| UVP | 6.899 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2026~ | |
| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- wieselflinker Kurvenflitzer
- obenrum ordentliche Leistung
- wertige Verarbeitung
- leicht und einfach zu beherrschen
- untenrum wenig Leistung
- Federbein hinten etwas zu soft
- Getriebe kalt etwas hakelig
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 164 | kg |
| Radstand | 1.340 | mm |
| Radstand | 1.340 | mm |
| Sitzhöhe: | 824 | mm |
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 373 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 89 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 44 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 172 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 395 | km |
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | WP USD 43 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Bybre 4-Kolben Festsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe, 1-Kolben Schwimmsattel ( Ø 230 mm) | |
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
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KTM RC 390 vs Suzuki DR-Z 4SM Vergleich
Wenn es um kompakte Motorräder geht, treffen zwei sehr unterschiedliche Philosophien aufeinander: Die KTM RC 390 steht für sportliche Linien, agiles Handling und ein klares „Straßen“-Gefühl. Die Suzuki DR-Z 4SM dagegen ist stärker auf vielseitige Einsätze ausgelegt – mit Supermoto-Charakter, der auch abseits des reinen Asphalt-Alltags Spaß macht. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Unterschiede: Nicht nur, was die beiden Modelle auf dem Papier versprechen, sondern wie sich die typischen Stärken und Schwächen im Fahrbetrieb bemerkbar machen.
Grundidee: Sportlichkeit vs. Supermoto-Vielseitigkeit
Die KTM RC 390 ist als sportliche Supersport-Variante im kompakten Segment gedacht. Das merkt man vor allem am Gesamtkonzept: Sitzposition, Fahrwerksabstimmung und das „Ansprechverhalten“ wirken auf zügige Fahrten ausgelegt. Wer gern dynamisch unterwegs ist, Kurven sucht und das Motorrad wie ein Werkzeug für schnelle Richtungswechsel nutzt, wird hier schnell warm.
Die Suzuki DR-Z 4SM verfolgt dagegen eine andere Linie. Sie ist als Supermoto-Interpretation gebaut, die sich nicht auf eine einzige Fahrart festnageln lässt. Das Fahrgefühl ist oft direkter und „robuster“ im Sinne von: Man kann auch mal über schlechteren Asphalt, wechselnde Untergründe oder kurze Offroad-Abschnitte hinwegsehen. Das macht sie besonders interessant, wenn das Motorrad nicht nur für die perfekte Strecke gedacht ist.
Motor und Antrieb: Wie sich die Charaktere unterscheiden
Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder sind auf Fahrspaß im Alltag ausgelegt, aber sie liefern ihn auf unterschiedliche Weise. Die KTM RC 390 wirkt im Zusammenspiel aus Motorcharakter und sportlicher Abstimmung oft wie ein „Drehzahlwerkzeug“. Das heißt: Wer zügig fährt, spürt, wie das Motorrad bereitwillig mitzieht und das Tempo in Kurven und auf der Landstraße unterstützt. Die Schwäche liegt eher dort, wo man sehr entspannt und niedrigdrehzahl-orientiert unterwegs sein möchte: Dann kann das sportliche Setup weniger „komfortabel“ wirken als bei einem stärker auf Alltag getrimmten Konzept.
Die Suzuki DR-Z 4SM spielt ihre Stärken häufig im Bereich der Durchzugskraft und der souveränen Alltagsnutzung aus. Gerade wenn die Strecke nicht immer ideal ist oder wenn das Motorrad auch mal „einfach laufen“ soll, kann das Konzept überzeugen. Gleichzeitig ist die sportliche „Spitzenwirkung“ einer reinen Straßenmaschine nicht ihr Hauptziel. Wer maximale Kurvenagilität im Supersport-Stil sucht, wird bei der DR-Z 4SM eher andere Prioritäten finden.
Fahrwerk und Handling: Kurvengefühl vs. Untergrund-Toleranz
Beim Fahrwerk wird der Unterschied zwischen beiden Welten besonders deutlich. Die KTM RC 390 ist auf präzises Einlenken und sportliche Kontrolle ausgelegt. Das Motorrad fühlt sich in schnellen Wechseln oft sehr „leicht“ an, und das Zusammenspiel aus Geometrie und Abstimmung unterstützt zügiges Fahren. In der Stärke liegt damit auch eine Schwäche: Auf unruhigem oder schlechtem Untergrund kann das sportliche Setup weniger verzeihend sein. Wer häufig über Flickenteppich, Baustellen oder groben Asphalt fährt, merkt das schneller.
