| UVP | 16.499 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 13.099 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- sehr angenehme Sitzposition
- sehr gute Bremsen
- V2 mit tonnenweise Character
- Einarmschwinge mit integrierten Kardanantrieb
- 95 dbA und schöner Sound
- allerschönstes Rücklicht in Triebwerks-Optik
- Drahtspeichenfelgen ohne Aufpreis
- Heizgriffe, QuickShifter und Hauptständer nur gegen Aufpreis
- Sitzbank nicht in der Höhe verstellbar
- Blinker zwar LED, aber etwas dunkel
- Komfort
- Verarbeitung
- Fahrleistungen
- Drehfruede
- Windschutz
- Konstantfahrruckeln
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 246 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.120 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 90 Grad | |
| Hubraum | 1.042 | ccm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenmotor | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 75 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 115 PS bei 8.700 U/Min | |
| Drehmoment | 105 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 412 | km |
| Leistung | 145 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 104 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 325 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Sachs USD-Gabel 46 mm, Zugstufe und Federvorspannung einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Kayaba Zentralfederbein, Zugstufe und Federvorspannung einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 19 Zoll | |
| Reifen hinten | 170/60 17 Zoll | |
| Rahmenbauart | Zentralrohrrahmen aus Stahl (mit Alu-Heckrahmen) | |
| Federung vorne | Showa Upside-Down Teleskopgabel 43mm (Federweg 109)mm | |
| Federung hinten | Showa Zentralfederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 190/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo 4-Kolben Monobloc ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe radial 4Kolben Festsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe Doppelkolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
Fazit
Die neue Stelvio ist ein sehr gelungenes Adventure-Bike mit klarer Tendenz zur Nutzung auf der Straße. Sie ist nicht nur wunderschön, sondern bietet auch einen sehr eigenständigen Charakter. Ihr V2 feuert keine übertriebene Leistungs-Show ab, bietet aber stets genug Power für zügiges und falls gewollt auch sportliches Vorankommen. Sie hat tolle Bremsen und gute Reifen ab Werk (Michelin Anakee Adventure), allerdings sind einige Features nur gegen Aufpreis erhältlich. Insgesamt eine sehr schöne Maschine mit viel Fahrspaß, die so manchen potentiellen GS-Kunden ins Grübeln kommen lassen wird.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Moto Italia in Lübeck zur Verfügung gestellt. Dort stehen die Moto Guzzi Stelvio und ihr Schwestermodell, die V100 Mandello als Vorführer für eine ausgiebige Probefahrt auf schönen, kurvigen Landstraßen bereit.
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Moto Guzzi Stelvio vs. Honda CB 1000 R Neo Sports Café – Vergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Moto Guzzi Stelvio und die Honda CB 1000 R Neo Sports Café, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen Welten aufeinander: Die Stelvio steht für Reiseenduro-Feeling, Alltagstauglichkeit auf längeren Strecken und eine eher entspannte, souveräne Art zu fahren. Die CB 1000 R dagegen ist ein Straßenmotorrad mit markantem Café-Racer-Charakter, das auf Dynamik, Direktheit und einen sportlichen Auftritt setzt.
Im Folgenden geht es darum, die Stärken und Schwächen beider Modelle gegeneinander abzuwägen – ohne einzelne Zahlen in den Vordergrund zu stellen. Stattdessen wird der Fokus auf das gelegt, was im Alltag wirklich zählt: Fahrcharakter, Ergonomie, Handling, Alltagseinsatz und das, was man mit dem Motorrad langfristig erleben möchte.
Grundcharakter: Reiseenduro vs. Street-Style
Die Moto Guzzi Stelvio ist vom Konzept her auf „weiter“ ausgelegt. Das merkt man an der Art, wie sie sich anfühlt: stabil, ruhig und mit einem gewissen Reise-Gen. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, profitiert von einem Motorrad, das nicht nach jeder Kurve neu „überredet“ werden muss, sondern das Tempo und die Linie gelassen aufnimmt.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café wirkt dagegen wie ein Motorrad, das sofort nach Fahrspaß ruft. Der Look ist bewusst kantig und modern, der Charakter eher straßenorientiert. Das Motorrad lädt dazu ein, Kurven zügig anzusteuern, die Gasannahme zu nutzen und das Fahrgefühl aktiv zu gestalten. Wer ein Bike sucht, das sich eher wie ein sportlicher Begleiter für Stadt und Landstraße anfühlt, findet hier eine klare Richtung.
