UVP 16.499 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
UVP 14.189 €
Baujahr von 2017 bis 2026~
Das schöne Adventure-Bike vom Comer See im Test
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Roller oder Motorrad? Cross-Over!
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Pro und Kontra

Pro:
  • sehr angenehme Sitzposition
  • sehr gute Bremsen
  • V2 mit tonnenweise Character
  • Einarmschwinge mit integrierten Kardanantrieb
  • 95 dbA und schöner Sound
  • allerschönstes Rücklicht in Triebwerks-Optik
  • Drahtspeichenfelgen ohne Aufpreis
Kontra:
  • Heizgriffe, QuickShifter und Hauptständer nur gegen Aufpreis
  • Sitzbank nicht in der Höhe verstellbar
  • Blinker zwar LED, aber etwas dunkel
Pro:
  • gut funktionierendes DCT-Getriebe Serie
  • überraschend frecher Sound
  • flottes Vorankommen
  • komfortable Sitzposition
  • ordentliche Ausstattung mit Keyless Go und Taktionskontrolle
Kontra:
  • Kofferraum eher klein
  • Kette statt Riemen

Abmessungen & Gewicht

Gewicht246kg
Radstand1.520mm
Länge2.190mm
Radstand1.520mm
Sitzhöhe: 830 mm
Gewicht238kg
Radstand1.588mm
Länge2.245mm
Radstand1.588mm
Sitzhöhe: 820 mm
Höhe1.375mm

Motor

Motor-BauartV2 90 Grad
Hubraum1.042ccm
Kühlungflüssig
AntriebKardan
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum745ccm
Hub80mm
Bohrung77mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung115 PS bei 8.700 U/Min
Drehmoment105 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.220km/h
Tankinhalt21Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite412km
Leistung55 PS bei 6.250 U/Min
Drehmoment68 NM bei 4.750 U/Min
Höchstgeschw.171km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite351km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorneSachs USD-Gabel 46 mm, Zugstufe und Federvorspannung einstellbar (Federweg 170)mm
Federung hintenKayaba Zentralfederbein, Zugstufe und Federvorspannung einstellbar (Federweg 170)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge
Reifen vorne120/70 19 Zoll
Reifen hinten170/60 17 Zoll
RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorne41 mm Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 154)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge, ProLink Aufhängung
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten160/60-15

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo 4-Kolben Monobloc ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 280 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 296 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse mit Einkolbenbremszange und Feststellbremse ( Ø 240 mm)

Fazit

Die neue Stelvio ist ein sehr gelungenes Adventure-Bike mit klarer Tendenz zur Nutzung auf der Straße. Sie ist nicht nur wunderschön, sondern bietet auch einen sehr eigenständigen Charakter. Ihr V2 feuert keine übertriebene Leistungs-Show ab, bietet aber stets genug Power für zügiges und falls gewollt auch sportliches Vorankommen. Sie hat tolle Bremsen und gute Reifen ab Werk (Michelin Anakee Adventure), allerdings sind einige Features nur gegen Aufpreis erhältlich. Insgesamt eine sehr schöne Maschine mit viel Fahrspaß, die so manchen potentiellen GS-Kunden ins Grübeln kommen lassen wird.

Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Moto Italia in Lübeck zur Verfügung gestellt. Dort stehen die Moto Guzzi Stelvio und ihr Schwestermodell, die V100 Mandello als Vorführer für eine ausgiebige Probefahrt auf schönen, kurvigen Landstraßen bereit.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 16.499 €
  • Verfügbarkeit: seit 03/2024
  • Farben: Grau-Schwarz, Gelb-Silber

Fazit

Wer bei normalen Rollern eigentlich die Nase rümpft, aber irgendwie die praktischen Vorzüge dieser Gattung erkannt hat, sollte sich mal einen Honda X ADV 750 genauer ansehen - bzw. an besten gleich Probe fahren, denn gerade das Fahren ist das spezielle an diesem Bike, was aber nur schwer zu beschreiben ist. Es macht einfach einen Heidenspaß, mit diesem "Ding" durch die Gegend zu schrubben. Die Qualität von Honda verspricht auch bei gebrauchten X ADVs wie unserem Testbike noch jede Menge Fahrspaß für viele Jahre. Motor, Fahrwerk, Bremsen und Bedienung sind top, Wettbewerber gibt es quasi gar nicht - oder fällt Euch ein vergleichbares Zweirad ein?
 
Die Testmaschine steht übrigens bei Motorrad Ruser für 7.790 Euro. Wer Interesse hat, klickt hier.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 12.000€
  • Gebraucht (5 Jahre alt): 8.000€
  • Baujahre: seit 2018
  • Farben: rot, 

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Moto Guzzi Stelvio vs. Honda X-ADV: Vergleich für Alltag, Tour und Abenteuer

Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Moto Guzzi Stelvio steht für klassisches Reise-Feeling mit Charakter, während die Honda X-ADV für einen modernen Mix aus Urban-Handling und Abenteuer-Optik bekannt ist. Beide Modelle wollen mehr als nur „von A nach B“: Sie sollen im Alltag funktionieren, auf längeren Strecken überzeugen und auch dort Spaß machen, wo der Plan spontan wird.

Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Motorräder anhand der im Vergleich aufgeführten Eigenschaften gegenübergestellt. Dabei geht es nicht um einzelne Zahlen um ihrer selbst willen, sondern darum, wie sich die Unterschiede im Fahralltag bemerkbar machen.

Grundidee: Reiseenduro vs. Urban-Adventure

Stelvio: Reiseorientiert und mit Guzzi-Identität

Die Moto Guzzi Stelvio wirkt wie ein Motorrad, das für längere Touren gebaut ist. Der Fokus liegt auf souveränem Vorankommen, stabiler Fahrweise und einem Gesamtpaket, das auch bei wechselnden Bedingungen Ruhe ausstrahlt. Wer gerne entspannt fährt, Kilometer sammelt und dabei nicht auf Komfort verzichten möchte, findet in der Stelvio eine stimmige Basis.

X-ADV: Agil in der Stadt, bereit für Ausflüge

Die Honda X-ADV ist dagegen stärker auf den Alltag zugeschnitten. Sie verbindet eine aufrechte, gut kontrollierbare Sitzposition mit einem Handling, das sich auch im dichten Verkehr leicht anfühlt. Gleichzeitig ist sie nicht nur „Show“: Das Konzept zielt darauf ab, dass auch Wochenend-Ausflüge oder unebene Strecken nicht sofort zum Problem werden.

Motor und Fahrgefühl: Charakter vs. Alltagstauglichkeit

Stelvio: Drehfreude mit Reise-Flow

Im Vergleich zeigt sich, dass die Moto Guzzi Stelvio ihren Schwerpunkt eher im entspannten, gleichmäßigen Vorankommen hat. Der Motorcharakter unterstützt eine Fahrweise, bei der man nicht ständig „arbeitet“, sondern flüssig durchzieht. Das ist besonders auf längeren Strecken angenehm, weil sich das Motorrad auch bei konstantem Tempo souverän anfühlt.

X-ADV: Direktes Ansprechverhalten für den Alltag

Die Honda X-ADV spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es im Alltag schnell gehen muss: anfahren, beschleunigen, Lücken nutzen, zügig reagieren. Das Fahrgefühl wirkt dadurch oft „präsenter“ im Stadtbetrieb. Wer häufig stop-and-go fährt oder gerne dynamisch aus Kurven heraus beschleunigt, wird die Honda-typische Portion Agilität zu schätzen wissen.

Fahrwerk und Handling: Stabilität auf Strecke vs. Wendigkeit im Alltag

Stelvio: ruhige Linie, gutes Gefühl bei Tempo

Bei der Moto Guzzi Stelvio fällt im Vergleich auf, dass das Motorrad auf Stabilität und kontrolliertes Gleiten ausgelegt ist. Gerade bei längeren Autobahn- oder Landstraßenabschnitten wirkt die Fahrweise weniger „nervös“, sondern eher gesetzt. Das ist ein Plus für Fahrer, die gerne entspannt fahren und dabei trotzdem ein sicheres Gefühl haben möchten.

X-ADV: leicht zu bewegen, schnell umzuplanen

Die Honda X-ADV ist im Handling spürbar darauf ausgelegt, dass man häufig die Richtung wechselt – im Stadtverkehr, auf Parkplätzen, bei Ausweichmanövern oder auf kurvigen Landstraßen. Die Wendigkeit hilft dabei, spontane Routen zu fahren. Gleichzeitig bleibt das Motorrad so abgestimmt, dass es auch bei zügigem Fahren nicht „aus dem Konzept“ gerät.

Komfort und Ergonomie: Sitzgefühl entscheidet

Stelvio: Reise-Komfort als Priorität

Die Moto Guzzi Stelvio punktet im Vergleich vor allem mit einem Gesamtpaket, das auf längere Strecken ausgelegt ist. Dazu gehören ein stimmiges Sitzgefühl, eine ergonomische Abstimmung und das Gefühl, dass man nicht nach kurzer Zeit „umdenken“ muss. Wer häufig mehrere Stunden am Stück fährt, profitiert davon besonders.

X-ADV: aufrecht, kontrolliert und alltagstauglich

Die Honda X-ADV bietet eine Sitzposition, die im Alltag oft als angenehm empfunden wird: aufrechter, übersichtlicher und dadurch praktisch beim Rangieren oder bei häufigen Stopps. Das macht sie attraktiv für Pendler und für alle, die ein Motorrad suchen, das sich nicht nach „Reise“ anfühlt, aber trotzdem Touren kann.

Windschutz und Alltag: Wie gut schützt das Setup?

Im Vergleich wird deutlich, dass beide Motorräder einen anderen Ansatz verfolgen. Die Stelvio wirkt stärker darauf ausgelegt, dass der Fahrer auf längeren Strecken weniger mit Wind und Wetter „kämpfen“ muss. Die X-ADV ist dagegen so konzipiert, dass sie im Alltag leicht bleibt und nicht zu sehr nach „großer Reise“ verlangt. Wer viel bei wechselnden Bedingungen unterwegs ist, sollte daher überlegen, ob eher Langstreckenkomfort oder Alltagspraktikabilität im Vordergrund steht.

Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung vs. bewährtes Konzept

Stelvio: Elektronik als Teil des Reise-Konzepts

Bei der Moto Guzzi Stelvio zeigt sich im Vergleich, dass die Elektronik vor allem das entspannte, sichere Fahren unterstützen soll. Das ist besonders dann hilfreich, wenn die Bedingungen nicht perfekt sind oder wenn man nicht ständig „gegen“ das Motorrad arbeiten möchte. Die Abstimmung wirkt darauf ausgelegt, dass man sich auf die Strecke konzentriert.

X-ADV: Unterstützung für dynamische Situationen

Die Honda X-ADV setzt ebenfalls auf moderne Helfer, die im Alltag und bei wechselnder Fahrweise Vorteile bringen. Gerade wenn es darum geht, schnell zu reagieren oder die Traktion in kritischen Momenten zu stabilisieren, kann die Elektronik spürbar entlasten. Wer häufig in urbanen Situationen unterwegs ist, profitiert von dieser Art von Unterstützung.

Reichweite, Verbrauch und Praxis: Was passt zum eigenen Fahrprofil?

Im Vergleich werden die Unterschiede in den praxisrelevanten Punkten wie Reichweite und Verbrauch deutlich. Die Stelvio wirkt dabei wie ein Motorrad, das für längere Etappen gedacht ist: weniger Tankstopps, mehr „durchfahren“. Die X-ADV kann ebenfalls Touren, wirkt aber stärker als Motorrad, das man auch zwischen Terminen und Wochenend-Ausflügen nutzt – mit einem Fahrprofil, das nicht immer auf maximale Etappenlänge optimiert ist.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Moto Guzzi Stelvio

  • Reiseorientiertes Gesamtgefühl: stabil, souverän und auf längere Strecken ausgelegt.
  • Komfortfokus: ergonomisch stimmig für Touren und entspanntes Fahren.
  • Charaktervoller Fahrstil: unterstützt eine flüssige, nicht zu hektische Fahrweise.

Schwächen bzw. Grenzen der Moto Guzzi Stelvio

  • Weniger „Stadtfokus“: Wer sehr häufig im dichten Verkehr unterwegs ist, könnte die Honda als agiler empfinden.
  • Anspruch an die eigene Fahrweise: Wer maximal sportlich „zackig“ fahren will, muss sich stärker auf das Reise-Setup einstellen.

Stärken der Honda X-ADV

  • Alltagstauglichkeit: leicht zu bewegen, schnell im Kopf und im Handling.
  • Agiles Fahrgefühl: ideal für Pendeln, enge Situationen und spontane Routen.
  • Elektronik-Unterstützung: entlastet in dynamischen oder wechselhaften Momenten.

Schwächen bzw. Grenzen der Honda X-ADV

  • Reise-Feeling nicht ganz so „klassisch“: Für lange Etappen kann die Stelvio im Komfort- und Stabilitätsgefühl im Vorteil sein.
  • Fokus auf Vielseitigkeit: Wer ausschließlich maximale Langstreckenruhe sucht, findet in der Stelvio oft die passendere Auslegung.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Die Moto Guzzi Stelvio ist besonders passend für…

  • Fahrer, die Touren lieben und gerne mehrere Stunden am Stück unterwegs sind.
  • Menschen, die ein Motorrad suchen, das stabil und entspannt wirkt – auch wenn die Strecke länger wird.
  • Alle, die Wert auf Reise-Komfort und einen charaktervollen Fahrstil legen.

Die Honda X-ADV ist besonders passend für…

  • Fahrer, die viel im Alltag unterwegs sind und ein leicht zu handhabendes Motorrad brauchen.
  • Menschen, die Agilität und schnelle Reaktion im Stadtverkehr priorisieren.
  • Alle, die ein Motorrad möchten, das Urban-Handling mit Ausflugs-Feeling verbindet.

Fazit:

Die Moto Guzzi Stelvio gewinnt vor allem dort, wo lange Strecken, ruhige Stabilität und Reise-Komfort zählen. Wer häufig tourt, entspannt fahren möchte und ein Motorrad sucht, das sich auf der Strecke souverän anfühlt, bekommt mit der Stelvio ein stimmiges Paket. Ihre Stärken liegen im souveränen Fahrgefühl, im Komfort und im eher „gleichmäßigen“ Charakter, der Kilometer angenehm macht.

Die Honda X-ADV ist dagegen die bessere Wahl, wenn der Alltag dominiert: häufiges Anfahren, enge Situationen, spontane Routen und ein Motorrad, das sich leicht bewegen lässt. Das Handling und die Unterstützung durch die Elektronik machen sie besonders attraktiv für Pendler und für alle, die ein vielseitiges Motorrad wollen, das nicht nach „nur Tour“ aussieht oder sich so anfühlt.

Kurz gesagt: Stelvio für Reise-Fans mit Fokus auf Komfort und Stabilität – X-ADV für Alltagsfahrer, die Wendigkeit und dynamische Alltagstauglichkeit suchen.

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