| UVP | 6.899 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2026~ | |
| UVP | 5.620 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- wieselflinker Kurvenflitzer
- obenrum ordentliche Leistung
- wertige Verarbeitung
- leicht und einfach zu beherrschen
- untenrum wenig Leistung
- Federbein hinten etwas zu soft
- Getriebe kalt etwas hakelig
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 164 | kg |
| Radstand | 1.340 | mm |
| Radstand | 1.340 | mm |
| Sitzhöhe: | 824 | mm |
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.390 | mm |
| Länge | 2.145 | mm |
| Radstand | 1.390 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 373 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 89 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder 4-Takt | |
| Hubraum | 349 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 44 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 172 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 395 | km |
| Leistung | 20 PS bei 6.100 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 114 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 480 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | WP USD 43 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen mit doppeltem Unterrohr | |
| Federung vorne | Teleskopgabel, 41mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereo Federbein , sechsfach einstellbare Federvorspannung (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 120/80-18 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Bybre 4-Kolben Festsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe, 1-Kolben Schwimmsattel ( Ø 230 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 270 mm) | |
Fazit: Stay wild, aber bitte gemütlich
Die Royal Enfield Goan Classic 350 ist kein Motorrad, das man rein rational kauft. Wenn man nur nach Leistung, Vielseitigkeit und maximaler Vernunft geht, gibt es praktischere Optionen. Aber Motorräder sind zum Glück selten reine Tabellenentscheidungen. Die Goan überzeugt mit Charakter, lässigem Look, zugänglichem Handling und einem Motor, der zwar keine Bäume ausreißt, aber dafür genau die richtige Portion Ruhe und Charme liefert.Sie ist am besten, wenn man sie nicht hetzt. Dann wird aus den rund 20 PS kein Mangel, sondern eine Einladung. Eine Einladung, früher loszufahren, später anzukommen und unterwegs mehr mitzubekommen. Das klingt kitschig, passt aber zu diesem Bike. Die Goan Classic 350 macht aus Langsamkeit keinen Kompromiss, sondern ein Konzept.
Testurteil: Sehr charmant, sehr lässig, angenehm einfach. Keine Maschine für Tempojäger, aber eine richtig starke Wahl für alle, die einen coolen, bezahlbaren Bobber mit echtem Royal-Enfield-Gefühl suchen. Die Goan Classic 350 fährt nicht vorneweg. Sie fährt daneben, grinst und sagt: „Komm, lass uns noch einen Umweg nehmen.“
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KTM RC 390 vs. Royal Enfield Goan Classic 350: Vergleich für Alltag, Fahrspaß und Charakter
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick komplett unterschiedlich wirken, steckt meist genau darin die eigentliche Entscheidungshilfe. Die KTM RC 390 steht für sportliche Kompaktheit, klare Linien und ein Fahrgefühl, das auf Dynamik ausgelegt ist. Die Royal Enfield Goan Classic 350 dagegen bringt den klassischen Retro-Look, eine entspannte Gangart und einen Motorcharakter mit, der eher nach Genuss als nach Höchsttempo klingt. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend: Wer sucht, was wirklich zum eigenen Fahrstil passt, findet hier eine gute Orientierung.
Grundidee: Sportliche Ausrichtung vs. klassischer Fahrstil
Die KTM RC 390 ist als sportliches Motorrad konzipiert. Das merkt man nicht nur am Design, sondern vor allem am Gesamtpaket aus Sitzposition, Handling und dem typischen Anspruch, Kurven aktiv zu fahren. Die Royal Enfield Goan Classic 350 verfolgt dagegen eine andere Philosophie: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern fährt, um Zeit zu genießen. Das Fahrwerk und die Abstimmung zielen eher auf souveränen Alltagsbetrieb und angenehme Ruhe im Rhythmus.
Wie sich das im Alltag bemerkbar macht
Im Stadtverkehr zeigt sich der Unterschied besonders schnell. Die KTM RC 390 fühlt sich in Situationen, in denen es zügig gehen soll, sehr präsent an. Das Motorrad wirkt agil und unterstützt ein dynamisches Vorankommen. Die Royal Enfield Goan Classic 350 ist ebenfalls alltagstauglich, aber anders: Sie macht eher dann Spaß, wenn Tempo nicht im Vordergrund steht, sondern das Fahren selbst – mit einem Motor, der sich gut dosieren lässt und ein entspanntes Tempo unterstützt.