Fahrgefühl und Dynamik im Vergleich
Stelvio: Souveränität und Ruhe für lange Strecken
Die Stelvio spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn die Strecke länger wird. Das Motorrad vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, auch wenn die Bedingungen nicht perfekt sind. Gerade auf wechselndem Belag oder bei längeren Autobahn- und Landstraßenabschnitten wirkt die Abstimmung tendenziell „erwachsen“: Man kann gleichmäßig fahren, ohne ständig nachzujustieren.
In flotten Passagen bleibt die Stelvio zwar sportlich genug, aber sie ist nicht darauf getrimmt, permanent maximal aggressiv zu wirken. Das ist ein Vorteil für alle, die sportlich fahren möchten, aber nicht ständig im „Kampfmodus“ unterwegs sein wollen.
CB 1000 R: Direktheit, Agilität und sportlicher Drive
Die Honda CB 1000 R setzt stärker auf unmittelbare Rückmeldung. Das Fahrgefühl ist lebendiger, die Linie lässt sich oft schneller „formen“, und das Motorrad wirkt insgesamt leichter in der Handhabung. Gerade auf kurvigen Strecken zwischen Stadt und Landstraße macht das Spaß: Gas auf, Blick voraus, Motorrad folgt.
Wo die Stelvio eher auf Gelassenheit setzt, bringt die CB 1000 R mehr „Punch“ im Moment. Das kann ein echter Pluspunkt sein, wenn das Ziel nicht die Reise um jeden Preis ist, sondern der kurze, intensive Fahrspaß.
Ergonomie: Sitzposition und Alltagstauglichkeit
Bei der Ergonomie unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die Moto Guzzi Stelvio ist tendenziell auf längere Fahrten ausgelegt. Das bedeutet: Die Sitzhaltung wirkt so, dass man auch nach mehreren Stunden noch entspannt weiterfahren kann. Wer häufig unterwegs ist, profitiert von dieser Ausrichtung.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café ist dagegen eher „street“ gedacht. Die Sitzposition wirkt sportlicher und damit auch fordernder, besonders wenn die Strecke länger wird oder wenn man viel im Stadtverkehr steht. Für kurze bis mittlere Touren ist das oft genau richtig – für lange Etappen kann es je nach Körperbau und Fahrgewohnheit weniger komfortabel sein.
Handling und Fahrwerk: Wie sich die Motorräder anfühlen
Beim Handling zeigt sich die Philosophie beider Motorräder. Die Stelvio vermittelt ein Gefühl von Stabilität und Planbarkeit. In Kurven bleibt sie ruhig, und das gibt Sicherheit – besonders dann, wenn man nicht nur „sportlich“, sondern auch „effizient“ fahren möchte.
Die CB 1000 R ist im Vergleich oft agiler und wirkt dadurch spritziger. Das ist ein Vorteil, wenn häufig gewechselt wird zwischen Beschleunigen, Verzögern und Richtungsänderungen. Gleichzeitig kann diese Agilität für manche Fahrer bedeuten, dass man bei längeren, gleichmäßigen Strecken etwas mehr Aufmerksamkeit auf die eigene Fahrhaltung legen muss, um dauerhaft entspannt zu bleiben.
Motorcharakter und Antrieb: Leistung nutzen, ohne sich zu verausgaben
Beide Motorräder sind leistungsstark, aber sie liefern den Charakter unterschiedlich. Die Moto Guzzi Stelvio wirkt eher wie ein Motorrad, das Kraft gleichmäßig bereitstellt und dadurch das Fahren „rund“ macht. Das ist besonders angenehm, wenn man nicht ständig am Drehzahlbereich arbeiten möchte, sondern einfach flüssig vorankommen will.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café bringt den Antrieb spürbarer in den Vordergrund. Das Motorrad macht Lust auf zügiges Fahren und belohnt aktives Fahren. Wer gerne mit dem Gas arbeitet und die Dynamik im Alltag spüren möchte, wird hier schneller „im Flow“ sein.
