UVP 6.899 €
Baujahr von 2014 bis 2026~
UVP 17.490 €
Baujahr von 2022 bis 2025
Wie schlägt sich A2 Renner aus Österreich auf der Landstraße?
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Pro und Kontra

Pro:
  • wieselflinker Kurvenflitzer
  • obenrum ordentliche Leistung
  • wertige Verarbeitung
  • leicht und einfach zu beherrschen
Kontra:
  • untenrum wenig Leistung
  • Federbein hinten etwas zu soft
  • Getriebe kalt etwas hakelig
Pro:
  • Motor
  • Wertigkeit
  • Fahrwerk
  • Display / Bedienung
Kontra:
  • Soziustauglichkeit

Abmessungen & Gewicht

Gewicht164kg
Radstand1.340mm
Radstand1.340mm
Sitzhöhe: 824 mm
Gewicht237kg
Radstand1.525mm
Länge2.223mm
Radstand1.525mm
Sitzhöhe: 780 mm
Höhe1.295mm

Motor

Motor-Bauart1-Zylinder, 4-Takt Motor
Hubraum373ccm
Hub60mm
Bohrung89mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartV2
Hubraum1.203ccm
Hub74mm
Bohrung102mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung44 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment37 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.172km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite395km
Leistung123 PS bei 8.250 U/Min
Drehmoment118 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.193km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite220km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneWP USD 43 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorne Sachs USD 43mm Gabel, voll einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hintenSachs Monofederbein ohne Umlenkung, voll einstellbar (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17 58W
Reifen hinten180/55ZR17 73W

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe, Bybre 4-Kolben Festsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenScheibe, 1-Kolben Schwimmsattel ( Ø 230 mm)
Bremsen vorneDoppelbremsscheiben, Brembo 4-Kolben-Festsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 260 mm)

Es geht ohne Scrambler

Was also ist das Revier der Indian? Lange Reisen eher nicht. Dem stehen der nur 13 Liter fassende (dafür wunderschöne) Tank entgegen, der schon erwähnte fehlende Windschutz und die Tatsache, dass die Sozia nicht gerade verwöhnt wird. Auf dem Platz in der zweiten Reihe ist leiden angesagt, er ist knapp, und die Fußrasten liegen sehr hoch.

Auch hier ähnelte unser Fast Tracker also den Scramblern der Konkurrenz. Ich persönlich würde nie eine Scrambler kaufen: Ob Ducati, Triumph oder BMW – bei allen saß ich auf dem Motorrad. Die Indian hingegen versteht es sehr schön, den Fahrer zu integrieren, er ist stärker als bei der Konkurrenz ins Fahrzeug eingefasst.

Jetzt müsste ich für ein typisches Zweit- oder Hobbybike nur noch knapp 16.000 Euro auftreiben … schön ist sie schon und in ihrer Durchzugskraft … aber ich wiederhole mich, deshalb ist hier jetzt Schluss. Fazit: Alle haben eine Scrambler, nur Indian nicht. Macht nichts: Es gibt ja die FTR 1200 S.

Das Testbike wurden uns von Legendary Motorcycles in Hamburg zur Verfügung gestellt. 

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 15.990€
  • Gebraucht (1 Jahr alt): 13.500€
  • Baujahre: seit 2019
  • Verfügbarkeit: mittel
  • Farben: rot/grau; silber/schwarz

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KTM RC 390 vs. Indian FTR 1200 Sport – Vergleich für Fahrspaß & Alltag

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die optisch und vom Konzept her kaum unterschiedlicher sein könnten, wird ein Vergleich besonders spannend. Die KTM RC 390 steht für agiles, sportliches Fahren mit Fokus auf Kurven und ein leichtes Handling. Die Indian FTR 1200 Sport wirkt dagegen wie ein Statement: kräftiger, massiver und mit einem Charakter, der auch auf längeren Strecken Selbstbewusstsein ausstrahlt. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Stärken und Schwächen – denn am Ende entscheidet nicht nur die reine Leistung, sondern vor allem, wie sich die Werte im Alltag anfühlen.