Motorcharakter im Vergleich: Drehfreude vs. entspanntes Drehmomentgefühl
Beim Motor geht es nicht nur um Zahlen, sondern um das, was man beim Fahren wirklich spürt. Die KTM RC 390 ist auf sportliche Nutzung ausgelegt. Das bedeutet: Der Motor reagiert zügig, fühlt sich drehfreudig an und unterstützt eine Fahrweise, bei der man häufiger in höhere Drehzahlbereiche geht. Das ist ideal, wenn Kurvenfahrten, zügige Beschleunigung und ein lebendiges Ansprechverhalten gefragt sind.
Die Royal Enfield Goan Classic 350 setzt dagegen auf einen klassischen Charakter. Der Motor wirkt weniger „sportlich getrieben“, sondern eher „gleichmäßig und stimmig“. Das macht das Motorrad besonders attraktiv für Fahrten, bei denen man nicht dauernd den nächsten Kick sucht, sondern lieber konstant unterwegs ist. Gerade auf Landstraßen oder bei entspannten Touren kann das sehr befriedigend sein.
Stärken und Schwächen beim Fahrgefühl
Die Stärke der KTM RC 390 liegt darin, dass sie ein sportliches Gefühl schnell aufbaut: Gas geben, reagieren lassen, Kurven nutzen. Eine mögliche Schwäche ist, dass die sportliche Auslegung auch eine gewisse Erwartungshaltung mitbringt. Wer sehr bequem und „ohne viel Kopfkino“ fahren möchte, könnte die RC 390 als etwas fordernder empfinden – vor allem, wenn die Fahrten länger werden oder die Straßen nicht ideal sind.
Die Royal Enfield Goan Classic 350 punktet mit ihrem entspannten Charakter und dem angenehmen Rhythmus. Eine mögliche Schwäche ist, dass sie nicht die gleiche sportliche Dynamik vermittelt wie die KTM RC 390. Wer vor allem Tempo und sportliche Beschleunigung sucht, wird die Royal Enfield eher als Genuss- und Lifestyle-Motorrad erleben.
Handling und Fahrwerk: Agilität vs. souveräne Gelassenheit
Beim Handling unterscheiden sich die beiden Modelle deutlich. Die KTM RC 390 ist auf Agilität ausgelegt. Das Motorrad lässt sich spürbar „führen“, unterstützt zügige Richtungswechsel und wirkt wie gemacht für Kurven. Wer gern aktiv fährt, findet hier ein Motorrad, das die eigene Fahrtechnik belohnt.
Die Royal Enfield Goan Classic 350 ist weniger auf „sportliches Attackieren“ getrimmt, sondern auf ein ruhiges, kontrolliertes Fahren. Das Motorrad wirkt stabil und gelassen, was auf längeren Strecken oder bei wechselnden Straßenverhältnissen angenehm sein kann. Wer lieber entspannt unterwegs ist, wird das als Vorteil sehen.
Kurven und Tempo: Was passt besser?
In Kurven zeigt die KTM RC 390 ihre sportliche Stärke: Sie lädt dazu ein, die Linie bewusst zu fahren und das Motorrad dynamisch zu bewegen. Die Royal Enfield Goan Classic 350 kann ebenfalls Kurven, aber eher im „flow“-Modus. Das heißt: Sie macht Spaß, wenn man nicht ständig das Tempo maximieren will, sondern wenn man die Strecke genießt.
Sitzposition und Komfort: Sportlich kompakt vs. klassisch entspannt
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, weil sie den Alltag prägt. Die KTM RC 390 ist sportlich ausgelegt. Das bedeutet: Die Haltung ist eher aktiv, und wer viel im Stadtverkehr oder auf längeren Strecken unterwegs ist, merkt schneller, ob die eigene Ergonomie dazu passt. Für sportlich orientierte Fahrer ist das meist ein Plus, für Komfort-Fokus eher ein Kompromiss.
Die Royal Enfield Goan Classic 350 bietet eine klassischere Sitzhaltung. Das wirkt oft entspannter, vor allem bei längeren Fahrten oder wenn der Fokus auf angenehmem Cruisen liegt. Gleichzeitig ist das Motorrad nicht darauf ausgelegt, eine „Rennstrecken-ähnliche“ Haltung zu unterstützen.
