UVP 6.899 €
Baujahr von 2014 bis 2026~
UVP 20.299 €
Baujahr von 2013 bis 2025
Wie schlägt sich A2 Renner aus Österreich auf der Landstraße?
Weiter zum Testbericht
Darf es etwas mehr sein?
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • wieselflinker Kurvenflitzer
  • obenrum ordentliche Leistung
  • wertige Verarbeitung
  • leicht und einfach zu beherrschen
Kontra:
  • untenrum wenig Leistung
  • Federbein hinten etwas zu soft
  • Getriebe kalt etwas hakelig
Pro:
  • Kraftvoller Motor
  • Stabiles Fahrwerk
  • Bedienung
  • Elektronische Helfer
  • Bremsen
Kontra:
  • Soziustauglichkeit

Abmessungen & Gewicht

Gewicht164kg
Radstand1.340mm
Radstand1.340mm
Sitzhöhe: 824 mm
Gewicht198kg
Radstand1.497mm
Radstand1.497mm
Sitzhöhe: 835 mm

Motor

Motor-Bauart1-Zylinder, 4-Takt Motor
Hubraum373ccm
Hub60mm
Bohrung89mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, V2 75°
Hubraum1.301ccm
Hub71mm
Bohrung108mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung44 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment37 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.172km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite395km
Leistung180 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment140 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.250km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite287km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneWP USD 43 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
RahmenbauartGitterrohrrahmen, pulverbeschichtet
Federung vorneWP-USD Ø 48 mm (Federweg 125)mm
Federung hintenWP-Monoshock per Umlenkung (Federweg 140)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten200/55-17

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe, Bybre 4-Kolben Festsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenScheibe, 1-Kolben Schwimmsattel ( Ø 230 mm)
Bremsen vorne2 x Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheiben, schwimmend ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 240 mm)

Fazit - doch kein Biest

Ist die Super Duke das Biest, wie KTM sie selber nennt? Nein. Trotz all der formidablen Leistung, die immer zur Verfügung steht: Kaum je wurde diese so verantwortungsbewusst dargeboten. Biestig ist hier nichts, was für ein Glück. Die Super Duke wird öfter Freudentränen statt Angstschweiß produzieren.

Die KTM ist ein umgängliches Motorrad, das sich selbst in der Stadt nicht unwohl fühlt. Für ein Naked Bike ist die Soziustauglichkeit verträglich, der Windschutz hingegen … nunja. Wer jemals die Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h ausprobieren will, sollte sich gut festhalten oder mit 30 Metern doppelseitigem Klebeband am Bike fixieren.

Ansonsten: Daumen hoch!

Das Test-Bike wurde uns von Motorrad-Ruser zur Verfügung gestellt.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 17.099 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): ab 10.000 €
  • Baujahre: seit 2013
  • Verfügbarkeit: sehr gut
  • Farben: schwarz, weiß

MotorradTest.de auf YouTube

KTM RC 390 vs KTM 1290 Super Duke R: Vergleich für unterschiedliche Fahrwelten

Wenn zwei Motorräder aus dem Hause KTM kommen, aber Welten in ihrer Ausrichtung trennen, wird ein Vergleich besonders spannend. Die KTM RC 390 steht für kompakte Sportlichkeit, leichtes Handling und ein agiles Fahrgefühl – ideal, wenn kurze Wege, enge Kurven und dynamisches Fahren im Vordergrund stehen. Die KTM 1290 Super Duke R dagegen ist eine ausgewachsene Performance-Maschine: kraftvoll, souverän und darauf ausgelegt, auch bei hohen Geschwindigkeiten und langen Strecken zu beeindrucken.

Beide Modelle können Fahrspaß liefern – aber auf sehr unterschiedliche Art. Im folgenden Vergleich geht es darum, wie sich die Stärken und Schwächen der beiden Motorräder im Alltag und auf der Strecke bemerkbar machen. Dabei werden die typischen Eigenschaften, die in den technischen Angaben und im Fahrverhalten sichtbar werden, miteinander abgeglichen: von Motorcharakter und Leistungsentfaltung über Fahrwerk und Bremsen bis hin zu Ergonomie und Einsatzprofil.

Grundcharakter: Kompakt sportlich vs. große Performance

Die KTM RC 390 ist als sportliches Leichtgewicht konzipiert. Ihr Charakter wirkt lebendig und direkt: Das Motorrad reagiert schnell auf Gasimpulse, fühlt sich in der Stadt wendig an und macht besonders dann Spaß, wenn das Tempo nicht nur hoch, sondern auch „spielerisch“ ist. Die KTM 1290 Super Duke R spielt dagegen in einer anderen Liga. Hier steht nicht das agile „Zwischendurch“, sondern die Durchzugskraft und die souveräne Leistungsentfaltung im Fokus. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Fahrer, die gern zügig unterwegs sind und dabei Reserven schätzen.

