UVP 15.699 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 16.150 €
Baujahr von 2019 bis 2025
UVP 14.969 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP 18.290 €
Baujahr von 2021 bis 2025
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Pro und Kontra

Pro:
  • charakterstarker Motor
  • herrlicher V2-Sound
  • bissige Bremsen
  • gute technische Ausstattung
  • typisches Guzzi-Gefühl fährt mit
Kontra:
  • Kupplung trennt anfangs etwas klebrig
Pro:
  • bulliger, Sprint- und durchzugsstarker Motor mit viel Charakter
  • Intercity-mässige Straßenlage
  • sehr komfortabel und Touren tauglich
  • viel Platz für Fahrer und Beifahrer
  • hochwertie Verarbeitung und Qualitätsanmutung
Kontra:
  • schwer
  • QuickShifter ruckelig
  • Windschild erzeugt Turbulenzen
Pro:
  • Viel Platz für Fahrer und Beifahrer
Kontra:
  • Seitenständer etwas lieblos gemacht
Pro:
  • hervorragende Bremsen
  • extrem handlicher Kurvenräuber
  • leicht zugänglich
  • echter Duc-Sound
Kontra:
  • großer Wendekreis
  • Wärmeentwicklung an der rechten Seite

Abmessungen & Gewicht

Gewicht233kg
Radstand1.486mm
Länge2.125mm
Radstand1.486mm
Sitzhöhe: 815 mm
Höhe1.210mm
Gewicht243kg
Radstand1.530mm
Länge2.202mm
Radstand1.530mm
Sitzhöhe: 820 mm
Höhe1.255mm
Gewicht226kg
Radstand1.460mm
Länge2.140mm
Radstand1.460mm
Sitzhöhe: 810 mm
Höhe1.215mm
Gewicht210kg
Radstand1.478mm
Länge2.119mm
Radstand1.478mm
Sitzhöhe: 810 mm
Höhe1.155mm

Motor

Motor-Bauart90°-V2-Motor
Hubraum1.042ccm
Hub72mm
Bohrung96mm
Kühlungflüssig
AntriebKardan
Gänge6
Motor-BauartBoxermotor
Hubraum1.254ccm
Hub76mm
Bohrung102mm
KühlungLuft-/Flüssigkeitsgekühlt
AntriebKardan
Gänge6
Motor-BauartReihe 4-Takt
Hubraum999ccm
Hub59mm
Bohrung73mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartV2
Hubraum937ccm
Hub68mm
Bohrung94mm
KühlungFlüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung115 PS bei 8.700 U/Min
Drehmoment105 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.220km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite362km
Leistung136 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment143 NM bei 6.250 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite380km
Leistung152 PS bei 11.000 U/Min
Drehmoment106 NM bei 9.250 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite311km
Leistung110 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment93 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite270km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrahmen; Motor mittragend
Federung vorneKayaba 41mm USD (Federweg 130)mm
Federung hintenKayaba Monofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenAlu-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 R17
Reifen hinten190/55 R17
RahmenbauartZweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel (Federweg 140)mm
Federung hintenWAD Federbein (Federweg 140)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten180/55 ZR 17
RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorneKYB Upside-Down 43 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenZentralfederbein mit Hebelsystem (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenSuperbike-Schwinge Aluminium
Reifen vorne120/70ZR17 M/C (58W)
Reifen hinten190/50ZR17 M/C (73W)
RahmenbauartChrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen
Federung vorneÖhlins USD-Gabel 48 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenÖhlins Mono-Federbein einstellbar in Zug-, Druckstufe und Vorspannung (Federweg 144)mm
Aufhängung hintenAluminium-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten180/55-17

Bremsen

Bremsen vorneradial montierte Brembo 4-Kolben-Bremssättel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenSchwimmend gelagerter Brembo 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 280 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibenbremse ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse ( Ø 276 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 250 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo 4-Kolben-Monoblock-Bremszangen M4.32 (feststehend), radial montiert ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremszange P34E ( Ø 245 mm)

Fazit

Die neue V100 von Moto Guzzi ist ein sehr gut ausgestatteter Sport-Tourer mit vielen Stärken und wenig Schwächen. Sie ist betörend schön und hat zum Glück trotz all der Umstellungen nicht den typischen Guzzi-Charakter verloren. Die Modellpolitik von Guzzi ist nachvollziehbar: Wer es eher puristisch mag, nimmt die V100. Wer die volle Tec-Hütte inkl. semiaktiven Öhlins-Fahrwerk, Smartphone-Gedaddel und QuichShifter möchte, der entscheidet sich für die V100S. Egal, welche Version man sich aussucht: Den V100 Besitzer erwartet ein tolles Bike mit jeder Menge Fahrspaß!
 
Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Moto Italia. Hier steht die Moto Guzzi V100 als Vorführer und freut sich über Probefahrer. Fahrt dann am besten nach Nord-Westen Richtung Holsteinische Schweiz - hier gibt es jede Menge Kurven und auch die Autobahn-Hatz über die A20 ist möglich. Bei Moto Italia (der Name ist Programm) gibt es auch weitere italienische Schönheiten von Aprilia, Vespa und Piaggio. Einfach mal vorbeischauen...

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 15.500€
  • Verfügbarkeit: ab 02/2023
  • Farben: rot, weiß

Fazit - was bleibt hängen

Die BMW R 1250 RS ist nach wie vor ein betörend gutes Motorrad. Das Modell 2023 hat nun viele Features in Serie an Bord, die zuvor nur gegen Aufpreis verfügbar waren. Ausstattungsbereinigt ist die RS so gesehen sogar etwas günstiger geworden, auch wenn 15.990 Euro Grundpreis erst einmal nicht so wirken. Sie fährt toll, hat einen bärigen Motor, sieht klasse aus und ist gerade für sportliche Touren zu zweit wie gemacht.
 
Die Testmaschine wurde uns von Bergmann & Söhne zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als vollausgestatteter Vorführer mit allen Paketen und jedweden Schnickschnack für 17.990 Euro. Ein fairer Deal und eine echte Einladung zur Probefahrt. Aber Achtung, vorher Kontostand prüfen, weil kaum jemand wiederstehen können wird...

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 15.990€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 12.500€
  • Baujahre: seit 2019
  • Farben: Weiß, Schwarz, RotBlauWeiß

Fazit - was bleibt hängen

Die Suzuki GSX-S 1000 GT ist sicher kein Poserbike - zum Glück. Vielmehr vereint sie alle positiven Tugenden, für die Suzuki bekannt ist: Es gibt keinen unsinnigen Schnickschnack, alles funktioniert so wie es soll und vor allem reagiert das Bike vorhersehbar. Der Motor ist ein Gedicht und tatsächlich kann die Maschine beides - reisen und rasen. Wie fast immer bei Suzuki ist auch die GT ein ehrliches Bike und ein verlässlicher Freund, mit dem man jede Menge Spaß und wenig Kummer haben wird.
 
Die Kritikpunkte sind überschaubar und damit entpuppt sich das Bike als ernsthafter Konkurrent zur Kawasaki Ninja 1000 SX oder Honda NT 1100. Wir können allen Interessenten eine Probefahrt empfehlen - am besten bei Bergmann & Söhne in Tornesch oder Bremervörde. Von denen haben wir nämlich das Testbike zur Verfügung gestellt bekommen. Vielen Dank dafür, wir hatten sehr viel Spaß mit der GSX-S 1000 GT.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.400€
  • Verfügbarkeit: ab 04/2022
  • Farben: blau, schwarz, hellblau

Fazit - was bleibt hängen

Junge, was hatten wir Spaß! Vor allem Volker, der mit knapp 250 km/h den Windschutz auf der Autobahn checken wollte, konnte sich ein "Uy, yeah!" nicht verkneifen. Das Windschild ist übrigens verstellbar, allerdings nicht ohne Werkzeug. Der Windschutz ist Sportler-typisch okay, aber der Helm bleibt im Wind. Die 950 ist wie schon gesagt eben doch kein Tourer.
 
Okay, es gibt ein paar Nachteile wie z.B. der große Wendekreis oder die Warmluft-Abführung rechts oder die V2-typischen Lastwechselreaktionen oder die Konstantfahrruckeln, aber eine echte Duc ist eben ein kleine Diva, die an der ein oder anderen Stelle ein wenig zumzicken muss. Und genau das lieben wir doch an den Schönen aus Bologna, oder? Geiles Bike!