Alltagstauglichkeit: Welche Bedürfnisse werden erfüllt?
Wenn häufig kurze Strecken gefahren werden, kann die KTM RC 390 durch ihre Agilität überzeugen. Bei längeren Touren oder wenn der Komfort stärker im Vordergrund steht, spielt die Royal Enfield ihre Stärke aus: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern über Stunden fährt, ohne dass man ständig „sportlich“ denken muss.
Design und Stil: KTM als Performance-Statement, Royal Enfield als Retro-Ikone
Design ist Geschmack – aber es beeinflusst auch die Kaufentscheidung. Die KTM RC 390 wirkt modern, kantig und sportlich. Sie zieht Aufmerksamkeit auf sich, weil sie nach Performance aussieht. Die Royal Enfield Goan Classic 350 ist dagegen ein Retro-Motorrad mit eigenem Charme. Wer Wert auf klassische Optik, Charakter und eine gewisse Zeitlosigkeit legt, findet hier ein stimmiges Gesamtbild.
Stärken und Schwächen im Look
Die KTM RC 390 punktet mit ihrem sportlichen Auftritt und dem „Ready-to-Ride“-Gefühl. Eine mögliche Schwäche ist, dass der Look auch Erwartungen an sportliches Fahren weckt. Die Royal Enfield Goan Classic 350 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man nicht nur fährt, sondern auch „lebt“. Wer jedoch ein sehr modernes, aggressives Sportdesign sucht, könnte sich mit der Retro-Optik weniger identifizieren.
Für wen eignet sich welches Motorrad?
Die Entscheidung wird leichter, wenn man das eigene Fahrprofil ehrlich betrachtet. Die KTM RC 390 ist besonders passend, wenn Kurvenfahrten, zügiges Vorankommen und ein sportliches Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie eignet sich für Fahrer, die gern aktiv fahren, das Motorrad spüren möchten und Spaß daran haben, die Dynamik auszunutzen.
Die Royal Enfield Goan Classic 350 ist ideal, wenn entspanntes Cruisen, klassischer Stil und ein Motorcharakter gesucht werden, der nicht auf „Drehzahljagd“ setzt. Sie passt gut zu Fahrern, die gern gleichmäßig unterwegs sind, Wert auf Fahrgenuss legen und ein Motorrad möchten, das sich im Alltag stimmig anfühlt.
Typische Einsatzszenarien
Für die KTM RC 390 sprechen vor allem Strecken, auf denen man Kurven, Beschleunigung und Agilität nutzen kann – also Stadt mit zügigem Charakter, Landstraße mit sportlichem Anspruch und Fahrten, bei denen man gern „mit dem Motorrad arbeitet“. Die Royal Enfield Goan Classic 350 ist stark, wenn es um entspannte Fahrten geht: Stadtbummel, gemütliche Landstraßenrunden und Touren, bei denen das Tempo zweitrangig ist und der Charakter zählt.
Fazit: KTM RC 390 oder Royal Enfield Goan Classic 350?
Die KTM RC 390 ist die bessere Wahl, wenn sportliche Dynamik, agiles Handling und ein lebendiges Motorgefühl im Mittelpunkt stehen. Sie passt zu Fahrern, die Kurven aktiv fahren möchten und bei denen ein sportlicher Anspruch auch im Alltag willkommen ist. Wer gern zügig unterwegs ist und das Motorrad als „Werkzeug“ für Fahrspaß nutzt, wird mit der RC 390 sehr wahrscheinlich glücklich.
Die Royal Enfield Goan Classic 350 empfiehlt sich, wenn klassischer Stil, entspannter Fahrrhythmus und ein Motorrad gesucht werden, das vor allem Genuss vermittelt. Sie ist ideal für Menschen, die lieber konstant fahren, den Charakter des Motors mögen und eine komfortablere, weniger sportlich fordernde Auslegung bevorzugen. Wer Retro-Feeling und entspanntes Cruisen sucht, findet in der Goan Classic 350 eine stimmige Wahl.
Kurz gesagt: Sportlich und dynamisch führt zur KTM RC 390, klassisch und entspannt zur Royal Enfield Goan Classic 350.