| UVP | 6.899 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2026~ | |
| UVP | 6.220 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- wieselflinker Kurvenflitzer
- obenrum ordentliche Leistung
- wertige Verarbeitung
- leicht und einfach zu beherrschen
- untenrum wenig Leistung
- Federbein hinten etwas zu soft
- Getriebe kalt etwas hakelig
- geringes Gewicht
- einsteigerfreundlich
- gutmütiger Motor und einfache Handhabung
- günstiger Unterhalt
- alltagstauglich
- solide Honda-Qualität
- Sitzbank unbequem bei langen Fahrten
- kleiner Tank, begrenzte Reichweite
- Fahrwerk für schwere Fahrer etwas zu soft
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 164 | kg |
| Radstand | 1.340 | mm |
| Radstand | 1.340 | mm |
| Sitzhöhe: | 824 | mm |
| Gewicht | 142 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 880 | mm |
| Höhe | 1.200 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 373 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 89 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-Viertaktmotor | |
| Hubraum | 286 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 44 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 172 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 395 | km |
| Leistung | 27 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 132 | km/h |
| Tankinhalt | 8 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 250 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | WP USD 43 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 43mm Upsidedowngabel (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | Pro-Link-Schwinge (Federweg 260)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 80/100-21M/C 51P | |
| Reifen hinten | 120/80-18M/C 62P | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Bybre 4-Kolben Festsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe, 1-Kolben Schwimmsattel ( Ø 230 mm) | |
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremsanlage mit Einkolbenbremszange ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Honda CRF 300 L Modell 2025 ist kein Motorrad der großen Gesten, sondern eines der klugen Kompromisse. Sie bietet genug Leistung für Alltag und Landstraße, genügend Offroad-Talent für echte Abenteuer abseits befestigter Wege und genug Komfort, um nicht nur als Spielzeug zu gelten. Die Modellpflege 2025 verbessert wichtige Details, ohne den Charakter zu verwässern. Besonders die modernere Beleuchtung, die überarbeitete Fahrwerksabstimmung und die weiter verbesserte Alltagstauglichkeit stärken ein ohnehin überzeugendes Gesamtpaket.
Wer ein leichtes, ehrliches und bezahlbares Dual-Sport-Motorrad sucht, findet in der CRF 300 L eine der stimmigsten Optionen ihrer Klasse. Sie ist nicht perfekt, aber sehr konsequent. Gerade dadurch wirkt sie im Test so überzeugend. Statt mit Leistungsdaten zu prahlen, lädt sie dazu ein, kleinere Straßen, Feldwege und neue Routen zu entdecken. Für Einsteiger, Pendler, Minimalisten und Abenteuerfahrer mit realistischem Anspruch ist sie eine klare Empfehlung. Die beste Beschreibung lautet vielleicht: Die Honda CRF 300 L 2025 ist kein Motorrad, das alles spektakulär kann – aber sie kann erstaunlich vieles erstaunlich gut.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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KTM RC 390 vs. Honda CRF 300 L: Vergleich für Straße, Alltag und gelegentliches Gelände
Wer zwischen der KTM RC 390 und der Honda CRF 300 L schwankt, entscheidet im Grunde über zwei unterschiedliche Motorradwelten. Die KTM RC 390 steht für sportliche Linien, agiles Handling und ein Fahrgefühl, das Lust auf zügige Kurven macht. Die Honda CRF 300 L dagegen ist stärker auf Alltag, Robustheit und Offroad-Feeling ausgelegt – mit einer Sitzposition, die mehr Kontrolle im Gelände verspricht, und einem Charakter, der auch abseits des Asphalts Spaß macht. Im direkten Vergleich wird schnell klar: Es geht weniger um „besser“ oder „schlechter“, sondern darum, wofür das Motorrad im Alltag am häufigsten genutzt wird.
Grundcharakter: Sportlich auf der Straße vs. alltagstauglich mit Offroad-DNA
Die KTM RC 390 ist als sportliches Leichtkraftrad konzipiert. Das merkt man an der Ausrichtung: Der Fokus liegt auf dynamischer Beschleunigung, direkter Rückmeldung und einem Fahrstil, der Kurven als Spielplatz versteht. Die Maschine wirkt insgesamt „zielgerichtet“ – als würde sie dich automatisch in Richtung sportlicher Fahrweise schieben.
