| UVP | 15.699 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 23.190 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- charakterstarker Motor
- herrlicher V2-Sound
- bissige Bremsen
- gute technische Ausstattung
- typisches Guzzi-Gefühl fährt mit
- Kupplung trennt anfangs etwas klebrig
- brachialer Motor
- brachialer Sound
- brachiales Motorrad-Erlebnis
- brachiale Emotionen
- Sitzposition nicht für jedermann
- schwer
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 233 | kg |
| Radstand | 1.486 | mm |
| Länge | 2.125 | mm |
| Radstand | 1.486 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.210 | mm |
| Gewicht | 308 | kg |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Länge | 2.355 | mm |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Sitzhöhe: | 710 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 90°-V2-Motor | |
| Hubraum | 1.042 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 96 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 115 PS bei 8.700 U/Min | |
| Drehmoment | 105 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 362 | km |
| Leistung | 106 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 168 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 338 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen; Motor mittragend | |
| Federung vorne | Kayaba 41mm USD (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Kayaba Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R17 | |
| Reifen hinten | 190/55 R17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 112)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 110/90 B19 62 H | |
| Reifen hinten | 180/70 B16 77H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | radial montierte Brembo 4-Kolben-Bremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Schwimmend gelagerter Brembo 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm) | |
Fazit
Die neue V100 von Moto Guzzi ist ein sehr gut ausgestatteter Sport-Tourer mit vielen Stärken und wenig Schwächen. Sie ist betörend schön und hat zum Glück trotz all der Umstellungen nicht den typischen Guzzi-Charakter verloren. Die Modellpolitik von Guzzi ist nachvollziehbar: Wer es eher puristisch mag, nimmt die V100. Wer die volle Tec-Hütte inkl. semiaktiven Öhlins-Fahrwerk, Smartphone-Gedaddel und QuichShifter möchte, der entscheidet sich für die V100S. Egal, welche Version man sich aussucht: Den V100 Besitzer erwartet ein tolles Bike mit jeder Menge Fahrspaß!Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Moto Italia. Hier steht die Moto Guzzi V100 als Vorführer und freut sich über Probefahrer. Fahrt dann am besten nach Nord-Westen Richtung Holsteinische Schweiz - hier gibt es jede Menge Kurven und auch die Autobahn-Hatz über die A20 ist möglich. Bei Moto Italia (der Name ist Programm) gibt es auch weitere italienische Schönheiten von Aprilia, Vespa und Piaggio. Einfach mal vorbeischauen...
Fazit
Die Harley Davidson Low Rider S gehört ohne Frage zu den beeindruckendsten Motorrädern, die ich je gefahren bin. Das liegt nicht zuletzt an dem neuen 117er Motor, der die Fuhre nun mit einer deart brachialen (sorry) Gewalt nach vorne befördert, das einem der Atem stockt und man einen trockenen Mund bekommt. Dieses Motorrad scheint ausschließlich aus Emotionen gebaut zu sein. Die technische Ausstattung oder die sonstigen Aspekte anderer Motorräder verkommen hier zur absoluten Nebensache. Motorradfahren in seiner ursprünglichen Form mit Power in ganz größen Tüten: Das ist die Low Rider S.Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Probefahrten sind dort mit vielen aktuellen Harley Modellen möglich. Tipp für die Ausfahrt: Nicht mehr bis zum Westensee und dann links (Tempo 30!), sondern vorher schon links abbiegen Richtung Rodenbek/Rumohr.
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Moto Guzzi V100 vs Harley-Davidson Low Rider S – Vergleich für Cruiser-Fans
Wenn es um Cruiser geht, treffen bei Moto Guzzi V100 und Harley-Davidson Low Rider S zwei Welten aufeinander: Die eine steht für italienische Eleganz, eine eigenständige Motorphilosophie und ein eher entspanntes Fahrgefühl. Die andere verkörpert den klassischen US-Ansatz mit markantem Auftritt, direkterem Zugriff auf Leistung und einem Setup, das spürbar auf Dynamik ausgelegt ist. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Unterschiede – denn beide Modelle können begeistern, aber sie spielen ihre Stärken auf unterschiedliche Weise aus.
Erster Eindruck: Charakter und Design
Schon beim Anblick wird klar, dass beide Motorräder nicht nur „Cruiser“ sind, sondern jeweils eine klare Handschrift mitbringen. Die Moto Guzzi V100 wirkt stimmig und modern, ohne ihre Tradition zu verstecken. Die Harley-Davidson Low Rider S setzt dagegen auf den typischen Harley-Look: bulliger, präsent und mit einer Optik, die auf der Straße sofort auffällt.
