| UVP | 16.499 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 6.220 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- sehr angenehme Sitzposition
- sehr gute Bremsen
- V2 mit tonnenweise Character
- Einarmschwinge mit integrierten Kardanantrieb
- 95 dbA und schöner Sound
- allerschönstes Rücklicht in Triebwerks-Optik
- Drahtspeichenfelgen ohne Aufpreis
- Heizgriffe, QuickShifter und Hauptständer nur gegen Aufpreis
- Sitzbank nicht in der Höhe verstellbar
- Blinker zwar LED, aber etwas dunkel
- geringes Gewicht
- einsteigerfreundlich
- gutmütiger Motor und einfache Handhabung
- günstiger Unterhalt
- alltagstauglich
- solide Honda-Qualität
- Sitzbank unbequem bei langen Fahrten
- kleiner Tank, begrenzte Reichweite
- Fahrwerk für schwere Fahrer etwas zu soft
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 246 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Gewicht | 142 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 880 | mm |
| Höhe | 1.200 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 90 Grad | |
| Hubraum | 1.042 | ccm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-Viertaktmotor | |
| Hubraum | 286 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 115 PS bei 8.700 U/Min | |
| Drehmoment | 105 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 412 | km |
| Leistung | 27 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 132 | km/h |
| Tankinhalt | 8 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 250 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Sachs USD-Gabel 46 mm, Zugstufe und Federvorspannung einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Kayaba Zentralfederbein, Zugstufe und Federvorspannung einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 19 Zoll | |
| Reifen hinten | 170/60 17 Zoll | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 43mm Upsidedowngabel (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | Pro-Link-Schwinge (Federweg 260)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 80/100-21M/C 51P | |
| Reifen hinten | 120/80-18M/C 62P | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo 4-Kolben Monobloc ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremsanlage mit Einkolbenbremszange ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die neue Stelvio ist ein sehr gelungenes Adventure-Bike mit klarer Tendenz zur Nutzung auf der Straße. Sie ist nicht nur wunderschön, sondern bietet auch einen sehr eigenständigen Charakter. Ihr V2 feuert keine übertriebene Leistungs-Show ab, bietet aber stets genug Power für zügiges und falls gewollt auch sportliches Vorankommen. Sie hat tolle Bremsen und gute Reifen ab Werk (Michelin Anakee Adventure), allerdings sind einige Features nur gegen Aufpreis erhältlich. Insgesamt eine sehr schöne Maschine mit viel Fahrspaß, die so manchen potentiellen GS-Kunden ins Grübeln kommen lassen wird.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Moto Italia in Lübeck zur Verfügung gestellt. Dort stehen die Moto Guzzi Stelvio und ihr Schwestermodell, die V100 Mandello als Vorführer für eine ausgiebige Probefahrt auf schönen, kurvigen Landstraßen bereit.
Fazit - was bleibt hängen
Die Honda CRF 300 L Modell 2025 ist kein Motorrad der großen Gesten, sondern eines der klugen Kompromisse. Sie bietet genug Leistung für Alltag und Landstraße, genügend Offroad-Talent für echte Abenteuer abseits befestigter Wege und genug Komfort, um nicht nur als Spielzeug zu gelten. Die Modellpflege 2025 verbessert wichtige Details, ohne den Charakter zu verwässern. Besonders die modernere Beleuchtung, die überarbeitete Fahrwerksabstimmung und die weiter verbesserte Alltagstauglichkeit stärken ein ohnehin überzeugendes Gesamtpaket.