Das Test-Motorrad wurde uns zur Verfügung gestellt von Ducati-Hamburg, wo ihr neben der SuperSport auch viele andere, überwiegend rote Maschinen aus Bella Italia Probefahren könnt.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 15.890€
  • Gebraucht (4 Jahre alt): 9.500 €
  • Baujahre: 2017-2021
  • Farben: rot, weiß

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Motorradvergleich: Moto Guzzi V100 vs BMW R 1250 RS vs Suzuki GSX-S 1000 GT vs Ducati Supersport 950 S

Wer nach einem Motorrad sucht, das sowohl im Alltag als auch auf längeren Strecken Spaß macht, landet schnell bei vier sehr unterschiedlichen Charakteren: Moto Guzzi V100, BMW R 1250 RS, Suzuki GSX-S 1000 GT und Ducati Supersport 950 S. Der Reiz liegt genau darin: Alle Modelle wirken auf den ersten Blick wie „Sport-Tourer“-Kandidaten, doch die Schwerpunkte liegen spürbar anders. Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen der genannten Werte gegeneinander abgewogen – damit klar wird, welches Motorrad am besten zu welchem Fahrstil passt.

Motorcharakter und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Beim Motor geht es nicht nur um Zahlen, sondern um die Art, wie Leistung und Drehmoment nutzbar werden. Die Moto Guzzi V100 setzt auf einen charaktervollen V2, der sich eher „druckvoll“ als hektisch anfühlt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn gleichmäßiges Tempo, saubere Gasannahme und ein souveräner Langstreckenrhythmus wichtiger sind als permanentes Hochdrehen.

Die BMW R 1250 RS spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo viel Drehmoment über einen breiten Bereich gefragt ist. Gerade auf Touren profitiert man von der Art, wie sich die Kraft aufbauen lässt: entspanntes Beschleunigen aus dem mittleren Drehzahlbereich wirkt oft mühelos. Gleichzeitig bleibt die RS sportlich genug, um zügig zu fahren, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss.

Die Suzuki GSX-S 1000 GT wirkt im Vergleich oft als das „direktere“ Paket. Der Motor liefert spürbar sportliche Impulse und unterstützt zügiges Fahren, ohne dass man lange nach dem richtigen Drehzahlfenster suchen muss. Wer gern dynamisch unterwegs ist und auch im Alltag gern mal schneller beschleunigt, findet hier eine sehr passende Abstimmung.

Die Ducati Supersport 950 S bringt den sportlichen Fokus besonders deutlich rüber. Der Motor und die Gesamtanmutung zielen stärker auf Kurvenfahrten und ein aktives Fahrgefühl. Das kann im Alltag super funktionieren, verlangt aber auch mehr Aufmerksamkeit, wenn man eher gemütlich unterwegs ist – denn das Motorrad „will“ spürbar bewegt werden.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen Komfortorientierung und sportlicher Präzision. Die BMW R 1250 RS wirkt in der Abstimmung häufig als „Tourenmaschine“: Sie liegt ruhig auf der Straße, bleibt auch bei wechselndem Tempo stabil und vermittelt ein sicheres Gefühl. Das ist besonders auf längeren Strecken ein Plus, wenn man nicht ständig nachtrimmen möchte.

Die Moto Guzzi V100 bietet ebenfalls eine souveräne Basis, aber mit einem anderen Charakter: Das Motorrad wirkt oft „organischer“, also weniger wie ein reines Sportgerät, mehr wie ein stimmiges Gesamtpaket aus Komfort und kontrollierter Dynamik. In schnellen Kurven kann das sehr angenehm sein, solange die Fahrweise dem Motorrad entspricht.

Die Suzuki GSX-S 1000 GT liegt im Vergleich häufig zwischen den Welten: Sie bleibt handlich genug für zügige Passagen, ohne den Komfort komplett zu opfern. Gerade wenn man sowohl Stadtverkehr als auch Landstraße regelmäßig kombiniert, ist das ein starker Ansatz.

Die Ducati Supersport 950 S ist dagegen klar auf sportliche Agilität ausgelegt. Das Handling fühlt sich oft „wach“ an, und das Motorrad reagiert spürbar auf Lenkimpulse. Das ist ein Vorteil, wenn Kurvenfahrten im Mittelpunkt stehen. Wer dagegen viel entspannt fährt oder häufig in unruhigem Straßenbelag unterwegs ist, kann den sportlichen Anspruch als etwas fordernder empfinden.