Design und Stil: Zwei unterschiedliche Zielgruppen
Design ist natürlich Geschmackssache – aber es verrät viel über die Zielgruppe. Die Stelvio wirkt wie ein Motorrad, das man für Touren, Ausflüge und auch für „mehr als nur eine Runde“ nimmt. Der Stil ist funktional und reisefreundlich.
Die CB 1000 R ist dagegen ein Statement. Der Neo-Sports-Café-Look ist bewusst gewählt: kompakt, markant und mit einer sportlichen Ausstrahlung. Wer Wert auf ein Motorrad legt, das auch im Stand Aufmerksamkeit bekommt und sich wie ein modernes Straßenbike anfühlt, dürfte sich hier schneller wiederfinden.
Ausstattung und Einsatzbereich: Was passt besser zum Alltag?
Im Alltag entscheidet oft der Einsatzbereich. Die Moto Guzzi Stelvio ist die logischere Wahl, wenn das Motorrad für längere Strecken, wechselnde Bedingungen und entspannte Touren gedacht ist. Sie passt zu Fahrern, die gerne planen, Kilometer sammeln und dabei nicht ständig Kompromisse bei Komfort und Stabilität eingehen möchten.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café ist die passendere Wahl, wenn der Fokus auf Straße, Fahrspaß und einem sportlichen, direkten Gefühl liegt. Sie eignet sich besonders für kürzere Touren, für kurvige Strecken und für alle, die das Motorrad eher als dynamischen Alltagsbegleiter sehen.
Stärken und Schwächen: Direkter Vergleich
Stärken der Moto Guzzi Stelvio
- Reiseorientierter Charakter mit souveränem Fahrgefühl
- Komfort und Stabilität für längere Strecken
- Planbarkeit im Alltag, auch wenn die Bedingungen variieren
Schwächen der Moto Guzzi Stelvio
- Weniger „aggressiv“ im reinen Street-Feeling als die CB 1000 R
- Wer maximale Spritzigkeit sucht, könnte die Stelvio als etwas ruhiger empfinden
Stärken der Honda CB 1000 R Neo Sports Café
- Direkte Dynamik und sportliches Fahrgefühl
- Agiles Handling für kurvige Strecken
- Starker Straßenfokus und markanter Look
Schwächen der Honda CB 1000 R Neo Sports Café
- Für sehr lange Fahrten kann die sportlichere Ergonomie fordernder sein
- Wenn der Schwerpunkt auf Reise-Komfort liegt, wirkt die Stelvio oft stimmiger
Welche Wahl ist sinnvoll? Typische Käuferprofile
Die Entscheidung wird leichter, wenn man das eigene Fahrprofil ehrlich einordnet. Wer regelmäßig lange Strecken fährt, dabei möglichst entspannt bleiben möchte und ein Motorrad sucht, das auch bei wechselnden Bedingungen ruhig bleibt, findet in der Moto Guzzi Stelvio eine sehr stimmige Basis.
Wer dagegen vor allem Straße fährt, Kurven liebt, das Motorrad gerne aktiv bewegt und ein sportliches, modernes Design im Alltag sehen möchte, wird mit der Honda CB 1000 R Neo Sports Café deutlich schneller glücklich.
Fazit:
Die Moto Guzzi Stelvio ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad für längere Touren suchen: stabil, souverän und mit einem Fahrgefühl, das Kilometer angenehm macht. Wer Komfort und Gelassenheit priorisiert und das Motorrad als Reisebegleiter versteht, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket. Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café passt dagegen besser zu Fahrern, die vor allem auf der Straße unterwegs sind und Dynamik, Agilität sowie einen klaren Street-Charakter möchten. Für kurze bis mittlere Touren, kurvige Strecken und ein sportliches Auftreten ist die Honda oft die passendere Entscheidung. Kurz gesagt: Stelvio für die entspannte Langstrecke, CB 1000 R für den direkten Fahrspaß auf der Straße.