Wer ein leichtes, ehrliches und bezahlbares Dual-Sport-Motorrad sucht, findet in der CRF 300 L eine der stimmigsten Optionen ihrer Klasse. Sie ist nicht perfekt, aber sehr konsequent. Gerade dadurch wirkt sie im Test so überzeugend. Statt mit Leistungsdaten zu prahlen, lädt sie dazu ein, kleinere Straßen, Feldwege und neue Routen zu entdecken. Für Einsteiger, Pendler, Minimalisten und Abenteuerfahrer mit realistischem Anspruch ist sie eine klare Empfehlung. Die beste Beschreibung lautet vielleicht: Die Honda CRF 300 L 2025 ist kein Motorrad, das alles spektakulär kann – aber sie kann erstaunlich vieles erstaunlich gut.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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Moto Guzzi Stelvio vs. Honda CRF 300 L: Vergleich für Touren, Alltag und Offroad
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt oft genau darin die spannende Frage: Für welchen Einsatzbereich passt welches Bike besser? Im direkten Vergleich stehen die Moto Guzzi Stelvio und die Honda CRF 300 L. Die Stelvio steht für den klassischen Adventure-Ansatz mit Fokus auf Komfort und Langstrecke, während die CRF 300 L als leichtes, agiles Enduro/Leichtenduro vor allem dort glänzt, wo es unkompliziert, wendig und offroad-nah sein soll.
Im Folgenden geht es nicht um reine Daten, sondern darum, wie sich die Konzepte im Alltag und auf Tour anfühlen: Wie unterscheiden sich Motorcharakter, Fahrwerkseindruck, Ergonomie, Bremsen und das Handling? Und wo liegen die jeweiligen Grenzen?
Grundidee der beiden Motorräder: Adventure vs. leichtes Enduro
Moto Guzzi Stelvio: Reiseenduro mit Komfortfokus
Die Stelvio ist klar auf längere Strecken ausgelegt. Das merkt man an der Ausrichtung: Sie wirkt wie ein Motorrad, das auch dann noch souverän bleibt, wenn die Route nicht nur aus Autobahn oder Landstraße besteht. Der Adventure-Charakter zeigt sich im Gesamtpaket aus Sitzposition, Windschutz-Optionen, Fahrkomfort und dem Anspruch, Touren entspannt zu absolvieren.
Honda CRF 300 L: Agil, leicht und offroad-orientiert
Die CRF 300 L verfolgt einen anderen Ansatz: Sie ist darauf ausgelegt, leicht zu bleiben und in vielen Situationen schnell reagieren zu können. Das macht sie besonders interessant für Fahrten, bei denen Schotter, Waldwege oder kleinere Offroad-Passagen dazugehören. Gleichzeitig ist sie so konzipiert, dass sie auch im Alltag nicht überfordert und sich unkompliziert bewegen lässt.
Motor und Fahrgefühl: Charakter entscheidet
Stelvio: souveränes Drehmomentgefühl für die Reise
Im Vergleich zeigt sich: Die Stelvio spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es um gleichmäßiges Vorankommen geht. Der Motor wirkt auf Touren wie ein „Drehmoment-Motor“: Man kann häufig entspannter fahren, weil das Motorrad auch bei moderater Drehzahl ruhig nach vorne zieht. Das ist besonders angenehm, wenn die Strecke länger wird oder wenn nicht jede Kurve mit Vollgas „abgearbeitet“ werden soll.
CRF 300 L: lebendig und leicht zu kontrollieren
Die CRF 300 L fühlt sich dagegen oft „direkter“ an. Gerade im Offroad-Umfeld oder bei niedrigen Geschwindigkeiten ist das ein Vorteil: Gasannahme und Antriebskontrolle wirken so, dass man das Motorrad gut dosieren kann. Für enge Passagen, wechselnden Untergrund und Situationen, in denen man eher mit Gefühl als mit Kraft arbeitet, ist das ein Plus.
Fahrwerk und Handling: Wie sich die Konzepte auf der Straße und im Gelände zeigen
Stelvio: stabiler Eindruck auf Distanz
Die Stelvio vermittelt auf der Straße und bei zügigem Fahren ein Gefühl von Stabilität. Das Fahrwerk ist auf Komfort und kontrollierte Dynamik ausgelegt. Dadurch bleibt das Motorrad auch bei längeren Fahrten ruhig in der Spur. In Kurven kann die Stelvio ihr „Adventure“-Profil ausspielen: Sie wirkt nicht wie ein reines Sportbike, sondern wie ein Motorrad, das Kurven und Streckenabschnitte souverän verbindet.