Auch beim Gesamtkonzept unterscheiden sich die Schwerpunkte. Während die V100 eher als vielseitiger Begleiter für längere Strecken und abwechslungsreiche Fahrten verstanden werden kann, ist die Low Rider S stärker auf den „Ride“-Moment ausgelegt – also auf das Gefühl, wenn es zügig vorangeht und das Motorrad dabei stabil und kontrolliert bleibt.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung anfühlt
Beide Motorräder setzen auf einen V-Twin-Charakter, aber die Art, wie Leistung umgesetzt wird, ist unterschiedlich. Die Moto Guzzi V100 spielt ihre Stärken häufig im Bereich der gleichmäßigen Kraftentfaltung aus. Das Motorrad wirkt dabei oft harmonisch: Gas geben fühlt sich nicht nur kraftvoll an, sondern auch „rund“. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das besonders auf längeren Strecken angenehm sein kann, weil das Motorrad nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt.
Die Harley-Davidson Low Rider S wirkt im Vergleich oft direkter. Das Ansprechverhalten und die Art, wie das Motorrad beschleunigt, sind stärker auf Dynamik getrimmt. Das kann ein großer Vorteil sein, wenn häufig zügig beschleunigt wird oder wenn Überholmanöver und Landstraßenabschnitte mehr als nur „Durchfahrt“ sind. Gleichzeitig kann genau diese Direktheit bedeuten, dass das Motorrad im Alltag je nach Situation etwas mehr Feingefühl beim Dosieren verlangt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten. Die Moto Guzzi V100 vermittelt häufig den Eindruck, als sei sie auf souveräne Kontrolle ausgelegt – mit einem Setup, das Unebenheiten und längere Fahrten gut abfedern kann. Das Handling wirkt dabei oft ruhig und berechenbar, was gerade auf wechselndem Belag oder bei längeren Touren spürbar wird.
Die Harley-Davidson Low Rider S ist dagegen tendenziell „sportlicher“ abgestimmt. Das Motorrad liegt spürbar engagierter in der Spur und unterstützt zügiges Fahren. In Kurven kann das Setup dadurch sehr viel Spaß machen, weil das Motorrad schneller Vertrauen aufbaut. Auf der anderen Seite kann ein strafferes Gefühl je nach Fahrprofil weniger „komfortabel“ wirken, wenn die Strecke viele grobe Abschnitte oder lange Autobahnphasen mit wechselnder Fahrbahnbeschaffenheit enthält.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Bremsen geht es in der Praxis vor allem um Dosierbarkeit und Standfestigkeit. Beide Modelle können in ihrem jeweiligen Stil überzeugen: Die Moto Guzzi V100 wirkt häufig so, dass sich Verzögerung gut dosieren lässt und das Motorrad dabei stabil bleibt. Das ist besonders hilfreich, wenn im Alltag häufig aus dem Tempo heraus gebremst wird oder wenn Verkehrssituationen schnelle Anpassungen erfordern.
Die Harley-Davidson Low Rider S zeigt im Vergleich oft eine sportlichere Bremswirkung. Das kann Vorteile bringen, wenn häufiger zügig gefahren wird und das Motorrad auch bei dynamischerem Tempo zuverlässig verzögert. Wichtig ist dabei, dass die Bremsleistung nicht nur „da“ ist, sondern sich auch passend anfühlt – und genau das macht den Unterschied zwischen „stark“ und „wirklich nutzbar“.
Komfort und Sitzposition: Langstrecke vs. sportlicheres Gefühl
Komfort ist bei Cruisern nicht nur eine Frage von Polsterung, sondern auch von Sitzgeometrie und Ergonomie. Die Moto Guzzi V100 bietet häufig ein entspannteres Gesamtgefühl. Das kann bedeuten, dass längere Strecken leichter durchzuhalten sind, weil die Haltung nicht ständig „aktiv“ korrigiert werden muss. Auch die Art, wie das Motorrad auf Tempo reagiert, kann dabei helfen, dass die Fahrt weniger anstrengend wirkt.