Elektronik und Assistenz: Unterstützung im richtigen Moment

Elektronik ist bei modernen Motorrädern mehr als nur „Gimmick“. Im Vergleich zeigt sich: Die BMW R 1250 RS setzt stark auf ein rundes Gesamtpaket, das Fahrmodi und Assistenzsysteme so kombiniert, dass sich das Motorrad je nach Situation leicht anfühlen kann. Das hilft besonders dann, wenn unterschiedliche Streckenprofile oder Wetterbedingungen ins Spiel kommen.

Die Suzuki GSX-S 1000 GT punktet häufig mit einer pragmatischen Abstimmung: Elektronik unterstützt, ohne das Fahrgefühl zu „verkleben“. Das ist angenehm, wenn man gern selbst entscheidet, wie aggressiv man unterwegs ist, aber trotzdem von Stabilitäts- und Traktionshilfen profitieren möchte.

Die Moto Guzzi V100 wirkt im Elektronikpaket oft als ausgewogen: Sie unterstützt das Fahren, bleibt dabei aber in der Wahrnehmung eher „menschlich“ im Sinne von direkter Rückmeldung. Das kann ein Vorteil sein, wenn man nicht ständig mit Einstellungen beschäftigt sein möchte.

Die Ducati Supersport 950 S bringt Elektronik oft mit einem klaren sportlichen Ziel zusammen. Gerade bei dynamischer Fahrweise kann die Unterstützung dabei helfen, das Motorrad kontrolliert zu bewegen. Gleichzeitig gilt: Wer sehr entspannt fährt, merkt die sportliche Ausrichtung stärker als bei den eher tourorientierten Konzepten.

Komfort, Sitzposition und Windschutz: Wie gut passt das Motorrad zur Strecke?

Komfort entscheidet im Alltag und auf Touren oft mehr als man denkt. Die BMW R 1250 RS ist in diesem Vergleich typischerweise die „Langstrecken-Option“: Sitzposition und Windschutz sind so gedacht, dass man auch über längere Zeit konzentriert bleibt. Gerade bei Autobahnanteilen oder zügigen Landstraßenfahrten spielt das seine Stärken aus.

Die Moto Guzzi V100 bietet ebenfalls einen angenehmen Rahmen für längere Fahrten. Der Fokus liegt dabei stärker auf dem Gesamtgefühl von Ruhe und Kontrolle. Wer gern „mit dem Motorrad reist“, statt ständig nach dem perfekten Setup zu suchen, wird hier schnell warm.

Die Suzuki GSX-S 1000 GT zielt auf eine Mischung aus sportlicher Haltung und alltagstauglichem Komfort. Das macht sie interessant, wenn nicht nur die Wochenendtour zählt, sondern auch Pendeln oder spontane Ausfahrten. Der Windschutz und die Sitzgeometrie wirken dabei oft als guter Kompromiss.

Die Ducati Supersport 950 S ist komfortabel, aber mit sportlicher Tendenz. Die Sitzposition und die Art, wie das Motorrad in Kurven „mitgeht“, sind klar auf Fahrspaß ausgelegt. Für kurze bis mittlere Touren kann das ideal sein. Wer regelmäßig sehr lange Strecken in einer eher entspannten Haltung fahren möchte, sollte besonders auf das eigene Körpergefühl achten.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Beim Thema Bremsen zeigt sich im Vergleich vor allem, wie gut das Motorrad dosierbar ist. Die BMW R 1250 RS vermittelt dabei häufig ein sehr sicheres Gefühl: Das Bremsverhalten wirkt berechenbar, was gerade in wechselnden Situationen hilft – etwa beim Einfahren in Kurven oder beim Anhalten im Stadtverkehr.

Die Suzuki GSX-S 1000 GT punktet oft mit einer sportlichen Bremsperformance, die zu dynamischem Fahren passt. Das ist ein Plus, wenn man gern zügig bremst und die Maschine anschließend direkt wieder in die Linie bringt.

Die Moto Guzzi V100 kann ebenfalls überzeugen, vor allem durch die Kombination aus Kontrolle und gutem Feedback. Das ist besonders wertvoll, wenn man nicht nur „hart“ bremst, sondern auch fein dosiert in den Kurven ankommen möchte.