Im Gelände ist die Stelvio nicht „falsch“, aber sie ist eher die Variante für gemischte Einsätze: befestigte Wege, Schotter, moderate Offroad-Passagen. Wer regelmäßig tiefen Sand oder sehr anspruchsvolle Strecken fährt, wird die Grenzen eher spüren.
CRF 300 L: wendig, leicht und schnell im Richtungswechsel
Die CRF 300 L ist beim Handling im Vorteil, wenn es eng wird oder wenn es häufig Richtungswechsel gibt. Das Motorrad wirkt leichtfüßig, was besonders beim Rangieren, bei langsamer Fahrt und auf unebenem Untergrund hilft. Gerade auf Wegen, die „eigentlich“ Offroad sind, aber oft auch mal holprig oder rutschig werden, spielt die CRF ihre Stärken aus.
Auf längeren Asphaltstrecken kann das Konzept trotzdem passen, aber es fühlt sich eher nach „funktional“ als nach „komfortorientiert“ an. Wer viel Reisegeschwindigkeit und hohen Langstreckenkomfort erwartet, wird bei der CRF 300 L eher Kompromisse eingehen müssen.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie gut?
Stelvio: entspannter für längere Sessions
Die Stelvio ist so ausgelegt, dass man auch über längere Zeit angenehm sitzen kann. Die Sitzposition wirkt auf Touren stimmig, und das Motorrad unterstützt eine Fahrweise, bei der man nicht ständig „gegen“ das Bike arbeitet. Das ist ein klarer Vorteil, wenn Pendeln, Wochenendtouren und längere Ausfahrten zusammenkommen.
CRF 300 L: auf Kontrolle ausgelegt
Die CRF 300 L bietet eine Sitzposition, die eher nach „Enduro-Kontrolle“ aussieht. Das hilft beim aktiven Fahren, beim Stehen auf den Fußrasten und bei Manövern, bei denen man das Motorrad mit dem Körper führt. Für Offroad-Fans ist das ein Plus, für reine Langstreckenfahrer kann es sich je nach Gewohnheit weniger „reiseentspannt“ anfühlen.
Bremsen und Sicherheit im Alltag
Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder sind für ihren Einsatzbereich ausgelegt. Die Stelvio wirkt dabei wie die Variante, die auf Straße und Touren besonders souverän verzögert und dabei ein gutes Gefühl für Dosierung vermittelt. Das ist hilfreich, wenn man häufig aus höheren Geschwindigkeiten in Kurven oder in den Verkehr hinein bremst.
Die CRF 300 L ist ebenfalls alltagstauglich, aber der Fokus liegt stärker auf kontrollierter Verzögerung in niedrigeren Geschwindigkeiten und auf wechselndem Untergrund. Gerade im Gelände ist das wichtig, weil man Bremsen oft dosiert einsetzen muss, um Traktion zu halten.
Reichweite, Alltagstauglichkeit und „Mitnehmen können“
Stelvio: Touren-Setup im Vorteil
Die Stelvio ist prädestiniert, wenn das Motorrad nicht nur für die kurze Runde gedacht ist. Das Konzept passt gut zu längeren Strecken, weil das Gesamtpaket auf „dranbleiben“ ausgelegt ist: Fahrkomfort, ruhige Fahrweise und die typische Adventure-Idee, auch mal mehr mitzunehmen. Wer häufig unterwegs ist und dabei nicht ständig an Grenzen denken möchte, findet hier eher die passende Basis.
