UVP 16.499 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
UVP 7.220 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
Das schöne Adventure-Bike vom Comer See im Test
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Die neue, "kleine" GS mit 48 PS für A2-Führerscheininhaber im Test
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Pro und Kontra

Pro:
  • sehr angenehme Sitzposition
  • sehr gute Bremsen
  • V2 mit tonnenweise Character
  • Einarmschwinge mit integrierten Kardanantrieb
  • 95 dbA und schöner Sound
  • allerschönstes Rücklicht in Triebwerks-Optik
  • Drahtspeichenfelgen ohne Aufpreis
Kontra:
  • Heizgriffe, QuickShifter und Hauptständer nur gegen Aufpreis
  • Sitzbank nicht in der Höhe verstellbar
  • Blinker zwar LED, aber etwas dunkel
Pro:
  • sehr leichtes Adventure-Bike
  • gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
  • gutmütiges Fahrverhalten
  • elastischer Motor
  • gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
Kontra:
  • kein Tempomat

Abmessungen & Gewicht

Gewicht246kg
Radstand1.520mm
Länge2.190mm
Radstand1.520mm
Sitzhöhe: 830 mm
Gewicht178kg
Radstand1.465mm
Länge2.161mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.210mm

Motor

Motor-BauartV2 90 Grad
Hubraum1.042ccm
Kühlungflüssig
AntriebKardan
Gänge6
Motor-BauartReihentwin
Hubraum420ccm
Hub52mm
Bohrung72mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung115 PS bei 8.700 U/Min
Drehmoment105 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.220km/h
Tankinhalt21Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite412km
Leistung48 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.165km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite368km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorneSachs USD-Gabel 46 mm, Zugstufe und Federvorspannung einstellbar (Federweg 170)mm
Federung hintenKayaba Zentralfederbein, Zugstufe und Federvorspannung einstellbar (Federweg 170)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge
Reifen vorne120/70 19 Zoll
Reifen hinten170/60 17 Zoll
RahmenbauartStahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm
Federung hintenFederbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne100/90 R19
Reifen hinten130/80 R17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo 4-Kolben Monobloc ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 280 mm)
Bremsen vorneEinscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)

Fazit

Die neue Stelvio ist ein sehr gelungenes Adventure-Bike mit klarer Tendenz zur Nutzung auf der Straße. Sie ist nicht nur wunderschön, sondern bietet auch einen sehr eigenständigen Charakter. Ihr V2 feuert keine übertriebene Leistungs-Show ab, bietet aber stets genug Power für zügiges und falls gewollt auch sportliches Vorankommen. Sie hat tolle Bremsen und gute Reifen ab Werk (Michelin Anakee Adventure), allerdings sind einige Features nur gegen Aufpreis erhältlich. Insgesamt eine sehr schöne Maschine mit viel Fahrspaß, die so manchen potentiellen GS-Kunden ins Grübeln kommen lassen wird.

Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Moto Italia in Lübeck zur Verfügung gestellt. Dort stehen die Moto Guzzi Stelvio und ihr Schwestermodell, die V100 Mandello als Vorführer für eine ausgiebige Probefahrt auf schönen, kurvigen Landstraßen bereit.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 16.499 €
  • Verfügbarkeit: seit 03/2024
  • Farben: Grau-Schwarz, Gelb-Silber

Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor

Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.

Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.

Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.

Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.220€
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: rot, schwarz, tricolor

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Moto Guzzi Stelvio vs. BMW F 450 GS: Vergleich für Straße, Schotter und lange Touren

Wenn zwei Motorräder aus dem Adventure-Umfeld kommen, geht es selten nur um Zahlen. Es geht darum, wie sich das Motorrad im Alltag anfühlt, wie souverän es auf wechselndem Untergrund bleibt und wie gut es sich auf längeren Strecken tragen lässt. Genau hier lohnt sich der Blick auf den Vergleich zwischen der Moto Guzzi Stelvio und der BMW F 450 GS. Beide stehen für einen alltagstauglichen Charakter, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte: Die Stelvio wirkt eher wie ein Reisegerät mit eigenständiger Handschrift, während die F 450 GS stärker auf Agilität, moderne Fahrassistenz-Logik und einen klaren Allround-Fokus zielt.