Die Suzuki DR-Z 4SM ist im Handling oft darauf ausgelegt, mit wechselnden Bedingungen besser klarzukommen. Supermoto-typisch wirkt das Motorrad häufig agiler im Sinne von „direkt und kontrolliert“, aber mit mehr Toleranz gegenüber Unebenheiten. Das ist ein Vorteil für den Alltag, wenn die Strecke nicht immer planbar ist. Als Gegenpunkt gilt: Wer ausschließlich auf glatten Straßen maximal sportliche Präzision sucht, kann die RC 390 als „straffer“ und zielgerichteter erleben.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen in unterschiedlichen Situationen
Bei Bremsen und Fahrstabilität zeigt der Vergleich vor allem, wie die Motorräder zu ihrem Einsatz passen. Die KTM RC 390 ist auf zügiges Fahren ausgelegt, daher wirkt das Bremssystem im sportlichen Betrieb oft sehr passend: Man kann das Motorrad kontrolliert verzögern und es bleibt dabei stabil. Die Schwäche ist weniger „die Bremse“, sondern eher das Gesamtkonzept: Wenn man sehr häufig im Stop-and-Go unterwegs ist oder auf sehr unebenem Untergrund bremst, zählt die Alltagstoleranz stärker als die sportliche Performance.
Die Suzuki DR-Z 4SM punktet häufig mit einem Fahrgefühl, das auch bei wechselnden Bedingungen Sicherheit vermittelt. Gerade wenn der Untergrund nicht perfekt ist, kann das Konzept helfen, das Motorrad ruhig zu halten. Wer jedoch sehr ambitioniert sportlich bremst und dabei maximale „Rennstrecken“-Anmutung erwartet, wird bei der RC 390 tendenziell mehr „Sport-Feeling“ finden.
Ergonomie und Sitzposition: Alltagstauglichkeit vs. sportliche Haltung
Ein zentraler Unterschied liegt in der Ergonomie. Die KTM RC 390 bringt eine sportlichere Sitzposition mit, die den Oberkörper nach vorn bringt und das Motorrad stärker auf Kurvenfahrt ausrichtet. Das ist ein Plus für dynamische Ausfahrten. Für längere Strecken oder sehr häufiges Pendeln kann die Haltung jedoch schneller als „anstrengender“ empfunden werden – vor allem, wenn man viel im Stadtverkehr steht und wiederholt beschleunigt und bremst.
Die Suzuki DR-Z 4SM wirkt in der Praxis oft entspannter nutzbar, weil das Konzept weniger auf „Rennstrecken-Optik“ und mehr auf vielseitige Verwendung setzt. Das ist ein Vorteil, wenn das Motorrad nicht nur für die Feierabendrunde gedacht ist, sondern auch für längere Fahrten, wechselnde Strecken oder spontane Umwege. Als Schwäche kann sich zeigen, dass das sportliche „Körpergefühl“ der RC 390 nicht ganz erreicht wird.
Alltag, Stadt und Landstraße: Wo die Stärken sichtbar werden
Im Alltag entscheidet oft nicht nur die Leistung, sondern das Gesamtpaket aus Handlichkeit, Sitzkomfort, Ansprechverhalten und Untergrundtoleranz. Die KTM RC 390 ist besonders stark, wenn die Route planbar ist: Stadt mit zügigen Ampelstarts, danach Landstraße mit Kurven – und das Motorrad soll dabei „mitarbeiten“. Wer gern früh ans Gas geht und das Motorrad aktiv bewegt, wird die RC 390 als sehr stimmig erleben.
Die Suzuki DR-Z 4SM ist dagegen oft die bessere Wahl, wenn der Alltag unberechenbar ist: Baustellen, schlechte Straßen, wechselnde Untergründe oder kurze Wege, bei denen man nicht immer auf den perfekten Belag achten kann. Das Supermoto-Konzept macht das Motorrad häufig „robuster im Kopf“ – man fährt entspannter, weil das Motorrad nicht so schnell empfindlich wirkt.