Grundcharakter: Leicht & sportlich vs. kräftig & souverän

Die KTM RC 390 ist als sportlich orientiertes Motorrad gebaut, das sich vor allem dann richtig gut anfühlt, wenn es dynamisch durch die Kurven geht. Die Indian FTR 1200 Sport dagegen ist deutlich mehr auf Durchzug und einen souveränen Auftritt ausgelegt. Das zeigt sich bereits im Vergleich der aufgelisteten Eckdaten: Während die RC 390 auf ein agiles Gesamtpaket setzt, wirkt die FTR 1200 Sport wie die Maschine, die lieber „zieht“, statt nur „flott zu drehen“.

Motor & Antrieb: Wie sich die Werte in der Praxis auswirken

Leistungsbild und Drehfreude

Im Vergleich der Motorwerte wird schnell klar, warum sich beide Motorräder unterschiedlich fahren lassen. Die KTM RC 390 bietet ein sportliches Ansprechverhalten und fühlt sich so an, als würde sie das Tempo eher über Drehzahl und präzise Gasannahme aufbauen. Das ist ideal, wenn häufig beschleunigt, gebremst und wieder beschleunigt wird – also im Stadtverkehr, auf Landstraßen und auf kurvigen Strecken mit vielen Richtungswechseln.

Die Indian FTR 1200 Sport spielt dagegen ihre Stärken eher über Kraftentfaltung und einen deutlich „entspannten“ Vortrieb aus. Die aufgelisteten Werte deuten darauf hin, dass sie auch bei moderater Drehzahl souverän bleibt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn längere Strecken, Autobahnabschnitte oder zügiges Überholen häufiger vorkommen.

Schaltgefühl und Fahrbarkeit

Beide Motorräder lassen sich sportlich bewegen, aber auf unterschiedliche Art. Die RC 390 wirkt wie ein Motorrad, das Spaß daran hat, konsequent ausgefahren zu werden. Die FTR 1200 Sport kann zwar ebenfalls dynamisch gefahren werden, belohnt aber oft schon mit weniger „Stress“ am Gas. Wer gerne präzise arbeitet und das Motorrad aktiv mitnimmt, findet in der KTM schnell den richtigen Rhythmus. Wer lieber entspannt beschleunigt und dabei trotzdem Reserven spürt, wird mit der Indian glücklicher.

Handling & Fahrwerk: Agilität vs. Stabilität

Beim Vergleich der Fahrwerks- und Geometrie-orientierten Werte zeigt sich ein typischer Unterschied: Die KTM RC 390 ist auf Wendigkeit und sportliche Linie ausgelegt. Das macht sie besonders stark in engen Kurven und bei Richtungswechseln. Gleichzeitig kann das sportliche Setup je nach Fahrstil und Untergrund auch etwas „direkter“ wirken – wer Komfort über alles stellt, sollte das im Hinterkopf behalten.

Die Indian FTR 1200 Sport wirkt dagegen wie ein Motorrad, das Stabilität priorisiert. Die aufgelisteten Werte sprechen für ein Setup, das auch bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Abschnitten Ruhe vermittelt. In schnellen Kurven und auf welligen Strecken kann das ein echter Vorteil sein. Dafür ist die FTR weniger „leichtfüßig“ als die KTM – nicht schlecht, aber anders: eher kraftvoll und standfest statt maximal agil.

Bremsen & Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Im Vergleich der Bremswerte und der damit verbundenen Bremswirkung zeigt sich: Beide Motorräder sind auf sportliches Fahren ausgelegt, aber sie liefern das Vertrauen auf unterschiedliche Weise. Die KTM RC 390 punktet mit einem sportlichen, gut dosierbaren Gefühl – besonders dann, wenn häufig aus moderaten Geschwindigkeiten verzögert wird. Die Indian FTR 1200 Sport wirkt durch ihre Gesamtcharakteristik eher wie die Maschine, die auch bei zügigerem Tempo souverän verzögert und dabei stabil bleibt.

Wichtig ist: Der beste Bremswert bringt wenig, wenn das Motorrad nicht zum eigenen Stil passt. Wer gerne früh bremst, sauber einlenkt und das Motorrad aktiv führt, wird mit der KTM oft schneller „im Flow“ sein. Wer dagegen stärker auf Stabilität und kräftigen Vortrieb setzt, findet in der Indian ein stimmiges Gesamtpaket.

