorientierte Fahrweise passt gut zu Stadt und Land.
  • Ausgewogene Dosierbarkeit bei Bremsen und Fahrstabilität im Alltag.

Brixton Crossfire 500 – Schwächen

  • Wer maximal „leichtfüßig“ und kompromisslos sportlich sucht, könnte die RC 390 als direkter empfinden.
  • Je nach Fahrstil kann die Crossfire 500 weniger „rennstreckenfokussiert“ wirken.

Welche Wahl passt besser? – Fazit

Die KTM RC 390 ist die bessere Wahl, wenn sportliche Dynamik im Vordergrund steht: enge Kurven, aktives Fahren, ein direktes Ansprechverhalten und das Gefühl, das Motorrad ständig „mitzulenken“. Wer gern mit Drehzahl arbeitet und die sportliche Sitzposition als Vorteil sieht, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket.

Die Brixton Crossfire 500 passt besser, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag souverän bleibt und auch auf gemischten Strecken entspannt funktioniert. Wer weniger auf permanentes Hochdrehen setzt und stattdessen Wert auf Durchzug, Ruhe im Fahrgefühl und unkomplizierte Praxis legt, wird mit der Crossfire 500 häufig glücklicher.

Kurz gesagt: RC 390 für Kurven- und Sportfans mit Lust auf aktives Fahren, Crossfire 500 für alle, die sportlich unterwegs sein wollen, aber ein alltagstauglicheres Gesamtgefühl bevorzugen.

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