Die Harley-Davidson Low Rider S kann sich im Vergleich etwas „gerichteter“ anfühlen – also weniger wie ein reines Langstrecken-Schiff, sondern mehr wie ein Motorrad, das auch bei sportlicherem Fahren Spaß macht. Für Fahrer, die gerne dynamisch unterwegs sind, ist das ein Plus. Wer dagegen sehr lange, gleichmäßige Strecken bevorzugt, könnte die V100 als angenehmer empfinden.
Ausstattung und Alltag: Technik, Komfortfeatures und Praxis
In der Ausstattung zeigen sich Unterschiede, die im Alltag schnell relevant werden. Die Moto Guzzi V100 punktet häufig mit einem stimmigen Gesamtpaket aus Bedienbarkeit und sinnvoller Technik. Gerade wenn häufig zwischen Stadt, Landstraße und längeren Touren gewechselt wird, zählt, wie schnell sich das Motorrad „einfach“ nutzen lässt.
Die Harley-Davidson Low Rider S setzt stärker auf den Harley-typischen Anspruch: klare Präsenz, ein Setup, das auf Fahrspaß ausgelegt ist, und eine Ausstattung, die zum Charakter passt. Je nach Priorität kann das bedeuten, dass die Low Rider S sich schneller „nach dem eigenen Geschmack“ anfühlt – während die V100 eher durch ein rundes, tourentaugliches Gesamtbild überzeugt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Moto Guzzi V100 – Stärken
- Harmonisches Fahrgefühl durch gleichmäßige Kraftentfaltung
- Ruhiges Handling, das auf längeren Strecken angenehm sein kann
- Komfortorientierter Charakter für wechselnde Fahrten
- Stimmiges Gesamtpaket aus Ergonomie und Bedienbarkeit
Moto Guzzi V100 – Schwächen
- Wer maximale Direktheit für sehr sportliches Fahren erwartet, könnte die Low Rider S als „aggressiver“ empfinden
- Je nach Fahrstil kann das eher entspannte Setup weniger „Biss“ vermitteln
Harley-Davidson Low Rider S – Stärken
- Direkteres Ansprechverhalten und spürbare Dynamik
- Engagierteres Fahrwerk für zügige Landstraßenfahrten
- Starker Auftritt und klare Markenidentität
- Bremsen mit sportlichem Charakter für dynamisches Fahren
Harley-Davidson Low Rider S – Schwächen
- Das Setup kann je nach Strecke und Fahrprofil weniger „weich“ wirken
- Für sehr entspannte Langstreckenfahrten kann die V100 als komfortabler empfunden werden
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welcher Fahrstil im Vordergrund steht. Die Moto Guzzi V100 ist besonders interessant für Fahrer, die ein ausgewogenes Cruiser-Gefühl suchen: harmonischer Motorlauf, ruhiges Handling und ein Gesamtpaket, das auch auf längeren Strecken überzeugt. Wer gerne Touren fährt, dabei aber nicht ständig maximalen Kick braucht, findet in der V100 häufig den passenden Charakter.
Die Harley-Davidson Low Rider S passt dagegen gut zu denen, die den Cruiser auch als sportlichere Maschine erleben möchten. Wenn häufig zügig gefahren wird, Kurven und Überholmanöver eine Rolle spielen und das Motorrad dabei direkt reagieren soll, ist die Low Rider S eine sehr stimmige Wahl. Dazu kommt der Wunsch nach einem besonders markanten Look, der nicht unauffällig bleibt.
Fazit:
Die Moto Guzzi V100 ist die bessere Wahl für Fahrer, die einen harmonischen, tourentauglichen Cruiser suchen: gleichmäßige Kraftentfaltung, ruhiges Handling und ein Komfortgefühl, das lange Fahrten leichter macht. Wer Wert auf ein ausgewogenes Gesamtpaket legt und Dynamik eher dosiert genießen möchte, wird mit der V100 besonders zufrieden sein.
Die Harley-Davidson Low Rider S empfiehlt sich vor allem für alle, die den Cruiser lebendiger und direkter erleben wollen: dynamischeres Ansprechverhalten, engagierteres Fahrwerk und Bremsen mit sportlicherem Charakter. Wer häufig zügig unterwegs ist, Kurven aktiv nutzt und den markanten Harley-Auftritt bewusst sucht, findet in der Low Rider S die passendere Basis.
Unterm Strich gilt: V100 für ausgewogene Langstrecken-Komfortfreude, Low Rider S für dynamischen Cruiser-Spaß.