Im Vergleich zeigt sich: Die RC 390 ist eher das Bike für dynamische Kurvenrunden und Alltagstouren, während die Super Duke R stärker auf große Fahrleistungen, hohe Lastwechsel und entspannte Autobahn- bzw. Landstraßenetappen ausgelegt ist.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt

Leistungsentfaltung und Drehmoment-Charakter

Bei der KTM RC 390 steht die sportliche, drehfreudige Auslegung im Vordergrund. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrten, bei denen das Motorrad „mitarbeitet“: Gas geben, Drehzahl aufbauen, den Schwung in die Kurve tragen. Die Leistungsentfaltung wirkt dabei eher linear und gut dosierbar – ein Pluspunkt, wenn das Tempo in engen Passagen variiert.

Die KTM 1290 Super Duke R setzt auf eine deutlich stärkere und kraftvollere Auslegung. Der Unterschied zeigt sich vor allem im Durchzug: Beim Beschleunigen aus niedrigeren Geschwindigkeiten wirkt das Motorrad weniger „drehzahlabhängig“ und mehr „kraftvoll aus dem Stand“. Das kann das Fahrgefühl entspannen, weil weniger häufiges Zurückschalten oder ständiges Hochdrehen nötig ist.

Stärken und Schwächen im Vergleich

  • KTM RC 390: Stärke ist die direkte Reaktion und das sportliche, kontrollierbare Gefühl. Schwäche kann sein, dass bei sehr hohen Ansprüchen an Durchzug und Reserven schneller der Wunsch nach mehr Leistung entsteht.
  • KTM 1290 Super Duke R: Stärke ist der massive Vortrieb und die Souveränität bei zügiger Fahrweise. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im Alltag mehr „Anspruch“ an das Dosieren stellt und nicht jede Strecke automatisch zur perfekten Bühne macht.

Fahrwerk und Fahrdynamik: Agilität vs. Stabilität

Das Fahrwerk entscheidet stark darüber, wie sich ein Motorrad in Kurven, bei Unebenheiten und in schnellen Richtungswechseln anfühlt. Die KTM RC 390 zielt auf Agilität: Das Motorrad wirkt leichter zu bewegen, unterstützt schnelle Wechsel und vermittelt ein sportliches „Einschwingen“ in die Kurve. Gerade auf kurvigen Strecken oder bei wechselnden Fahrbahnverhältnissen ist dieses Verhalten ein klarer Vorteil.

Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen auf Stabilität und Kontrolle bei höherem Tempo ausgelegt. In schnellen Passagen und bei kräftigen Lastwechseln wirkt sie souveräner, weil die Basis für hohe Dynamik geschaffen ist. Das kann das Fahrgefühl beruhigen: Man kann sich stärker auf die Linie konzentrieren, statt ständig gegen das Motorrad „arbeiten“ zu müssen.

Bremsen und Kontrolle

Auch bei den Bremsen zeigt sich der Unterschied im Einsatzprofil. Die RC 390 ist darauf ausgelegt, sportlich zu verzögern und dabei gut dosierbar zu bleiben. Die Super Duke R bringt durch ihre Performance-Orientierung ein deutlich stärkeres Gesamtpaket mit: Die Bremsleistung und die damit verbundene Kontrolle passen zu einem Motorrad, das für hohe Geschwindigkeiten und kräftige Beschleunigung gebaut ist.

Im Vergleich gilt: Wer häufig aus moderaten Geschwindigkeiten in Kurven bremst und dabei ein feinfühliges Setup bevorzugt, findet in der RC 390 oft den passenden Charakter. Wer dagegen regelmäßig zügig unterwegs ist und dabei maximale Reserven erwartet, wird mit der Super Duke R eher glücklich.

Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Handling und Komfort

Die KTM RC 390 ist sportlich ausgelegt. Das bedeutet: Die Sitzposition ist tendenziell „aktiver“, und das Motorrad fühlt sich am wohlsten, wenn es bewegt wird. Für kurze bis mittlere Strecken ist das meist kein Problem – im Alltag kann es jedoch bei längeren Fahrten spürbar werden, je nachdem, wie empfindlich der eigene Rücken und die Handgelenke sind.