Die Honda CRF 300 L verfolgt einen anderen Ansatz. Sie ist zwar ebenfalls ein modernes Motorrad, aber die Philosophie ist eine pragmatischere: leicht zu fahren, unkompliziert im Alltag und mit genug Reserven, um auch mal auf Schotter, Feldwege oder unbefestigte Strecken zu wechseln. Wer häufig pendelt oder Touren plant, bei denen der Untergrund nicht immer perfekt ist, findet hier oft den entspannteren Einstieg.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich der Motorcharaktere zeigt sich ein typischer Unterschied: Die KTM RC 390 liefert den Antrieb so, dass sich sportliche Zwischenspurts und zügiges Beschleunigen besonders „griffig“ anfühlen. Das Zusammenspiel aus Drehfreude und Ansprechverhalten wirkt wie ein Einladungsschreiben für dynamische Fahrten. Gerade beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim zügigen Überholen spielt die KTM ihre Stärken aus.
Die Honda CRF 300 L setzt dagegen mehr auf gleichmäßiges Vorankommen und ein gut dosierbares Ansprechverhalten. Das ist im Stadtverkehr und auf wechselndem Untergrund angenehm, weil das Motorrad nicht „drängt“, sondern kontrollierbar bleibt. Im Gelände zählt oft nicht maximale Dynamik, sondern Traktion, Dosierbarkeit und ein Motor, der sich sauber fahren lässt. Genau da punktet die CRF 300 L im Vergleich.
Fahrwerk und Handling: Kurvenpräzision vs. Kontrolle auf unebenem Untergrund
Beim Fahrwerk zeigt sich die unterschiedliche Zielsetzung sehr deutlich. Die KTM RC 390 ist auf sportliche Kurvenarbeit ausgelegt. Das Handling wirkt direkt, die Maschine lässt sich zügig in Schräglage bringen und vermittelt ein Gefühl von Stabilität, wenn es schneller wird. Wer häufig auf Landstraßen unterwegs ist und Kurven liebt, wird die KTM als „leicht zu lesen“ empfinden.
Die Honda CRF 300 L ist dagegen für Unebenheiten geschaffen. Das Fahrwerk und die Gesamtkonzeption sind darauf ausgelegt, dass auch schlechterer Untergrund nicht sofort zum Stressfaktor wird. Dadurch fühlt sich die Honda oft souveräner an, wenn die Strecke nicht glatt ist. Gleichzeitig kann das sportliche „Kanten-an-Kanten“-Gefühl der KTM auf der Straße fehlen, weil die CRF 300 L eher auf Komfort und Kontrolle als auf maximale Kurvenagilität optimiert ist.
Sitzposition und Ergonomie: Wie bequem ist das Motorrad über längere Strecken?
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt im Vergleich. Die KTM RC 390 ist sportlich ausgelegt: Oberkörper und Arme sind stärker auf eine dynamische Haltung getrimmt. Das ist auf kurzen bis mittleren Strecken oft angenehm, weil die Maschine dadurch „aktiv“ gefahren werden kann. Wer jedoch längere Strecken sehr entspannt fahren möchte, merkt schneller, dass die sportliche Geometrie mehr Aufmerksamkeit bei der Haltung verlangt.