CRF 300 L: unkompliziert und leicht zu handeln
Die CRF 300 L punktet im Alltag vor allem durch ihre Handlichkeit. Das macht sie attraktiv, wenn Wege nicht immer perfekt asphaltiert sind oder wenn das Motorrad auch mal in Situationen genutzt wird, in denen man lieber ein leichtes Bike dabei hat. Für viele ist das der Grund, warum sie sich schnell „richtig“ anfühlt: Man fährt los, ohne dass das Motorrad eine große Hürde darstellt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Moto Guzzi Stelvio
- Komfort und Ruhe auf längeren Strecken: Das Motorrad unterstützt eine entspannte Tourenfahrweise.
- Stabiler Eindruck auf der Straße: Besonders bei zügigerem Fahren wirkt die Stelvio souverän.
- Adventure-Charakter: Sie ist für gemischte Routen gemacht, ohne sich wie ein reines Offroad-Bike zu fühlen.
Schwächen der Moto Guzzi Stelvio
- Offroad-Fokus begrenzt: Für sehr anspruchsvolle Strecken ist sie eher die „Tour-Variante“ als das kompromisslose Gelände-Tool.
- Konzept ist nicht „ultraleicht“: Wer häufig im Gelände rangiert oder sehr technisch fährt, merkt das eher.
Stärken der Honda CRF 300 L
- Agilität und Kontrolle: Das Handling macht sie besonders in engen oder holprigen Passagen stark.
- Offroad-Nähe: Für Schotter, Waldwege und leichte bis mittlere Offroad-Einsätze ist sie sehr passend.
- Alltagskompatibel: Das Motorrad wirkt unkompliziert und leicht zu bewegen.
Schwächen der Honda CRF 300 L
- Reisekomfort eher begrenzt: Für lange Autobahn- oder Highspeed-Strecken fühlt sie sich weniger „tourig“ an.
- Konzeptbedingt weniger „Adventure-Heavy“: Wer viel Gewicht, Gepäck und lange Etappen plant, wird eher zur Stelvio tendieren.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Stelvio ist die bessere Wahl, wenn…
… der Schwerpunkt auf Touren liegt und das Motorrad sowohl Straße als auch gemischte Strecken souverän abdecken soll. Wer gerne entspannt fährt, längere Strecken mag und ein Motorrad sucht, das sich wie ein Reisegerät anfühlt, findet in der Stelvio die stimmigere Basis. Auch dann, wenn gelegentlich Schotter oder Feldwege dabei sind, bleibt das Gesamtpaket überzeugend.
Die CRF 300 L ist die bessere Wahl, wenn…
… häufig unwegsamer Untergrund im Spiel ist oder das Motorrad vor allem für kurze bis mittlere Ausfahrten genutzt wird, bei denen Offroad-Anteile dazugehören. Wer ein leicht zu kontrollierendes Bike möchte, das im Alltag nicht „zu viel“ ist und auf wechselndem Terrain Spaß macht, wird mit der CRF 300 L deutlich zufriedener sein.
Fazit:
Die Moto Guzzi Stelvio ist die passendere Wahl für alle, die ein Reiseenduro suchen: komfortabel, stabil auf der Straße und ideal, wenn längere Touren mit gemischten Strecken im Vordergrund stehen. Ihre Stärke liegt darin, dass sie Distanz angenehm macht und auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt. Wer dagegen regelmäßig anspruchsvolleres Gelände fährt oder ein Motorrad bevorzugt, das sich schnell und leicht bewegen lässt, wird die Stelvio eher als „Tour-Adventure“ statt als kompromissloses Offroad-Tool erleben.
Die Honda CRF 300 L gewinnt vor allem dort, wo Agilität und Kontrolle zählen: bei Schotter, Waldwegen und Fahrten, bei denen man das Motorrad aktiv führen möchte. Sie ist unkompliziert, handlich und macht gerade im Offroad-nahen Alltag Spaß. Wer jedoch vor allem lange Strecken mit hohem Komfortanspruch plant, wird bei der CRF eher Kompromisse spüren.