Grundcharakter: Reiseenduro vs. agiler Allrounder

Die Moto Guzzi Stelvio ist in ihrer Ausrichtung spürbar auf Touren und entspannte Kilometer ausgelegt. Das merkt man daran, wie sie mit dem Tempo umgeht und wie sie sich auch dann noch ruhig anfühlt, wenn die Strecke unruhiger wird. Die BMW F 450 GS dagegen wirkt wie ein Motorrad, das schnell in den „Fahr-Modus“ kommt: leicht zu bewegen, bereit für Richtungswechsel und insgesamt sehr dynamisch im Handling.

Im Vergleich zeigt sich damit ein typisches Muster: Wer vor allem lange Strecken plant und dabei ein Motorrad möchte, das sich wie ein verlässlicher Begleiter anfühlt, findet in der Stelvio oft die passende Philosophie. Wer dagegen häufig zwischen Stadt, Landstraße und gelegentlichem Schotter pendelt und dabei ein Motorrad sucht, das sich unkompliziert und wendig anfühlt, wird mit der F 450 GS stärker abgeholt.

Motor und Antrieb: Kraftentfaltung und Fahrgefühl im Vergleich

Beide Modelle sind so ausgelegt, dass sie im Alltag nicht nur „irgendwie“ funktionieren, sondern das Fahren angenehm machen. Im direkten Vergleich fällt auf, dass die Moto Guzzi Stelvio ihren Charakter eher über ein gleichmäßiges, tourentaugliches Ansprechverhalten ausspielt. Das macht das Motorrad besonders dann attraktiv, wenn man nicht ständig am Gas „arbeitet“, sondern lieber flüssig fährt.

Die BMW F 450 GS setzt dagegen stärker auf ein unmittelbares Ansprechverhalten und ein Gefühl von Kontrolle, das gerade bei wechselnden Geschwindigkeiten hilft. Das ist besonders praktisch, wenn die Strecke öfter wechselt: mal zügig, mal langsam, mal kurvig, mal holprig. Die F 450 GS wirkt dabei wie ein Motorrad, das sich schnell anpasst und den Fahrer nicht aus dem Rhythmus bringt.

Stärken und Schwächen beim Motor-Charakter

  • Moto Guzzi Stelvio: Stärke ist die ruhige, tourenorientierte Kraftentfaltung. Schwäche kann sein, dass Fahrer, die maximale „Spritzigkeit“ suchen, den Fokus stärker auf gleichmäßiges Fahren legen müssen.
  • BMW F 450 GS: Stärke ist das agile Ansprechverhalten und die schnelle Reaktion. Schwäche kann sein, dass der Fahrstil etwas aktiver sein darf, um das volle Potenzial auszuschöpfen.

Fahrwerk und Handling: Wie sicher fühlt sich das Motorrad an?

Im Adventure-Segment entscheidet das Fahrwerk darüber, ob ein Motorrad auf Schotter entspannt bleibt oder ob es den Fahrer spürbar „mitnimmt“. Im Vergleich zeigt sich: Die Moto Guzzi Stelvio vermittelt eher das Gefühl von Stabilität und Ruhe. Gerade auf längeren Abschnitten, wenn die Strecke nicht perfekt ist, hilft diese Grundhaltung dabei, das Tempo kontrolliert zu halten.

Die BMW F 450 GS punktet dagegen mit einem sehr lebendigen Handling. Sie wirkt wie ein Motorrad, das Richtungswechsel gern annimmt und sich in Kurven und auf wechselndem Untergrund schnell „sortiert“. Auf engem Raum oder bei häufigem Wechsel zwischen Asphalt und Schotter kann das ein echter Vorteil sein.

Komfort vs. Agilität

  • Stelvio: Komfort- und Stabilitätsgefühl stehen im Vordergrund. Schwäche: Wer sehr sportlich „drücken“ will, muss sich stärker auf die eigene Linie und das Setup verlassen.
  • F 450 GS: Agilität und schnelle Reaktion sind die Stärken. Schwäche: Bei sehr langen, gleichförmigen Autobahn- oder Schnellstraßenabschnitten kann der Fokus auf Wendigkeit weniger „groß“ wirken als bei einer stärker reiseorientierten Abstimmung.

Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie gut?

Ergonomie ist bei Adventure-Motorrädern ein entscheidender Punkt, weil man je nach Tour unterschiedliche Positionen braucht: entspannt auf der Landstraße, konzentriert in Kurven und stabil bei unebenem Untergrund. Im Vergleich wirkt die Moto Guzzi Stelvio eher wie ein Motorrad, das auf eine entspannte, tourentaugliche Sitzhaltung ausgelegt ist. Das unterstützt längere Fahrten, ohne dass man ständig „gegen“ das Motorrad arbeiten muss.

Die BMW F 450 GS bietet dagegen eine Sitzposition, die das aktive Fahren begünstigt. Wer gern mit dem Körper arbeitet, kann das Motorrad dadurch sehr direkt spüren. Für kürzere Strecken und häufiges Auf- und Absteigen kann das besonders angenehm sein.

Ausstattung und Praxis: Was macht den Unterschied im Alltag?

Bei der Ausstattung geht es nicht nur um „viel Technik“, sondern darum, wie gut sie im Alltag hilft. Im Vergleich zeigt sich: Die BMW F 450 GS wirkt in der Praxis oft als modernes Gesamtpaket, bei dem Assistenz- und Bedienlogik den Einstieg erleichtern. Das ist besonders relevant, wenn man das Motorrad nicht nur am Wochenende bewegt, sondern auch im Alltag.

Die Moto Guzzi Stelvio spielt ihre Stärken eher über den Reisecharakter aus: Das Motorrad wirkt so konzipiert, dass man es für Touren schnell „bereit“ bekommt und sich auf die Strecke konzentrieren kann. Wer gern plant, packt und dann einfach losfährt, wird diesen Ansatz schätzen.

Stärken und Schwächen in der Praxis

  • Stelvio: Stärke ist der tourenorientierte Gesamteindruck und die entspannte Art, Kilometer zu machen. Schwäche: Wer maximale Assistenz-„Komfortfeatures“ erwartet, muss genauer hinschauen, welche Ausstattungsvariante zur eigenen Vorstellung passt.
  • F 450 GS: Stärke ist die moderne Bedien- und Assistenzlogik sowie die unkomplizierte Alltagstauglichkeit. Schwäche: Wer vor allem „Langstreckenruhe“ sucht, sollte prüfen, welche Ausstattung und Abstimmung am besten zum eigenen Einsatzprofil passt.

Für welchen Fahrstil passt welches Motorrad?

Der Vergleich zwischen Moto Guzzi Stelvio und BMW F 450 GS lässt sich am besten über den eigenen Alltag und die geplanten Touren entscheiden. Beide sind Adventure-Motorräder, aber sie fühlen sich unterschiedlich an.

Typische Einsatzprofile

  • Moto Guzzi Stelvio: besonders passend für Fahrer, die viel reisen, gern entspannt fahren und ein Motorrad möchten, das auf längeren Strecken Ruhe ausstrahlt.
  • BMW F 450 GS: besonders passend für Fahrer, die häufig zwischen Stadt, Landstraße und gelegentlichem Schotter wechseln und dabei ein agiles, modernes Gesamtpaket bevorzugen.

Fazit:

Die Moto Guzzi Stelvio ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Reisegefühl, Stabilität und entspanntem Kilometerfressen liegt. Sie passt besonders gut zu Tourenfahrern, die nicht ständig „arbeiten“ wollen, sondern ein Motorrad suchen, das die Strecke souverän begleitet. Wer häufig lange Strecken fährt und dabei Wert auf einen ruhigen, tourentauglichen Charakter legt, wird mit der Stelvio meist glücklicher.

Die BMW F 450 GS spielt ihre Stärken aus, wenn Agilität, modernes Handling und ein unkomplizierter Allround-Einsatz im Vordergrund stehen. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die oft zwischen unterschiedlichen Untergründen wechseln, gern dynamisch fahren und ein Motorrad möchten, das schnell auf den Fahrer reagiert. Wer ein wendiges, alltagstaugliches Adventure sucht, trifft mit der F 450 GS häufig die passendere Entscheidung.

Kurz gesagt: Stelvio für die Reise mit Ruhe, F 450 GS für den flexiblen Mix aus Straße und Schotter.

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