Die Honda CRF 300 L bietet eine aufrechtere Sitzposition. Das wirkt im Alltag oft entspannter, insbesondere bei Stop-and-go-Verkehr oder längeren Fahrten, bei denen man nicht permanent „in Sportmodus“ bleiben will. Im Gelände ist die aufrechte Haltung zudem praktisch, weil man Bewegungen leichter ausgleichen kann. Der Nachteil: Wer primär sportlich auf der Straße unterwegs ist, empfindet die Haltung der Honda möglicherweise weniger „rennstrecken-nah“.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Fahren
Im Vergleich der Bremswirkung geht es weniger um absolute Zahlen, sondern um das Gefühl beim Dosieren. Die KTM RC 390 vermittelt durch ihre sportliche Auslegung ein direktes Sicherheitsgefühl, besonders wenn man zügig in Kurven einlenkt oder beim Herausbeschleunigen schnell reagieren muss. Die Honda CRF 300 L punktet ebenfalls mit kontrollierbarer Bremsleistung, allerdings in einem anderen Kontext: Auf wechselndem Untergrund zählt, wie gut sich das Motorrad beim Bremsen „führen“ lässt. Genau dort wirkt die CRF 300 L oft souverän, weil sie auf Stabilität und kontrollierbares Verhalten ausgelegt ist.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Touren
Für den Alltag ist die KTM RC 390 dann besonders stark, wenn die Wege häufig sportlich und flüssig sind – also wenn die Strecke nicht nur aus Ampeln und Stopps besteht, sondern auch aus Kurven und zügigen Abschnitten. Die Maschine macht Spaß, wenn man sie aktiv fährt und die sportliche Ausrichtung als Vorteil sieht.
Die Honda CRF 300 L ist im Alltag oft die entspanntere Wahl. Sie eignet sich besonders, wenn der Weg zur Arbeit oder die Wochenendtour nicht immer perfekt asphaltiert ist. Außerdem wirkt die CRF 300 L häufig „unkomplizierter“ im Umgang: Man steigt ein, fährt los und muss weniger darüber nachdenken, wie empfindlich das Setup auf wechselnde Bedingungen reagiert.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der KTM RC 390
- Sportliches Handling und kurvenorientiertes Fahrgefühl
- Dynamischer Charakter, der sportliche Fahrten belohnt
- Direkte Rückmeldung, die Lust auf zügige Runden macht
Schwächen der KTM RC 390
- Sportliche Sitzposition kann auf längeren Strecken anstrengender wirken
- Auf unebenem Untergrund ist die Ausrichtung weniger „offroad-kompatibel“
Stärken der Honda CRF 300 L
- Kontrollierbares Fahrverhalten, besonders auf wechselndem Untergrund
- Aufrechtere Ergonomie für entspannteres Fahren im Alltag
- Pragmatischer Charakter für Pendeln und Touren mit Abstechern
Schwächen der Honda CRF 300 L
- Weniger „sportlich-präzises“ Kurvengefühl als die KTM auf der Straße
- Wer primär maximale Dynamik auf Asphalt sucht, findet die KTM passender
Welche Maschine passt zu welchem Fahrertyp?
Die Entscheidung hängt stark davon ab, wie die Fahrten typischerweise aussehen. Wer überwiegend auf Asphalt unterwegs ist, Kurven liebt und ein Motorrad möchte, das sich sportlich und lebendig anfühlt, wird mit der KTM RC 390 sehr wahrscheinlich zufriedener sein. Die Maschine ist dann besonders stark, wenn sie aktiv bewegt wird und man das sportliche Setup als Vorteil nutzt.
Die Honda CRF 300 L ist die bessere Wahl, wenn der Alltag mehr Abwechslung bietet: Pendeln, Landstraße, gelegentlich Schotter oder Feldwege – und dabei ein Motorrad, das sich kontrolliert und unkompliziert fährt. Wer Wert auf eine entspanntere Sitzposition und ein robustes Gefühl legt, findet in der CRF 300 L oft den passenden Charakter.
Fazit:
Die KTM RC 390 ist die richtige Wahl für alle, die vor allem auf der Straße fahren, Kurven mögen und ein sportliches, direktes Fahrgefühl suchen. Sie wirkt wie gemacht für dynamische Ausfahrten und belohnt eine aktive Fahrweise. Wer dagegen häufiger im Alltag unterwegs ist, längere Strecken entspannter angehen möchte oder regelmäßig mit wechselndem Untergrund rechnet, wird mit der Honda CRF 300 L glücklicher. Die CRF 300 L bietet mehr Kontrolle und ein pragmatisches Gesamtpaket, das auch abseits des Asphalts Spaß macht. Kurz gesagt: Asphalt-Fokus und sportliche Kurvenfreude sprechen für die KTM, während Alltagstauglichkeit, aufrechtere Ergonomie und Offroad-Optionen klar für die Honda sprechen.