Ergonomie & Alltag: Stadt, Landstraße und längere Touren

Die Sitzposition und die Art, wie sich die Maschinen im Alltag anfühlen, machen im Vergleich einen großen Unterschied. Die KTM RC 390 ist klar sportlich gedacht. Das bedeutet: Kurze Wege, enge Straßen und kurvige Abschnitte sind ihre Domäne. Für lange, entspannte Fahrten kann die sportliche Haltung je nach Körperbau und Fahrgewohnheit weniger komfortabel wirken.

Die Indian FTR 1200 Sport ist zwar ebenfalls sportlich, aber vom Gesamteindruck her eher „tourentauglich im Look“. Die aufgelisteten Werte und das Konzept deuten darauf hin, dass sie sich für längere Strecken angenehmer fahren lässt, ohne dass der Spaß verloren geht. Wer häufig unterwegs ist und dabei nicht nur Kurven, sondern auch An- und Abfahrt im Blick hat, bekommt hier eher das Motorrad, das man „einfach nimmt“.

Stärken & Schwächen im direkten Vergleich

KTM RC 390 – Stärken

  • Agiles Handling: ideal für Kurven, Stadtverkehr und dynamische Landstraßenrunden.
  • Sportlicher Charakter: macht Lust auf aktives Fahren und präzise Gasarbeit.
  • Leichtes Gefühl im Fahralltag: Richtungswechsel wirken unkompliziert.

KTM RC 390 – Schwächen

  • Sportliche Ausrichtung: Komfort kann bei sehr langen Strecken je nach Fahrstil weniger im Vordergrund stehen.
  • Charakter: Wer vor allem souveränen Durchzug sucht, muss die RC 390 eher „mitarbeiten“ lassen.

Indian FTR 1200 Sport – Stärken

  • Kräftiger Vortrieb: passt gut zu zügigem Fahren und Überholmanövern.
  • Stabilität: vermittelt Ruhe bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Strecken.
  • Souveränes Fahrgefühl: weniger Drehzahlstress, mehr „einfach fahren“.

Indian FTR 1200 Sport – Schwächen

  • Weniger „leichtfüßig“ als die KTM: in sehr engen Situationen kann die Agilität weniger im Vordergrund stehen.
  • Konzept-Fokus: wer maximal sportlich und leicht um die Ecke will, findet in der RC 390 oft den direkteren Zugang.

Welche Maschine passt zu welchem Fahrtyp?

Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Die KTM RC 390 ist besonders passend für alle, die gerne aktiv fahren, Kurven suchen und ein Motorrad möchten, das schnell auf Eingaben reagiert. Wer Freude daran hat, das Tempo über Drehzahl und saubere Linien aufzubauen, wird mit der RC 390 sehr schnell zufrieden sein.

Die Indian FTR 1200 Sport ist dagegen die bessere Wahl, wenn der Fokus stärker auf Durchzug, Stabilität und einem souveränen Gesamtgefühl liegt. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, zügig unterwegs ist und dabei nicht ständig „arbeiten“ möchte, bekommt mit der FTR 1200 Sport ein Motorrad, das sich wie ein verlässlicher Begleiter anfühlt.

Fazit:

Die KTM RC 390 ist die richtige Wahl für kurvenhungrige Fahrerinnen und Fahrer, die ein leichtes, sportliches Handling suchen und gerne aktiv mit dem Motorrad arbeiten. Sie spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo häufig beschleunigt, gebremst und neu eingelenkt wird – auf Stadtstrecken und dynamischen Landstraßen.

Die Indian FTR 1200 Sport passt am besten zu Menschen, die mehr Souveränität wollen: kräftiger Vortrieb, stabileres Fahrgefühl und ein Motorrad, das auch auf längeren Strecken entspannt mitgeht. Wer zügig fährt, Reserven schätzt und dabei weniger Drehzahlstress möchte, findet in der Indian das stimmigere Gesamtpaket.

Kurz gesagt: RC 390 für agiles Sportfahren und maximale Dynamik im Alltag – FTR 1200 Sport für kraftvollen Charakter, Stabilität und Tourenlust.

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