Die KTM 1290 Super Duke R ist als Naked Bike weniger „eingepackt“ als ein klassisches Sportbike. Dadurch wirkt die Ergonomie oft alltagstauglicher, weil die Haltung weniger extrem ausfällt. Gleichzeitig bleibt sie sportlich genug, um zügig zu fahren. Für längere Touren und wechselnde Streckenprofile ist das ein Vorteil.

Stadtverkehr vs. Landstraße

  • RC 390: Durch die kompakte Bauweise und das agile Handling ist sie besonders im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen attraktiv.
  • 1290 Super Duke R: Auf Landstraßen und bei längeren Strecken spielt sie ihre Stärke aus – dort, wo Leistung und Stabilität wirklich zählen.

Technik und Ausstattung: Was der Vergleich im Gesamtpaket zeigt

Bei beiden Motorrädern ist KTM-typisch, dass die Technik nicht nur „da ist“, sondern das Fahrgefühl mitprägt. Im Vergleich fällt auf, dass die KTM 1290 Super Duke R als Top-Performance-Modell stärker auf Fahrmodi, Kontrolle und ein Gesamtpaket aus Leistung und Assistenz setzt. Das hilft, die Kraft in unterschiedliche Situationen zu bringen – von sportlicher Fahrt bis zu weniger aggressivem Handling.

Die KTM RC 390 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das den Fokus auf das Wesentliche legt: leichtes, sportliches Fahren, gute Dosierbarkeit und ein Setup, das schnell Spaß macht. Wer nicht ständig „Systeme“ im Vordergrund braucht, sondern lieber direkt fahren möchte, wird das schätzen.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Passende Fahrerprofile für die KTM RC 390

Die KTM RC 390 passt besonders gut zu Fahrern, die:

  • gern in der Stadt und auf kurvigen Strecken unterwegs sind,
  • ein leicht zu bewegendes Sportbike suchen,
  • Fahrspaß aus Agilität und direkter Rückmeldung ziehen,
  • eine Maschine bevorzugen, die sich im Alltag unkompliziert anfühlt.

Passende Fahrerprofile für die KTM 1290 Super Duke R

Die KTM 1290 Super Duke R ist besonders sinnvoll für Fahrer, die:

  • hohen Wert auf Durchzug, Reserven und Performance legen,
  • regelmäßig zügig fahren und dabei Stabilität brauchen,
  • längere Touren planen und ein souveränes Gesamtgefühl möchten,
  • ein Naked Bike bevorzugen, das sportlich bleibt, aber alltagstauglicher wirkt als ein reines Sportbike.

Stärken & Schwächen im direkten Vergleich

Zusammengefasst lässt sich der Unterschied so beschreiben: Die KTM RC 390 ist die Maschine für „viel Motorrad fürs Gefühl“ – leicht, wendig und sportlich. Ihre Schwäche liegt weniger im Können als im Anspruch: Wer dauerhaft sehr hohe Geschwindigkeiten oder maximale Reserven sucht, wird früher an Grenzen stoßen.

Die KTM 1290 Super Duke R ist das Motorrad für „viel Motorrad fürs Tempo“ – kraftvoll, stabil und mit einem Fahrgefühl, das auch bei hoher Dynamik Ruhe ausstrahlt. Ihre Schwäche ist eher die Passung: Nicht jede Strecke und nicht jeder Fahrstil verlangt nach dieser Leistung, und das Motorrad fordert beim Dosieren mehr Aufmerksamkeit.

Fazit:

Die KTM RC 390 ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf agiler Sportlichkeit, direkter Rückmeldung und einem Motorrad liegt, das sich im Alltag und auf kurvigen Strecken leicht bewegen lässt. Sie macht Spaß, weil sie schnell „anspringt“, gut dosierbar wirkt und das Fahren in den Vordergrund stellt. Wer ein kompaktes Sportbike sucht, das sich wie ein Werkzeug für Kurven und kurze Touren anfühlt, trifft mit der RC 390 einen sehr stimmigen Treffer.

Die KTM 1290 Super Duke R empfiehlt sich, wenn Leistung und Reserven wirklich zählen: für zügige Landstraßenfahrten, lange Touren und Situationen, in denen Durchzug und Stabilität den Unterschied machen. Das Naked-Bike-Konzept sorgt dabei für eine ergonomischere Haltung als bei vielen reinen Sportmaschinen, während die Performance-Orientierung das Motorrad zum souveränen Begleiter für ambitionierte Fahrten macht.

Kurz gesagt: RC 390 für wendige Sportlichkeit und Alltagstouren, Super Duke R für maximale Performance, Stabilität und große Fahrleistungen.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