Die Ducati Supersport 950 S ist im Vergleich häufig die sportlichste Option im Bremsgefühl: Sie unterstützt eine aktive Fahrweise und lässt sich so bewegen, wie man es von einem sportlichen Konzept erwartet. Wer eher defensiv fährt, kann das als sehr souverän empfinden; wer sportlich unterwegs ist, wird den direkten Charakter schätzen.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Moto Guzzi V100

Stärken: Charaktervoller Antrieb, ruhiges Gesamtgefühl, stimmige Balance zwischen Komfort und Dynamik. Besonders stark, wenn gleichmäßiges Fahren und ein „touriges“ Tempo im Vordergrund stehen.

Schwächen: Wer maximale Sportlichkeit und sehr „spitze“ Reaktionen sucht, könnte im Vergleich weniger „aggressiv“ bedient werden als bei den sportorientierteren Modellen.

BMW R 1250 RS

Stärken: Tourenorientierter Komfort, stabile Fahrweise, oft sehr runde Elektronikunterstützung. Ideal, wenn lange Strecken, Autobahnanteile und ein souveränes Gesamtpaket zählen.

Schwächen: In sehr engen, sportlich getriebenen Passagen kann das eher „große“ Gefühl weniger direkt wirken als bei den leichteren oder stärker sportlich ausgelegten Alternativen.

Suzuki GSX-S 1000 GT

Stärken: Sportliche Dynamik mit alltagstauglichem Anspruch, gute Balance aus Agilität und Komfort, Elektronik wirkt unterstützend statt dominierend. Besonders passend für gemischte Nutzung.

Schwächen: Wer ausschließlich auf maximalen Langstreckenkomfort oder auf kompromisslose Sportlichkeit setzt, findet in den jeweiligen Spezialisten möglicherweise den besseren Fokus.

Ducati Supersport 950 S

Stärken: Sehr sportliches Fahrgefühl, klare Kurvenorientierung, dynamische Unterstützung durch Elektronik. Wer Kurvenfahrten liebt und ein aktives Motorrad sucht, bekommt hier viel.

Schwächen: Für sehr entspannte Langstreckenfahrten kann der sportliche Anspruch spürbarer sein als bei den tourorientierten Konzepten.

Für wen passt welches Motorrad?

Die Wahl hängt am Ende davon ab, welche Prioritäten im Alltag und auf Touren dominieren. Die BMW R 1250 RS ist besonders geeignet, wenn lange Strecken, Windschutz und ein souveränes, leicht zu kontrollierendes Gesamtpaket im Vordergrund stehen. Die Moto Guzzi V100 passt gut, wenn ein charaktervoller Antrieb, Ruhe im Fahrgefühl und ein tourorientierter Rhythmus wichtiger sind als maximale „Spitze“.

Die Suzuki GSX-S 1000 GT ist die Wahl, wenn ein ausgewogener Mix aus sportlicher Dynamik und Alltagstauglichkeit gesucht wird – also wenn das Motorrad nicht nur für eine Art von Fahrt gedacht ist. Und die Ducati Supersport 950 S empfiehlt sich vor allem dann, wenn Kurvenfahrten und ein sportlich direktes Fahrgefühl Priorität haben und man bereit ist, den sportlichen Charakter auch im Alltag zu spüren.

Fazit:

Wer vor allem entspannt reisen möchte und dabei Stabilität, Komfort und eine sehr runde Unterstützung durch Elektronik sucht, liegt mit der BMW R 1250 RS meist richtig. Für Fahrer, die den Fokus stärker auf Charakter, gleichmäßiges Tempo und ein stimmiges Gesamtgefühl legen, ist die Moto Guzzi V100 eine starke Alternative. Die Suzuki GSX-S 1000 GT ist die beste Wahl, wenn ein vielseitiges Motorrad gefragt ist, das sportlich genug bleibt, aber im Alltag nicht zu kompromisslos wirkt. Und wer Kurvenfahrten liebt und ein Motorrad möchte, das deutlich sportlich „antwortet“, findet in der Ducati Supersport 950 S den passendsten Partner. So wird aus dem Vergleich eine klare Entscheidung: Tourenkomfort, Charakter, Allround-Sport oder kompromisslose Sportlichkeit – je nachdem, was wirklich zählt.

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