Unterhalt und Kaufentscheidung: Was beim Vergleich hilft
Beim Unterhalt und bei der Kaufentscheidung spielen mehrere Faktoren zusammen: Wartungsintervalle, Teileverfügbarkeit, typische Verschleißteile und die Frage, wie intensiv das Motorrad genutzt wird. Im Vergleich zeigt sich häufig: Sportlichere Konzepte wie die RC 390 werden oft stärker im dynamischen Betrieb bewegt, was Verschleiß und Reifenwahl beeinflussen kann. Die DR-Z 4SM wird dagegen oft vielseitiger eingesetzt, wodurch andere Verschleißmuster auftreten können – etwa durch den Umgang mit wechselnden Untergründen.
Wichtig ist deshalb: Nicht nur das Modell vergleichen, sondern auch den eigenen Fahrstil. Wer das Motorrad eher „sportlich“ nutzt, sollte bei der RC 390 besonders auf Reifen- und Bremsenverschleiß achten. Wer die DR-Z 4SM vielseitig fährt, sollte im Blick behalten, wie häufig sie wirklich auf unebenem Untergrund bewegt wird und welche Wartung daraus entsteht.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
KTM RC 390 – Stärken
- Sportliches Fahrgefühl mit klarer Ausrichtung auf dynamische Kurven- und Landstraßenfahrten
- Agiles Handling, das Richtungswechsel unterstützt
- Stimmiges Gesamtpaket für Fahrer, die das Motorrad aktiv bewegen möchten
KTM RC 390 – Schwächen
- Sportliche Ergonomie kann im Alltag schneller als weniger bequem empfunden werden
- Auf schlechtem Untergrund kann das sportliche Setup weniger verzeihend wirken
Suzuki DR-Z 4SM – Stärken
- Supermoto-Charakter mit guter Untergrundtoleranz im Alltag
- Vielseitiges Einsatzprofil, auch wenn die Strecke nicht perfekt ist
- Oft entspannter nutzbar, wenn das Motorrad mehr „Allrounder“ sein soll
Suzuki DR-Z 4SM – Schwächen
- Weniger Fokus auf reines Sport-Feeling im Supersport-Stil
- Wer maximale sportliche Präzision auf glattem Asphalt erwartet, findet die RC 390 oft näher am Ziel
Welche Wahl passt besser? Für wen ist welches Motorrad ideal?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Anspruch entscheiden: Die KTM RC 390 passt besonders gut, wenn das Motorrad vor allem für zügige Fahrten gedacht ist – mit Kurven, Landstraße und dem Wunsch nach sportlicher Kontrolle. Sie ist ideal für Fahrer, die gern „mit dem Motorrad arbeiten“, früh beschleunigen und das Handling als Teil des Fahrspaßes sehen.
Die Suzuki DR-Z 4SM ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad im Alltag vielseitig genutzt wird und die Strecke häufig wechselt. Wer nicht nur auf perfekten Asphalt setzt, sondern auch mal über schlechteren Belag fährt oder spontane Umwege nimmt, profitiert vom Supermoto-Charakter. Sie ist ideal für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das nicht zu empfindlich auf wechselnde Bedingungen reagiert.
Fazit:
Die KTM RC 390 ist der passende Begleiter, wenn sportliche Fahrdynamik im Vordergrund steht: Kurven, zügige Landstraßen und ein Handling, das aktiv bewegt werden will. Wer häufig dynamisch fährt und die sportliche Sitzposition akzeptiert, bekommt ein sehr stimmiges Gesamtpaket. Die Suzuki DR-Z 4SM gewinnt dagegen dort, wo der Alltag unplanbar ist: wechselnder Untergrund, Baustellen, spontane Abstecher und der Wunsch nach mehr Vielseitigkeit. Sie wirkt oft entspannter im Umgang und bietet ein Supermoto-Feeling, das auch außerhalb perfekter Strecken Spaß macht. Kurz gesagt: Für sportliche Asphalt-Fahrten ist die RC 390 die bessere Wahl, für einen alltagstauglichen Allround-Charakter mit mehr Untergrund-Toleranz ist die DR-Z 4SM die sinnvollere Entscheidung.